SOLWODI Deutschland e.V.

Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

SOLWODI Deutschland e.V. SOLWODI setzt sich für Frauen ein, die Gewalt erfahren haben oder davon bedroht sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell.

SOLWODI unterstützt Frauen in Notsituationen und ist Anlaufstelle für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. "SOLidarity with WOmen in DIstress" (Solidarität mit Frauen in Not), kurz SOLWODI, bietet psychosoziale Beratung und Betreuung, sichere Unterbringung, Vermittlung juristischer und medizinischer Hilfe sowie Unterstützung bei der Rückkehr in die Heimatländer. Den Grundstein für diese Menschenrechtsorganisation legte Sr. Dr. Lea Ackermann 1985 in Mombasa, Kenia. Dort war sie als Ordensschwester unterwegs und kam mit Frauen und Mädchen ins Gespräch, die sich aufgrund ihrer Armut prostituieren mussten. Heute hat SOLWODI zehn Beratungsstellen entlang der kenianischen Küste und unterstützt ein Witwen- und Waisenprojekt in Ruanda. Seit 1987 engagiert sich SOLWODI auch in Deutschland mit inzwischen fünfzehn Fachberatungsstellen, einer Kontaktstelle und sieben Schutzwohnungen für ausländische Frauen und Mädchen, die hier in Not geraten sind. Auch in Rumänien und Österreich ist SOLWODI mittlerweile vertreten. Spendenkonto:
Landesbank Saar - Saarbrücken
BLZ 590 500 00
Konto-Nr.: 2000 9999

für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE84 5905 0000 0020 0099 99
BIC: SALADE55

Gestern fand der Frauenempfang der Stadt Koblenz statt. Der Frauenempfang bringt engagierte Frauen zusammen, die sich au...
22/10/2026

Gestern fand der Frauenempfang der Stadt Koblenz statt. Der Frauenempfang bringt engagierte Frauen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise für unsere Gesellschaft einsetzen. Der Austausch und die Vernetzung sind wichtige Gelegenheiten, um Frauenrechte und Gleichstellung gemeinsam weiter voranzubringen.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister David Langner hielt Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz, die Festrede. Im Anschluss bot sich Gelegenheit für persönliche Gespräche und Austausch.
Auch die Vorsitzende von SOLWODI war unter den Teilnehmerinnen und nutzte die Gelegenheit zum Gespräch mit der Ministerin.
Vielen Dank an die Stadt Koblenz für die Einladung und den wertvollen Austausch!

DE (english version below):Seit vielen Jahren arbeiten wir eng und gut zusammen - höchste Zeit, euch mehr darüber zu erz...
21/10/2026

DE (english version below):

Seit vielen Jahren arbeiten wir eng und gut zusammen - höchste Zeit, euch mehr darüber zu erzählen! 🧡💜
 
SOLWODI Deutschland e. V. • Unterstützung für Frauen in Not und StartHope@Home arbeiten Hand in Hand. Warum? Weil insbesondere Frauen bei einer Rückkehr oft vor komplexen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.
 
Niemand muss diesen Weg alleine gehen!
 
Deshalb ergänzen sich unsere Angebote: Wir beraten uns gegenseitig und tauschen uns auch während laufender Coachings aus.
 
Klickt euch durch das Karussell und lernt unsere Kooperation näher kennen.
 
Mehr über uns findet ihr auf unseren Webseiten.
 
EN:
We’ve worked closely together for years. And now and it’s about time to tell you more! 🧡💜
 
SOLWODI and StartHope@Home work hand in hand. Why? Because women in particular often face complex social and economic challenges when returning to their home country.

Nobody has to walk this path alone!
 
That’s why our services complement each other: we refer women to one another and exchange ideas during ongoing coachings.
 
You can find out more about us on our websites. 
 

Beim Gipfel des Europäischen Rates am Donnerstag und Freitag ginge es unter anderem um die Frage, ob das Asylrecht in Au...
19/10/2026

Beim Gipfel des Europäischen Rates am Donnerstag und Freitag ginge es unter anderem um die Frage, ob das Asylrecht in Ausnahmesituationen ausgesetzt werden darf. Gemeinsam mit 37 weiteren Organisationen haben wir “Nein!” gesagt. Und das aus relevanten humanitären Gründen!

SOLWODI begleitet täglich Frauen* mit Fluchterfahrung, die Menschenhandel, Zwangsverheiratung oder andere Formen von Gewalt erlebt haben. Aus unserer Arbeit wissen wir, dass es Zeit, Vertrauen und ein faires Verfahren, das die Situation jeder Einzelnen berücksichtigt, braucht, um besondere Schutzbedarfe zu erkennen.

Werden Menschen an der Grenze zurückgewiesen, ohne dass diese gehört werden, bleiben Betroffene möglicherweise unerkannt und ohne Schutz. Im schlimmsten Fall geraten sie erneut in die Hände von Täter*innen.

Deshalb haben wir den Appell von gemeinsam mit unseren Partner*innen vom und der sowie vielen weiteren Organisationen, darunter unterzeichnet.

Wir fordern die Bundesregierung auf beim Europäischen Rat für die Grundrechte und das Recht auf Asyl einzustehen!

Heute ist Europäischer Tag gegen Menschenhandel. Meist unter falschen Versprechungen werden Frauen* nach Deutschland gel...
18/10/2026

Heute ist Europäischer Tag gegen Menschenhandel. Meist unter falschen Versprechungen werden Frauen* nach Deutschland gelockt und anschließend ausgebeutet. In der Pflege, in der fleischverarbeitenden Industrie, in Nagelstudios, in der Prostitution, nicht in weit entfernten Ländern, sondern direkt vor unserer Haustür.

Aktuell stellen wir zunehmend fest, dass Frauen aus Kolumbien und weiteren südamerikanischen Ländern nach Deutschland gebracht werden und hier s3xuelle Ausbeutung erfahren. Da ihnen eine Arbeitserlaubnis fehlt, müssen sie bei Kontrollen mit einer Abschiebung rechnen, obwohl sie von Menschenhandel betroffen sind. Einen gesicherten Aufenthalt erhalten sie in der Regel nur, wenn sie gegen die Täter aussagen. Aus Angst ist dieser Schritt für viele nicht möglich.

Bei einer Rückkehr wartet bereits die nächste Schwierigkeit, denn für einen Neustart im Herkunftsland stehen immer weniger Mittel zur Verfügung. Anfang Oktober wurde das europäische Reintegrationsprogramm EURP ausgesetzt. Zugleich werden die Gelder in unserem eigenen Rückkehrprojekt früher aufgebraucht sein als vorgesehen, da immer mehr Frauen auf Unterstützung angewiesen sind.

Fehlen im Herkunftsland tragfähige Perspektiven, besteht für viele die Gefahr, wieder ausgebeutet zu werden. Daher fordern wir am heutigen Tag neben einem humanitären Aufenthaltsrecht für Menschenhandelsbetroffene, auch eine ausreichende Finanzierung von Programmen, die eine würdevolle Rückkehr ermöglichen.

Aus unserer Arbeit: StreetworkWas, wenn der Weg zur Beratungsstelle zu weit ist – oder der erste Schritt dorthin zu schw...
16/10/2026

Aus unserer Arbeit: Streetwork

Was, wenn der Weg zur Beratungsstelle zu weit ist – oder der erste Schritt dorthin zu schwer?
Dann kommt SOLWODI dorthin, wo Frauen sind.
Unsere Sozialarbeiterinnen suchen Frauen in der Pr*stitution direkt vor Ort auf. Sie kommen ins Gespräch, informieren über Rechte und Hilfsangebote und bieten Unterstützung bei sozialen, gesundheitlichen und rechtlichen Fragen an. Auch die Begleitung zu weiteren Hilfsangeboten gehört dazu.
Dabei geht es nicht darum, sofort Lösungen zu finden. Oft braucht es Zeit und wiederholte Begegnungen, damit Vertrauen entstehen kann. Genau dieser niedrigschwellige Zugang ist ein wichtiger Teil der aufsuchenden Arbeit.
So kann aus einem ersten Gespräch Schritt für Schritt ein Weg zu weiterer Unterstützung werden.

Copyright Bild: Christoph Lodewick für SOLWODI

👐 Perspektiven eröffnen - Neuanfänge begleiten 👐Wir suchen Verstärkung für unser Team!Wir bieten:✅ Ein gesellschaftspoli...
15/10/2026

👐 Perspektiven eröffnen - Neuanfänge begleiten 👐

Wir suchen Verstärkung für unser Team!

Wir bieten:
✅ Ein gesellschaftspolitisch herausforderndes und sinnstiftendes Arbeitsfeld
✅ Eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung
✅ 30 Tage Urlaub
✅ Nachhaltige Mobilität durch JobRad-Leasing

📍 Mainz

ℹ️ Mehr Infos auf unserer Homepage www.solwodi.de unter Stellenanzeigen

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SOLWODI erhält den 16. HOPE-Award!Am 10. Oktober wurde SOLWODI im Rahmen der HOPE-Gala in Dresden für das langjährige En...
12/10/2026

SOLWODI erhält den 16. HOPE-Award!

Am 10. Oktober wurde SOLWODI im Rahmen der HOPE-Gala in Dresden für das langjährige Engagement für Frauen und Kinder in Kenia ausgezeichnet.
Ob Schutzhaus, Bildungsangebote oder Unterstützung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben: Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort setzen wir uns dafür ein, Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung! Das Preisgeld von 5.000 Euro kommt dem OKOA SASA Schutzhaus in Mombasa zugute, das Kindern und Jugendlichen nach sexuellen Übergriffen und Gewalterfahrungen Schutz und Unterstützung bietet.

Bild von Links: Stefan Hippler, Gudrun Angelis, Dr. Maria Decker SOLWODI), Initiatorin Viola Klein, Laudatorin Inge Bell

Wir begrüßen die Forderung von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU), das Nordische Modell endlich auch in Deutsc...
08/10/2026

Wir begrüßen die Forderung von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU), das Nordische Modell endlich auch in Deutschland einzuführen. Es ist längst überfällig, dass sich grundlegend etwas am deutschen Pr*stitutionsgesetz ändert.
Das Nordische Modell verfolgt einen menschenrechtsbasierten Ansatz. Nicht die Menschen in der Pr*stitution werden kriminalisiert, sondern diejenigen, die von Pr*stitution profitieren. Ziel ist es, die Nachfrage nach Pr*stitution zu reduzieren, Betroffene zu schützen und den Ausstieg zu erleichtern.
Pr*stitution basiert auf strukturellen Machtungleichgewichten und macht den Körper der Frau zur Ware. Solange dieser gekauft und benutzt werden kann, ist keine wirkliche Gleichberechtigung erreicht.

Copyright Bild: Stmas, Elias Hassos

Wer Menschenrechte einfordert, nutzt keine “Moralkeule”, sondern beruft sich auf das Grundgesetz: auf die unantastbare W...
07/10/2026

Wer Menschenrechte einfordert, nutzt keine “Moralkeule”, sondern beruft sich auf das Grundgesetz: auf die unantastbare Würde jedes Menschen und das Recht auf Leben ohne Gewalt.

Sich für Frauen einzusetzen bedeutet nicht, gegen Männer zu sein. Es bedeutet, gegen Ungerechtigkeit und G*walt zu sein.

❗Aus diesem Anlass bitten wir euch:❗

Auf unseren Social-Media-Kanälen möchten wir informieren, sensibilisieren und miteinander ins Gespräch kommen. Unterschiedliche Meinungen und konstruktive Kritik sind willkommen. Bitte denkt beim Kommentieren daran 🙏: Hinter jedem Beitrag stehen Menschen 🧡. Begegnet einander daher respektvoll und so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.

Nicht toleriert werden insbesondere: Beleidigungen, persönliche Angriffe, Diffamierungen und herabwürdigende Äußerungen.

Bei wiederholten oder besonders schweren Verstößen behalten wir uns vor, Nutzer*innen zu sperren. Strafrechtlich relevante Inhalte können zur Anzeige gebracht werden. Dies ist ein rechtsgebundener Raum.

Mehr dazu in unserer (Link in Bio).

Was im Schatten bleibt, wird nicht gesehen.Gester war Tag gegen Prostitution. Wir möchten deshalb den Blick auf die Frau...
06/10/2026

Was im Schatten bleibt, wird nicht gesehen.

Gester war Tag gegen Prostitution. Wir möchten deshalb den Blick auf die Frauen* richten, die in keiner Statistik erscheinen.

Rund 32.500 Personen sind nach dem Prostituiertenschutzgesetz registriert. Gleichzeitig wird geschätzt, dass etwa 250.000 Menschen in Deutschland in der Prostitution tätig sind. Damit ist nur ungefähr jede achte Person überhaupt statistisch sichtbar.

Prostitution findet zunehmend in Wohnungen und im Internet statt. Auf der Straße ist sie immer seltener sichtbar, doch verschwunden ist sie deshalb nicht. Die SOLWODI Beraterinnen gehen deshalb auch digital aufsuchend vor und treten mit Frauen* in Kontakt, die sonst kaum erreicht werden.

Dabei ist der Kontakt nur der erste Schritt auf einem langen Weg, vor allem dann, wenn Frauen* sich einen Ausstieg aus der Prostitution wünschen. Dies erfordert eine verlässliche Begleitung von einer sicheren Unterkunft über Beratung bis hin zu neuen Perspektiven.
Eine Arbeit, die leider unzureichend finanziert wird. Unterstützung beim Ausstieg zählt zu den freiwilligen Leistungen der Kommunen und ist bei Kürzungen der Haushalte häufig besonders gefährdet. Auch eines unserer Wohnprojekte für Frauen* im Ausstieg steht vor dieser Herausforderung: Ab 2027 entfällt die kommunale Finanzierung. Damit ist die Zukunft des Projektes bedroht.

Für uns steht fest: Prostitution ist kein Beruf wie jeder andere. Wer Frauen* einen Ausstieg ermöglichen möchte, darf die dafür notwendige Unterstützung nicht von der finanziellen Situation einzelner Kommunen abhängig machen. Wir fordern deshalb eine verlässliche Finanzierung von Ausstiegsangeboten und aufsuchender Arbeit auch durch Bund und Länder.

Adresse

Viktoriastraße 32-36
Koblenz
56068

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 17:00
Dienstag 08:30 - 17:00
Mittwoch 08:30 - 17:00
Donnerstag 08:30 - 17:00
Freitag 08:30 - 17:00

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