Das Donaumoos, das größte Niedermoor in Süddeutschland, spielt im Kampf gegen den Klimawandel eine bedeutende Rolle. Die Landschaft in den beiden Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen und Aichach-Friedberg befindet sich allerdings in einem Spannungsfeld. Immerhin leben rund 17.000 Menschen in den dortigen Gemeinden, gleichzeitig ist das Donaumoos ein wichtiger Wirtschaftsraum für landwirtschaftliche
Betriebe. Dazu kommt die Moorsackung als Folge der jahrhundertelangen Entwässerung des Torfkörpers, durch die das Moor jedes Jahr um mehrere Zentimeter schwindet und tonnenweise CO2 ausstößt. Um all diese Herausforderungen zu meistern, arbeiten Politik, Landwirtschaft und Naturschutz eng zusammen. Gleichzeitig engagieren sich der Donaumoos-Zweckverband und das Donaumoos-Team als behördenübergreifende Verwaltungseinheit für den Schutz von Landschaft, Siedlungs-, Wirtschafts- und Kulturraum sowie Flora und Fauna. Neben den Mitgliedern im Donaumoos-Zweckverband – das sind derzeit der Bezirk Oberbayern, der Kreis Neuburg-Schrobenhausen, die Gemeinden Karlshuld, Karlskron, Königsmoos und Pöttmes sowie die Wasserverbände im Donaumoos – bringt sich auch der Freistaat Bayern stark ein. In den kommenden Jahren sollen 200 Millionen Euro in die Bewältigung dieser Generationenaufgabe fließen.