Donaumoos - Heimat verbindet

Donaumoos - Heimat verbindet Klimaschutz – Hochwasserschutz – Arten- und Biotopschutz – Erhalt des Kultur- und Lebensraums Donaumoos

Das Donaumoos, das größte Niedermoor in Süddeutschland, spielt im Kampf gegen den Klimawandel eine bedeutende Rolle. Die Landschaft in den beiden Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen und Aichach-Friedberg befindet sich allerdings in einem Spannungsfeld. Immerhin leben rund 17.000 Menschen in den dortigen Gemeinden, gleichzeitig ist das Donaumoos ein wichtiger Wirtschaftsraum für landwirtschaftliche

Betriebe. Dazu kommt die Moorsackung als Folge der jahrhundertelangen Entwässerung des Torfkörpers, durch die das Moor jedes Jahr um mehrere Zentimeter schwindet und tonnenweise CO2 ausstößt. Um all diese Herausforderungen zu meistern, arbeiten Politik, Landwirtschaft und Naturschutz eng zusammen. Gleichzeitig engagieren sich der Donaumoos-Zweckverband und das Donaumoos-Team als behördenübergreifende Verwaltungseinheit für den Schutz von Landschaft, Siedlungs-, Wirtschafts- und Kulturraum sowie Flora und Fauna. Neben den Mitgliedern im Donaumoos-Zweckverband – das sind derzeit der Bezirk Oberbayern, der Kreis Neuburg-Schrobenhausen, die Gemeinden Karlshuld, Karlskron, Königsmoos und Pöttmes sowie die Wasserverbände im Donaumoos – bringt sich auch der Freistaat Bayern stark ein. In den kommenden Jahren sollen 200 Millionen Euro in die Bewältigung dieser Generationenaufgabe fließen.

👉 Die Ingolstädterin Melanie Gillich verstärkt seit Anfang Mai beim Donaumoos-Zweckverband den Arbeitsbereich der Landsc...
16/06/2026

👉 Die Ingolstädterin Melanie Gillich verstärkt seit Anfang Mai beim Donaumoos-Zweckverband den Arbeitsbereich der Landschaftspflege. Die 25-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Johannes Wiederer, der ab sofort im Projektmanagement tätig ist. Für die Umweltwissenschaftlerin bedeutet die Stelle im Donaumoos nach ihrem Studium in Rheinland-Pfalz zugleich eine Rückkehr in die Heimat.

👉 Geboren wurde sie in Erlangen, wo sie auch einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat. Aufgewachsen ist Gillich allerdings in Ingolstadt, wo sie auch ihr Abitur gemacht hat. Anschließend ging es für sie zum Studieren an den Campus Landau der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau. „Ich habe mich bewusst für ein sehr breites Studium entschieden“, berichtet sie vom Studiengang der Umweltwissenschaften, der Naturwissenschaften mit wirtschaftlichen Aspekten kombiniert. Im englischsprachigen Master spezialisierte sie sich in der Folge auf aquatische Systeme und deren Ökologie – also passend zum Donaumoos.

👉 Die Stellenausschreibung des Zweckverbands war für sie daher die ideale Chance, ihr Studium mit der Rückkehr in die Heimat zu verbinden. „Und es geht mir darum, etwas Sinnvolles zu tun, was auch einen wirklichen Einfluss hat.“ Ihre Tätigkeit umfasst neben der Betreuung landschaftspflegerischer Maßnahmen die Mitwirkung an Anträgen sowie die Ausarbeitung von Begleitplanungen. Wenn sie nicht gerade im Donaumoos unterwegs ist, trifft sich Gillich gerne mit Freunden, sitzt vor einem Brett- oder einem Videospiel und ist in der Natur unterwegs – entweder zu Fuß oder mit dem Radl.

👉 Großes Interesse an 30 Jahre altem Film: Der Streifen „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“ von Filmemacher D...
13/06/2026

👉 Großes Interesse an 30 Jahre altem Film: Der Streifen „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“ von Filmemacher Dieter Wieland hat bis heute nicht an Strahlkraft verloren. Das zeigte sich jetzt im Pfarrsaal in Karlshuld, in den mehr als 70 Besucherinnen und Besucher aus der Gemeinde und aus dem Umland gekommen waren. Die Vorführung des Donaumoos-Teams und des Donaumoos-Zweckverbands fand in Kooperation mit dem örtlichen Kulturverein statt. Im Anschluss sprach Donaumoos-Koordinator Gerhard Grande über die aktuelle Arbeit und über die Herausforderungen, die zum Teil die gleichen sind wie vor 30 Jahren.

👉 Aus dem Publikum und auch bei den anschließenden Gesprächen kam viel Zustimmung zur laufenden Donaumoos-Entwicklung. Gleichzeitig war das Interesse an den einzelnen Projekten, die dem Erhalt des Moorkörpers sowie auch dem Aufbau neuer Wertschöpfungsketten für eine moorbodenschonende Landwirtschaft dienen, groß. Für einige Besucher war daher bereits klar, dass eine Exkursion ins Moor folgen soll.

👉 Gelebte Partnerschaft: Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich auf der Saale-Orla-Schau im thüringischen Partner...
10/06/2026

👉 Gelebte Partnerschaft: Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich auf der Saale-Orla-Schau im thüringischen Partnerlandkreis Saale-Orla mit einem eigenen Infostand präsentiert. Mit dabei waren an einem Tag auch der Donaumoos-Zweckverband und das Donaumoos-Team. Verbandssprecher Stefan Janda und Lena Rein (Foto), die für die Regierung von Oberbayern zum Team gehört und an das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen abgeordnet ist, informierten bei der Veranstaltung in Pößneck über das Donaumoos, über Moorschutz, über Herausforderungen und über Lösungen.

👉 Dabei zeigte sich für das Duo: Auch im eher moor-armen Thüringen stoßen diese Themen auf großes Interesse. Gleichzeitig interessierten sich viele Besucher am Infostand grundsätzlich für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die dortigen Urlaubsziele. Und auch Fragen zum Wisentgehege im Donaumoos gab es zuhauf; immerhin gibt es im thüringischen Ranis ebenfalls ein Gehege, das im Zuge der Partnerschaft entstanden ist.

👉 Großes Interesse am Donaumoos: Die Entwicklung im größten Niedermoor in Süddeutschland, die dortigen Projektgebiete, a...
07/06/2026

👉 Großes Interesse am Donaumoos: Die Entwicklung im größten Niedermoor in Süddeutschland, die dortigen Projektgebiete, aber auch die Herausforderungen bei dieser Arbeit haben beim Betriebsausflug der Regierung von Oberbayern im Mittelpunkt gestanden. Zwei Gruppen mit insgesamt rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wählten dabei – neben Führungen in Ingolstadt und Umgebung – gezielt die Angebote im Donaumoos, die der Donaumoos-Zweckverband und das Donaumoos-Team organisiert hatten. Uns zeigt das: Die regionalen Probleme und Lösungen stoßen überregional auf großes Interesse.

👉 Für die Besucherinnen und Besucher, die aus den Dienststellen der Behörde in München, Ingolstadt und Rosenheim anreisten, ging es bei einer halbtägigen Exkursion zum Haus im Moos, wo neben der Historie und den heutigen Schritten auch das Wisentgehege des Donaumoos-Zweckverbands im Mittelpunkt standen. Bei einer ganztägigen Tour war die Umsetzung von Moorschutzprojekten das Hauptthema. Für diese Gruppe ging es unter anderem auf die Paludi-Versuchsfläche bei Lampertshofen sowie in den Baierner Flecken.

👉 Die Entwicklung des größten Moorgebiets in Bayern bewegt die Menschen – und ist nun Thema bei einem Filmabend in Karls...
04/06/2026

👉 Die Entwicklung des größten Moorgebiets in Bayern bewegt die Menschen – und ist nun Thema bei einem Filmabend in Karlshuld. In Kooperation mit dem örtlichen Kulturverein zeigen das Donaumoos-Team und der Donaumoos-Zweckverband den Streifen „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“ von Filmemacher Dieter Wieland. Zu sehen ist der Film am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Pfarrsaal in Karlshuld, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, anschließend ist eine Diskussionsrunde geplant. 🎥

👉 Kaum eine andere Landschaft in Bayern ist in den vergangenen 200 Jahren so stark vom Menschen geprägt worden wie das Donaumoos. Sorgte dort noch Mitte des 18. Jahrhunderts ein klassisches Niedermoor für unwirtliche Lebensbedingungen, so stellt das Moos heute einen attraktiven Lebensraum im näheren Umfeld zu Neuburg und Ingolstadt dar, in dem rund 17.000 Menschen ihre Heimat gefunden haben. Aber diese Entwicklung hat nicht nur positive Auswirkungen. So wurde durch die jahrhundertelange Trockenlegung des Donaumooses der Grundstein für die Besiedlung und die intensive landwirtschaftliche Nutzung gelegt – jedoch mit massiven Folgen für den Torfkörper. Der Verlust von wertvollem Ackerboden, Trockenheiten, aber auch immer häufiger Überschwemmungen stellen Mensch und Natur vor Herausforderungen.

👉 Diese Problemlage hat Dieter Wieland vor drei Jahrzehnten filmisch aufgegriffen. In knapp 45 Minuten beleuchtet der Film „Das Donaumoos – Veränderung einer Landschaft“, der im Februar 1996 erstmals im Bayerischen Fernsehen zu sehen war, diesen einzigartigen Natur- und Landschaftsraum und seine Menschen.

Faszinierende Tiere: Im Baierner Flecken weidet eine rund 70-köpfige Herde Murnau-Werdenfelser Rinder. Vom Damm und vom ...
02/06/2026

Faszinierende Tiere: Im Baierner Flecken weidet eine rund 70-köpfige Herde Murnau-Werdenfelser Rinder. Vom Damm und vom nahen Wanderweg am Baierner Hölzl aus können Spaziergänger die Tiere gut sehen. Wir empfehlen, ein Fernglas mitzubringen. Nachdem die Rinder seit einigen Wochen Wochen wieder auf ihrer Sommerweide stehen, zieren sie nun unser Kalenderbild für den Juni.

👉 Ihr sucht ein neues berufliches Aufgabengebiet und euch fasziniert die Kombination aus Moorschutz, Landwirtschaft und ...
31/05/2026

👉 Ihr sucht ein neues berufliches Aufgabengebiet und euch fasziniert die Kombination aus Moorschutz, Landwirtschaft und Netzwerkmanagement? Dann bewerbt euch doch bei uns als Moorbodenschutzmanager/Netzwerkmanager. Wir suchen für unsere Geschäftsstelle in Karlshuld personelle Verstärkung.

👉 Haben wir euer Interesse geweckt? Dann schaut euch bis 21. Juni 2026 die komplette Ausschreibung unter www.donaumoos-zweckverband.de an. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

Neues Gesicht im Donaumoos:👉 Die gebürtige Freisingerin Fabiola Decker gehört seit Anfang Mai zum Donaumoos-Team und ver...
29/05/2026

Neues Gesicht im Donaumoos:

👉 Die gebürtige Freisingerin Fabiola Decker gehört seit Anfang Mai zum Donaumoos-Team und verstärkt dort die Mannschaft des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben. Die 27-Jährige, die im baden-württembergischen Landkreis Biberach aufgewachsen ist, arbeitet vor allem im Flächenmanagement und an der Vorbereitung von Flurneuordnungsverfahren mit.

👉 Das nötige Rüstzeug für diese Tätigkeit erwarb sich Decker zwar in der Ferne beim Studium der Geographie an der Universität Innsbruck. Die Leidenschaft für Moore und deren Schutz entstand allerdings in Oberbayern, nämlich in Freising. Am dortigen Campus der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, genauer gesagt am Peatland Science Centre, kam sie als Wissenschaftliche Hilfskraft in Kontakt mit diesem ganz besonderen Landschaftstyp – unter anderem bei der Unterstützung von Treibhausgasmessungen auf einer Paludifläche im Schwäbischen Donaumoos.

👉 „Für mich war schon immer klar, dass ich beruflich etwas zu Zukunftslösungen beitragen wollte“, beschreibt sie ihre Motivation. Denn Moore gebe es nicht nur nahezu überall auf der Welt. „Sie spielen auch eine wichtige Rolle, beispielsweise für den Klimaschutz.“ Gleichzeitig liegt ihr das praktische Arbeiten, was auch ihr bisheriger Werdegang zeigt. Vor ihrem Studium absolvierte Decker in Tirol eine Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin, was einerseits viele kaufmännische Aspekte mit sich brachte, andererseits aber auch jede Menge Kontakt zu Menschen. Das Miteinander liegt Decker auch privat sehr am Herzen. Wenn sie nicht im Donaumoos unterwegs ist, trifft sie sich daheim in Augsburg gerne mit Freunden, treibt Sport oder liest.

👉 Herzlichen Glückwunsch nach Neuburg: Unsere Kollegin Lena Rein hat bei der Kommunalwahl den Sprung in den Stadtrat der...
23/05/2026

👉 Herzlichen Glückwunsch nach Neuburg: Unsere Kollegin Lena Rein hat bei der Kommunalwahl den Sprung in den Stadtrat der Kreisstadt geschafft. Bei der konstituierenden Sitzung legte sie jetzt nicht nur den Amtseid ab, sondern wurde vom Gremium auch zur Referentin für Umwelt, Klima und Naturschutz gewählt – ein Posten, der zu ihr passt, wie wir finden.

👉 Im Donaumoos ist Lena Rein als Moormanagerin für die Regierung von Oberbayern Teil des Donaumoos-Teams. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem Fragen und Belange des Naturschutzes sowie der Gewässerökologie. Die gebürtige Neuburgerin, die an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Umweltsicherung studiert hat, war zuvor beim Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen tätig und gehörte vor ihrem Wechsel zur Regierung von Oberbayern auch schon für das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt zum Donaumoos-Team.

👉 Pflichttermin für den Austausch mit der Bevölkerung: Beim Donaumoos-Erlebnis am Haus im Moos waren wir natürlich wiede...
20/05/2026

👉 Pflichttermin für den Austausch mit der Bevölkerung: Beim Donaumoos-Erlebnis am Haus im Moos waren wir natürlich wieder mit einem Infostand zur Entwicklung des größten Moorgebiets in Süddeutschland vertreten. Fachleute des Donaumoos-Zweckverbands und des Donaumoos-Teams berichteten über aktuelle und bereits umgesetzte Projekte, lieferten Hintergrundinfos und standen auch für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Dabei zeigte sich: Der Wissensdurst der Menschen ist nach wie vor vorhanden.

👉 Besonders gut kamen auch wieder die Angebote rund um die größte Wisentherde im Freistaat an. Rund 30 Tiere leben auf den Flächen des Donaumoos-Zweckverbands beim Haus im Moos. Das Gehege ist damit eines der größten Arterhaltungsprojekte in ganz Bayern. Besuchen kann man die Tiere bei Interesse immer. Wenn die Wisente Lust haben, dann zeigen sie sich auch in der Nähe der Besucherwege.

Adresse

Hauptstraße 39
Karlshuld
86668

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+49843157140

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