cdw Stiftung

cdw Stiftung Die Region Nordhessen fördern und weltweit die Entwicklung ländlicher Regionen vorantreiben – das sind die beiden großen Aufgaben der cdw Stiftung.

In der Kunigundengemeinde Kaufungen entsteht auf dem Dach des Nebengebäudes der Kita Eulennest eine PV-Anlage – und zwar...
05/03/2026

In der Kunigundengemeinde Kaufungen entsteht auf dem Dach des Nebengebäudes der Kita Eulennest eine PV-Anlage – und zwar als Mitmach-Baustelle: Fachkundig angeleitet durch das Solarkollektiv SoLocal Energy können Eltern der Kita-Kinder und Mitarbeitende der Gemeinde selbst mit anpacken und praktische Erfahrungen im Solarhandwerk sammeln.

Kaufungen geht dabei sogar noch einen Schritt weiter und verankert Klimaschutz auch finanziell: Mit Inkrafttreten der Erneuerbaren-Energien-Satzung hat die Gemeindevertretung die Einrichtung einer Intracting-Kostenstelle einschließlich einer Anschubfinanzierung beschlossen. So fließen Energiekosteneinsparungen systematisch wieder in neue Effizienz- und EE-Maßnahmen– ein Kreislauf, der sich mit jeder umgesetzten Maßnahme verstärkt.

Die von uns geförderte Anlage liefert dafür Rückenwind: Erwartet werden rund 10.000 kWh Solarstrom pro Jahr, mehr als 80 % davon werden direkt in der Kita genutzt (u. a. für die Luftwärmepumpen) – und die eingesparten Stromkosten fließen direkt ins Intracting zurück.

Unsere Broschüre „Barometer der Energiewende in Nordhessen“ ist erschienen. Mit dieser gedruckten Standortbestimmung leg...
27/02/2026

Unsere Broschüre „Barometer der Energiewende in Nordhessen“ ist erschienen. Mit dieser gedruckten Standortbestimmung legen wir aktuelle Zahlen, zentrale Entwicklungen und konkrete Perspektiven für unsere Region vor.

Die Energiewende bestimmt, ob wir die Erderhitzung wirksam begrenzen – und ob Energie künftig sicher, bezahlbar und resilient bereitsteht. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien verbindet Klimaschutz mit Versorgungssicherheit, weil er die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Importen reduziert.

Nordhessen hat sich früh ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2040 sollen Mobilität, Strom und Wärme vollständig aus klimaneutralen Quellen gedeckt werden. Die Voraussetzungen sind gut – mit erheblichen Flächenpotenzialen für Windenergie und Photovoltaik, starker Forschungs- und Unternehmenskompetenz sowie einer engen Zusammenarbeit von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.

Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Zahlen: Der Weg ist noch weit. 2024 wurden in Nordhessen rund vier Terawattstunden Strom aus Wind, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft erzeugt, bei einem Verbrauch von über 6,5 Terawattstunden. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Wärme und Mobilität steigt der Bedarf weiter. Unsere Szenarien machen jedoch deutlich, dass die erneuerbare Erzeugung bereits 2030 rechnerisch über dem Bedarf liegen kann.

Auch wirtschaftlich ist die Energiewende ein Gewinn: Seit 2000 wurden über vier Milliarden Euro investiert, rund drei Milliarden Euro regionale Wertschöpfung sind daraus bis Ende 2024 entstanden. Die Energiewende ist damit ökologisch wie ökonomisch eine große Chance für Nordhessen – jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial entschlossen zu nutzen.

Unser besonderer Dank gilt dem Fraunhofer IEE, der Universität Kassel und Ralph Diermann für die wissenschaftliche Analyse, die Berechnungen zur regionalen Wertschöpfung und die redaktionelle Begleitung.

Der Link zur Studie:https://www.cdw-stiftung.de/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-06-cdw_Energiewende_Broschuere_2025_FINAL_web.pdf

Fast 5 Jahre ist das solarbetriebene E-Longtailboat in Thailand schon in Betrieb. Gemeinsam mit der ZENNA AG, AERO Solar...
24/02/2026

Fast 5 Jahre ist das solarbetriebene E-Longtailboat in Thailand schon in Betrieb. Gemeinsam mit der ZENNA AG, AERO Solar and Automation Co. Ltd. und der Schweizer Entwicklungsplattform REPIC haben wir den Pilot mit dem Ziel entwickelt, Bewusstsein für die Vorteile und Potenziale der Elektromobilität in der Region zu schaffen – und damit Nachahmer zu gewinnen, die das Modell eigenständig replizieren.

Anfang des Jahres hat die Bootswerft in Ayutthaya eine Veranstaltung durchgeführt, in der sie das Solarboot vorgestellt und von den „Lessons learned“ im Betrieb des solaren E-Longtailbootes berichtet hat. Das ist in der Region auf viel Interesse. Denn: der Betrieb lohnt sich nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich. Die Einsparungen bei den hohen Kraftsstoffkosten der üblichen Dieselmotoren machen das Modell besonders attraktiv, während gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird.

Seit fast zehn Jahren bauen wir im Senegal gemeinsam mit den lokalen Partnern SODEMIR und Yaajeende zwei SolarBioFarmen ...
18/02/2026

Seit fast zehn Jahren bauen wir im Senegal gemeinsam mit den lokalen Partnern SODEMIR und Yaajeende zwei SolarBioFarmen auf – an Orten, die so abgelegen sind, dass es dort kein Stromnetz gibt und die für Marktakteure nicht attraktiv sind. Die Idee: Mit PV-Inselsystemen lokalen Frauengemeinschaften die Verarbeitung, Kühlung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte ermöglichen, Wasser für Bewässerung auch außerhalb der Regenzeit verfügbar machen und so lokale Wertschöpfungsprozesse aufbauen.

Der Weg dorthin war anspruchsvoll. Die große Abgelegenheit der Standorte brachte enorme logistische Herausforderungen mit sich – zeitweise ist der Zugang während der Regenzeit unmöglich. Geeignete Technikpartner zu finden, die Installation, Inbetriebnahme, Schulung und langfristige Wartung zuverlässig leisten können, war ebenso komplex. Vor allem aber brauchte es Zeit, um betriebswirtschaftliches Grundverständnis, Organisationsstrukturen und Handlungssicherheit bei den Frauenorganisationen aufzubauen – oft ohne dass Lesen und Schreiben selbstverständlich sind. Hinzu kommen lokale kulturelle Rhythmen, die andere Zeitlogiken setzen als ein Terminkalender.

2026 markiert nun ein wichtiges Übergangsjahr: Die Infrastruktur steht, Erfahrungen im Anbau und in den Abläufen sind gewachsen, und die für den Betrieb der SolarBioFarmen erforderlichen Kompetenzen wurden über Jahre in Trainings und Praxis aufgebaut. Damit sind nun die Voraussetzungen geschaffen, dass die Frauenorganisationen KAWRAL und DIARINGA die SolarBioFarmen in eigener Verantwortung betreiben können. Dieses Jahr begleiten wir diesen Übergang noch – bevor 2027 der Betrieb in die alleinige Verantwortung der Frauengemeinschaften übergeht.

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Energieministerium von Belize und dem nationalen Stromversorger Belize Electr...
01/12/2025

Vor einem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Energieministerium von Belize und dem nationalen Stromversorger Belize Electricity Limited (BEL) die Dorfstromversorgung in Corazon Creek im Süden Belizes in Betrieb genommen. Seitdem versorgt das Solar Off-Grid System die abgelegene Maya-Gemeinde an der Grenze zu Guatemala zuverlässig mit Strom.

Um den langfristigen technischen Betrieb unserer PV-Inselsysteme sicherzustellen, durchlaufen alle Anlagen nach der Inbetriebnahme zunächst eine zwölfmonatige Testphase bevor der Regelbetrieb beginnt. In Corazon Creek wurde diese Phase eng von unserem langjährigen lokalen Technikpartner Solar Energy Solutions Belize Ltd. begleitet.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Testbetriebs geht das Solar Off-Grid System nun in die alleinige Verantwortung von BEL als langfristigem Betreiber über.

Sarah Link und Thomas Flügge waren bei den letzten Vorbereitungen für die Systemübergabe vor Ort und haben mit den Dorfautoritäten eine Zwischenbilanz gezogen. Die Dorfbewohner:innen sind zufrieden. Inzwischen ist auch die Wasserversorgung angeschlossen, sodass das Wasserkomitee ab jetzt die hohen Energiekosten für den Betrieb des Dieselmotors der Wasserpumpe einsparen wird. Im nächsten Schritt werden zudem die Gebäude der Highschool angeschlossen.

Wir freuen uns über die positiven Entwicklungen in der Gemeinde und blicken gleichzeitig nach vorne: Mit der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrags mit dem Energieministerium und der BEL im November haben wir den Grundstein für die Elektrifizierung einer weiteren Gemeinde in Belize gelegt. Mitte nächsten Jahres wird unser drittes Solar Off-Grid System im Land in Fire Burn in Betrieb gehen.

𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗼𝗳𝗼𝗿𝘁 🌍⚡𝗙ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗪𝗶𝗻𝗱- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗮𝗻𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿....
28/11/2025

𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝘀𝗼𝗳𝗼𝗿𝘁 🌍⚡

𝗙ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗪𝗶𝗻𝗱- 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗮𝗻𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿.
Sie gehören zu den saubersten Energiequellen, die wir haben – und ihr CO₂-Fußabdruck liegt um ein Vielfaches unter dem fossiler Kraftwerke.

𝗖𝗢₂-𝗘𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗽𝗿𝗼 𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝘁𝗲 𝗞𝗶𝗹𝗼𝘄𝗮𝘁𝘁𝘀𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲:
𝗢𝗳𝗳𝘀𝗵𝗼𝗿𝗲-𝗪𝗶𝗻𝗱: 10 g
𝗢𝗻𝘀𝗵𝗼𝗿𝗲-𝗪𝗶𝗻𝗱: 18 g
𝗣𝗵𝗼𝘁𝗼𝘃𝗼𝗹𝘁𝗮𝗶𝗸: 57 g

Zum Vergleich: 𝗚𝗮𝘀 436 g, 𝗦𝘁𝗲𝗶𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 970 g, 𝗕𝗿𝗮𝘂𝗻𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 1.073 g

➡️ 𝗗𝗶𝗲 𝗪𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴: 2024 haben Erneuerbare im Stromsektor 205 Millionen Tonnen CO₂ vermieden.

Ohne sie wäre der deutsche Treibhausgasausstoß 32 % höher, über alle Sektoren sogar 39 %.

𝗕𝗲𝗺𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗿𝘁: Wind- und Solaranlagen erzeugen die Energie ihrer Herstellung bereits nach weniger als einem Jahr wieder.

👉 𝗛𝗶𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻𝗯𝗹𝗮𝘁𝘁: https://www.cdw-stiftung.de/fakten/klimabilanz-von-erzeugungstechnologien/

Jetzt ist es offiziell: 2026 werden wir mit Fire Burn eine dritte netzferne Gemeinde in Belize mithilfe einer solaren Do...
25/11/2025

Jetzt ist es offiziell: 2026 werden wir mit Fire Burn eine dritte netzferne Gemeinde in Belize mithilfe einer solaren Dorfstromversorgung elektrifizieren. Während der Energy Fair 2025 in Belize City haben Sarah Link und Thomas Flügge feierlich den Kooperationsvertrag mit Minister Michel Chebat vom Ministry of Public Utilities, Energy and Logistics, und Karique Marin von der Belize Electricity Limited unterzeichnet.

In dem zentralamerikanischen Land haben noch immer zahlreiche Dörfer keinen Zugang zum nationalen Stromnetz. Mit dem Energieministerium und dem nationalen Stromversorger arbeiten wir daran, abgelegene Gemeinden dezentral mit Solar Off-Grid Systemen mit Strom zu versorgen. So konnten wir bereits La Gracia im Cayo Distrikt und Corazon Creek im Toledo Distrikt erfolgreich elektrifizieren.

Direkt nach der feierlichen Unterzeichnung ging es für uns nach Fire Burn im Orange Walk Distrikt im Norden des Landes. Fire Burn ist von Mennoniten-Gemeinden umgeben. Da diese kein Stromnetz auf ihrem Land erlauben, kann Fire Burn nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen werden kann – dezentrale Stromversorgung ist hier der Schlüssel.

Gemeinsam mit Staatsminister Gilroy Usher und Energy Officer Deon Kelly vom Energieministerium, Deshawn Garbutt von der Belize Electricity Limited und Silvan Küffer von Solar Energy Solutions Belize Ltd. haben wir an einer Dorfsitzung teilgenommen, über das weitere Vorgehen informiert und die Fragen der Dorfbewohner:innen beantwortet.

Bis Mitte nächsten Jahres soll das Solar Off-Grid System installiert sein. Anschließend beginnt eine 12-monatigen technische Testphase – mit dem Ziel, Fire Burn langfristig zuverlässig und klimafreundlich mit Strom zu versorgen.

Das Zukunftsforum Energie & Klima war auch in diesem Jahr erkenntnisreich und motivierend. Der Fachkongress bot wieder v...
07/10/2025

Das Zukunftsforum Energie & Klima war auch in diesem Jahr erkenntnisreich und motivierend. Der Fachkongress bot wieder viele Ansätze und Perspektiven für den Umbau unserer Energieversorgung weg von fossilen Brennstoffen, hin zu Erneuerbaren Energien.

Ein wichtiges Thema war die Frage nach der Finanzierung. Darauf gab das von Johannes Salzer von der LEA Hessen moderierte Fachforum „Klimaschutz durch Crowdfunding und andere Wege der Finanzierung“ Antworten. Dort bekamen Vertreter:innen von Kommunen ganz konkrete Hinweise dazu, wie kommunale Verwaltungen in Zeiten knapper Kassen zu Geld für Klimaschutz kommen können.

Philipp Reiß von der Agentur für kommunalen Klimaschutz am Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) führte in das Thema ein. Er wies darauf hin, dass die Kommunen 2024 mit 24,3 Milliarden Euro ein Rekorddefizit eingefahren hätten und der Spielraum für freiwillige Aufgaben somit weiter sinke. Er machte gleichzeitig deutlich, dass kommunaler Klimaschutz, wenn er richtig gemacht werde, Kosten reduzieren und Einnahmen generieren könne.

Dr. Carsten Mauritz (Kassel.de) und Hannes Holtermann (UniKasselTransfer) stellten die Crowdfunding‐Kampagne „Smarte Ideen für Kassel“ vor. Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und der Universität Kassel war Kassel eine der ersten Städte Europas, die das städtische Smart‐City‐Projekt mit der Schwarmfinanzierung verknüpft haben. Dabei unterstützte die Crowd Projekte, die die Stadt smart machen wie zum Beispiel ein mit Solarzellen betriebenes E-Lastenrad.

Auch unser Geschäftsführer Thomas Flügge war als Impulsgeber mit von der Partie. Er ging in seinem Beitrag darauf ein, wie Stiftungen als kommunale Partnerinnen zur Energiewende beitragen können.
✅ Dabei ging er auf das bundesweit enorme finanzielle Potenzial in Stiftungen ein,
✅ beleuchtete den Aspekt Gemeinnützigkeit als Bedingung der Partnerschaft und
✅ machte deutlich, dass es Stiftungen grundsätzlich möglich ist, mit jedem Satzungszweck zum Beispiel den Zubau von Photovoltaik zu fördern.

📆 Und schon mal zum Vormerken: Das Zukunftsforum Energie & Klima findet 2026 am 9. und 10. September in der Kasseler documenta-Halle statt.

Das Zukunftsforum Energie & Klima 2025 ist heute in Kassel gestartet. Die Keynote zur Eröffnung kam von Sven Plöger. Unt...
01/10/2025

Das Zukunftsforum Energie & Klima 2025 ist heute in Kassel gestartet. Die Keynote zur Eröffnung kam von Sven Plöger. Unter dem Titel „Zieht euch warm an, es wird heiß!“ brachte der Diplom-Meteorologe und Moderator viel Physik und Zuversicht auf den bundesweit beachteten Kongress in der documenta-Halle – charmant und witzig, naturwissenschaftlich und eindringlich. Sein Standpunkt: Der Klimawandel ist physikalische Tatsache. Wir erleben heute die Dinge, die uns die Wissenschaft schon seit über 40 Jahren ankündigt. Und damit ist klar: wir haben kein Wissens- sondern ein Handlungsproblem. Hier setzt das an.

Per Video hatte zuvor Schirmherr Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, eine Grußbotschaft nach Kassel geschickt. Anschließend begrüßten die Gastgeber Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der LEA Hessen, und Thomas Flügge, 1. Vorsitzender des deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e. V. und unser Geschäftsführer, die Anwesenden. Thematisch jagt ein Highlight das andere, ist sich Thomas sicher. Auch Sven Schoeller, Oberbürgermeister der Stadt Kassel.de, hieß die Gäste wollkommen, und zwar in der Stadt, wie er dem Moderationsteam Evren Gezer und Julius Neumann sagte, „die schon seit Jahrzehnten für die Energiewende steht“.

Morgen ist unser Geschäftsführer Thomas Flügge einer der Redner beim Fachforum „Klimaschutz durch Crowdfunding und andere Wege der Finanzierung“. Er wird die Frage beantworten, wie sich Klimaschutzprojekte und der Ausbau Erneuerbarer Energien gemeinnützig finanzieren lassen. Wir freuen uns auch sehr auf das Gesprächspanel zum Abschluss des Zukunftsforums. Titel ist „Energie- und Klimapolitik der Zukunft – Ein Gespräch über Verantwortung, Utopien und reale Herausforderungen“. Samira El Ouassil führt mit ihrem Impulsvortrag „Wir erzählenden Affen und die Klimakrise“ ins Thema ein. Darin zeigt die Autorin und Podcasterin, warum unsere gewohnten Narrative nicht ausreichen, um die Dringlichkeit der Klimakrise zu vermitteln.

Zum Programm geht es hier: https://www.zufo-energie-klima.de/

🔌 Warum Stromimporte ein Gewinn für die Energiewende sind:Im letzten Jahr hat Deutschland mehr Strom importiert als expo...
06/06/2025

🔌 Warum Stromimporte ein Gewinn für die Energiewende sind:
Im letzten Jahr hat Deutschland mehr Strom importiert als exportiert. Das ist kein Zeichen von Abhängigkeit, sondern von klugem wirtschaftlichen Handeln. Denn wir beziehen dann Strom aus dem Ausland, wenn dies günstiger ist als die Produktion im Inland.

🌍 Besonders viel Strom kommt aus Ländern mit hohem Erneuerbare- Energien-Anteil wie Dänemark, Norwegen oder der Schweiz – mit deutlich niedrigeren CO₂-Emissionen. Das verbessert die Klimabilanz unserer Stromversorgung.

📉 Gleichzeitig sinken die Strompreise: 2024 lag der Börsenstrompreis in Deutschland rund 18 % unter dem Vorjahr, auch dank günstiger Importe. Das entlastet Haushalte und Unternehmen.

🔋 Und: Der europäische Stromhandel erhöht die Versorgungssicherheit – Schwankungen bei Wind und Sonne lassen sich europaweit besser ausgleichen.

Kurz gesagt: Im- und Exporte von Strom stärken die Energiewende – ökonomisch, ökologisch und systemisch.

Lest mehr dazu in unserem Faktenblatt: https://www.cdw-stiftung.de/fakten/im-und-export-von-strom/

Wir unterstützen die Stadt Felsberg aus dem Schwalm-Eder-Kreis auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Eine von uns gestifte...
02/06/2025

Wir unterstützen die Stadt Felsberg aus dem Schwalm-Eder-Kreis auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Eine von uns gestiftete Photovoltaikanlage liefert seit kurzem die Energie für die Pumpen im städtischen Ernst-Schaake-Bad. Die PV-Anlage mit 240 Modulen und einer Leistung von knapp 100 kWp wird demnächst auch die neue Kindertagesstätte der Stadt mit sauberem Strom beliefern.

Felsberg geht – wie mittlerweile zahlreiche Kommunen in Nordhessen – mit uns den sehr effizienten Weg des : Der durch die PV-Anlage erzeugte Strom verringert die Stromkosten erheblich. Mehr als 20.000 Euro spart die Gemeinde jährlich. Dieses Geld dient als Anschubfinanzierung, die einen sich selbst tragenden Finanzierungskreislauf in Gang setzt. Durch die jährliche Einsparung von Stromkosten wird Geld für weitere Klimaschutzmaßnahmen frei. Dazu zählen zum Beispiel zusätzliche PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden. Jede weitere energetische Maßnahme führt zu mehr Einsparungen bei den Energiekosten und so zu mehr zweckgebundenen Investitionsmitteln. Der Selbstverstärkungseffekt vervielfältigt beim Intracting das Volumen der Anschubfinanzierung um ein Vielfaches.

Die neue PV-Anlage in Felsberg wird 70.000 Kilowattstunden pro Jahr liefern und 32 Tonnen CO₂ einsparen. Wir freuen uns über das Engagement der Stadt Felsberg unter Leitung von Bürgermeister Dr. Björn Faupel. Unser besonderer Dank geht an Darius Maloschek, durch dessen Vermittlung wir das Vorhaben erfolgreich realisieren konnten.

Aktuell wird auf dem Kasseler Goethe-Gymnasium eine PV-Anlage mit 73 kWp Leistung installiert. Die Anlage wurde von der ...
19/05/2025

Aktuell wird auf dem Kasseler Goethe-Gymnasium eine PV-Anlage mit 73 kWp Leistung installiert. Die Anlage wurde von der Stadt Kassel.de beauftragt und von der cdw Stiftung im Rahmen unserer langjährigen Partnerschaft finanziert. Die Stadt Kassel hat sich dabei dem -Prinzip verpflichtet: die eingesparten Stromkosten werden als neue Investitionsmittel verwendet, um weitere PV-Anlagen zu bauen.

Die Installation der PV-Anlage mit insgesamt 180 Solarmodulen erfolgt als Mitmach-Baustelle, auf der die Schüler:innen des Gymnasiums selbst schrauben, verkabeln und montieren können. Angeleitet werden sie dabei von SoLocal Energy. Wir freuen uns darüber, dass die Jugendlichen ein starkes Zeichen für Klimaschutz setzen und sich aktiv an der Energiewende beteiligen. Vielleicht entdeckt die eine oder der andere ja auch eine berufliche Perspektive im Klimahandwerk. Fachkräfte in den Bereichen Solarenergie, Energieeffizienz und Gebäudesanierung werden dringend für die notwendige Transformation unserer Energieversorgung benötigt.

Die PV-Anlage am Goethe-Gymnasium wird jährlich rund 70.000 Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen. Das sind etwa 60 Prozent des Stromverbrauchs der Schule. Die Stadt Kassel strebt an, bis 2030 alle geeigneten Dächer der Kasseler Stadtverwaltung mit Photovoltaik zu belegt. Im Laufe des Jahres folgen weitere Installationen an der Georg-Lichtenberg-Schule und der Heinrich-Schütz-Schule folgen. Auch diese sollen als Selbstbaugemeinschaften realisiert werden.

Adresse

Friedrich Ebert Straße 104
Kassel
34119

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von cdw Stiftung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen