29/04/2026
Dass der 1. Mai, der Tag der Arbeit, ein Feiertag ist und bleibt - selbstverständlich.
Dass der Oberbürgermeister anlässlich des Tages der Arbeit zu einem Empfang lädt und damit das Engagement so vieler Arbeitnehmenden und ihrer Interessenvertretungen würdigt - das ist nicht selbstverständlich.
Auch nicht selbstverständlich, zu so einem Empfang nicht nur die Arbeitnehmenden einzuladen, sondern auch Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Unternehmerschaft, Industrie- und Handelskammer, Leading Ladies, Kreishandwerkerschaft, Hochschule Niederrhein, Arbeitsagentur und Jobcenter.
Richtig so, denn gute Arbeit ist kein Thema allein der Arbeitnehmenden - sondern eines für die breite Stadtgesellschaft.
Der mit bunt gemischtem Publikum gut gefüllte Saal gestern Abend zeigte, wie gut die Einladung angekommen ist! Denn es gab schließlich einiges zu feiern: nicht nur der 1. Mai, der ein paar Tage vor uns liegt, sondern auch die Mitbestimmung der Arbeitnehmenden in den Betrieben und Unternehmen, in denen sie arbeiten.
Wie wertvoll die Mitbestimmung sowohl für die Arbeinehmer als auch für die Arbeitgeber ist und wie wir sie fit halten für die nächsten 75 Jahre - dazu haben wir unterschiedliche Perspektiven ausgetauscht, die Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der Stadtwerke Krefeld, und Prof. Dr. Alexander Cisik von der Hochschule Niederrhein eingebracht und Laura Ihme von der Rheinischen Post moderiert hat.
Wie die Arbeitswelt 2035 aussehen wird, mag heute keiner mit Gewissheit voraussagen. Dass wir bis dahin zumindest den ersten Paragraphen des Betriebsverfassungsgesetzes umgesetzt und in jedem Betrieb mit mindestens fünf Beschäftigten einen Betriebsrat haben, ist eigentlich ein ganz bescheidener Wunsch.
Daher kommt noch einer direkt hinterher - dass wir uns alle auch am 1. Mai auf dem Platz der Wiedervereinigung treffen! Denn auch der Tag der Arbeit ist kein Feiertag nur für die Arbeitnehmenden - es ist unser aller Feiertag, es geht uns alle an!
Das Wetter wird gut sein, es wird auch reichlich Musik, lecker Essen und Trinken geben - also keine Ausreden, heraus zum 1. Mai!
Fotos:
Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, D.Jochmann