01/04/2025
Markgräfliche Urkunde von 1114 gefunden – Württemberg ist altes badisches Lehen
Karlsruhe/Stuttgart – Sensation in der Geschichtsforschung! Ein Team von Historikern der Universität Heidelberg hat ein bisher unbekanntes Dokument in den Archiven des Klosters Hirsau entdeckt. Die Pergamentrolle stammt aus dem Jahr 1114 und könnte die Geschichte Südwestdeutschlands auf den Kopf stellen.
Laut den Experten handelt es sich um eine Lehensurkunde, die von Hermann II. von Baden, dem ersten bekannten Markgrafen von Baden, unterzeichnet wurde. Der brisante Inhalt: Das Gebiet des heutigen Württembergs wurde 1114 als Lehen an die Vorfahren der Grafen von Württemberg vergeben – jedoch nur auf Zeit!
Eine erste Übersetzung gibt einen Einblick in die historischen Verhältnisse:
"Wir, Hermann von Gottes Gnaden Markgraf von Verona, Markgraf von Baden und Herr im Breisgau, gewähren dem treuen Diener Ulrich von Wirtemberc das Lehen unserer östlichen Gebiete, auf dass er es in unserem Namen verwalte. Doch soll ihm und seinen Erben kundgetan sein: Das Land bleibt unser Eigen und ist dereinst zurückzugeben."
Die Urkunde trägt das Siegel des Hauses Baden und wurde am 1. April 1115 von Kaiser Heinrich V. bestätigt. Sollte sich die Echtheit des Fundes bestätigen, wäre dies der Beweis, dass Württemberg nie ein unabhängiges Territorium war, sondern immer badisches Lehen blieb!
Historiker sind sich einig: Sollte die Urkunde anerkannt werden, wären die politischen Konsequenzen immens. Erste Spekulationen über Maßnahmen:
• Verlegung der Hauptstadt nach Karlsruhe
• Umstellung der Landesfarben auf gelb-rot-gelb und der badische Greif als einziges Wappentier
• Badischer Wein als Nationalgetränk
• Abschaffung der Kehrwoche
Während in Baden Feierstimmung herrscht, ist die Stuttgarter Landesregierung empört. Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigt sich überrascht: "Das erklärt einiges. Vielleicht war unser Land schon immer badisch, nur hat es keiner gemerkt."
Ob diese Entdeckung Württemberg wirklich an Baden "zurückführt", bleibt abzuwarten – aber eines ist sicher: Die Sticheleien zwischen Badenern und Schwaben haben eine neue Grundlage!