Richard Wagner Verband Kassel

Richard Wagner Verband Kassel Der Richard Wagner Verband Kassel (RWV) fördert die Beschäftigung mit dem Werk Richard Wagners.

Der Richard Wagner Verband Kassel (RWV) versteht sich als Forum für kulturell interessierte Menschen – an Musik, Theater und Kunst im Allgemeinen und am Werk Richard Wagners im Besonderen. Der RWV Kassel ist Mitglied des "Runden Tischs" der Kasseler Kulturgesellschaften. Der Ortsverband Kassel ist Mitglied im Richard Wagner Verband International (RWVI). 1991 erfolgte der Zusammenschluss der bundes

deutschen Ortsverbände mit den ausländischen Wagner-Gesellschaften zum RWVI. Inzwischen sind es rund 130 Ortsverbände aus allen fünf Kontinenten mit über 28.000 Mitgliedern. Ein besonderes Anliegen ist die kontinuierliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel.

10/04/2026
Unter dem Titel „Wo mein Wähnen Frieden fand – Lieder und Arien zum Todestag von Richard Wagner“ gestalten Anne Petrosso...
06/02/2026

Unter dem Titel „Wo mein Wähnen Frieden fand – Lieder und Arien zum Todestag von Richard Wagner“ gestalten Anne Petrossow und Oskana Voronina (Gesang) sowie Anna Todorova (Klavier) einen musikalischen Abend am Freitag, 13. Februar, um 19 Uhr. Veranstalter ist der Richard Wagner Verband Kassel. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Veranstaltungsort: Palais Bellevue, Schöne Aussicht 2

Gradios. Unser Staatsorchester Kassel beim Neujahrsempfang der Stadt Kassel im Interim. Wir danken für die Einladung und...
18/01/2026

Gradios. Unser Staatsorchester Kassel beim Neujahrsempfang der Stadt Kassel im Interim. Wir danken für die Einladung und waren natürlich dabei und haben gute Gespräche geführt und sogar Referenten für unsere Vortagsreihen gewinnen können. (Foto Leitschuh)

Der Richard Wagner Verband Kassel begeht am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr das Jubiläum zum 75jährigen Bestehen in der ...
16/01/2026

Der Richard Wagner Verband Kassel begeht am Mittwoch, 4. Februar, um 18 Uhr das Jubiläum zum 75jährigen Bestehen in der Stadtbibliothek mit einem Vortrag. 75 Jahre sind eine lange Zeit. Dennoch sind sie durchaus noch überschaubar. Im Überblick wird deutlich werden, mit welchen Akzentsetzungen der Ortsverband Kassel des Richard-Wagner-Verbandes International in diesen Jahrzehnten sein „Binnenleben“ und seine „Außenpolitik“ gestaltete - so dass sich ein Stück Nachkriegsgeschichte Deutschlands widerspiegelt. Dabei steht nicht nur im Blick, das Verständnis für Leben und Werk Richard Wagners zu stärken und zu vertiefen. Es geht auch darum, den Fortbestand der Bayreuther Festspiele kritisch zu verfolgen, den künstlerischen Nachwuchs mit ausgefächerten Maßnahmen zu fördern und das kulturelle Leben in Kassel mitzugestalten.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Richard Wagner Verbandes Kassel und der Stadtbibliothek. Der Eintritt ist frei. Quelle Stadt Kassel

Eröffnung INTERIM: Eine neue Theater-Ära für Kassel *** Kassel hat ein neues Opernhaus: Mit einem feierlichen Festakt un...
07/11/2025

Eröffnung INTERIM: Eine neue Theater-Ära für Kassel *** Kassel hat ein neues Opernhaus: Mit einem feierlichen Festakt und der Premiere von Giuseppe Verdis „Aida“ wurde am heutigen Freitag, 31. Oktober 2025, vor 850 Gästen das INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne I eröffnet. Es markiert den Beginn einer neuen Epoche für das Staatstheater Kassel.

Das INTERIM – von der Stadt Kassel initiiert und verantwortet, vom Land Hessen maßgeblich finanziell unterstützt, von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG als Bauherrin und dem Generalübernehmer NÜSSLI umgesetzt – wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Staatstheater konzipiert und innerhalb von nur eineinhalb Jahren Bau- und Planungszeit fertiggestellt. Pünktlich zum Start der Spielzeit 2025/2026 hat der einzigartige, modulare Theaterbau nun seine Türen für das Publikum geöffnet. Das INTERIM dient während der sechsjährigen Sanierung des Opernhauses am Friedrichsplatz als Ersatzspielstätte und sorgt mit seinem flexiblen Konzept und künstlerischer Wandelbarkeit bereits überregional für

Aufsehen in der Theaterwelt.

In Rekordzeit realisiert – Gewinn für Kulturstandort Kassel
„Es ist uns in Kassel gelungen, in Rekordzeit und ohne Mehrkosten eine temporäre und zugleich visionäre Spielstätte in zentraler Lage zwischen Park Schönfeld, Auestadion und Probonio Arena zu errichten. Dafür gebührt allen Beteiligten mein herzlicher Dank“, erklärte Oberbürgermeister Sven Schoeller nicht ohne Stolz. „Das INTERIM ist ein großer Gewinn für den Kulturstandort Kassel und zeigt, was möglich ist, wenn städtische Ämter und Beteiligungen, Bauwirtschaft und Kulturträger perfekt zusammenarbeiten. In einer Zeit, in der viele an der Leistungsfähigkeit staatlicher Strukturen zweifeln, beweisen wir: Die öffentliche Hand kann komplexe Projekte innovativ und erfolgreich umsetzen“, sagte Schoeller.
Für das Land Hessen, das gemeinsam mit der Stadt Kassel Träger des Staatstheaters ist, erklärte Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels: „Gewaltige Chorszenen, beindruckende Arien, prachtvolle Passagen: Verdis Oper ,Aida‘ stellt hohe Ansprüche an eine Bühne und ist eine wahre Feuertaufe für die Interimsspielstätte des Opernhauses. Ich freue mich sehr, dass der vielfältig bespielbare Modulbau nun mit Leben gefüllt wird. Mit dem Projekt stehen die Stadt Kassel und das Land Hessen als Träger gemeinsam zu ihrer Verantwortung für das Staatstheater Kassel. Jeder hat seinen Beitrag geleistet, damit auch während der Sanierungsphase des Großen Hauses das Musiktheater eine mehr als angemessene Spielstätte hat. Ich bin mir sicher: Nicht nur die Kasseler werden das Interim in ihr Herz schließen, sondern es setzt auch europaweit Maßstäbe für modernes Musiktheater. Das Projekt ist aber auch ein Beleg dafür, dass die öffentliche Hand auch schnell bauen kann. Unter zwei Jahren von der Planung bis zur Eröffnung sind vorbildhaft. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben.“

Flexibel, modular, visionär

Der modulare Theaterbau bietet mit einem hochmodernen Bühnenraum von rund 25 mal 50 Metern und einer Höhe von bis zu 18 Metern Platz für bis zu 850 Gäste. Er ist vollständig rückbaubar und kann im Anschluss an die Bespielung in Kassel an jedem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Auch seine technische Ausstattung ist besonders: Der Holzboden erstreckt sich über die gesamte Hallenfläche, die Obermaschinerie mit 28 Zügen über die gesamte Raumlänge. Im Boden eingelassen sind ein variabel nutzbarer Orchestergraben und eine Schwerlast-Drehscheibe. Eine umlaufende vierstöckige Galerie dient zugleich als Spielfläche und Zuschauerraum. Flexible Sitztribünen ergänzen das modulare Konzept, das unterschiedlichste Spielvarianten ermöglicht – vom klassischen Guckkasten über Raumbühne bis zur immersiven Arena.

„Eine neue Vision von Theaterkunst“

„Mit der Eröffnung des INTERIM verwirklicht sich nicht nur ein existenziell wichtiges Bauprojekt, auf das viele Kolleginnen und Kollegen seit Jahren hingearbeitet haben, sondern auch eine neue Vision von Theaterkunst und Bühnenbau“, hob Staatstheater-Intendant Florian Lutz die Bedeutung des Neubaus hervor. „Dafür sind wir allen Beteiligten zutiefst dankbar, den direkten Projektpartnern, den ausführenden Planern und den zahlreichen Baufirmen wie vor allem unseren Trägern, dem Land Hessen und der Stadt Kassel. Dass die Stadt unter der Federführung von Oberbürgermeister Dr. Schoeller diesen außerordentlichen Theaterbau in so kurzer Zeit erfolgreich auf den Weg gebracht hat, ist eine einzigartige kulturpolitische Leistung, von der die Theaterwelt sehr profitiert.“
Im Anschluss an den Festakt feierte das Publikum die künstlerische Einweihung des INTERIM mit Verdis „Aida“ – der ersten gemeinsamen Produktion des neuen Generalmusikdirektors Ainārs Rubiķis und Intendant Florian Lutz. Mit einer mehr als 200-köpfigen Besetzung, darunter internationalen Solistinnen und Solisten, Chor, Extrachor, Staatsorchester und den berühmten vier Fern-Trompeten, war dies zugleich die gelungene akustische Bewährungsprobe für das neue Haus. Florian Lutz hat den Klassiker als Musiktheater des Erlebnisses inszeniert und Verdis Imperialismus- und Kriegskritik in eine heutige europäische Parabel überführt.

Neue Infrastruktur für das Quartier

GWG-Geschäftsführer Uwe Gabriel betonte die besondere Herausforderung der parallelen Bauaufgaben bei diesem Großprojekt: „Das Entwickeln und der Bau der Interimsspielstätte in der zur Verfügung stehenden Zeit war an sich schon eine besondere Herausforderung. Die eigentliche Komplexität lag in dem zeitgleichen Zusammenspiel mit der infrastrukturellen Erschließung des gesamten Kasernengeländes unter Beibehaltung der Versorgungssicherheit für alle Anlieger, um zudem auch die Grundlage für die zukünftige Wohnbauentwicklung anzulegen.“ Bereits Anfang kommenden Jahres beginnen direkt neben dem INTERIM die Arbeiten für zwei Mehrfamilienhäuser mit gefördertem Wohnraum, die von der GWG in Zusammenarbeit mit der NOKERA AG errichtet werden.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

„Mit dem INTERIM ist ein flexibles, nachhaltiges und technisch hochmodernes Theaterhaus entstanden, das neue Maßstäbe für temporäre Kulturarchitektur setzt. Das Projekt war ein Rennen gegen die Zeit – aber eines, das wir gemeinsam gewonnen haben: dank klarer Kommunikation, Vertrauen und einer lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen Stadt, GWG, NÜSSLI und Theater“, resümierte Stefan Sekiguchi, COO Special Projects der NÜSSLI Gruppe.
Bis zur Premiere wurde das INTERIM mit großem Einsatz für die Produktion Aida spielfertiggestellt. In den kommenden Wochen folgen noch im und um das Gebäude herum weitere Arbeiten und der Feinschliff.

Hintergründe zum INTERIM unter www.kassel.de/interim
Quelle Stadt Kassel / © Foto Andreas Fischer

Eröffnung Interimspielort des Opernhauses mit „Aida“ auf der Aida.
01/11/2025

Eröffnung Interimspielort des Opernhauses mit „Aida“ auf der Aida.

Adresse

Heinrich-Heine-Straße 1B
Kassel
34121

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