Einheit Europas

Einheit Europas In vielen Fragen besteht Einheit zur Thematik Europa. Immer wieder müssen Entscheide getroffen werden, die dem Wohlstand und der Sicherheit dienen sollen.

23/06/2025
26/07/2024

Europäer konsumieren am meisten Alkohol
Kopenhagen - Mit einer Durchschnittsmenge von jährlich 9,2 Litern sind Europäer laut dem jüngsten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die weltweit größten Alkoholkonsumenten. Europa halte weiterhin diesen „wenig beneidenswerten Rekord“, erklärte der Leiter von WHO Europa, Gauden Galea. Seit zehn Jahren seien keine Veränderungen im Konsumverhalten zu erkennen. afp aus HNA Freitag, 26. Juli 2024, Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) / Politik

11/07/2024

Wegweisende politische Erklärung erneuert Bedeutung der Europäischen Sozialcharta --- Die hochrangige Konferenz über die Europäische Sozialcharta hat eine wichtige politische Erklärung verabschiedet, in der das Eintreten der Mitgliedsstaaten des Europarates für soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Sozialrechte erneut bestärkt wird. Unter den Teilnehmenden der hochrangig besetzten und im Rahmen des litauischen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarates in der litauischen Hauptstadt Vilnius durchgeführten Konferenz befanden sich Minister und hohe Beamte aus dem Bereich der Sozialrechte und Sozialpolitik, leitende Persönlichkeiten des Europarates, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der Internationalen Arbeitsorganisation, der Zivilgesellschaft, der Sozialpartner, der Wissenschaften und nationaler Einrichtungen zur Verteidigung von Menschenrechten und Chancengleichheit.

In seiner Rede vor den Teilnehmenden sagte der Stellvertretende Generalsekretär des Europarates, Bjørn Berge: „Die Europäische Sozialcharta garantiert unsere Rechte auf Gesundheitsversorgung, Schulbildung, Arbeit, Wohnraum und soziale Sicherheit, und vieles andere mehr. Diese Rechte dienen der Sicherstellung eines ordentlichen und würdigen Lebens für alle, und unserer uneingeschränkten Teilhabe an unseren demokratischen Gesellschaften."

Die litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė erklärte ihrerseits: „Die Europäische Sozialcharta enthält Grundsätze und Ziele, die uns als Europäer und als Demokratien definieren. Und durch ihre Ideale weist sie uns den Weg zu sozialer Gerechtigkeit, Inklusion, Wohlstand und Fortschritt. Diese Ziele können jedoch nicht ohne Frieden, Sicherheit und Freiheit erreicht werden. Und wenn die friedliche Ordnung zusammenbricht, richtet sich die Aufmerksamkeit unweigerlich auf existenzielle Bedrohungen, und dann sind es die Schwächsten, die am meisten zu leiden haben. Russlands brutaler, ungerechtfertigter und durch nichts provozierter Krieg erinnert uns daran, dass die Freiheit - und alles, was durch sie gedeiht - nicht als selbstverständlich angenommen werden kann. Und indem wir heute helfen, die Freiheit der Ukraine zu verteidigen, verteidigen wir unsere eigene. Wir verteidigen die Werte der Europäischen Sozialcharta".

Die heutige politische Erklärung betont auf der Grundlage der Schlüsselprinzipien der auf dem 4. Gipfeltreffen des Europarates im Mai letzten Jahres verabschiedeten Erklärung von Reykjavik die Bedeutung eines soliden Rahmens sozialer Rechte und des Systems der Europäischen Sozialcharta. Sie bekräftigt erneut die Unvereinbarkeit militärischer Aggression mit den Menschenrechtsverpflichtungen, drückt ihre Solidarität mit den vertriebenen Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine aus und betont die Notwendigkeit, neue Verpflichtungen im Bereich der sozialen Rechte einzugehen. Die Erklärung würdigt schließlich auch die Rolle der Entwicklungsbank des Europarates bei der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, begrüßt die Beschlüsse zur Verbesserung der Umsetzung und Überwachung der Charta-Bestimmungen und bestätigt die wesentliche Rolle der nationalen Regierungen und Parlamente beim Schutz der sozialen Rechte durch gesetzgeberische Maßnahmen.

In der Erklärung verpflichten sich die Vertreter der Mitgliedsstaaten des Europarats, die sozialen Rechte zu achten, zu schützen und umzusetzen. Die Vertragsstaaten der Charta sind aufgerufen, sich den Herausforderungen zu stellen und diese Gelegenheiten zu nutzen, um die Anforderungen der Charta zu erfüllen, und die Mitgliedstaaten, die die Sozialcharta in ihrer revidierten Fassung (1996) noch nicht ratifiziert haben, werden ermutigt, dies zu tun, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu unterstützen. Die Vorsitzende des Europäischen Ausschusses für soziale Rechte, Aoife Nolan, betonte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, dass die Staaten die Konferenz auch in Zukunft als Anstoß dafür nutzen, das Potential der Charta, als einheitlicher und umfassender Rahmen für den Schutz der sozialen Rechte in Europa zu dienen, voll auszuschöpfen.

Die Konferenz, auf der 25 Jahre Revidierte Europäische Sozialcharta und 75. Jahre Europarat gefeiert wurden, diente auch als Rahmen für Beitritte zur Sozialcharta. So hinterlegte Island seine Ratifizierungsurkunde und wurde damit der 36. Staat, der der Revidierten Europäischen Sozialcharta beitrat. Darüber hinaus verpflichteten sich Irland und Andorra, weitere Bestimmungen der Charta als verbindlich zu betrachten, und auch eine Reihe anderer Mitgliedstaaten gingen zusätzliche Verpflichtungen im Rahmen der Europäischen Sozialcharta ein. https://www.coe.int/en/web/portal/full-news/-/asset_publisher/y5xQt7QdunzT/content/id/269661030?_com_liferay_asset_publisher_web_portlet_AssetPublisherPortlet_INSTANCE_y5xQt7QdunzT_languageId=de_DE

15/06/2024

"USA und die Ukraine schließen ein Sicherheitsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Amerikaner sagen darin unter anderem weitere militärische Unterstützung, Kooperation mit Blick auf die Rüstungsindustrie und den Austausch von Geheimdienstinformationen zu.

US-Präsident Joe Biden und sein ukrainischer Amtskollege Wolodimir Selenskij unterzeichneten das Abkommen am Rande des G-7-Gipfels in Süditalien. Nach der Unterzeichnung auf einer Bühne traten die beiden Staatschefs vor die Presse. „Heute ist ein wahrhaft historischer Tag“, sagte Selenskij. „Wir haben das stärkste Abkommen zwischen der Ukraine und den USA seit unserer Unabhängigkeit unterzeichnet.“ Es enthalte wichtige Vorschläge, um „die Leben der Ukrainer zu schützen“.

Mit dem Abkommen sichern die Vereinigten Staaten weitere Hilfe gegen den Angriffskrieg Russlands und potenzielle künftige Attacken zu, ohne jedoch Sicherheitsgarantien zu geben. Die USA wollen dem Partnerland außerdem helfen, fit zu werden für eine Nato-Mitgliedschaft – auch wenn der Weg der Ukraine zu einer solchen aus Sicht der USA noch ein weiter ist.

Das Abkommen regelt in groben Zügen eine Kooperation beider Länder auf allen möglichen Ebenen. Biden betonte, die USA würden die Ukraine weiterhin mit Waffen, Munition, Informationen und Industrie-Investitionen sowie mit Blick auf Trainings und Manöver unterstützen. Man werde aber „keine Truppen senden“ und so sei es auch im Abkommen festgehalten, erklärte Biden. Er hat den Einsatz amerikanischer Streitkräfte zur Verteidigung der Ukraine stets kategorisch ausgeschlossen – trotz aktueller Appelle des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Militärausbilder dorthin zu senden. Vielmehr gehe es Biden zufolge darum, die Ukraine langfristig in die Lage zu versetzen, sich selbst zu verteidigen.

Zugleich wird die Ukraine zu verschiedenen Reformen aufgerufen: etwa im Bereich Justiz, Strafverfolgung und bei der Bekämpfung von Korruption, aber auch bei den militärischen Fähigkeiten und Strukturen, um perspektivisch Standards der Nato zu erreichen.
Mit Blick auf Russlands Präsident Wladimir Putin sagte Biden: „Er kann uns nicht spalten und wir werden an der Seite der Ukraine stehen, bis sie diesen Krieg gewonnen hat.“ Das Abkommen sei eine Erinnerung, „dass wir nicht nachgeben“.

Kiew hatte zuvor ähnliche Vereinbarungen mit gut einem Dutzend Staaten unterzeichnet, darunter Deutschland. Am Rande des G-7-Gipfels in Italien kam eine entsprechende Vereinbarung mit Japan hinzu. Die Abkommen stellen Kiew für vorerst zehn Jahre finanzielle und militärische Hilfen in Aussicht. Sicherheitsgarantien hat bisher noch kein Land gegeben. ..."
14.06.2024 09:38 Uhr Jana Anzlinger in SZonline

15/06/2024

Ostseeanrainer wollen schärfer gegen russische Öl-Schattenflotte vorgehen
Die Staaten des Ostseerats wollen sich gemeinsam gegen umstrittene russische Öl-Exporte auf kaum seetauglichen Schiffen zur Wehr setzen. Gegen die sogenannte Schattenflotte seien entschlossene Maßnahmen erforderlich, einschließlich der Verschärfung der Sanktionen, forderten die Außenminister des Ostseerats zum Ende ihres zweitägigen Treffens im finnischen Porvoo. Angesichts der vielfältigen Bedrohungen durch Russland sei es wichtig, Widerstandsfähigkeit und Krisenreaktionsmöglichkeiten weiter zu stärken. Dem Rat gehören die Ostseeanrainer Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen und Schweden sowie Island, Norwegen und die EU an. Russland wurde wegen seines Angriffs auf die Ukraine im März 2022 suspendiert und trat im Mai desselben Jahres aus.

Mehrere westliche Länder werfen Russland vor, mit seiner Schattenflotte Sanktionen der EU zu umgehen. Damit wolle Russland sich einem westlichen Preisdeckel für russische Ölexporte in Drittstaaten durch Schiffe entziehen, die nicht in Hand westlicher Reedereien sind oder nicht von westlichen Versicherungen versichert wurden. Das stelle jedoch eine große Gefahr für die Meere und insbesondere die Ostsee dar, die anfällig für Ölverschmutzungen ist.
14.06.2024, 12:26 Uhr, Max Fluder, in SZonline

15/06/2024

EU Staaten einigen sich auf Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau
Die EU-Staaten haben sich grundsätzlich auf den Start von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldau geeinigt. Das teilte die belgische Ratspräsidentschaft in Brüssel mit. Die Entscheidung soll kommende Woche auf einem EU-Ministertreffen formell abgesegnet werden. ...

Die jetzige Einigung auf den Start von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldau ist ein wichtiges Zeichen - insbesondere in Richtung Kiew. Die EU-Kommission hatte bereits vor einer Woche mitgeteilt, dass sie alle Voraussetzungen für den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau als erfüllt ansieht. Dazu gehörten unter anderem Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung, für einen besseren Schutz von nationalen Minderheiten und zur Einschränkung des politischen Einflusses von Oligarchen.

Der Beginn von Beitrittsgesprächen mit der von Russland angegriffenen Ukraine und deren kleinem Nachbarstaat Moldau war bereits bei einem EU-Gipfel im Dezember grundsätzlich beschlossen worden. Gleichzeitig wurde aber vereinbart, dass vor dem Verhandlungsstart alle Reformauflagen erfüllt sein müssen. Voraussetzung war zudem, dass alle EU-Staaten dem sogenannten Verhandlungsrahmen zugestimmt haben, mit dem Leitlinien und Grundsätze für die Beitrittsgespräche festgelegt werden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung online 14.06.2024 22:00

10/05/2024
Wissenschaftliches Fach ReligionGuten Tag an die Abgeordneten im Petitionsauschuss im Wiesbadener Parlament. Speziell da...
26/04/2024

Wissenschaftliches Fach Religion

Guten Tag an die Abgeordneten im Petitionsauschuss im Wiesbadener Parlament.

Speziell das Fach Religion bereitet die nächste Generation schlechter auf die globale Realität vor als es sollte. Tatsächlich werden unsere Zukunft im Unterricht, wo es um Liebe und Zusammenarbeit gehen sollte, in Gruppen eingeteilt, die sich oft lebenslang halten. Damit unserer Nachwuchs dann irgendwann irgendwo in Asien etwa vorbereitet ist auf Nachbarn und Kollegen mit ganz anderen Religionen, braucht es hier ein wissenschaftliches Fach Religion, das für alle verpflichtend ist ein paar Jahre. Falls bei uns immer weniger religiös sein sollten, ist eine Exportnation auf modernes Wissen zu Religion angewiesen, weil die Zahl Religiöser Personen aber auch Staaten zunimmt. Religion ist ein globales Phänomen und wohl alt wie die Menschheit hat aber auch überraschende Techniken für die Integration zu bieten. In Hessen in Hofheim gibt es einen europaweit einzigartigen Integrationsbau zum Thema Religion zu dem unsere Kinder Null lernen. Symbolisch hat er neun Eingänge und da dürfen Menschen aus aller Herren Länder alle auch aus allen Heiligen Schriften lesen, ein exBischof berichtete bei einem Vortrag im Stadtmuseum Kassel kürzlich dazu, weil er am Runden Tisch der Religionen vom Haus der Andacht der Bahai erfuhr. Habe vier Töchter. Im Religionsunterricht an staatlichen Schulen haben sie dazu Null gelernt.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Pernau

05/03/2024

Nach wie vor bezieht Österreich sein Erdgas vorwiegend aus Russland und zahlt damit indirekt Milliarden in Putins Kriegskasse. Anders als noch vor zwei Jahren wären die Voraussetzungen zum Ausstieg mittlerweile gegeben. Damit wächst der politische Druck.

14/12/2023

Trendwende bei der DB? Mit dem Fahrplanwechsel setzt die Bahn auf neue Nachtzugverbindungen. Ein Überblick.

Verteidigungspolitik:"Die EU braucht eine eigene atomare Abschreckung"
04/12/2023

Verteidigungspolitik
:
"Die EU braucht eine eigene atomare Abschreckung"

Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer ruft die EU zur militärischen Aufrüstung auf.

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