29/07/2024
Die TVK Heinlochrunde war wieder auf Städtetour
Am letzten Donnerstag des Monats Juli hieß es für die Heinlochrundler, innen auf zur Städtetour 2024 nach Ettlingen. Wie gewohnt ging es mit Bus, Bahn und S-Bahn von Kieselbronn nach Ettlingen. Obwohl es immer wieder heißt, auf die öffentlichen Verkehrsmittel sei kein Verlass mehr, verliefen An- und Abreise, dank der guten Vorbereitung von Hans-Jürgen Tannert, minutiös nach Plan,
Pünktlich um 15.00 Uhr wurde die Gruppe vor dem Ettlinger Schloss von der sehr sympathischen Stadtführerin Frau Vogel herzlichst begrüßt und willkommen geheißen.
Bevor wir zum Spaziergang durch die schöne, historische Altstadt Ettlingens mit ihren engen Gässchen, weiten Plätzen, historischen Häusern und auch moderner Stadtarchitektur aufbrachen, erfuhren wir viel Wissenswertes über Ettlingen. So von der ersten Erwähnung Ettlingens im Jahr 788, der Verleihung des Stadtrechts im Jahre 1192 durch Kaiser Heinrich VI, dem Übergang an die Markgrafen von Baden 1219, der fast völligen Zerstörung während des „Pfälzischen Erbfolgekrieges“ 1689, und der mit Hilfe von Sibylla Augusta in ihrer jetzigen Gestalt aufgebauten und 1733 vollendeten St. Martinskirche.
Nach einem kurzen Blick in den Innenhof des Schlosses, der Hof war wegen der derzeit stattfindenden Schlossfestspiele gesperrt, ging es entlang der alten Stadtmauer durch den Rosengarten, die Zwinger- und Klostergasse zur mit großen Blumenkugeln festlich geschmückten Leopoldstraße, der Haupteinkaufsstraße von Ettlingen. Nächstes Ziel war der Weißenburgerhof und die St. Martinskirche. Im Innern dieser katholischen Kirche war der Blick zur Decke im Langhaus von großem Interesse. In den 1980 Jahren hat der Künstler Emil Wachter, die bis dahin einfach und einfarbig gefasste Decke mit einem ganz modernen Deckengemälde versehen. Hier sind Themen der Bibel in zeitgenössischen, modernen Zusammenhängen zu sehen. Nächster Halt war dann am Kirchenplatz mit den vielen Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Zum Schluss ging es noch durch das Tor des Rathausturmes zur Brücke über die Alb. Hier bedankte sich H.J. Tannert im Namen aller Teilnehmer bei Frau Vogel für deren tolle, kurzweilige und amüsante Führung durch ihr schönes Ettlingen.
Zum Abschluss einer höchst interessanten Stadtbesichtigung machte sich die Gruppe dann, mit müden Füßen und sehr trockenem Hals, auf den Weg zur Hausbrauerei „Vogelbräu“.