KRF Das KRF (KinderRechteForum) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Köln und setzt sich seit 2014 für die Verwirklichung von Kinderrechten ein.

Individuelle Hilfe, Lobbyarbeit und Förderung von Engagement sind dabei die drei Grundpfeiler unserer Tätigkeit. Seit Anfang 2020 ist das KRF zudem gem. §75 SGB VIII öffentlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und gehört dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an. Im Rahmen unserer bundesweiten Ombudsstelle zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention unterstützen wir Kinder, Jugendliche, Familien und Bezugpersopnen bei Fragen, Beschwerden und in Notlagen.

21/05/2026

👨‍👩‍👧 Dürfen Eltern eigentlich alles über ihre Kinder entscheiden?

Eltern dürfen viele Entscheidungen treffen – aber nicht grenzenlos. Kinder haben eigene Rechte, eine eigene Meinung und je älter sie werden, desto stärker müssen ihre Wünsche berücksichtigt werden.

💭 Wo endet Fürsorge – und wo beginnt Mitbestimmung?

👉 Was denkt ihr: Sollten Kinder bei wichtigen Entscheidungen immer mitreden dürfen?

Mehr Infos findest du hier: helpando.org

10/04/2026

Digitale Gewalt ist mehr als nur „Hate im Netz“: Sie umfasst gezielte Beleidigungen, Bedrohungen, Cybermobbing, das Verbreiten von privaten Inhalten ohne Zustimmung oder auch Stalking über digitale Kanäle. 📱⚠️

Ein Thema, das für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag gehört – und über das wir dringend sprechen müssen.

Deshalb haben wir uns mit Alena Mess ausgetauscht. Sie ist Fachreferentin für sexualisierte Gewalt und Kinderpornographie/Missbrauchsabbildungen. 💬

👉 Das komplette Interview erscheint bald auf unserer Website – bleibt dran!

07/04/2026

Part 2 unseres Interviews.🎤

Wir haben Jugendliche zum neuen Wehrdienst-Modell befragt und reden mit ihnen über Sorgen, Fragen und Zukunftspläne.

Junge Stimmen verdienen Gehör!

Viele junge Menschen erleben die aktuelle Wehrdienst-Debatte nicht nur als politisches Thema, sondern auch als persönlic...
01/04/2026

Viele junge Menschen erleben die aktuelle Wehrdienst-Debatte nicht nur als politisches Thema, sondern auch als persönliche Belastung. Unsicherheit über die Zukunft, gesellschaftlicher Druck und das Gefühl, wenig Einfluss zu haben, können Stress, Sorgen und Ohnmacht auslösen.

Im Interview mit Prof. Dr. Hanna Christiansen, Expertin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, wird deutlich: Psychische Belastung entsteht oft nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren – wie anhaltende Unsicherheit, hohe Erwartungen und fehlende Beteiligung.

Was kann helfen?

✔ Über Sorgen sprechen und sich Unterstützung suchen
✔ Informationen bewusst und dosiert aufnehmen
✔ Sich mit anderen austauschen
✔ Aktiv werden und sich engagieren

Denn: Das Gefühl, etwas bewirken zu können, ist ein wichtiger Schutzfaktor für die psychische Gesundheit.
Gleichzeitig zeigt das Interview auch, wie wichtig es ist, junge Menschen ernst zu nehmen – nicht nur als Betroffene, sondern als aktive Stimmen in gesellschaftlichen Debatten. Gerade in einer sensiblen Lebensphase brauchen sie Orientierung, Mitbestimmung und Räume, in denen ihre Perspektiven gehört werden.

Das vollständige Interview mit weiteren Einschätzungen, Hintergründen und konkreten Hilfsangeboten findet ihr in unserer Story!

Selbstwirksamkeit MentalHealth JugendStärken ZukunftGestalten

Wir waren auch mal Kinder. Jetzt setzen wir uns für sie ein!💛
20/03/2026

Wir waren auch mal Kinder. Jetzt setzen wir uns für sie ein!💛

Wir waren auch mal Kinder. Heute setzen wir uns für sie ein!💛
20/03/2026

Wir waren auch mal Kinder. Heute setzen wir uns für sie ein!💛

13/03/2026

Wir haben Jugendliche, die vom neuen Wehrdienst-Modell betroffen sind, befragt.

Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einem unserer Gespräche – über Sorgen, Fragen und Zukunftspläne.

Junge Stimmen verdienen Gehör. 🎙️

ZukunftGestalten

🎤 Wir haben die W3-Professorin für klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Dr. Hanna Christiansen, interviewt – und sie...
12/03/2026

🎤 Wir haben die W3-Professorin für klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Dr. Hanna Christiansen, interviewt – und sie gibt uns eine fundierte fachliche Einordnung zur aktuellen Belastungslage junger Menschen.

Prof. Dr. Christiansen erklärt: Kinder und Jugendliche sind zwar widerstandsfähig, aber gleichzeitig verletzlich – besonders wenn Stress und Druck überwiegen und Erholung zu kurz kommt. Das betrifft nicht nur den Alltag, sondern auch die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, denen junge Menschen heute begegnen.

In der Studie Children’s Worlds+ wurden nahezu 3.500 Kinder und Jugendliche (8–14 Jahre) in Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen:

🗣️ Viele haben das Gefühl, nicht gehört zu werden – weder in der Familie noch in Schule oder Gesellschaft.

🧘 Sicherheit, Gewaltfreiheit und vertrauensvolle Umgebungen sind entscheidend für ihr Wohlbefinden.

🫂 Zeit, Zuwendung und verlässliche Beziehungen sind enorm wichtig – egal ob mit Familie, Freund*innen oder unterstützenden Erwachsenen.

💶 Finanzielle Sorgen wirken sich direkt auf Sicherheit, Lebenszufriedenheit und Teilhabe aus.

Kinder und Jugendliche formulieren dabei keine unrealistischen Wünsche, sondern klare, differenzierte Bedürfnisse und konkrete Vorschläge für bessere Lebensbedingungen.
Prof. Dr. Christiansen betont abschließend:

👉 Mehr Beteiligung ist zentral für psychische Gesundheit und ein demokratisches Aufwachsen. Jugendliche sind Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt – und müssen auch so behandelt werden!

Wie gelingt es uns besser, Kindern gegenüber mit wirklicher Augenhöhe zu begegnen? 🌈Adultismus zeigt sich oft in kleinen...
02/03/2026

Wie gelingt es uns besser, Kindern gegenüber mit wirklicher Augenhöhe zu begegnen? 🌈

Adultismus zeigt sich oft in kleinen Momenten. In der Art, wie wir sprechen. Wie wir Entscheidungen treffen. Wie wir reagieren, wenn Kinder widersprechen, wütend sind oder „Nein“ sagen.

⚖️ Auf Augenhöhe zu handeln bedeutet nicht, Verantwortung abzugeben. Es bedeutet, Macht bewusst und reflektiert auszuüben – und Kinder als eigenständige Rechtssubjekte ernst zu nehmen.

Natürlich heißt das nicht, dass alles verhandelbar ist. Beteiligung, Mitbestimmung und Respekt müssen immer altersgerecht gedacht und gestaltet werden. Erwachsene tragen Verantwortung für Schutz, Orientierung und Grenzen. 🧸💬 Aber auch innerhalb dieser Verantwortung gibt es Spielräume für Beteiligung, Transparenz und Dialog.

In den folgenden Slides teilen wir 10 Impulse für mehr Augenhöhe im Alltag mit Kindern.

Wo gelingt euch Augenhöhe gut – und wo fordert sie euch heraus?

20. Februar: Internationaler Tag der sozialen GerechtigkeitSoziale Gerechtigkeit bedeutet, strukturelle Ungleichheiten n...
20/02/2026

20. Februar: Internationaler Tag der sozialen Gerechtigkeit
Soziale Gerechtigkeit bedeutet, strukturelle Ungleichheiten nicht als gegeben hinzunehmen.
Sie betrifft die Verteilung von Vermögen und Einkommen, Bildungschancen, den Zugang zu Gesundheitsversorgung, politische Teilhabe – und die Lebensrealität von Kindern.
2026 steht der Tag unter dem Motto „A call for coordinated action“ der Vereinte Nationen. Die Botschaft ist klar:
Gerechtigkeit entsteht nicht automatisch durch wirtschaftliches Wachstum. Sie braucht bewusste, abgestimmte politische Entscheidungen und Zusammenarbeit.
Globale Daten zeigen eine wachsende Vermögenskonzentration. Gleichzeitig steigt auch in Deutschland das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung.
Für Kinder bedeutet das: Ihre Chancen hängen noch immer stark von Herkunft und Einkommen der Eltern ab. Doch Kinderrechte verpflichten Staaten dazu, Ressourcen so einzusetzen, dass diese Ungleichheiten reduziert werden.
Soziale Gerechtigkeit ist dabei kein abstraktes Ideal –
sie ist die Voraussetzung dafür, dass Rechte tatsächlich eingelöst werden.

📣 Setz dich mit uns für echte Kinderrechte und eine gerechte Politik ein.

Quellen:
Vereinte Nationen – World Day of Social Justice
Oxfam Global Inequality Report 2026
Statistisches Bundesamt (Destatis)
Bundeszentrale für politische Bildung

Adresse

Am Wassermann 36
Köln, Nordrhein-Westfalen
50670

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