18/04/2025
Sind alleAfghaninnen und Afghanen schuldig?
Gegen Afghan*innen wird Stimmung gemacht Am 31. Mai 2024 gab es in Mannheim einen Messerangriff auf einen islam-feindlichen Infostand, dabei tötete der afghanische Täter Sulaiman Ataee den Polizeibeamten Rouven Laur. Der mutmaßliche Täter steht zur Zeit in Stuttgart vor Gericht.
Am 22. Januar 2025 griff ein junger Afghane mehrere Menschen in Aschaffenburg mehrere Kinder mit einem Messer an. Ein Kind und ein Passant, der die Kinder schutzen wollte, wurden getotet.
Am 13. Februar 2025 fuhr ein junger Afghanen in München in eine Demonstration der Gewerkschaft ver:di. Zwei Verletzte (Mutter und Kind) starben kurz danach im Krankenhaus.
Nach allen Anschlägen gab es nicht nur Verurteilungen von Tätern und Tat. Es gab auch immer Aufforderungen, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben und afghanischen Menschen das Visum und die Aufnahme zu verweigern.
Politiker*innen nutzten die Anschläge, um Ausländer innen und insbesondere Afghan*innen als Gefahr für Deutschland darzustellen.
Wie gehen hier lebende Afghaninnen und Afghanen mit dieser Stimmung um?
Funktioniert es, alle Landsleute für die Verbrechen einzelner verantwortlich zu machen?
Was können die afghanischen Vereine hier tun, um der Stimmung entgegen zu treten?
Wir möchten allen, die darüber sprechen wollen, eine Veranstaltung mit einer offenen Diskussion anbieten.
Nach einer kurzen Einführung wollen wir über Initiativen und Ideen sprechen, die Stimmung für die Einwanderung auch aus Afghanistan wieder zu verbessern.
Dienstag, 22. April, 18.00 Uhr, Zoom
Anmeldung: [email protected]