17/03/2026
*Kreative Naturschutzpflegemaßnahme – Sanfte Biotoppflege trifft Vogelfütterung*
Wilde Ecken sind wertvoll! Sie bieten zahlreichen Insekten, Vö**ln und Kleinsäugern Nahrung, Schutz und Rückzugsorte. Deshalb setzen wir uns auf unseren Flächen – und auch in Gärten – bewusst dafür ein, dass Natur sich entfalten darf. Doch manchmal nehmen einzelne Pflanzen sehr viel Raum ein. Besonders wilde Brombeerhecken können sich stark ausbreiten und Wege, Steinschüttungen oder offene Bereiche überwuchern.
Anstatt jedoch radikal zurückzuschneiden oder alles zu entfernen, setzen wir auf eine sanfte Form der Biotoppflege. Dabei werden nur einzelne, lange Brombeertriebe rund um die Steinschüttung entnommen. Das erhält die Struktur des Lebensraums und sorgt gleichzeitig dafür, dass andere Pflanzen wieder Platz bekommen.
Aber wohin mit all dem piksigen Material?
Hier kommt unsere kreative Lösung ins Spiel!
Aus den langen, biegsamen Brombeerzweigen bauen wir gemeinsam einen Futterkogel. Das natürliche Geflecht bietet viele kleine Zwischenräume, in die später Vogelfutter gesteckt werden kann – zum Beispiel Meisenknödel, Sonnenblumenkerne oder kleine Apfelstücke. Gleichzeitig entsteht eine dekorative, naturnahe Struktur, die sich sogar bepflanzen lässt, etwa mit heimischen Stauden oder Kletterpflanzen.
So verbinden wir gleich mehrere Ziele:
- schonende Biotoppflege
- sinnvolle Nutzung von Schnittmaterial
- Unterstützung unserer heimischen Vogelwelt
und
- eine kreative Naturgestaltung für Garten oder Vereinsgelände.
Für die Umsetzung brauchen wir nur wenige Dinge:
sehr robuste Lederhandschuhe, eine Rosenschere – und natürlich ein bisschen Lust auf Naturhandwerk.
Wer also auch schon einmal ratlos vor einem Haufen Brombeerzweige stand:
Hier kommt eine Idee, wie daraus etwas richtig Schönes und Nützliches entstehen kann.