01/03/2026
60 Jahre Internationales Hilfswerk für Sinti und Roma
In den nächsten Monaten möchten wir euch über unsere Arbeit in den letzten 60 Jahren berichten. Folgt uns auf Facebook.
Die ersten Schritte (1966)
Im Jahr 1966 nahm der Leiter der französischen Sinti-Mission, Pastor C. Le Cossec, an einer Konferenz der ACD, Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in Deutschland, heute Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), KdöR, in Bonn teil. Dort berichtete er über das Wirken Gottes unter den Sinti in Frankreich und anderen Ländern.
Am Rande dieser Konferenz beauftragte er den damaligen Leiter der Freien Christengemeinde Fürstenau, heute Gemeinde Neue Hoffnung, Pastor Gerhard Heinzmann, gemeinsam mit Sinti-Brüdern aus Belgien – darunter Georges Crutzen und Gerard van Nieuwkerke, genannt Adoux – mit dem Aufbau einer Missionsarbeit in Deutschland.
Am 24. Juli 1966 kam es in Fürstenau bei Osnabrück zur Gründung der „Internationalen Sinti-Mission“, Deutscher Zweig. Damit war die Grundlage geschaffen, die Arbeit in Deutschland von einer örtlichen biblischen Gemeinde aus planmäßig zu beginnen.
Finanzielle Mittel standen zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. Doch es bestand eine feste Glaubenszuversicht, dass diese Arbeit im Willen Gottes stand und Er selbst für das Notwendige sorgen würde. Zwar stand hinter dem Beginn der Missionsarbeit das große Werk in Frankreich, doch von dort konnte keine materielle Unterstützung erwartet werden, da bereits zahlreiche Verpflichtungen in anderen, ärmeren Ländern bestanden. So blieb den Brüdern in Deutschland nur der Weg des Vertrauens auf Gottes Hilfe.
Fotos: Vorstand 1966, Gerard van Nieuwkerke (Adoux), Wilfried Breido, Georges Crutzen und Gerhard Heinzmann, Gemeindehaus Fürstenau