Bienenzuchtverein Kleinostheim

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Bienenzuchtverein Kleinostheim Der BZV-KO besteht seit 1885 und hat rund 120 Mitglieder mit ca. 550 Bienenvölkern

Am 25.9.26 durften wir richtig viele Gäste zum Fachvortrag Bienenwachs - wertvoller als Honig begrüßen. Am Ende waren es...
28/09/2026

Am 25.9.26 durften wir richtig viele Gäste zum Fachvortrag Bienenwachs - wertvoller als Honig begrüßen. Am Ende waren es über 30, die gebannt dem Vortrag folgten. Frank Schäfer, Fachwart und Imker, hatte eine interessante und ausführliche Powerpoint-Präsentation mit vielen Details erstellt. Er ging auf alle Punkte ausführlich ein, beginnend bei den chemischen Bestandteilen über die Einflüsse auf die Qualität des Wachses im Bienenstock, die Gewinnung und vor allem die Klärung des Wachses bis hin zu den Möglichkeiten der Verwendung. Die Ausführungen enthielten auch seine praktischen Erfahrungen, Tipps und Tricks, denn er stellt selbst aus seinem eigenen Wachs erfolgreich Kerzen her. Nach dem Vortrag war noch Zeit für eine Fragerunde, die gerne und ausgiebig genutzt wurde. Wir haben uns gefreut, dass wir auch von anderen Vereinen Mitglieder bei uns begrüßen konnten und hoffen, dass es allen gefallen hat.

Vortrag: Bienenwachs – Wertvoller als Honig / Eintritt freiAm 25.9.26 ab 19:30 hält Frank Schäfer den Vortrag rund um da...
04/09/2026

Vortrag: Bienenwachs – Wertvoller als Honig / Eintritt frei

Am 25.9.26 ab 19:30 hält Frank Schäfer den Vortrag rund um das Thema Wachs, Wachsgewinnung und Wachverarbeitung.

Er gibt alle Infos rund um das Thema zum Bienenwachs und zur Herstellung qualitativ hochwertiger Kerzen aus dem eigenen Bienenwachs.

Der Vortrag ist nicht nur für Imker interessant. Anmeldung bitte über die Homepage:
https://imker-kleinostheim.de/termin/vortrag-bienenwachs-wertvoller-als-honig/

Veranstaltungsort Bienenzuchtverein Kleinostheim, Dreizehnmorgenweg 10, 63801 Kleinostheim.

Referent: Frank Schäfer, Fachwart BZV-KO

Eine Königin verloren – nicht durch Varroa, nicht durch Krankheit. Sondern möglicherweise durch einen kleinen Fehler bei...
01/09/2026

Eine Königin verloren – nicht durch Varroa, nicht durch Krankheit. Sondern möglicherweise durch einen kleinen Fehler beim Zusetzen. Mehr dazu unten im Beitrag.

Eine Königin verloren – nicht durch Varroa, nicht durch Krankheit. Sondern möglicherweise durch einen kleinen Fehler beim Zusetzen. 👑

Dieses Bild tut weh.

Neben dem Zusetzkäfig liegt die gezeichnete Königin – tot. Auch ihre Begleitbienen haben es nicht geschafft.

Was ist passiert?

Bei extremer Hitze und sehr trockener Luft kann der Futterteig im Zusetzkäfig stark austrocknen und hart werden. Die Bienen können ihn dann unter Umständen nicht mehr ausreichend aufnehmen.

Was eigentlich Nahrung und gleichzeitig der kontrollierte Weg aus dem Zusetzkäfig sein soll, kann plötzlich zum Problem werden.

Gerade die derzeitige Kombination aus hohen Temperaturen und extrem niedriger Luftfeuchtigkeit darf man nicht unterschätzen. Unter solchen Bedingungen trocknen Materialien wesentlich schneller aus.

Und genau das zeigt wieder:

In der Imkerei entscheiden manchmal unscheinbare Details über Leben und Tod einer Königin.

Wer aktuell Königinnen zusetzt oder transportiert, sollte deshalb nicht nur auf das Volk achten, sondern auch den Zustand des Futterteigs im Käfig kontrollieren.

🐝 Ist euch so etwas schon einmal passiert?

Wie setzt ihr Königinnen bei großer Hitze sicher zu?

Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare – davon können gerade jetzt viele Imker profitieren.

28/07/2026
26.7.2026: Der letzte Imker-auf-Probe-Praxistag vor den Sommerferien. Nach der allgemeinen Besprechung begannen wir mit ...
27/07/2026

26.7.2026: Der letzte Imker-auf-Probe-Praxistag vor den Sommerferien. Nach der allgemeinen Besprechung begannen wir mit den Arbeiten, die alle Imker jetzt durchführen.
1. Varroakontrolle,
2. Behandlung zur Dezimierung der Varroamilben,
3. Einsetzen von neuen Königinnen in zwei Völkern,
4. Einfüttern.
Zur Kontrolle, wie viele Varroen in einem Volk sind, dient der Bodenschieber. Das ist ein Brett unter dem Gitterboden der Beute, wo der Abfall (Gemüll) der Bienen drauf fällt. Der erfahrene Imker erkennt am Gemüll, was im Bienenstock los ist bzw. wo die Brut sitzt, ob alte Waben geputzt werden und ob viele Varroamilben im Volk sind. Die Behandlung gegen die Varroa erfolgte bei uns bereits durch die Aufstellung von Nassenheider Vedunstern mit Ameisensäure. Ergänzend zur Vorstellung der Varroazide wurde informationshalber der zugelassene Verdampfer und das zugelassene Mittel gezeigt. Heute wurden einige Völker mit Oxalsäure eingesprüht. Bei dem Volk, das eine neue Königin bekam wurde vorher die alte, bereits gekäfigte Königin entnommen. Dann wurden die mit Bienen besetzten Rähmchen fachgerecht eingesprüht. Danach bekam das Volk die neue Königin in einem blauen Ausfresskäfig eingehängt. Der Zugang der Königin zum Volk ist im Ausfresskäfig mit Zuckerteig verschlossen. Nach 1-2 Tagen haben die Arbeiterinnen den Weg freigefressen und die Königin übernimmt ihren neuen Staat. Am Ende wurden alle Völker noch mit Futtervorräten versorgt, damit sie auch ohne Tracht gesunde Winterbienen aufziehen und versorgen können.
Das Arbeiten an den Bienen war ruhig und entspannt. Aufregung gab es jedoch, als während der Arbeiten bei einem kurzen Windstoß überraschend ein großer Ast von einem Ahorn im Eingangsbereich abbrach und auf das Tor und ein davor geparktes Auto fiel. Die Trockenheit macht den Bäumen enorme Probleme.

19,7.26 Das Bienenjahr geht zu Ende. Nun liegt der Schwerpunkt der Betreuung auf der Varroabekämpfung und der Einfütteru...
21/07/2026

19,7.26 Das Bienenjahr geht zu Ende. Nun liegt der Schwerpunkt der Betreuung auf der Varroabekämpfung und der Einfütterung. Der Arbeitseinsatz begann mit der allgemeinen Lagebesprechung und der Begutachtung der neuen Jungköniginnen, die gerade von der Belegstelle gekommen waren. Es wurden alle Mittel zur Varroabekämpfung zusammengetragen vom Nassenheider Verdunster bis zu chemischen Säuren. Dann ging es an die Durchsicht der Völker, Abnahme der ausgeschleckten Honigräume und unter Anleitung erfolgte die Aufstellung der Nassenheider Verdunster. Am Ende wurden die Völker ohne Verdunster gefüttert.
Nahtlos schloss dann unser internes Grillfest an. Jeder hatte etwas beigesteuert, das Grillgut wurde gesponsert und so konnten wir bei gutem Wetter einen schönen Tag bei guten Gesprächen verbringen. Neben einigen Kindern waren auch vier Babys von Mitgliedern mit dabei, was uns besonders freute.

5.7.26 und wieder ein Arbeitstag am Lehrbienenstand. Heute standen gleich mehrere wichtige Arbeiten an. Die Tracht ist j...
05/07/2026

5.7.26 und wieder ein Arbeitstag am Lehrbienenstand. Heute standen gleich mehrere wichtige Arbeiten an. Die Tracht ist jetzt vorbei, die Honigräume müssen abgeräumt und der Honig geschleudert werden. Gleichzeitig werden an den Bienen die ersten Maßnahmen zur Eindämmung der Varroa-Milbe durchgeführt. Hier wurden zur Unterbrechung der Brutphase einige Königinnen gekäfigt, denn in der Brut vermehrt sich die Varroa. Bei anderen Völkern machten wir eine totale Brutentnahme. Die herausgenommenen Brutwaben wurden in einer Brutscheune (hoher Turm aus Brutzargen) aufgesetzt, wo die Jungbienen in Ruhe schlüpfen können. In dieser Zeit sind die Muttervölker aber schon brutfrei und bekommen eine Varroabehandlung. Die Brutscheune wird nach Schlüpfen der Jungbienen zu einem Reservevolk, das sich eine Königin nachziehen wird. Die Völker, die jetzt keine Honigvorräte mehr haben, bekommen das erste Winterfutter, damit sie nicht hungern. Die Kontrolle des Varroamilbenbefalls erfolgt mittels Einschubbretter, die eingeölt werden, damit die heruntergefallenen Milben nicht von Ameisen und Ohrenkneifern weggetragen werden. Auf dem Einschubbrett unter dem Gitterboden sammeln sich Reste des Bienenvolkes und heruntergefallene Varroamilben. Daraus kann der Imker einiges ablesen und den Befall an Varroamilben hochrechnen. Während dessen wurde im Vereinsheim fleißig entdeckelt und die Schleuder drehte ununterbrochen. Wir haben und gefreut, dass auch einige Kinder das miterleben konnten und besonders über einen Besuch unseres jüngsten Imkernachwuchses. Wir danken allen Helfern die gekommen waren und tüchtig mit angefasst haben.

Der Vortrag "Vorbereitung auf das nächste Bienenjahr" am 3.7.26 abends bei uns im Lehrbienenstand war gut besucht. Probe...
04/07/2026

Der Vortrag "Vorbereitung auf das nächste Bienenjahr" am 3.7.26 abends bei uns im Lehrbienenstand war gut besucht. Probeimker und erfahrene Imker von unserem und anderen Vereinen nutzten das Angebot, sich über die neuesten Verfahren und Möglichkeiten zu informieren. Stefan Neumann begann den Vortrag mit den aktuellen Hinweisen des LVBI/BV Ufr/KV AB (Themen Bevorstehende Honigprämierung, Monitoring der Asiatischen Hornisse und Amerikanische-Faulbrut-Monitoring ). Der anschließende Teil über die Vorbereitungsarbeiten zur Einwinterung behandelte sehr ausführlich die Entwicklung der Varroamilben, die Diagnose des Befalls und alle Möglichkeiten (naturnah, biotechnisch und chemisch) der Varroa-Bekämpfung. Er zeigte und besprach sämtliche zugelassenen Mittel und Verfahren und konnte Fragen dazu durch seine imkerliche Erfahrung sehr gut beantworten. Auch die fachgerechte Einfütterung der Völker war ein Thema. Alle Vorbereitungsarbeiten für das neue Bienenjahr haben das Ziel, im Frühling noch gut überwinterte, leistungsfähige Völker zu haben, die dann zügig eine gute Brutentwicklung und somit eine gute Honigernte versprechen. Wir danken allen Zuhörern für ihr Kommen und Stefan Neumann für den interessanten Vortrag.

Adresse

Dreizehnmorgenweg 10
Kleinostheim
63801

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