Internationales Hilfswerk Sinti und Roma

Internationales Hilfswerk Sinti und Roma Als Hilfswerk für Sinti und Roma engagieren wir uns für Sinti und Roma, vor allem in Osteuropa und Indien.

Viele Kindertagesstätten und Kinderheime konnten wir bauen und betreiben.

60 Jahre Internationales Hilfswerk Sinti und Roma - in den nächsten Monaten wollen wir euch mitnehmen auf eine kleine Ze...
11/03/2026

60 Jahre Internationales Hilfswerk Sinti und Roma - in den nächsten Monaten wollen wir euch mitnehmen auf eine kleine Zeitreise.

2026 feiern wir ein besonderes Jubiläum:Vor 60 Jahren gründete Gerhard Heinzmann die „Internationale Zigeunermission e. ...
03/03/2026

2026 feiern wir ein besonderes Jubiläum:

Vor 60 Jahren gründete Gerhard Heinzmann die „Internationale Zigeunermission e. V.“ – das heutige Internationales Hilfswerk Sinti und Roma

Was 1963 mit einer prägenden Begegnung im Theologischen Seminar in Erzhausen begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Arbeit unter Sinti und Roma. Seit 1966 war die Mission mit Wohnwagen und Zeltkirche in Deutschland und Europa unterwegs.

In den folgenden Jahrzehnten weitete sich die Hilfe nach Osteuropa sowie nach Indien und Pakistan aus – mit Gemeinden, sozialen Projekten und Patenschaften für tausende Kinder.

Seit 1992 trägt das Werk seinen heutigen Namen. Die Vision bleibt: Hoffnung weitergeben und konkrete Hilfe leisten.

Mit Dankbarkeit blicken wir auf 60 Jahre zurück – und voller Vertrauen in die Zukunft.

Foto: Theologisches Seminar Erzhausen, damals Bibelschule "Beröa", die Ausbildungsstätte des Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), KdöR

60 Jahre Internationales Hilfswerk für Sinti und Roma In den nächsten Monaten möchten wir euch über unsere Arbeit in den...
01/03/2026

60 Jahre Internationales Hilfswerk für Sinti und Roma

In den nächsten Monaten möchten wir euch über unsere Arbeit in den letzten 60 Jahren berichten. Folgt uns auf Facebook.

Die ersten Schritte (1966)

Im Jahr 1966 nahm der Leiter der französischen Sinti-Mission, Pastor C. Le Cossec, an einer Konferenz der ACD, Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in Deutschland, heute Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), KdöR, in Bonn teil. Dort berichtete er über das Wirken Gottes unter den Sinti in Frankreich und anderen Ländern.
Am Rande dieser Konferenz beauftragte er den damaligen Leiter der Freien Christengemeinde Fürstenau, heute Gemeinde Neue Hoffnung, Pastor Gerhard Heinzmann, gemeinsam mit Sinti-Brüdern aus Belgien – darunter Georges Crutzen und Gerard van Nieuwkerke, genannt Adoux – mit dem Aufbau einer Missionsarbeit in Deutschland.

Am 24. Juli 1966 kam es in Fürstenau bei Osnabrück zur Gründung der „Internationalen Sinti-Mission“, Deutscher Zweig. Damit war die Grundlage geschaffen, die Arbeit in Deutschland von einer örtlichen biblischen Gemeinde aus planmäßig zu beginnen.

Finanzielle Mittel standen zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. Doch es bestand eine feste Glaubenszuversicht, dass diese Arbeit im Willen Gottes stand und Er selbst für das Notwendige sorgen würde. Zwar stand hinter dem Beginn der Missionsarbeit das große Werk in Frankreich, doch von dort konnte keine materielle Unterstützung erwartet werden, da bereits zahlreiche Verpflichtungen in anderen, ärmeren Ländern bestanden. So blieb den Brüdern in Deutschland nur der Weg des Vertrauens auf Gottes Hilfe.

Fotos: Vorstand 1966, Gerard van Nieuwkerke (Adoux), Wilfried Breido, Georges Crutzen und Gerhard Heinzmann, Gemeindehaus Fürstenau

Was ich ausgegeben habe, hatte ich; was ich gespart habe, habe ich verloren; was ich gegeben habe, habe ich.Henry Ward B...
19/02/2026

Was ich ausgegeben habe, hatte ich; was ich gespart habe, habe ich verloren; was ich gegeben habe, habe ich.
Henry Ward Beecher

Der Sinn des menschlichen Lebens ist es, zu dienen und Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu zeigen. Lasst uns weiterhin die Hungernden speisen. ❤

What I@ spent I had; what I saved I lost; what I gave, I have.
Henry Ward Beecher

The purpose of human life is to serve, and to show compassion and the will to help others. Let's continue to feed the hungry❤

🌍 Hoffnung für Roma in RumänienIn Rumänien leben rund 1,85 Millionen Roma – viele von ihnen seit Generationen in großer ...
01/02/2026

🌍 Hoffnung für Roma in Rumänien

In Rumänien leben rund 1,85 Millionen Roma – viele von ihnen seit Generationen in großer Armut. Arbeitslosigkeit, fehlende Bildungschancen und schwierige Lebensbedingungen prägen den Alltag vieler Familien bis heute.

🏚️ In Roma-Siedlungen am Rand von Städten und Dörfern leben Familien oft auf engstem Raum, ohne fließendes Wasser, ohne Heizung und ohne sichere Versorgung. Besonders die Kinder trifft diese Not: fehlende Kleidung, kein Geld für den Schulweg und kaum Perspektiven für die Zukunft.

👧🧒 Kinder stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Da ein großer Teil der Roma-Bevölkerung jünger als 15 Jahre ist, setzen wir genau hier an. In unseren Kindertagesstätten in Rumänien erhalten Kinder:
🍲 eine warme Mahlzeit
📚 Hilfe bei den Hausaufgaben
❤️ Zuwendung, Wertschätzung und geistliche Begleitung
🧥 Unterstützung mit Kleidung und Hilfsgütern

Diese Begleitung eröffnet neue Chancen: Schulabschlüsse, Ausbildung und die Möglichkeit, eines Tages für sich und ihre Familien zu sorgen.

✨ Besonders berührend ist es, wenn ehemalige Kinder unserer Einrichtungen später selbst zu Mitarbeitenden werden – und Hoffnung weitergeben.

👉 Hilf mit, Hoffnung zu schenken. Gemeinsam können wir Leben verändern.

Am Dienstag, dem Holocaust-Gedenktag wurde in Landau an die Opfer der Sinti und Roma gedacht. Wir als Hilfswerk für Sint...
30/01/2026

Am Dienstag, dem Holocaust-Gedenktag wurde in Landau an die Opfer der Sinti und Roma gedacht. Wir als Hilfswerk für Sinti und Roma haben seit 60 Jahren immer wieder auf die Vorurteile, die bis heute gegenüber Sinti und Roma bestehen, hingewiesen.

An diesem Tag gedenkt die Welt der Befreiung von Auschwitz-Birkenau.Doch für die meisten Sinti und Roma-Gefangenen gab e...
27/01/2026

An diesem Tag gedenkt die Welt der Befreiung von Auschwitz-Birkenau.

Doch für die meisten Sinti und Roma-Gefangenen gab es keine Befreiung.

Fast 3.000 Roma-Frauen, -Männer und -Kinder aus dem sogenannten „Zigeunerfamilienlager“ in Auschwitz-Birkenau wurden am 2. August 1944 ermordet – Monate vor der Befreiung der Lager. Sie wurden nie befreit. Und jahrzehntelang gerieten sie fast in Vergessenheit.

Viele tausende europäische Sinti- und Roma wurden während des Holocausts ermordet. Dennoch wurde dieser Teil des Holocausts über Generationen hinweg aus Geschichtsbüchern, öffentlichen Gedenkveranstaltungen und Lehrplänen ausgeblendet. Einmal durch Mord, dann durch Schweigen.

Erinnerung ist wichtig, denn Vergessen ist gefährlich.

Antiziganismus endete nicht mit der Befreiung 1945. Auch heute noch sind Sinti- und Roma-Gemeinschaften in ganz Europa Diskriminierung, Entmenschlichung und Hass ausgesetzt – denselben Warnzeichen, die einst zum Völkermord führten.

An diesem Holocaust-Gedenktag muss das Gedenken mehr als nur symbolisch sein.

Es muss bedeuten, den Völkermord an den Roma als Teil der Holocaust-Geschichte anzuerkennen, ihn in die Bildung einzubeziehen, antiziganistische Narrative zu hinterfragen und die Würde und die Rechte der Roma heute zu verteidigen.

„Nie wieder“ darf keine leere Phrase sein. Es ist eine Verpflichtung.

Wir als Hilfswerk für Sinti und Roma setzen uns seit Gründung vor 60 Jahren, neben der sozialen und missionarischen Arbeit, immer auch für Gleichberechtigung der Sinti und Roma ein. Viele Aktionen in den 70er Jahren haben schon damals zur Verbesserung der Lebensqualität der Sinti in Deutschland geführt. Immer wieder haben wir bei unseren Zeltmissionen Demonstrationen für die Rechte der Sinti und Roma durchgeführt. 1973 während einer Zeltkonferenz in Straßburg vor den Europäischen Institutionen.

1977 haben wir an der Grenze in Aachen das Recht auf Reisefreiheit für europäische Sinti und Roma erstritten. Bis zu diesem Zeitpunkt war es teilweise europäischen Sinti und Roma verboten nach Deutschland mit den Wohnwagen einzureisen. Gerhard Heinzmann, Gründer des Internationales Hilfswerk Sinti und Roma intervenierte bis zum Innenministerium in Bonn und schafte dadurch eine Veränderung.

Im Jahr 1980 demonstrierten hunderte Sinti und Roma in Stuttgart für die Möglichkeit auf dem Cannstatter Wasen eine Zeltmission zu veranstalten. Sinti und Roma, damals Landfahrer genannt, war es verboten auf dem Wasen zu campieren. Jeder Schausteller und Circus übernachtete ebenfalls im Wohnwagen auf dem Wasen.
Zigeuner, wie damals noch umgangssprachlich Sinti und Roma genannt wurden, wollte man aber nicht haben.

Michael Heinzmann war damals mit dabei und erinnert sich noch gut an dieses Ereignis: "Mit hunderten Polizisten inkl. Hundestaffeln, wurden wir mit unseren Wohnwagen und den gesamten Familien in die Benzstrasse hinter dem heutigen Daimlerstadion verbracht. Bewacht von Polizei standen wir dann zwei Tage dort, bis die Stadt Stuttgart ihre Abneigung gegen Sinti und Roma aufgab und uns die Zeltmission erlaubte. Für alle Kosten der Nutzung des Wasen sind wir als Verein aufgekommen. Wir hatten eine super gesegnete Zeit und durften in den Folgejahren immer wieder den Wasen anmieten."

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25/01/2026
17/01/2026

Seit zwei Jahren unterstützen wir dieses Kinderprojekt in Albanien. Inmitten der Hauptstadt Tirana befindet sich ein Roma-Ghetto, in der Menschen in extremster Armut leben. Das Butterfly-Projekt bringt den dort lebenden Kindern Hoffnung und neue Perspektiven. Danke an alle Unterstützer.

03/01/2026

Alle unsere Partner in Indien, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien und der Ukraine bedanken sich recht herzlich für die Hilfe, die sie durch deine Spenden und Gebete erfahren haben.

🙏💖😊 Internationales Hilfswerk Sinti und Roma

Herzliche Grüße und Gottes Segen für 2026. Danke, dass wir zusammen unterwegs sein dürfen.

Michael Heinzmann

Butterfly-Projekt in Albanien
09/10/2025

Butterfly-Projekt in Albanien

Një kartolinë për gjyshen❤️👵
E punuar nga Fabjola me rastin e 1 Tetorit , Ditës së Gjyshërve. Në kartolinë, ajo e uron gjyshen e saj të ketë sa më shumë shëndet dhe të jetojë gjatë😍

Ancora International jo vetëm ndihmon në aspektin fizik fëmijët në nevojë por gjithashtu sigurohet që ata të mësojnë vlerat e duhura në familje dhe shoqëri.
Së bashku, të ndryshojmë jetë!🙏

17/09/2025

Nur wenige Menschen nutzen ihr Potenzial voll aus oder erkennen es überhaupt. „Ermutigen Sie Kinder, die richtigen Einstellungen und Werkzeuge zu entwickeln, um ihren Geist optimal zu nutzen.“

🎒📚✏️„Danke, dass Sie mir geholfen haben, dieses Jahr zur Schule zu gehen!“🙏Einige Momente von der Verteilung von Schultaschen und Schulmaterialien des Butterfly-Projekt in Albanien Projekts 🟣seit 2024 sind wir als Internationales Hilfswerk Sinti und Roma Partner von Ancora Int – Leben verändern, Zukunft aufbauen
Unser Vorsitzende Michael Heinzmann hat sich persönlich vor Ort von der Notwendigkeit und dem tollen Engagement von Linda Pano und ihrem Team überzeugt. Danke an alle, die helfen, damit wir helfen können.
🙏

Adresse

Postfach 410410
Karlsruhe
76204

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