18/06/2026
Und dabei ist es völlig egal, ob es Ratten, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Eichhörnchen, Igel, Tauben, andere (Wild-) Vögel oder sonst eine Tierart ist…
Es ist so leicht, „den Tierschutz” zu rufen.
So leicht zu sagen: „Die kümmern sich schon.“
Als wäre „der Tierschutz“ eine anonyme, unerschöpfliche Kraft, die immer bereitsteht, immer funktioniert, immer verfügbar ist.
Doch hinter diesem Wort stehen Menschen.
Menschen wie wir.
Mit Familien, Freunden, Berufen, eigenen Tieren – und einem Alltag, der oft hintenüberfällt.
Unsere Liebsten nehmen es hin.
Sie wissen, wie wichtig uns das ist.
Sie wissen, dass wir manchmal einfach losfahren müssen, egal ob es passt oder nicht.
Sie wissen, dass wir oft erst spät nach Hause kommen – oder gar nicht wissen, wann wir nach Hause kommen.
Wir stehen morgens auf und haben keine Ahnung, wie der Tag endet.
Wir essen nicht, wir trinken nicht, weil keine Zeit dafür bleibt.
Wir sitzen stundenlang im Auto, im Stau, mit kreisenden Gedanken: Was muss ich noch erledigen, wenn ich endlich ankomme? Wer wartet noch auf Hilfe? Welche Entscheidung muss ich heute wieder treffen, die mir das Herz schwer macht?
Tierschutz ist kein Hobby. Es ist ein Leben zwischen Verantwortung, Erschöpfung und der Hoffnung, wenigstens einem einzigen Wesen die Welt ein bisschen besser zu machen.
Tierschutz ist kein romantisches Ideal. Es ist harte, oft unsichtbare Arbeit – getragen von Menschen, die selten gefragt werden, wie es ihnen dabei geht.