30/04/2026
Sechs Städte. Ein Bund. Seit fast 680 Jahren.
1346: Bautzen, Lauban, Löbau, Görlitz, Kamenz und Zittau schließen sich zusammen.
Nicht für Krieg. Sondern für Stabilität, Handel und gemeinsame Regeln.
Klingt ruhig. War es nicht.
Denn plötzlich funktioniert ein Raum: Wege sind sicher. Konflikte werden gelöst. Vertrauen entsteht. Ein Netzwerk. Mitten in Europa.
Und mit ihm bewegt sich mehr als Ware: Menschen. Ideen. Sprachen. Musik.
Der Sechsstädtebund ist kein Relikt.
Er zeigt, wie Zusammenarbeit funktioniert: ohne Zentrum. ohne Gleichmacherei.
Genau daran knüpft „Kommen und Gehen“ an.
Sechs Städte arbeiten wieder zusammen. Nicht historisch. Sondern jetzt.
Was damals Handel war, ist heute Kultur. Was damals Struktur war, ist heute künstlerische Praxis. Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Zusammenarbeit ist kein Ideal. Sie ist eine Entscheidung.
Fotos: Kühlhaus Bautzen, Sorbisches Museum, Wiki commons, Lessingmuseum Kamenz, Landesamt für Archäologie Sachsen, © Stadtmuseum Löbau, David Pinzer
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Six cities. One league. For almost 680 years.
1346: Bautzen, Lauban, Löbau, Görlitz, Kamenz and Zittau join forces.
Not for war. But for stability, trade, and shared rules.
Sounds calm. It wasn’t. Because suddenly, a region works:
routes are secure. conflicts are settled. trust emerges. A network. In the heart of Europe.
And with it, more than goods begin to move:
people. ideas. languages. music.
The Six Cities League is not a relic.
It shows how cooperation works: without a centre. without uniformity.
This is exactly what “Kommen und Gehen” builds on.
Six cities working together again. Not historically. But now.
What was once trade is now culture. What was once structure is now artistic practice.
And maybe that’s the point:
Cooperation is not an ideal. It’s a decision.