Rettet die Elefanten Afrikas e.V.

Rettet die Elefanten Afrikas e.V. German NGO "Rettet die Elefanten Afrikas e.V." ("Save the Elephants of Africa"), founded in 1989, pr

06/06/2026

Wunderbare Neuigkeiten aus Ithumba: Ex-Waise Tumaren hat gestern Abend zweites Baby vorgestellt!

Diese Woche endete so wie sie begonnen hat: Nachdem Melia am Montag Morgen ihre kleine Tochter Moon mit den Keepern bekanntgemacht hatte folgte am Freitag Abend Tumaren, um ihren zweiten Sohn vorzustellen.

Tumaren war seit sechs Monaten nicht mehr gesehen worden – aber wie es bei den Ex-Waisen in Ithumba Tradition ist, kam auch Tumaren zu den Stockades des Sheldrick Wildlife Trust, um ihr Baby den Menschen vorzustellen, die sie großgezogen haben. Tuck, wie Tumaren’s Sohn genannt wurde, ist einfach perfekt.

Tumarens Erstgeborener, Tembo, erweist sich bereits als hervorragender großer Bruder. Als Tuck dem Wassertrog etwas zu nahe kam, zog Tembo ihn zurück auf festen Boden. Tuck war von der Einmischung nicht gerade begeistert – er ist ein lebhafter kleiner Kerl –, aber es war gut gemeint und nicht unberechtigt! Die Keeper haben keinen Zweifel daran, dass die Brüder bald unzertrennlich sein werden.

06/06/2026

Was für ein Start in die Woche! Am Montag Morgen besuchte Ex-Waise Melia die Station des Sheldrick Wildlife Trust in Ithumba und an ihrer Seite ihr zweites Baby! Stolz stellte sie ihre kleine Tochter dem Headkeeper Benjamin und seinen Kollegen vorzustellen - jenen Männern, die sie einst aufgezogen und ihr die Rückkehr zu einem freien Leben in der Wildnis ermöglicht hatten. Es ist eine bereits seit vielen Jahren bestehende Tradition unter den Ex-Waisen Ithumbas, dass sie ihre Babys ihren ehemaligen Keepern vorstellen. Und Melia ist ihr offensichtlich gerne gefolgt. Ihre Tochter erhielt den Namen Moon und zeigte sich schon ziemlich neugierig und aufgeschlossen.
Für die Keeper und natürlich auch Melia hätte es keinen schöneren Start in die neue Woche geben können als diesen Überraschungsbesuch.
🙂🐘🐘🙂

Die Waisen im MärzMonatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2026Der Monat begann mit einer kleinen „Konferen...
04/06/2026

Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2026
Der Monat begann mit einer kleinen „Konferenz der Tiere“. Es begann mit Notty – ganz plötzlich rannte das kleine Zebra los, galoppierte auf und ab und kreuz und quer. Ihr bester Freund, Nashorn Tytan, schloss sich ihrem Spiel an, und schon bald rannten beide ohne jeden Grund durch das Gebüsch. Es ging so weiter, bis Notty hinter einigen Büschen auf Wamata und Talek stieß. Das kleine Zebra erschrak, aber die Elefanten erschraken noch viel mehr. Sie trompeteten und rannten mit hochgereckten Rüsseln davon, was den Rest der Herde in Aufruhr versetzte. Es dauerte lange, bis wir die zwölf Elefanten, das Zebra und das Nashorn wieder beruhigt hatten.
Hier weiterlesen:

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Das ist Pascal, einer der größten Elefantenbullen, die derzeit in Amboseli leben. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand er s...
26/05/2026

Das ist Pascal, einer der größten Elefantenbullen, die derzeit in Amboseli leben. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befand er sich gerade in Musth, was man an den laufenden Schläfendrüsen und ständig tröpfelndem Urin erkennen kann. Während der Musth zeigen Bullen ein besonderes starkes Interesse an Paarungen mit Kühen im Östrus und legen weite Strecken zurück, um sie zu finden. Gleichzeitig ist ihr Testosteronspiegel extrem hoch und sie versuchen alle anderen Bullen zu dominieren. Dies kann zu ernsthaften Auseinandersetzungen führen, doch glücklicherweise kommt es nur selten dazu. Die Bullen befinden sich nicht alle gleichzeitig in Musth sondern zu verschiedenen Zeiten über das Jahr verteilt. Kleinere Bullen erkennen die Überlegenheit der größeren und gehen ihnen aus dem Weg, manchmal verlieren sie sogar die Musth-Sympthome. So werden Kämpfe vermieden. Und dann gibt es noch individuelle Unterschiede: Manche Bullen wie Pascal zeigen sich sogar während der Musth relativ entspannt und bevorzugen es mögliche Konkurrenten allein durch ihre Größe zu beeindrucken.
Außerhalb der Musth-Perioden ziehen sich männliche Elefanten gern in sogenannte Bullenreviere zurück, wo sie sich mit anderen Bullen in lockeren Gruppen zusammenschließen. Auch zwischen ihnen können Freundschaften entstehen, die oft ein ganzes Leben bestehen bleiben.
Pascal verbringt die Musth-freie Zeit übrigens gern im Kimana-Sanctuary, einem Schutzgebiet östlichen des Amboseli-Nationalparks, das durch Kooperation zwischen der lokalen Bevölkerung, der Big Life Foundation und dem Sheldrick Wildlife Trust geschaffen wurde. Ein wunderbares Beispiel dafür, was möglich ist, wenn die in den Elefantengebieten lebenden Menschen und Naturschutzorganisationen respektvoll und auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

⚠️ Sensibler Inhalt: Dieser geteilte Beitrag enthält ein  Bild, das den Körper eines Elefanten nach einem tödlichen Kamp...
19/05/2026

⚠️ Sensibler Inhalt: Dieser geteilte Beitrag enthält ein Bild, das den Körper eines Elefanten nach einem tödlichen Kampf zeigt.

Sehr traurige Nachricht aus Samburu: Wie Save the Elephants (StE) mitteilt ist Malasso, ein bekannter Elefantenbulle aus diesem Gebiet an den Folgen eines Kampfes mit einem anderen Bullen gestorben. 💔

Malasso war ein häufiger Besucher des StE-Forschungscamps im Samburu-Nationalreservat und für seinen besonders sanften Charakter bekannt. Er befand sich allerdings gerade in Musth, ebenso wie sein Gegner, der unter dem Namen Mohammed Ali bekannt ist. Bei dem Kampf erlitt Malasso schwere Verletzungen an Hals und Nacken, die zu seinem Tod führten. Tödliche Kämpfe zwischen Elefanten sind selten, doch während der Musth-Phasen besteht ein höheres Risiko, vor allem wenn Bullen aufeinandertreffen, die annähernd gleich stark sind. (Musth ist ein Zustand erhöhter sexueller Aktivität und Aggression bei männlichen Elefanten.)

Als Mitglied der Royals-Familie nahm Malasso einen besonderen Platz in den Herzen des StE-Teams ein, vor allem auch wegen seines sanftes, ruhiges Wesen im Umgang mit Menschen. Eine seiner liebenswertesten Gewohnheiten war es, vorsichtig auf Zehenspitzen die Wege hinter den Hütten entlangzuschleichen, als wolle er niemanden stören – eine stille Präsenz, die seine Freunde zutiefst vermissen werden. 😔

Es ist ein kleiner Trost zu wissen, dass Malasso noch am Tag zuvor dabei beobachtet wurde, wie er sich mit mehreren Kühen paarte. Wir hoffen, dass durch sie seine Gene und sein sanftes Wesen weiterleben werden.

Ruhe in Frieden, Malasso. ❤️🐘

Heute möchten wir auch an ganz besondere Mütter denken: Elefantenmütter. Sie ziehen ihre Söhne bis zu zwölf oder fünfzeh...
10/05/2026

Heute möchten wir auch an ganz besondere Mütter denken: Elefantenmütter. Sie ziehen ihre Söhne bis zu zwölf oder fünfzehn Jahre groß, bevor diese sich in die Unabhängigkeit verabschieden, und pflegen mit ihren Töchtern ihr ganzes Leben eine enge Beziehung.

Zu den besonders eindrucksvollen Elefantenmüttern gehört Alto aus Samburu, die vor etwas mehr als zwei Jahren Zwillinge geboren hat. Zwillingsgeburten sind extrem selten bei Elefanten, sie machen nur ca. 1% aller Geburten aus. Noch seltener ist es, dass beide Kälber überleben. Doch Altos Kälber haben es bis heute geschafft. Sie wurden erst kürzlich im Samburu-Nationalreservat gesichtet und sahen schön rundlich und gesund aus. Es ist wirklich bemerkenswert, zu sehen, wie diese zwei Schwestern gemeinsam gedeihen. 💫🐘🐘

Wir gratulieren Alto und ihre Zwillingen – und hoffen, dass sie sich weiterhin so wunderbar entwickeln. .

Und auch allen anderen Mütter da draußen wünschen wir einen schönen Muttertag! 💖

03/05/2026

Toto, Natibu und Mwinzi sind von der Wasisenstation in Kaluku in die Auswilderungsstation von Ithumba umgezogen – ein kleiner, aber bedeutender Schritt näher an ein Leben in freier Wildbahn.

Die drei Kaluku-Jungs, die als Babys gerettet wurden und so viel überwunden mussten, um heute hier zu sein, war es ein besonders bewegender Moment. Und speziell für Toto, der als neugeborenes, verwaistes Elefantenbaby von ehemaligen Waisen in der Wildnis gefunden und zu den Keepern in Ithumba gebracht worden war, wurde es eine Rückkehr nach Hause.

Der Sheldrick Wildlife Trust hat dieses wundervolle Video über die Reise der drei jungen Elefanten veröffentlicht.

https://reaev.de/wordpress/amboseli-news-oktober-bis-dezember-2025 Amboseli News: Oktober bis Dezember 2025Im letzten Qu...
01/05/2026

https://reaev.de/wordpress/amboseli-news-oktober-bis-dezember-2025
Amboseli News: Oktober bis Dezember 2025
Im letzten Quartal des Jahres 2025 hatten die Elefanten in Amboseli eine gute Zeit mit ausreichend Nahrung und Wasser. Unter diesen Bedingungen zeigte sich ihr sozialer Charakter besonders schön, denn sie versammelten sich in großen Herden, die aus mehreren Familien und unabhängigen Bullen bestanden.
Auch der Babyboom setzte sich fort und führte zu einem Rekord an neugeborenen Elefantenkälbern. Für eine besondere Überraschung sorgte aber die KB-Familie, wie das Team des Amboseli Trust for Elephants nach gründlicher Beobachtung feststellte.
Zum Weiterlesen auf das Bild klicken:

Während des letzen Quartals im Jahr 2025 entdeckte das Team des Amboseli Trust for Elephants (ATE) 48 neue Kälber unter den Elefanten Amboselis. Der Babyboom der vergangenen Monate setzte sich somit fort, wodurch sich die Gesamtzahl der Geburten in diesem Jahr auf über 220 erhöhte. Mehr als 30 %...

Dieses kleine Kalb, die erst letztes Jahr geborene Tochter von Jasmine aus der JB-Familie in Amboseli, steht im Mittelpu...
27/04/2026

Dieses kleine Kalb, die erst letztes Jahr geborene Tochter von Jasmine aus der JB-Familie in Amboseli, steht im Mittelpunkt eines der außergewöhnlichsten sozialen Systeme der Natur.

Weibliche Elefantenkälber kommen in eine Welt voller Tanten, Schwestern, Cousinen und Großmütter. Vom ersten Tag an werden sie von ihnen allen umsorgt. Und sollte es irgendein Problem haben, dann eilen alle herbei, um zu trösten, zu beruhigen und zu beschützen. Diese Helferinnen sind nicht nur freundlich sondern vor allem die jüngeren unter ihnen lernen dabei für den Tag, an dem sie selbst Mütter werden.

Dieses kleine Kalb hat ein ganzes Leben voller Lernerfahrungen vor sich. Und gerade jetzt bringt ihm eine ganze Familie bei, was es bedeutet ein Elefant zu sein.

This female calf, born just last year to Jasmine of the JB family, is at the heart of one of nature's most extraordinary social systems.

Female elephant calves are born into a world of aunts, sisters, cousins, and grandmothers. From day one, they are watched over by all of them. Research shows that the majority of responses to a distressed calf come from other females in the family: juveniles, adolescents, and young adults who rush in to comfort, reassure, and protect. These helpers, known as allomothers, aren't just being kind. They are learning. Every calf they care for is practice for the day they become mothers themselves.

This little one has a lifetime of learning ahead of her. And right now, she has an entire family teaching her how to be an elephant.

Yatta ist die älteste und am meisten respektierte Matriarchin unter den ehemaligen Waisen aus dem Projekt des Sheldrick ...
21/04/2026

Yatta ist die älteste und am meisten respektierte Matriarchin unter den ehemaligen Waisen aus dem Projekt des Sheldrick Wildlife Trust in Ithumba. Sie hat einen sehr ruhigen und ausgeglichenen Charakter und zeichnet sich durch Umsicht, Weisheit, Erfahrung und großes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrer Familie und Ex-Waisen-Gruppe aus. Meistens überlässt sie bei Wanderungen die Führung anderen erfahrenen Kühen und geht selbst am Schluß der Gruppe, um aufzupassen, dass niemand zurückbleibt. Dabei versucht sie stets den Überblick zu behalten. Häufig reckt sie dabei den Rüssel hoch oder legt ihn auf der Stirn ab, um mit Hilfe ihres hervorragenden Geruchsinns ihre Umgebung zu "scannen". Typisch für sie ist daher ein dunkler Strich auf der Stirn, der entsteht, wenn am Rüssel Schlamm, Staub usw. haften und diese Schicht beim Ablegen auf der Stirn abfärbt. Ein Merkmal, welches sie mit vielen Matriarchinnen teilt.

Adresse

Schulplatz 1
Kerpen
50170

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