Kommen und Gehen

Kommen und Gehen "Kommen und Gehen" -
das Sechsstädtebundfestival! ist am Start! Hier werden nach Lust und Laune klassische Musiken in popkulturelle Kleider gesteckt!

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13/06/2026
29/05/2026

TACHELES heißt: Klartext reden. Auch über die Orte, an denen jüdische Menschen in Sachsen verfolgt, ausgebeutet und ermordet wurden.
Denn die Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit Sachsens liegen noch immer unter uns – im wörtlichen Sinn! Viele dieser Orte sind vergessen, kaum jemand kennt ihre Geschichte. Wir fahren hin!

📆 6. September 2026
📍 Start: Hauptbahnhof Dresden
🕖 8:00 - ca. 19:00 Uhr

Am ersten Sonntag im September begeben wir uns auf eine Busreise und Spurensuche in der Oberlausitz.
Wir besuchen ehemalige Standorte von KZ-Außenlagern, jüdische Friedhöfe und Schauplätze verfolgten jüdischen Lebens. Was ist heute noch sichtbar – was droht zu verschwinden?

💰 20,- €
Der Preis inkluidiert den Bustransfer, Führungsgebühren und den Museumseintritt.

📝 Begrenzte Teilnehmerzahl. ANMELDUNG erforderlich.
🎟️ TICKETS unter https://pretix.eu/kug/via-regia/4911865/

Das Projekt ist Teil der Veranstaltungsreihe "Via Regia - Jüdisch - Unterwegs" und findet im Themenjahr Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 in Sachsen statt und ist eine Kooperation mit dem Kommen und Gehen - Das Sechsstädtebundfestival! e.V. und VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. und wird begleitet von Fachleuten des Landesamt für Sachsen, des Meetingpoint Memory Messiaen e.V., des Museum Bautzen.de und der Gedenkstätte KZ-Außenlager Kamenz - Herrental e.V.

„Staffelstab - Erinnerung in Bewegung“ wird ermöglicht durch die Förderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

„Hass braucht keine Logik.“Ilse Weber (1903–1944)Schicksalhafte Saiten - Musikalische Lesung zu Ilse Weber im Rahmen der...
24/05/2026

„Hass braucht keine Logik.“
Ilse Weber (1903–1944)

Schicksalhafte Saiten - Musikalische Lesung zu Ilse Weber im Rahmen der Veranstaltungsreihe „VIA REGIA – jüdisch – unterwegs“

ELISABETH GELDMACHER - Einführung
SIBYLLE KUHNE - Lesung
LEWIN KRUMPSCHMID - Klavier

📆 Fr 29. Mai 19:30 Uhr
📍 Soziokulturelles Zentrum Alberttreff, Am Marstall 1
01558 Großenhain
🎟️ Tickets: pretix.eu/kug/via-regia/4947492/

Sie sang, damit die Kinder keine Angst haben.“
SCHICKSALHAFTE SAITEN
Musikalische Lesung zu Ilse Weber
Die jüdische Schriftstellerin und Liedermacherin Ilse Weber (1903–1944) schrieb im Ghetto Theresienstadt Gedichte, Briefe und Lieder gegen die Angst. Ihre Texte erzählen von Hoffnung, Verlust und Menschlichkeit — leise, direkt und erschütternd.
Gemeinsam bringen die Schauspielerin Sibylle Kuhne und der Pianist Lewin Krumpschmid diese Texte und Lieder auf die Bühne — zwischen Lesung, Konzert und Erinnerung.
Mit Liedern wie „Wiegala“, biografischen Fragmenten und musikalischen Zwischenspielen entsteht ein Abend über eine Frau, die selbst auf dem Weg nach Auschwitz sang, um Kinder zu beruhigen.
In Kooperation mit der SLUB Dresden und der Reihe „VIA REGIA – jüdisch – unterwegs“.

18/05/2026
18/05/2026

„Herr, schenk uns Frieden.“

Ein Satz aus dem 17. Jahrhundert. Und immer wieder Gegenwart.

Andreas Hammerschmidt schreibt diese Musik nach dem 30jährigen Krieg, nach Seuchen, Verwüstung und gesellschaftlicher Erschöpfung. Städte zerstört. Menschen entwurzelt. Europa im Ausnahmezustand.
Fast 400 Jahre später laufen dieselben Bilder wieder durch die Timelines.
Krieg. Flucht. Angst. Polarisierung. Zusammenbruch. Wieder und wieder und wieder.
Dauerschleife.
Irgendwann müsste Wiederholung doch Bewusstsein erzeugen? Müsste man nicht irgendwann begreifen, dass Geschichte kein Ding ist, sondern gemacht wird?

„Herr, schenk uns Frieden“ klingt plötzlich nicht mehr barock. Sondern irritierend aktuell.

Das Ensemble Resonate um Winnie Brückner und Benedikt ter Braak verbindet Hammerschmidts Musik mit Elektronik, Jazz, Raumklang und neuen Rekompositionen und Arrangements. Das ist keine historische Rekonstruktion, dass ist ein akustischer Hammerschlag in der hammerschmiede Gegenwartsanalyse.

Barock und Beat.
Motette trifft Zeitgeist.
Der Dreißigjährige Krieg als Push-Nachricht.

Und vielleicht liegt genau darin der Trick dieses Abends:
Musik von 1650 manchmal mehr über die Gegenwart erzählt als die Gegenwart selbst.

20. Mai 2026, 19:30 Uhr · Kühlhaus Görlitz – Liveaufnahme!

15/05/2026

„Andreas Hammerschmidt recomposed – Liverecording!“
20. Mai 2026, 19:30 Uhr, im

Andreas Hammerschmidt — der „Orpheus von Zittau“. Komponist des Frühbarock. Zeitzeuge des Dreißigjährigen Krieges. Freigeist zwischen Frömmigkeit, Kontrollverlust und gesellschaftlichem Ausnahmezustand.
Seine geistigen Konzerte, die Motetten und Lieder entstehen in einer Region, die erschöpft ist: entvölkerte Städte, konfessionelle Spannungen, wirtschaftlicher Zusammenbruch, Kriegstraumata — und gleichzeitig eine ungeheure Sehnsucht nach Ordnung, Trost und Schönheit.

Fast 400 Jahre später stellt sich dieselbe Frage erneut: Wie hört sich Trost an, wenn Gesellschaften aus den Fugen geraten? Nach und vor der Katastrophe.
Das Ensemble Resonate um und begegnet Hammerschmidt akustisch und räumlich: Stimmen, elektronische Begleitungen, Resonanzen und Verschiebungen öffnen seine Musik neu mit Mitteln des 21. Jahrhunderts und im 21. Jahrhundert! Das Ensemble Resonate schafft eine grandiose Annäherung an eine Zeit, die unserer vielleicht näher ist, als uns lieb ist.
Und trifft uns Musik des 17. Jahrhunderts tatsächlich? Was kann sie bewegen?

👉🏼👉🏼👉🏼 20. Mai , 19:30 Uhr — Kühlhaus Görlitz

🎟️ pretix.eu/kug/2026/4911866

‼️UPDATE - Geändertes Datum ‼️
12/05/2026

‼️UPDATE - Geändertes Datum ‼️

‼️UPDATE - Geändertes Datum ‼️

SCHICKSALHAFTE SAITEN – Eine musikalische Lesung zu Paul Mühsam

Im Rahmen der Themenjahres Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 und der Reihe „VIA REGIA – jüdisch – unterwegs“ laden wir zu einer musikalischen Lesung ein, die Geschichte und Schicksale lebendig werden lässt.

• Datum | Uhrzeit: 31.05.2026 | 15:00 Uhr
• Ort: Literaturhaus Alte Synagoge, Langenstraße 24, 02827 Görlitz
• Eintritt: 15,– € Vollpreis / Freier Eintritt für Ermäßigungsberechtigte
• Tickets: unter www.kommenundgehen.org

📚 Ausgangspunkt des Abends ist die Ausstellung der Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden „Schicksalhafte Seiten – Bücher verfolgter Menschen“. Sichtbar gemacht werden Bücher aus dem Besitz von Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. Diese Bücher tragen persönliche Geschichten in sich und bewahren Spuren von Verlust, Exil und Erinnerung.

🖋️ Wir folgen dem Lebensweg des Juristen und Schriftstellers Paul Mühsam (1876-1960), der lange in Görlitz lebte und 1933 nach Palästina emigrieren musste. Biografische Stationen, literarische Texte und historische Dokumente werden an diesem Abend miteinander verbunden:

• Lesung: Die Schauspielerin Sibylle Kuhne liest aus Texten und Dokumenten von und über Paul Mühsam – das Bild eines Intellektuellen, dessen Denken von Humanität und gesellschaftlicher Verantwortung geprägt war.

• Musik: Kantor Yoed Sorek (Gesang & Klavier) eröffnet mit Motiven aus der jüdischen Tradition eine zweite Ebene des Erinnerns – die der Musik.
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✨ Der Abend findet am Beginn des jüdischen Wochenfestes Schawuot in einer ehemaligen Synagoge statt. Die Erinnerung an die Übergabe der Tora (Schrift und Gesetz) verbindet sich hier mit dem literarischen und historischen Blick der Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Leipziger Notenspur Verein und dem VIA REGIA Begegnungsraum Landesverband Sachsen e.V. in der Veranstaltungsreihe "VIA REGIA LITTERATURA" statt.

Danke für die Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen .

11/05/2026

Abends in Görlitz. Industriekultur. Musik.
„Hammerschmidt recomposed - live recording“

📆 Mittwoch, 20. Mai 2026 |
🕖 19.30 Uhr
📍Kühlhaus Görlitz, Am Weinhübel 2

Andreas Hammerschmidt hat über drei Jahrzehnte das musikalische Leben Zittaus geprägt.�Nach dem Dreißigjährigen Krieg schreibt er Musik für eine Region im Übergang: zwischen Verlust, Neuanfang und Hoffnung.
350 Jahre später greift das „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival! diese Musik wieder auf. Als Material.
„Hammerschmidt recomposed“ bringt Sänger aus Alter Musik, Jazz und zeitgenössischer Vokalkunst zusammen:�Katja Kunze, Winnie Brückner, Philipp Cieslewicz, Pedro Matos und Florian Hartmann. Dazu Benedikt ter Braak am Klavier, Susanne Stock am Akkordeon und Stefan Dedek an der Posaune. Das Ensemble Resonate!

Choräle, Motetten aus Zittauer Archiven treffen auf neue Arrangements, Improvisation, Jazz, Elektronik und aktuelle Kompositionskunst.
Und genau darum geht es dem „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival!:
Der Kulturraum Oberlausitz–Niederschlesien–Nordböhmen soll nicht nur Kulisse sein.�Er ist Ausgangspunkt künstlerischer Produktionen.

🎟️ Tickets: https://pretix.eu/kug/2026/4911866/
Eintritt: 15,- € / Ermäßigungsberechtigte haben freien Eintritt

Die Veranstaltung wird gefördert durch den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

.📣 SAISONAUFTAKT für das 9. "Kommen und Gehen" - Das Sechsstädtebundfestival! 📆 Mittwoch, 20. Mai 2026 | 🕖 19.30 Uhr📍 Kü...
04/05/2026

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📣 SAISONAUFTAKT für das 9. "Kommen und Gehen" - Das Sechsstädtebundfestival!

📆 Mittwoch, 20. Mai 2026 |
🕖 19.30 Uhr
📍 Kühlhaus Görlitz, Am Weinhübel 2

"Hammerschmidt recomposed - live recording"
Vergangenheit triff Gegenwart – Barock trifft Beat

Winnie Brückner und Benedikt ter Braak wagen ein Experiment: Barock trifft Elektronik, Jazz und Stimmkunst – ein energiegeladener Klangkosmos zwischen den Zeiten. Nach dem Erfolg in Löbau im Sommer 2025 kommt die Produktion jetzt nach Görlitz.de

Beteiligte Künster:innen:
Katja Kunze - Sopran
Winnie Brückner - Mezzosopran und Konzept
Philipp Cieslewicz - Altus
Pedro Matos - Tenor
Florian Hartmann - Bass
Benedikt ter Braak - Klavier und Konzept
Susanne Stock - Akkordeon
Stefan Dedek - Posaune

🎟️ Tickets: https://pretix.eu/kug/2026/4911866/
Eintritt: 15,- € / Ermäßigungsberechtigte haben freien Eintritt

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Förderungen des Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

30/04/2026

Sechs Städte. Ein Bund. Seit fast 680 Jahren.

1346: Bautzen, Lauban, Löbau, Görlitz, Kamenz und Zittau schließen sich zusammen.
Nicht für Krieg. Sondern für Stabilität, Handel und gemeinsame Regeln.

Klingt ruhig. War es nicht.

Denn plötzlich funktioniert ein Raum: Wege sind sicher. Konflikte werden gelöst. Vertrauen entsteht. Ein Netzwerk. Mitten in Europa.
Und mit ihm bewegt sich mehr als Ware: Menschen. Ideen. Sprachen. Musik.

Der Sechsstädtebund ist kein Relikt.
Er zeigt, wie Zusammenarbeit funktioniert: ohne Zentrum. ohne Gleichmacherei.

Genau daran knüpft „Kommen und Gehen“ an.

Sechs Städte arbeiten wieder zusammen. Nicht historisch. Sondern jetzt.

Was damals Handel war, ist heute Kultur. Was damals Struktur war, ist heute künstlerische Praxis. Und vielleicht ist genau das der Punkt:

Zusammenarbeit ist kein Ideal. Sie ist eine Entscheidung.

Fotos: Kühlhaus Bautzen, Sorbisches Museum, Wiki commons, Lessingmuseum Kamenz, Landesamt für Archäologie Sachsen, © Stadtmuseum Löbau, David Pinzer

———————

Six cities. One league. For almost 680 years.

1346: Bautzen, Lauban, Löbau, Görlitz, Kamenz and Zittau join forces.
Not for war. But for stability, trade, and shared rules.

Sounds calm. It wasn’t. Because suddenly, a region works:

routes are secure. conflicts are settled. trust emerges. A network. In the heart of Europe.

And with it, more than goods begin to move:
people. ideas. languages. music.

The Six Cities League is not a relic.
It shows how cooperation works: without a centre. without uniformity.

This is exactly what “Kommen und Gehen” builds on.

Six cities working together again. Not historically. But now.

What was once trade is now culture. What was once structure is now artistic practice.

And maybe that’s the point:

Cooperation is not an ideal. It’s a decision.

Adresse

Pulsnitzer Straße 11
Kamenz
01917

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