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cdw Stiftung Die Region Nordhessen fördern und weltweit die Entwicklung ländlicher Regionen vorantreiben – das sind die beiden großen Aufgaben der cdw Stiftung.

Auf der Hauptfeuerwache in Bad Hersfeld wird künftig ein großer Teil des benötigten Stroms direkt auf dem eigenen Dach e...
15/09/2026

Auf der Hauptfeuerwache in Bad Hersfeld wird künftig ein großer Teil des benötigten Stroms direkt auf dem eigenen Dach erzeugt.

Dort entsteht derzeit eine Photovoltaikanlage mit 30,38 kWp Leistung, ergänzt um zwei Batteriespeicher mit insgesamt 27,6 kWh nutzbarer Kapazität. Rund 85 Prozent des erzeugten Solarstroms sollen direkt vor Ort genutzt werden. Bei einem bisherigen Stromverbrauch der Feuerwache von rund 55.000 Kilowattstunden im Jahr ist das eine sehr gute Voraussetzung, um die Energiekosten dauerhaft zu senken.

Für Bürgermeisterin Anke Hofmann ist dabei besonders wichtig, dass der Strom dort genutzt wird, wo er erzeugt wird: „Das ist ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Entwicklung unserer städtischen Gebäude sowie für den Standort unserer Feuerwehr.“

Für uns ist die Anlage zugleich der Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit. In den kommenden acht Jahren will die Stadt weitere kommunale Gebäude identifizieren, die sich für zusätzliche Photovoltaikanlagen eignen.

Dafür bringt Bad Hersfeld selbst einiges ein: Vor der Installation musste zunächst das Dach der Hauptfeuerwache saniert werden, außerdem wurde die elektrische Hauptverteilung erneuert. Genau diese Bereitschaft, den eigenen Gebäudebestand konsequent weiterzuentwickeln, ist für solche Kooperationen entscheidend.

Thomas Flügge bringt den Gedanken hinter der Kooperation so auf den Punkt: „Kommunen können bei der Energiewende eine wichtige Vorbildfunktion übernehmen.“

Entscheidend ist für uns das Intracting: Die eingesparten Energiekosten sollen wieder in weitere Maßnahmen fließen. So entsteht zusätzlicher Investitionsspielraum für die Energiewende – gerade in Zeiten knapper kommunaler Kassen.

Damit wird aus einer einzelnen PV-Anlage mehr als ein Einzelprojekt: Sie ist der Ausgangspunkt für weitere Investitionen in den kommunalen Gebäudebestand.

Wir freuen uns sehr, mit Bad Hersfeld eine engagierte Partnerin gefunden zu haben, die diesen Weg gemeinsam mit uns geht.

Wir haben eine neue Intracting-Kooperation gestartet und unterstützen die Stadt Melsungen dabei, den Photovoltaik-Ausbau...
04/09/2026

Wir haben eine neue Intracting-Kooperation gestartet und unterstützen die Stadt Melsungen dabei, den Photovoltaik-Ausbau auf ihren städtischen Liegenschaften voranzutreiben.

Die Vereinbarung wurde von Bürgermeister Timo Riedemann und der Ersten Stadträtin Ulrike Hund gemeinsam mit unseren Geschäftsführern Sarah Link und Thomas Flügge getroffen.

Im ersten Schritt finanzieren wir eine Photovoltaikanlage mit 360 kWp Leistung für das städtische Waldschwimmbad. Dort ist der Stromverbrauch mit mehr als 750.000 Kilowattstunden im Jahr sehr hoch. Entsprechend groß ist der Vorteil, den erzeugten Solarstrom direkt vor Ort nutzen zu können: Mehr als 85 Prozent des produzierten Stroms sollen im Schwimmbad selbst verbraucht werden. Das senkt die Energiekosten erheblich.

Und genau hier setzt das Intracting an: Die eingesparten Energiekosten fließen nicht in den allgemeinen Haushalt zurück, sondern werden für die nächsten Photovoltaikanlagen eingesetzt. Mit jeder weiteren Anlage steigen die jährlichen Einsparungen – und damit auch die Mittel, die für neue Investitionen zur Verfügung stehen. So entsteht nach und nach ein sich selbst tragender Finanzierungskreislauf.

Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte liegt darin eine große Chance. Eine Kommune kann Investitionen in den eigenen Gebäudebestand ermöglichen, dauerhaft Energiekosten reduzieren und zugleich den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen.

Das funktioniert allerdings nur, wenn eine Kommune bereit ist, langfristig zu denken und die erzielten Einsparungen konsequent wieder zu investieren. Deshalb freuen wir uns besonders über die Offenheit und Entschlossenheit der Stadt Melsungen, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.

Intracting heißt für uns im Kern: Einmal den Kreislauf in Gang setzen – und aus eingesparten Energiekosten immer neue Investitionsmöglichkeiten schaffen.

Es geht los: Fire Burn bekommt Strom. Letzte Woche haben die Arbeiten für den Aufbau des Solar-Off-Grid-Systems in Fire ...
31/08/2026

Es geht los: Fire Burn bekommt Strom. Letzte Woche haben die Arbeiten für den Aufbau des Solar-Off-Grid-Systems in Fire Burn im Norden von Belize begonnen.

Die rund 250 Bewohner:innen der Gemeinde warten seit vielen Jahren auf eine zuverlässige Stromversorgung. Dabei ist das öffentliche Stromnetz gar nicht weit entfernt. Doch Fire Burn ist vollständig von Siedlungen sehr traditionell lebender Mennoniten umgeben. Ihre Lebensweise sieht einen bewussten Verzicht auf viele moderne Technologien vor – Stromleitungen auf ihrem Land kommen daher nicht infrage. Fire Burn kann deshalb nicht an das öffentliche Netz angeschlossen werden.

Die Lösung: ein eigenes Photovoltaik-Inselsystem.

Seit 2016 arbeiten wir gemeinsam mit dem Ministry of Public Utilities, Energy & Logistics und dem nationalen Stromversorger Belize Electricity Limited an Lösungen für die ländliche Elektrifizierung. Noch immer haben rund 30 abgelegene Dörfer in Belize keinen Zugang zu Strom. Für viele von ihnen ist ein Ausbau des öffentlichen Netzes zu teuer oder technisch kaum umsetzbar.

Mit unseren Dorfstromversorgungen in La Gracia und Corazon Creek konnten wir zeigen, dass dezentrale PV-Inselsysteme eine Alternative bieten. Die Erfahrungen daraus sind inzwischen in den Elektrifizierungsansatz der Regierung eingeflossen, der heute auch mit Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt wird.

Nun folgt Fire Burn: In den kommenden Wochen wird unser langjähriger Technikpartner Solar Energy Solutions Belize Ltd. gemeinsam mit Belize Electricity Limited die Anlage errichten. Noch in diesem Jahr soll sie in Betrieb gehen. Anschließend folgt eine zwölfmonatige technische Testphase.

Nach fast zehn Jahren Zusammenarbeit mit der Regierung Belizes freuen wir uns sehr, dass aus einzelnen Pilotanlagen Schritt für Schritt ein Ansatz für die Elektrifizierung weiterer abgelegener Gemeinden entstanden ist.

In der Kunigundengemeinde Kaufungen entsteht auf dem Dach des Nebengebäudes der Kita Eulennest eine PV-Anlage – und zwar...
05/03/2026

In der Kunigundengemeinde Kaufungen entsteht auf dem Dach des Nebengebäudes der Kita Eulennest eine PV-Anlage – und zwar als Mitmach-Baustelle: Fachkundig angeleitet durch das Solarkollektiv SoLocal Energy können Eltern der Kita-Kinder und Mitarbeitende der Gemeinde selbst mit anpacken und praktische Erfahrungen im Solarhandwerk sammeln.

Kaufungen geht dabei sogar noch einen Schritt weiter und verankert Klimaschutz auch finanziell: Mit Inkrafttreten der Erneuerbaren-Energien-Satzung hat die Gemeindevertretung die Einrichtung einer Intracting-Kostenstelle einschließlich einer Anschubfinanzierung beschlossen. So fließen Energiekosteneinsparungen systematisch wieder in neue Effizienz- und EE-Maßnahmen– ein Kreislauf, der sich mit jeder umgesetzten Maßnahme verstärkt.

Die von uns geförderte Anlage liefert dafür Rückenwind: Erwartet werden rund 10.000 kWh Solarstrom pro Jahr, mehr als 80 % davon werden direkt in der Kita genutzt (u. a. für die Luftwärmepumpen) – und die eingesparten Stromkosten fließen direkt ins Intracting zurück.

Unsere Broschüre „Barometer der Energiewende in Nordhessen“ ist erschienen. Mit dieser gedruckten Standortbestimmung leg...
27/02/2026

Unsere Broschüre „Barometer der Energiewende in Nordhessen“ ist erschienen. Mit dieser gedruckten Standortbestimmung legen wir aktuelle Zahlen, zentrale Entwicklungen und konkrete Perspektiven für unsere Region vor.

Die Energiewende bestimmt, ob wir die Erderhitzung wirksam begrenzen – und ob Energie künftig sicher, bezahlbar und resilient bereitsteht. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien verbindet Klimaschutz mit Versorgungssicherheit, weil er die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Importen reduziert.

Nordhessen hat sich früh ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2040 sollen Mobilität, Strom und Wärme vollständig aus klimaneutralen Quellen gedeckt werden. Die Voraussetzungen sind gut – mit erheblichen Flächenpotenzialen für Windenergie und Photovoltaik, starker Forschungs- und Unternehmenskompetenz sowie einer engen Zusammenarbeit von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.

Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Zahlen: Der Weg ist noch weit. 2024 wurden in Nordhessen rund vier Terawattstunden Strom aus Wind, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft erzeugt, bei einem Verbrauch von über 6,5 Terawattstunden. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Wärme und Mobilität steigt der Bedarf weiter. Unsere Szenarien machen jedoch deutlich, dass die erneuerbare Erzeugung bereits 2030 rechnerisch über dem Bedarf liegen kann.

Auch wirtschaftlich ist die Energiewende ein Gewinn: Seit 2000 wurden über vier Milliarden Euro investiert, rund drei Milliarden Euro regionale Wertschöpfung sind daraus bis Ende 2024 entstanden. Die Energiewende ist damit ökologisch wie ökonomisch eine große Chance für Nordhessen – jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial entschlossen zu nutzen.

Unser besonderer Dank gilt dem Fraunhofer IEE, der Universität Kassel und Ralph Diermann für die wissenschaftliche Analyse, die Berechnungen zur regionalen Wertschöpfung und die redaktionelle Begleitung.

Der Link zur Studie:https://www.cdw-stiftung.de/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-06-cdw_Energiewende_Broschuere_2025_FINAL_web.pdf

Fast 5 Jahre ist das solarbetriebene E-Longtailboat in Thailand schon in Betrieb. Gemeinsam mit der ZENNA AG, AERO Solar...
24/02/2026

Fast 5 Jahre ist das solarbetriebene E-Longtailboat in Thailand schon in Betrieb. Gemeinsam mit der ZENNA AG, AERO Solar and Automation Co. Ltd. und der Schweizer Entwicklungsplattform REPIC haben wir den Pilot mit dem Ziel entwickelt, Bewusstsein für die Vorteile und Potenziale der Elektromobilität in der Region zu schaffen – und damit Nachahmer zu gewinnen, die das Modell eigenständig replizieren.

Anfang des Jahres hat die Bootswerft in Ayutthaya eine Veranstaltung durchgeführt, in der sie das Solarboot vorgestellt und von den „Lessons learned“ im Betrieb des solaren E-Longtailbootes berichtet hat. Das ist in der Region auf viel Interesse. Denn: der Betrieb lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich. Die Einsparungen bei den hohen Kraftsstoffkosten der üblichen Dieselmotoren machen das Modell besonders attraktiv, während gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird.

Seit fast zehn Jahren bauen wir im Senegal gemeinsam mit den lokalen Partnern SODEMIR und Yaajeende zwei SolarBioFarmen ...
18/02/2026

Seit fast zehn Jahren bauen wir im Senegal gemeinsam mit den lokalen Partnern SODEMIR und Yaajeende zwei SolarBioFarmen auf – an Orten, die so abgelegen sind, dass es dort kein Stromnetz gibt und die für Marktakteure nicht attraktiv sind. Die Idee: Mit PV-Inselsystemen lokalen Frauengemeinschaften die Verarbeitung, Kühlung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte ermöglichen, Wasser für Bewässerung auch außerhalb der Regenzeit verfügbar machen und so lokale Wertschöpfungsprozesse aufbauen.

Der Weg dorthin war anspruchsvoll. Die große Abgelegenheit der Standorte brachte enorme logistische Herausforderungen mit sich – zeitweise ist der Zugang während der Regenzeit unmöglich. Geeignete Technikpartner zu finden, die Installation, Inbetriebnahme, Schulung und langfristige Wartung zuverlässig leisten können, war ebenso komplex. Vor allem aber brauchte es Zeit, um betriebswirtschaftliches Grundverständnis, Organisationsstrukturen und Handlungssicherheit bei den Frauenorganisationen aufzubauen – oft ohne dass Lesen und Schreiben selbstverständlich sind. Hinzu kommen lokale kulturelle Rhythmen, die andere Zeitlogiken setzen als ein Terminkalender.

2026 markiert nun ein wichtiges Übergangsjahr: Die Infrastruktur steht, Erfahrungen im Anbau und in den Abläufen sind gewachsen, und die für den Betrieb der SolarBioFarmen erforderlichen Kompetenzen wurden über Jahre in Trainings und Praxis aufgebaut. Damit sind nun die Voraussetzungen geschaffen, dass die Frauenorganisationen KAWRAL und DIARINGA die SolarBioFarmen in eigener Verantwortung betreiben können. Dieses Jahr begleiten wir diesen Übergang noch – bevor 2027 der Betrieb in die alleinige Verantwortung der Frauengemeinschaften übergeht.

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Energieministerium von Belize und dem nationalen Stromversorger Belize Electr...
01/12/2025

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Energieministerium von Belize und dem nationalen Stromversorger Belize Electricity Limited (BEL) die Dorfstromversorgung in Corazon Creek im Süden Belizes in Betrieb genommen. Seitdem versorgt das Solar Off-Grid System die abgelegene Maya-Gemeinde an der Grenze zu Guatemala zuverlässig mit Strom.

Um den langfristigen technischen Betrieb unserer PV-Inselsysteme sicherzustellen, durchlaufen alle Anlagen nach der Inbetriebnahme zunächst eine zwölfmonatige Testphase bevor der Regelbetrieb beginnt. In Corazon Creek wurde diese Phase eng von unserem langjährigen lokalen Technikpartner Solar Energy Solutions Belize Ltd. begleitet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebs geht das Solar Off-Grid System nun in die alleinige Verantwortung von BEL als langfristigem Betreiber über.

Sarah Link und Thomas Flügge waren bei den letzten Vorbereitungen für die Systemübergabe vor Ort und haben mit den Dorfautoritäten eine Zwischenbilanz gezogen. Die Dorfbewohner:innen sind zufrieden. Inzwischen ist auch die Wasserversorgung angeschlossen, sodass das Wasserkomitee ab jetzt die hohen Energiekosten für den Betrieb des Dieselmotors der Wasserpumpe einsparen wird. Im nächsten Schritt werden zudem die Gebäude der Highschool angeschlossen.

Wir freuen uns über die positiven Entwicklungen in der Gemeinde und blicken gleichzeitig nach vorne: Mit der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrags mit dem Energieministerium und der BEL im November haben wir den Grundstein für die Elektrifizierung einer weiteren Gemeinde in Belize gelegt. Mitte nächsten Jahres wird unser drittes Solar Off-Grid System im Land in Fire Burn in Betrieb gehen.

𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗼𝗳𝗼𝗿𝘁 🌍⚡𝗙ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗪𝗶𝗻𝗱- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗮𝗻𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿....
28/11/2025

𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗼𝗳𝗼𝗿𝘁 🌍⚡

𝗙ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗪𝗶𝗻𝗱- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗮𝗻𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿.
Sie gehören zu den saubersten Energiequellen, die wir haben – und ihr CO₂-Fußabdruck liegt um ein Vielfaches unter dem fossiler Kraftwerke.

𝗖𝗢₂-𝗘𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗽𝗿𝗼 𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁𝗲 𝗞𝗶𝗹𝗼𝘄𝗮𝘁𝘁𝘀𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲:
𝗢𝗳𝗳𝘀𝗵𝗼𝗿𝗲-𝗪𝗶𝗻𝗱: 10 g
𝗢𝗻𝘀𝗵𝗼𝗿𝗲-𝗪𝗶𝗻𝗱: 18 g
𝗣𝗵𝗼𝘁𝗼𝘃𝗼𝗹𝘁𝗮𝗶𝗸: 57 g

Zum Vergleich: 𝗚𝗮𝘀 436 g, 𝗦𝘁𝗲𝗶𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 970 g, 𝗕𝗿𝗮𝘂𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 1.073 g

➡️ 𝗗𝗶𝗲 𝗪𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴: 2024 haben Erneuerbare im Stromsektor 205 Millionen Tonnen CO₂ vermieden.

Ohne sie wäre der deutsche Treibhausgasausstoß 32 % höher, über alle Sektoren sogar 39 %.

𝗕𝗲𝗺𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗿𝘁: Wind- und Solaranlagen erzeugen die Energie ihrer Herstellung bereits nach weniger als einem Jahr wieder.

👉 𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻𝗯𝗹𝗮𝘁𝘁: https://www.cdw-stiftung.de/fakten/klimabilanz-von-erzeugungstechnologien/

Jetzt ist es offiziell: 2026 werden wir mit Fire Burn eine dritte netzferne Gemeinde in Belize mithilfe einer solaren Do...
25/11/2025

Jetzt ist es offiziell: 2026 werden wir mit Fire Burn eine dritte netzferne Gemeinde in Belize mithilfe einer solaren Dorfstromversorgung elektrifizieren. Während der Energy Fair 2025 in Belize City haben Sarah Link und Thomas Flügge feierlich den Kooperationsvertrag mit Minister Michel Chebat vom Ministry of Public Utilities, Energy and Logistics, und Karique Marin von der Belize Electricity Limited unterzeichnet.

In dem zentralamerikanischen Land haben noch immer zahlreiche Dörfer keinen Zugang zum nationalen Stromnetz. Mit dem Energieministerium und dem nationalen Stromversorger arbeiten wir daran, abgelegene Gemeinden dezentral mit Solar Off-Grid Systemen mit Strom zu versorgen. So konnten wir bereits La Gracia im Cayo Distrikt und Corazon Creek im Toledo Distrikt erfolgreich elektrifizieren.

Direkt nach der feierlichen Unterzeichnung ging es für uns nach Fire Burn im Orange Walk Distrikt im Norden des Landes. Fire Burn ist von Mennoniten-Gemeinden umgeben. Da diese kein Stromnetz auf ihrem Land erlauben, kann Fire Burn nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen werden kann – dezentrale Stromversorgung ist hier der Schlüssel.

Gemeinsam mit Staatsminister Gilroy Usher und Energy Officer Deon Kelly vom Energieministerium, Deshawn Garbutt von der Belize Electricity Limited und Silvan Küffer von Solar Energy Solutions Belize Ltd. haben wir an einer Dorfsitzung teilgenommen, über das weitere Vorgehen informiert und die Fragen der Dorfbewohner:innen beantwortet.

Bis Mitte nächsten Jahres soll das Solar Off-Grid System installiert sein. Anschließend beginnt eine 12-monatigen technische Testphase – mit dem Ziel, Fire Burn langfristig zuverlässig und klimafreundlich mit Strom zu versorgen.

Adresse

Friedrich Ebert Straße 104
Kassel
34119

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