Gute Menschen gehen nur in gute Unternehmen:
Klingt provokativ? Ist es auch. Wobei sich das nicht auf §3 des Arbeitsvertrages (Gehaltsregelung) bezieht.
Denn nun muss sich ein Arbeitnehmer, der mit seinem Job unzufrieden ist fragen lassen, ob er nichts besseres verdient hat, so wie eine Führungskraft sich die Frage stellen sollte muss, ob sein Angebot nicht gut genug ist um die Besten zu bekommen. Bei einem Mangel von geschätzten 100.000 Fachkräften, konkurrieren Unternehmen nicht nur um die besten Mitarbeiter, sondern um Zukunftschancen.
09/04/2025
„Mehr vom Leben –
der Weg aus der Opferrolle“
Raus aus dem Reagieren, rein ins Gestalten!
In fünf kraftvollen Modulen führen wir Menschen Schritt für Schritt in ihre Selbstverantwortung:
1. Akzeptanz als Schlüssel zur inneren Ruhe,
2. Vergebung als Befreiung von alten Lasten,
3. Selbstwirksamkeit als Fundament für Vertrauen in die eigene Kraft,
4. Glaubenssätze als unerkannte Steuerzentrale – erkannt, geprüft, verändert,
5. Wahrnehmung als neue Brille für mehr Klarheit und echte Verbindung.
Dieser Baustein ist mehr als ein Coaching – er ist ein Weckruf an die eigene Lebendigkeit. Für alle, die nicht länger Opfer der Umstände sein wollen, sondern aktive Gestalter ihres Lebens.
17/03/2025
Toxische Beziehungen – Wenn Nähe zur Waffe wird
Toxische Beziehungen sind schwer zu erkennen – vor allem, wenn man selbst mitten drin steckt. Sie beginnen oft mit Liebe, Nähe und scheinbarer Harmonie.
Doch irgendwann kippt das Gleichgewicht, und was anfangs wie echte Verbindung aussieht, entpuppt sich als ein gefährliches Spiel aus Kontrolle und Manipulation.
Ein besonders perfides Muster in solchen Beziehungen ist der gezielte Rückzug eines Partners – scheinbar harmlos verpackt als “Ich brauche Abstand zum Verarbeiten”.
Was in gesunden Beziehungen als Raum für Reflexion sinnvoll sein kann, wird in toxischen Beziehungen zur Machtstrategie.
Nähe als Bedürfnis – und als Schwäche benutzt
In jeder Beziehung treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Manche Menschen brauchen viel Nähe, andere mehr Freiraum. Ein liebevolles Miteinander findet hier einen Ausgleich.
Doch in einer toxischen Beziehung wird dieses Spiel aus Nähe und Distanz einseitig. Wer Nähe sucht, wird bestraft. Und zwar mit dem Entzug genau dieser Nähe.
Ein Beispiel:
Nach einem Streit oder einer Meinungsverschiedenheit zieht sich der Partner zurück. Aber nicht für ein klärendes In-sich-gehen, sondern als stille Strafe.
Sätze wie:
“Ich brauche jetzt Abstand, um das zu verarbeiten.”
klingen auf den ersten Blick nachvollziehbar. Doch was folgt, ist oft ein tagelanges Schweigen, Funkstille, Kontaktabbruch – und das immer wieder, wie nach Drehbuch.
Der Partner, der Nähe sucht, wird dabei systematisch verunsichert.
• “Habe ich etwas falsch gemacht?”
• “Warum redet sie/er nicht mit mir?”
• “Bin ich schuld?”
Gaslighting und emotionaler Rückzug –
zwei Seiten einer Medaille
Besonders gefährlich wird es, wenn dieser Rückzug mit Gaslighting kombiniert wird.
Das bedeutet: Der Partner beginnt, deine Wahrnehmung der Realität zu verdrehen.
Sprichst du an, wie sehr dich dieses Schweigen verletzt, heißt es vielleicht:
“Du bist einfach zu empfindlich.”
“Du brauchst immer so viel Aufmerksamkeit – das ist dein Problem, nicht meins.”
Dein berechtigtes Bedürfnis nach Nähe wird damit abgewertet.
Du beginnst, an dir selbst zu zweifeln, bis du irgendwann gar nicht mehr weißt, was “normal” oder “gesund” wäre.
Das unsichtbare Machtspiel
In Wahrheit geht es hier nicht um “Abstand für die Verarbeitung”. Es geht um Kontrolle.
Der, der den Kontakt verweigert, bestimmt die Spielregeln:
• Wann wieder geredet wird.
• Über was geredet wird.
• Und vor allem: Wer “Reue” zeigt und zurückkommt.
Der Nähe-suchende Partner bleibt in einer emotionalen Warteschleife, immer in der Hoffnung, wieder “gnädig” angenommen zu werden.
Warum es so schwer ist, das zu erkennen
Menschen, die solche Muster erleben, zweifeln oft an sich selbst. Besonders, wenn man – wie viele Betroffene – ein starkes Bedürfnis nach Harmonie und Nähe hat.
Und der toxische Partner weiß das.
Genau diese Sehnsucht wird genutzt, um die Kontrolle zu behalten.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass sich der toxische Partner seines Verhaltens oft nicht bewusst ist.
Auch er kann ein Opfer von Traumata oder schwierigen Erfahrungen aus der Vergangenheit sein, die sich in Form von manipulativen Verhaltensmustern äußern.
Dies bedeutet nicht, dass sein Verhalten entschuldigt wird, aber es eröffnet den Blick auf die komplexen Ursachen hinter seinem Handeln.
Manchmal handelt er aus einem unbewussten Bedürfnis nach Kontrolle oder aus Angst, verletzt zu werden.
Er selbst befindet sich also oft in einem Kreislauf, der ihn unfähig macht, gesunde Bindungen einzugehen.
Und während er sich möglicherweise in seiner eigenen emotionalen Not befindet, richtet er gleichzeitig großen Schaden bei seinem Partner an.
Fazit: Nähe ist kein Verbrechen – und Abstand keine Waffe
Gesunde Beziehungen leben von gegenseitigem Respekt.
Wenn jemand Nähe braucht, wird das ernst genommen.
Wenn jemand Abstand braucht, wird das offen und ehrlich kommuniziert – und nicht als Druckmittel benutzt.
Ein Beziehungsmuster, in dem du ständig an dir selbst zweifelst, weil dein Bedürfnis nach Nähe als Schwäche dargestellt wird, ist nicht gesund.
Und manchmal ist der schwerste, aber wichtigste Schritt:
Gehen.
Denn Liebe sollte kein Machtspiel sein.
Und auch der toxische Partner verdient Heilung und das Bewusstsein, dass er sein Verhalten ändern kann. Aber zuerst muss er es erkennen und annehmen.
08/10/2024
Am kommenden Mittwoch öffnet wieder unsere Trauerwerkstatt.
Dieses mal ist "Gesang, Gespräch, Gemeinsamkeit".
08/09/2024
Am Freitag den 8. September 2024 wäre Avicii 35 Jahre geworden.
Sein Suizid war das Ergebnis jahrelanger Depressionen, Angstzuständen und Suchtproblemen die einfach übergangen wurden. Darüber sprach er auch in seiner 2017 erschienen Doku „Avicii: True Stories“.
”It’s so far away from anything I’ve ever done before musically, so it’s obviously a weight off my shoulders that everything went the way it did” — Tim ’Avic...
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In Frankfurt am Main 1961 geboren wurde von mir neben der Mittleren Reife eine Ausbildung als Elektroanlageninstallateur 1978 mit dem Facharbeiterbrief IHK abgeschlossen.
Schon in meiner Jugend habe ich mich sehr aktiv als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen in der Pädagogik engagiert.
Die Tätigkeit als Ausbilder in einer Ausbildungswerkstatt von 1983- 1987 in Hofheim am Taunus festigte meine Überzeugung, dass ich es als eine wichtige Aufgabe empfinde mein Wissen an andere Menschen weiter zu geben.
Mit meiner Meisterprüfung im Elektrohandwerk 1988 begann eine Neuorientierung die durch die Übernahme von Verantwortung und Führungspositionen als Betriebsleitender Meister, Geschäftsführer, Schulungsleiter, Projektleiter und Großkundenbetreuer (Vertrieb) gekennzeichnet war und immer noch ist.
Durch all diese vielschichtigen und wertvollen Erfahrungen auf nahezu allen Hierarchieebenen in Unternehmen sehr unterschiedlicher Größen (GmbH bis Großkonzern) habe ich oft erfahren, dass:
1. „Menschen in Unternehmen kommen und Vorgesetzte verlassen.“
2. Motivation der Mitarbeiter sich erhalten, aber nicht schaffen lässt.
3. Der ganzheitliche Mensch über verschiedene Intelligenzen verfügt und ein Ungleichgewicht entsteht, wenn diese unterschiedlich stark ausbildet werden.
4. Nur das Denken in Gewinn/Gewinn (WIN/WIN) eine nachhaltig tragfähige Strategie sein kann. Dies gilt im Geschäftsleben, im privaten Kontext und auch im Zusammenspiel von Individuum, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.
Auf der Basis dieser Erkenntnisse habe ich im Jahr 2009 eine Ausbildung als Ganzheitlicher Coach abgeschlossen. Mein Angebot richtet sich an Menschen und Organisationen um diese mit meinen umfangreichen Erfahrungen mit „Hilfe zu Selbsthilfe“ zu unterstützen.
In meiner Arbeit achte ich sehr darauf, dass die gegebenen Bedingungen die Grundlage für meinen Coaching Ansatz bilden.