23/08/2026
Anerkennung – zuhören – aus dem Einsatz lernen:
Bundeskanzler dankt den Einsatzkräften
Hoher Besuch nach dem großen Waldbrandeinsatz im Hürtgenwald: Bundeskanzler Friedrich Merz informierte sich gestern vor Ort über das Schadensereignis und suchte dabei ganz bewusst das persönliche Gespräch mit den Menschen, die in den vergangenen Tagen im Einsatz waren.
Im Mittelpunkt standen die Feuerwehrleute sowie die zahlreichen Einsatzkräfte und Unterstützer von Hilfsorganisationen wie THW und DRK, aus der Forstwirtschaft und nicht zuletzt aus der Landwirtschaft.
Für uns ist dieser Besuch vor allem eines: eine besondere Anerkennung der enormen Leistung, die in den vergangenen Tagen von mehr als 5.000 Einsatzkräften und Helfenden erbracht wurde – ein großer Teil davon freiwillig und ehrenamtlich.
Neben guten Gesprächen in kleiner Runde führte der Besuch auch unmittelbar in das Schadensgebiet. Dabei ging es nicht nur darum, zurückzublicken. Denn bereits jetzt beschäftigen sich die Verantwortlichen im Kreis Düren mit der Feuerwehr und der regionalen Forstverwaltung intensiv mit den ersten Lehren aus diesem außergewöhnlichen Einsatz.
Gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister-Team, der Einsatzleitung und dem Kreisfeuerwehrverband konnten wir erste Themen und konkrete Handlungsfelder vorstellen – unter anderem gegenüber Bundeskanzler Friedrich Merz und NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen.
Unser Ziel ist klar: Aus den Erfahrungen dieses Einsatzes schnell sollen konkrete Projekte entstehen.
Wir wollen gemeinsam lernen, Strukturen weiterentwickeln und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Forstwirtschaft und Landwirtschaft weiter stärken. Denn gerade dieser Einsatz hat gezeigt, wie wertvoll funktionierende Netzwerke, kurze Wege und gegenseitiges Vertrauen sind.
Wenn es gelingt, aus den Erfahrungen im Hürtgenwald nachhaltige Verbesserungen für zukünftige Einsatzlagen zu entwickeln, wäre das eine wichtige Konsequenz aus diesem außergewöhnlichen Schadensereignis – für unsere Region und auch bundesweit! //PB
H I N W E I S :
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