ver.di Kunst + Kultur

ver.di Kunst + Kultur Bei uns geht es um Arbeit in der Kultur. Wir fordern gerechte Bezahlung & krisenfeste Absicherung! ✊
– auch für Selbstständige.

KI-Stimmen landen auf Audible, Spotify und Thalia. Und das oft ohne Kennzeichnung! Das Publikum erfährt nicht, ob da ein...
10/06/2026

KI-Stimmen landen auf Audible, Spotify und Thalia. Und das oft ohne Kennzeichnung!

Das Publikum erfährt nicht, ob da ein Mensch gesprochen hat oder ein Modell. Und für Kreative wird es zum grundlegenden Problem: Es trifft Sprecher*innen, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen. Und Autor*innen, die ihre Werke auf lebendige Interpretation angewiesen wissen.

Wir fordern:

Kennzeichnungspflicht. Jetzt!

Für neue Produktionen und auch rückwirkend für KI-Hörbücher, die bereits im Markt sind.
Transparenz ist wichtig.

Den vollständigen Artikel von Jana Engels (VS in ver.di) über den Link in unserer Bio

KULTURGEWERKSCHAFT
KULTURARBEIT
FAIRE HONORARE

15/04/2026

Mehr zu den Forderungen, die heute in den Bundestag gebracht hat ➡️ bei uns auf dem Kanal.

KULTURGEWERSCHAFT
KULTURARBEIT

Heute haben wir es im Bundestag klar gemacht: - Faire Honorare müssen Bedingung jeder Kulturförderung sein- Sozialversic...
15/04/2026

Heute haben wir es im Bundestag klar gemacht:
- Faire Honorare müssen Bedingung jeder Kulturförderung sein
- Sozialversicherung muss alle Erwerbsformen umfassen
- und Kunst muss geschützt werden

Denn die Kulturschaffenden in diesem Land haben existenzielle Angst vor anstehenden Kürzungen und vor politischen Eingriffen in ihre Arbeit. Unsichere Finanzierung und fehlende Absicherung verstärken Machtasymmetrien und Ungleichheit.

„Ohne freie Kreative keine freie Kultur“ das hat heute in den Bundestag getragen. Was jetzt folgen muss: Taten.

KULTURARBEIT
KULTURGEWERKSCHAFT

Wusstest du, dass Frauen in der freien Kulturbranche LÄNGER auf ihren Equal Pay Day warten müssen? Bis zum 1. April arbe...
01/04/2026

Wusstest du, dass Frauen in der freien Kulturbranche LÄNGER auf ihren Equal Pay Day warten müssen?

Bis zum 1. April arbeiten sie rechnerisch gegenüber ihren männlichen Kollegen umsonst.

Schluss damit!
Kreative bildet Banden.

KULTURARBEIT
KULTURGEWERKSCHAFT

Wir stehen an der Seite aller Kulturschaffenden, die sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Rechtsextremismus einsetzen...
25/03/2026

Wir stehen an der Seite aller Kulturschaffenden, die sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Rechtsextremismus einsetzen.

Kunst und Kultur sind keine Nebensache – sie sind zentral für eine lebendige Demokratie. Wer demokratisches Engagement schwächt, greift die Grundlage unserer offenen Gesellschaft an.

Darum fordern wir, dass die Förderung von fortgefahren muss. ✊

KULTURARBEIT
KULTURGEWERKSCHAFT
KULTURKÜRZUNGEN

Es können sich immer weniger Menschen leisten, als Autor*innen zu arbeiten.Pünktlich zur Leipziger Buchmesse haben wir d...
18/03/2026

Es können sich immer weniger Menschen leisten, als Autor*innen zu arbeiten.

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse haben wir die KSK-Daten zu den Einkommen freiberuflicher Autor*innen zwischen 2015 und 2025 analysiert.

Die ernüchternde Erkenntnis:
Der Buchmarkt boomt.
Aber Autor*innen verdienen real heute im Schnitt weniger als noch vor acht Jahren.

📉

Mehr dazu über den Link in unserem Profil

KULTURARBEIT
KULTURGEWERKSCHAFT
SCHREIBENISTARBEIT

💬 Von Schock über persönliche Geschichten bis zu Wut über systematisch zu niedrige Bezahlung: Danke, dass ihr eure Gedan...
17/03/2026

💬 Von Schock über persönliche Geschichten bis zu Wut über systematisch zu niedrige Bezahlung: Danke, dass ihr eure Gedanken und Erfahrungen zu den Gender Pay Gaps in der freien Kultur geteilt habt!

Die Zahlen zu den Einkommenslücken sind 2026 immer noch ernüchternd – und Alltag in so vielen Projekten.

Deshalb lasst uns für mehr Transparenz, Basishonorare und Mindeststandards kämpfen, die die Arbeits- und Einkommensbedingungen verbessern.

Tarifverträge, kollektive Verhandlungsmöglichkeiten und gemeinsamer Druck bewirken mehr als jede*r Einzelne für sich allein!

P.S.: Wir haben alle Accounts gefragt, ob wir die Namen zeigen dürfen. Dass manche anonym bleiben, liegt nicht an den Antworten, sondern daran, dass wir Privatsphäre respektieren – und viele DMs (wer kennt es nicht?) im Anfrage-Ordner untergehen.

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GENDERPAYGAP
EQUALPAYNOW

25 % weniger Einkommen bedeutet:weniger Geld für Mieteweniger Geld für Krankenversicherungweniger Rücklagenweniger Rente...
11/03/2026

25 % weniger Einkommen bedeutet:

weniger Geld für Miete
weniger Geld für Krankenversicherung
weniger Rücklagen
weniger Rente

Und weniger Spielraum für sogenannte „Portfolio-Projekte“.

Der Gender Pay Gap zeigt sich nicht nur in Zahlen.
Er zeigt sich im Alltag von freien Kulturschaffenden.

Was bleibt bei dir auf der Strecke, wenn ein Viertel des Einkommens fehlt?

Teile deine Erfahrung.

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KULTURGEWERKSCHAFT
GENDERPAYGAP
EQUALPAYNOW

Jetzt heißt es handeln! ✊ Und diese Tools helfen.Über Honorare und Ungleichheit zu sprechen ist kein Extra. Es ist Vorau...
02/03/2026

Jetzt heißt es handeln! ✊ Und diese Tools helfen.

Über Honorare und Ungleichheit zu sprechen ist kein Extra. Es ist Voraussetzung. Fang damit an im Team – im Atelier, im Projekt.

Tarifverträge und Honorarstandards verringern ungleiche Bezahlung.
Damit wir das in der Kultur durchsetzen, braucht es eine Organisierung. Auch von Selbstständigen.

Es geht nicht um individuelles Geschick. Es geht um Strukturen.

Solange unbezahlte Mehrarbeit, fehlende Transparenz und ungleiche Zugänge zu Aufträgen Realität sind, bleibt Einkommen eine Machtfrage.

Was hilft konkret?

🧮 ver.di-Honorarrechner
Er bietet eine belastbare Kalkulationsgrundlage nach tariflicher Logik. Er zeigt, was deine Arbeitszeit kosten muss, wenn Vor- und Nachbereitung, Ausfallzeiten und soziale Absicherung mitgedacht werden.

📊 Honorardatenbank von ver.di
Sie ermöglicht anonyme Orientierung. Wer Honorare teilt und vergleicht, stärkt Transparenz im Feld und setzt ein Zeichen gegen systematisches Unterbieten.

Transparenz ist kein Tabubruch.
Sie ist gewerkschaftliche Praxis. 🤝

Faire Bezahlung entsteht nicht durch individuelles Verhandeln, sondern durch gemeinsame Standards, nachvollziehbare Kalkulation und kollektive Stärke.

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HONORARTRANSPARENZ
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Zwischen Atelier, Bildschirm und Werkstatt: Wie gerecht ist das Einkommen in Kunst und Design?Die Zahlen zeigen: noch la...
27/02/2026

Zwischen Atelier, Bildschirm und Werkstatt: Wie gerecht ist das Einkommen in Kunst und Design?

Die Zahlen zeigen: noch lange nicht gerecht!

💸 29 % Gender Pay Gap in der freien Bildenden Kunst und im Design insgesamt.
Selbstständige Frauen verdienen im Schnitt 17.227 €, Männer 24.272 € pro Jahr.

Besonders groß sind die Lücken bei:
🔵 Industrie-, Mode- und Textildesign: 45 %
🟢 Medienkunst: 35 %
🟠 Künstlerische Fotografie und Fotodesign: 32 %
🟣 Medien-, Web- und Interfacedesign: 31 %

Das sind keine Ausnahmen, sondern strukturelle Unterschiede in zentralen kreativen Berufen.

Was sich ändern muss:
📉 Transparente Honorare und Budgets
📉 Verbindliche Mindeststandards auch für Solo-Selbstständige
📉 Stärkere kollektive Interessenvertretung für Künstler*innen und Designer*innen

Sichtbarkeit schafft Veränderung. Lasst uns die Einkommensrealitäten im Kunst- und Designbereich öffentlich machen.

📊 Datenquelle: ver.di / Büro für Kulturwirtschaftsforschung / Künstlersozialkasse

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Kreuzberg
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