Landsmannschaft Schlesien

Landsmannschaft Schlesien Offizielle Seite der Landsmanschaft Schlesien Nieder- und Oberschlesien e.V. | Impressum: www.landsmannschaft-schlesien.de/impressum

WIR

sind eine demokratische Organisation – überparteilich und überkonfessionell ‑, in der sich Schlesier und Freunde Schlesiens zusam­mengeschlossen haben,

sind der heimatliche Ansprechpartner für unsere Landsleute und Freunde in Deutschland und der Welt,

handeln als Demokraten und Patrioten für unser Volk und Vaterland,

tragen Mitverantwortung für Freiheit und Recht des deutschen Volkes,

for

dern das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf die Heimat einschließlich des Rechtes auf Eigentum,

treten für die Rechte unserer Landsleute auch in der Heimat ein und sind deren Anwalt gegen Nationa­lismus und Chauvinismus,

unterstützen unsere Landsleute in der schlesischen Lausitz bei der Wiederfindung der Jahrzehnte gewaltsam unterdrückten schlesischen Identität und

arbeiten mit der Jugend für die Jugend, denn Schlesien und ganz Deutschland sind gemeinsame Aufgabe aller Generationen

Die vertriebenen Kinder - Finissage der Ausstellung im Stadtarchiv Würzburg am 5. Juni 2026Am 5. Juni 2026 um 18:00 Uhr ...
02/06/2026

Die vertriebenen Kinder - Finissage der Ausstellung im Stadtarchiv Würzburg am 5. Juni 2026

Am 5. Juni 2026 um 18:00 Uhr lädt die SKWS Stiftung Kulturwerk Schlesien zur Finissage der Ausstellung „Die vertriebenen Kinder“ in das Stadtarchiv Würzburg (Georg‑Bayer‑Saal, 2. OG, Neubaustraße 12) ein. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der seit April gezeigten Ausstellung, die auf der gleichnamigen Graphic Novel basiert und ein eindrucksvolles Kapitel europäischer Nachkriegsgeschichte beleuchtet.

Im Rahmen der Finissage wird ein kurzer Dokumentarfilm präsentiert, der Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zeigt. Diese Gespräche dienten als Grundlage für die Graphic Novel „Die vertriebenen Kinder“ (Balaena Verlag 2023, ISBN 978-3981998481) und erzählen von Kindern, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Flucht, Vertreibung, Heimatverslust und Neubeginn erleben mussten.

Als besonderer Gast ist Zeitzeugin Jutta Valentini‑Sasse anwesend. Sie wurde selbst als Kind aus Schlesien vertrieben und berichtet im Gespräch über ihre persönlichen Erfahrungen. Sie ist Autorin des Buches „Das bewegte Leben des Gustav Valentini“, in dem sie die Lebensgeschichte ihres Vaters dokumentiert und damit ein weiteres wichtiges Erinnerungszeugnis geschaffen hat.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juni 2026 im Stadtarchiv Würzburg während der Öffnungszeiten (Mo–Do, 8:00–16:00 Uhr) zu sehen. Führungen sind nach Anmeldung unter [email protected] möglich.

Lesung und Gespräch mit Karolina Kuszyk am Donnerstag, 4. Juni 2026, 18 Uhr, in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildu...
01/06/2026

Lesung und Gespräch mit Karolina Kuszyk am Donnerstag, 4. Juni 2026, 18 Uhr, in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Das Gespräch moderiert Magdalena Gebala, Deutsches Kulturforum.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: https://bibliothek.potsdam.de/de/form/anmeldung-lesung-kuszyk

Das Buch ist auch erhältlich in unserem Online-Shop: https://tinyurl.com/4kxk9hpa

Millionen Deutsche flohen am Ende des Zweiten Weltkriegs aus Schlesien, Pommern, der Neumark und Ostpreußen oder wurden von dort vertrieben. Häuser, Fabriken, Kirchen, Möbel, Küchengeräte, Kleidung, Bilder und vieles mehr ließen sie zurück in den Gebieten östlich von Oder und Neiße. Karolina Kuszyk, Jahrgang 1977, Nachgeborene von polnischen Umsiedlern im niederschlesischen Liegnitz/Legnica, spürt dem ehemals Deutschen nach. Gestützt auf Archivfunde, Forschungsarbeiten, Literatur und eine Vielzahl persönlicher Begegnungen erzählt sie in ihrem Buch von den Hinterlassenschaften der ehemaligen Feinde und den Versuchen der polnischen Bevölkerung, darin heimisch zu werden. Unvoreingenommen fügt sie der deutsch-polnischen Geschichte ein neues Kapitel dazu, das für die Gegenwart von großer Relevanz ist.

Foto: Ausschnitt des Buchcovers und Portraitfoto von Karolina Kuszyk, beide Fotos: © Gregorz Lityński

»Bis ans Meer« ... Einladung zur Lesung mit der Journalistin, Moderatorin und Autorin  Peggy Patzschke am Freitag, 22. M...
20/05/2026

»Bis ans Meer« ...

Einladung zur Lesung mit der Journalistin, Moderatorin und Autorin Peggy Patzschke am Freitag, 22. Mai 2026, 18.00 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düssledorf. (Eintritt frei)

Im Mittelpunkt steht Peggy Patzschkes Roman »Bis ans Meer«, der auf einer wahren Familiengeschichte basiert und die Schicksale dreier Generationen miteinander verbindet. Die Geschichte führt zurück in den Januar 1945: Bei eisiger Kälte flieht Frieda mit ihrer kleinen Tochter aus Schlesien, während ihr Mann an der Front ist. Beide haben einander versprochen, sich wiederzufinden, doch die Ereignisse jener Zeit hinterlassen Spuren, die weit über diesen Moment hinausreichen. Jahrzehnte später begibt sich Friedas Enkelin auf Spurensuche und stößt auf ein Familiengeheimnis, das bis in die Gegenwart wirkt. So entfaltet sich ein bewegender Blick auf Flucht, Verlust, Liebe und die heilende Kraft des Erinnerns.

Hier den Roman bestellen: https://landsmannschaft-schlesien.de/shop/buecher/romane/bis-ans-meer/

Fotos: Lesung mit Peggy Patzschke beim Deutschlandtreffen der Schlesier 2025 (Fotos: LMS/CB)

RÜCKBLICK … Am vergangenen Wochenende (Samstag, 16. Mai) fand in Landeshut die Verleihung des Hans-Zuchhold-Stipendiums ...
19/05/2026

RÜCKBLICK … Am vergangenen Wochenende (Samstag, 16. Mai) fand in Landeshut die Verleihung des Hans-Zuchhold-Stipendiums durch den Arbeitskreis Landeshut sowie der Stadt Wolfenbüttel statt. Zwischen Wolfenbüttel und der Stadt Landeshut (heute Kamienna Góra) besteht seit 2001 eine offizielle Städtepartnerschaft. Diese ging aus einer Patenschaft hervor, die die Stadt Wolfenbüttel 1951 für die vertriebenen Einwohner von Landeshut übernommen hatte.

Das Stipendium wird an begabte Studierende der Germanistik in Breslau vergeben - benannt nach Hans Zuchhold. Der Autor von Gedichten, Romanen und Erzählungen war anerkannter Literatur- und Theaterkritiker sowie Oberstudienrat am Langhansgymnasium in Landeshut.

Die diesjährige Stipendiatin ist Frau Weronika Siedlecka, Studentin am Institut für Germanistik der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau für ihre wissenschaftlichen Leistungen im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Literarische Bilder von Waldenburg und Wałbrzych - dargestellt am Beispiel deutsche und polnischer Texte".

Bei der Verleihung in Landeshut anwesend war auch der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut.

Vom 15. bis 17. Mai fand ein deutsch-polnisches Seminar in Wildgrund (Gemeinde Ziegenhals) mit Germanisten, Deutschlehrk...
18/05/2026

Vom 15. bis 17. Mai fand ein deutsch-polnisches Seminar in Wildgrund (Gemeinde Ziegenhals) mit Germanisten, Deutschlehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern einer bilingualen Klasse statt. Die Veranstaltung der Landsmannschaft Schlesien bot eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Integration der Bildungsumfelder sowie zur Vertiefung des Wissens über das gemeinsame kulturelle Erbe der Region.

Einer der wichtigsten Programmpunkte war der Besuch des Diözesanmuseum in Oppeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Dauerausstellung zur schlesischen Sakralkunst zu besichtigen, in der wertvolle Denkmäler und Kunstwerke präsentiert werden, die mit der Geschichte und Kultur Schlesiens verbunden sind. Großes Interesse weckte auch die Sonderausstellung mit Diplomarbeiten der Schülerinnen und Schüler des Staatliches Kunstlyzeum in Oppeln, die das Talent und die Kreativität junger Künstlerinnen und Künstler eindrucksvoll zeigte.

Durch die Ausstellungen führte Bistumspriester Wojciech Lippa, Direktor des Museums, im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“ – einer zyklischen Veranstaltung zur Förderung von Kultur und Kunst für ein breites Publikum. In interessanter Weise stellte er die Geschichte der präsentierten Sammlungen sowie die Tätigkeit der Einrichtung vor. Das Seminar bildete einen wertvollen Raum für den Aufbau des deutsch-polnischen Dialogs, die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen sowie das Kennenlernen des kulturellen Erbes der schlesischen Region.

Fotos: Adrianna Hohmann

Anlässlich des zweiten Konzerts der 37. Schlesischen Musikfeste am 15. Mai in der Friedenskirche Jauer mit Joanna Klisow...
16/05/2026

Anlässlich des zweiten Konzerts der 37. Schlesischen Musikfeste am 15. Mai in der Friedenskirche Jauer mit Joanna Klisowska und dem Mandolinenorchester T. Grudziński besuchte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, zuvor auch Schloss Muhrau zu einem Gespräch mit Melitta Sallai, die als geborene Melitta Wietersheim-Kramsta auf Schloss Muhrau aufwuchs, sowie mit deren Schwester Thesi von Wener.

Melitta Sallai, die mit einem ungarischen Diplomaten verheiratet war und 30 Jahre in Angola verbrachte, heute wieder in Morawa lebt und sich für die deutsch-polnische Verständigung einsetzt, ist als Zeitzeugin besonders für polnische Schulklassen eine begehrte Gesprächspartnerin.

Seit 1991 bemüht sich die Familie v. Wietersheim–Kramsta um die deutsch-polnische Verständigung und den Abbau von bestehenden Vorurteilen, sowie die Erhaltung der Anlage. Die 1995 gegründete polnische Heilige-Hedwig Stiftung, heute Eigentümerin von Schloss und Park, betreibt dort einen Kindergarten, eine auch der Jugendarbeit und der Völkerverständigung dienende Bildungsstätte – Vorsitzende ist Thesi von Werner, geb. v. Wietersheim-Kramsta.

Begleitet wurde Rauhut von der ehemaligen Hessischen Landesbeauftragen für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, Trägerin des Schlesierschildes und als Vertreterin der Landsmannschaft Schlesien Mitglied des Stiftungsrates des Schlesischen Museums zu Görlitz.

Schlesische Musikfeste 2026: Ein Fest des Friedens zu Christi HimmelfahrtDie 37. Schlesischen Musikfeste setzen in diese...
15/05/2026

Schlesische Musikfeste 2026: Ein Fest des Friedens zu Christi Himmelfahrt

Die 37. Schlesischen Musikfeste setzen in diesem Jahr ein kraftvolles Zeichen: Unter dem Motto FRIEDEN wurden zu Christi Himmelfahrt am 14. Mai die 37. Schlesischen Musikfeste im Oratorium Marianum der Universität Breslau eröffnet. Das Polish Cello Quartett spielte Kompositionen von Frédéric Chopin.

Unter der künstlerischen Leitung von Agnieszka Ostapowicz präsentiert das renommierte Festival noch bis zum 17. Mai erstklassige Konzerte klassischer Musik in historischen Spielstätten beiderseits der deutsch-polnischen Grenze in Breslau, Jauer und Görlitz.

Adresse

Dollendorfer Straße 412
Königswinter
53639

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Landsmannschaft Schlesien erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen