11/10/2026
🚁 Hürtgenwald 2026: Luftunterstützung in bislang seltenem Ausmaß
Bis zu zehn Hubschrauber im Einsatz, Tausende Liter Löschwasser und ein gezielter Einsatz von Retardant: Die Brandbekämpfung aus der Luft spielte beim großen Waldbrand im Hürtgenwald im August 2026 eine wichtige Rolle.
Besonders der 15. August war für den Einsatzabschnitt LUFT ein entscheidender Tag. Hubschrauber von Bundeswehr, Bundespolizei und Landespolizei unterstützten die Brandbekämpfung. Darunter waren auch zwei CH-53 der Bundeswehr, die jeweils bis zu 5.000 Liter Löschwasser transportieren konnten.
Eine Besonderheit war der gezielte Einsatz von Retardant – einem brandhemmenden Mittel, das die Ausbreitung des Feuers verhindern soll. Anders als Löschwasser wurde es nicht unmittelbar auf die Flammen abgeworfen, sondern zum Aufbau zusammenhängender Schutzlinien vor der Feuerfront eingesetzt.
Das Ergebnis: Am Nachmittag des 15. August meldete der Einsatzabschnitt LUFT ein 100-prozentiges Containment. Das bedeutete, dass die Brandfläche durch Haltelinien eingefasst war und eine weitere Ausbreitung verhindert werden sollte.
🔎 Was hat funktioniert? Wo lagen die besonderen Herausforderungen? Und welche Erkenntnisse lassen sich für zukünftige Waldbrandeinsätze gewinnen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit die Einsatznachbereitung des Kreisbrandmeisters und seinem Team in Zusammenarbeit mit dem Amt 38 sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Düren.
Wir werden in den kommenden Wochen weitere ausgewählte Einblicke in die verschiedenen Einsatzabschnitte und die Erkenntnisse aus dem Waldbrand Hürtgenwald geben.
Unser Ziel: Erfahrungen auswerten, Bewährtes stärken und den Bevölkerungsschutz weiterentwickeln. //pb
BIldquelle:
BDW3 Hürtgenwald 2026 – Erkennen. Bewerten. Verbessern.