Mobil mit Behinderung

Mobil mit Behinderung Facebook-Seite des Vereins Mobil mit Behinderung e.V. entsprechen. Mobilität ist heute für jeden selbstverständlich. Ohne Kostenträger bleibt so etwas ein Traum.

Für die Erbsenzähler und Paragrafenreiter: Was von Einzelpersonen auf dieser Facebook-Seite gepostet wird muss nicht zwingend der Meinung des Vereins Mobil mit Behinderung e.V. Was Mobilität wirklich bedeutet, können erst die einschätzen, die sie verloren haben. Menschen mit Behinderungen benötigen häufig speziell ausgerüstete Fahrzeuge, um am Leben in der Gemeinschft teilhaben zu können. Mobil mit Behinderung hilft, diesen Traum wahr werden zu lassen.

🎤 Bei unserem monatlichen Online-Stammtisch stand das BGG auf der Agenda. Was 𝐛𝐞𝐦ä𝐧𝐠𝐞𝐥𝐧 die Mitglieder des MMB an diesem...
12/05/2026

🎤 Bei unserem monatlichen Online-Stammtisch stand das BGG auf der Agenda. Was 𝐛𝐞𝐦ä𝐧𝐠𝐞𝐥𝐧 die Mitglieder des MMB an diesem Gesetzesentwurf?

📰 Es war in der Presse nur ein kurzer Beitrag wert, dass im Bundestag das BGG diskutiert wurde, während innerhalb der Gemeinde der behinderten Menschen schon länger kollektives Kopfschütteln vorherrscht. Wir glauben, dass die meisten nicht behinderten Menschen gar nicht wissen, was das Problem ist. Wir sorgen für Aufklärung. Das sind gröbsten Schnitzer des Gesetzes:

1. 𝐙𝐮 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠 𝐕𝐞𝐫𝐩𝐟𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐩𝐫𝐢𝐯𝐚𝐭𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧
Anstelle von klar definierten Pflichtstandards dürfen Unternehmen ihre Barrieren behalten, weshalb Arztpraxen, Krankenhäuser, Restaurants oder der ÖPNV weiter für Menschen mit Behinderung unerreichbar bleiben.

2. 𝐙𝐮 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐮𝐩𝐟𝐥ö𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐖𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭
Es muss lediglich das Argument der Unzumutbarkeit angebracht werden und schon muss die Wirtschaft nichts unternehmen. Das gilt im übrigen nicht nur für bestehende Barrieren, sondern auch für neu gebaute.

3. 𝐙𝐮 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐔𝐦𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠
Die angeführten Gesetze müssen erst bis 2045 umgesetzt werden und ...

4. 𝐒𝐜𝐡𝐰𝐚𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠.. können von Betroffenen nicht eingeklagt werden.

👉 Deshalb kann unsere Forderung nur lauten, dass Barrierefreiheit kein freiwilliger Service sein darf, sondern Barrierefreiheit muss ein einklagbares Recht werden.

🗣️Du möchtest mit uns diskutieren? Dann sei das nächste Mal mal dabei, wenn wir uns online treffen und aktuelle Themen besprechen.




(Das Foto ist KI generiert, was man auch sieht, wenn man genauer hinschaut)

Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes angeht.Gleichzeitig möchten wir...
02/05/2026

Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes angeht.

Gleichzeitig möchten wir daran erinnern:

Barrierefreiheit ist keine Frage des guten Willens. Sie ist eine Frage des 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬.

📖 Art. 3 Abs. 3 Satz 2 Grundgesetz
„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Wenn ein Restaurant nur über eine Stufe erreichbar ist, entsteht faktische Benachteiligung. Nicht aus böser Absicht – sondern durch fehlende strukturelle Vorgaben.

📖 UN-Behindertenrechtskonvention, Art. 9
Deutschland ist verpflichtet, gleichberechtigten Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen – 𝐚𝐮𝐬𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦 𝐩𝐫𝐢𝐯𝐚𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 – sicherzustellen.

📖 UN-BRK, Art. 5
Angemessene Vorkehrungen gegen Diskriminierung sind verbindlich umzusetzen.

𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐩𝐟𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐬. 𝐒𝐞𝐢𝐭 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧.
Mobile Rampen können eine Übergangslösung sein.
👉 Aber echte Teilhabe bedeutet: selbstständig eintreten können. Ohne bitten. Ohne warten. Ohne Abhängigkeit.

Barrierefreiheit nützt nicht nur Menschen mit Behinderung.

Sie nützt Familien mit Kinderwagen, älteren Menschen, temporär Verletzten – also unserer gesamten Gesellschaft.

Wir wünschen uns deshalb eine Reform, die den Mut hat, 𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐤𝐨𝐧𝐬𝐞𝐪𝐮𝐞𝐧𝐭 𝐮𝐦𝐳𝐮𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧:
• Mit klaren Standards,
• verbindlichen Fristen und
• flankierenden Förderprogrammen.

☝️ Inklusion ist kein Kostenfaktor.

💡 Sie ist ein Maßstab für die Qualität unserer Demokratie.

❗Unsere Rechte sind in Gefahr! Und das in einem erheblichen Maße!. Aus diesem Grund laden wir Euch herzlich ein, gemeins...
30/04/2026

❗Unsere Rechte sind in Gefahr! Und das in einem erheblichen Maße!. Aus diesem Grund laden wir Euch herzlich ein, gemeinsam mit uns am 05. 𝐌𝐚𝐢 𝐝𝐞𝐧 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩ä𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐏𝐫𝐨𝐭𝐞𝐬𝐭𝐭𝐚𝐠 𝐳𝐮𝐫 𝐆𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐁𝐞𝐡𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 zu unterstützen. In zahlreichen großen und mittelgroßen Städten Deutschlands sind umfangreiche Demonstrationen geplant.

Die Themen, die uns bewegen, sind vielfältig und drängend. Vom diskriminierenden Entwurf des BGG bis hin zu den jüngsten, drastischen Kürzungsplänen der Bundesregierung. All das macht deutlich, warum wir am 5. Mai auf die Straße gehen.

Seid dabei und setzt ein Zeichen der Solidarität, indem Ihr Demo-Aufrufe in den sozialen Medien verbreitet oder entsprechende Petitionen unterstützt. Denn jede einzelne Stimme zählt.

Hier wird demonstriert, oftmals verbunden mit Protestzügen:
𝐀𝐚𝐥𝐞𝐧, 10 Uhr, Marktbrunnen ❗ 𝐁𝐞𝐫𝐥𝐢𝐧, 15 Uhr Brandenburger Tor ❗𝐁𝐢𝐞𝐥𝐞𝐟𝐞𝐥𝐝, 11 Uhr, Rathausplatz ❗𝐁𝐫𝐞𝐦𝐞𝐧, 12 Uhr Hauptbahnhof ❗𝐃𝐚𝐫𝐦𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭, 17 Uhr, Marktplatz❗ 𝐃𝐫𝐞𝐬𝐝𝐞𝐧, 16 Uhr, Scheune-Vorplatz❗ 𝐄𝐬𝐬𝐞𝐧, 16 Uhr, Willy-Brandt-Platz ❗𝐅𝐥𝐚𝐦𝐦𝐞𝐫𝐬𝐟𝐞𝐥𝐝, 16 Uhr, Bürgerhaus ❗𝐅𝐫𝐚𝐧𝐤𝐟𝐮𝐫𝐭 𝐚𝐦 𝐌𝐚𝐢𝐧, 15 Uhr, Haus am Dom ❗𝐅𝐮𝐥𝐝𝐚, 13 Uhr, Universitätsplatz ❗𝐅ü𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧𝐰𝐚𝐥𝐝𝐞, 9:30 Uhr Samariter-Festwiese ❗𝐆ö𝐫𝐥𝐢𝐭𝐳 𝐖𝐞𝐢𝐧𝐡ü𝐛𝐞𝐥, 13:30, Bahnhof Görlitz Weinhübel ❗𝐇𝐚𝐥𝐥𝐞 (𝐒𝐚𝐚𝐥𝐞), 16:30 Uhr, am Steintor ❗𝐇𝐚𝐦𝐛𝐮𝐫𝐠, 17 Uhr Arrivatipark ❗𝐇𝐚𝐧𝐧𝐨𝐯𝐞𝐫, 13 Uhr, Kröpcke ❗𝐊𝐢𝐞𝐥, 15 Uhr, Kultur Forum Kiel ❗𝐊ö𝐥𝐧, 15 Uhr, Chlodwigplatz ❗𝐋ü𝐧𝐞𝐛𝐮𝐫𝐠, 12 Uhr, Clamart Park ❗𝐌𝐚𝐢𝐧𝐳, 16 Uhr, Helmut-Kohl-Platz ❗𝐌𝐚𝐫𝐛𝐮𝐫𝐠, 16:30 Uhr, Hauptbahnhof ❗𝐌ü𝐧𝐜𝐡𝐞𝐧, 18 Uhr, Sendlinger Tor ❗𝐎𝐫𝐥𝐚𝐦ü𝐧𝐝𝐞, 14 Uhr am Mittelkreis an der Kinderrechte-Station ❗𝐑𝐨𝐬𝐭𝐨𝐜𝐤, 12:30 Uhr, Neuer Markt ❗𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐢𝐧, 12:30 Uhr, Bertha- Klingberg-Platz ❗𝐒𝐭𝐮𝐭𝐭𝐠𝐚𝐫𝐭, 14 Uhr, Kronprinzplatz ❗𝐓𝐫𝐢𝐞𝐫, 12:45 Uhr, Porta-Nigra-Vorplatz ❗𝐖𝐢𝐞𝐬𝐛𝐚𝐝𝐞𝐧, 15 Uhr, Rathaus ❗𝐖𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧, 16 Uhr, Rathausplatz ❗𝐖ü𝐫𝐳𝐛𝐮𝐫𝐠, 10 Uhr, unterer Markt.


🫶 Unsere 2-Säulen-Strategie und warum sie erfolgreich ist 🫶Liebe MMB-Community, liebe Follower:innen,auf unserer letzten...
29/04/2026

🫶 Unsere 2-Säulen-Strategie und warum sie erfolgreich ist 🫶

Liebe MMB-Community, liebe Follower:innen,

auf unserer letzten Mitgliederversammlung kam aus den Reihen des Beraterteams eine wichtige Frage auf: Warum machen wir das eigentlich so, wie wir es tun? Warum investieren wir Zeit, Energie und Mitgliedsbeiträge in politische Gespräche, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit und nicht nur in die direkte Beratung?

Die Antwort liegt in unserer Geschichte, unserer Strategie und unserer Vision für ein gerechteres Sozialsystem.

👉 Wo wir herkommen: 25 Jahre MMB - von der Basis zur Bewegung

Seit 2001 setzen wir uns als Mobil mit Behinderung e.V. für die Rechte und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Damals wie heute geht es uns darum, Lücken zu schließen, sei es durch individuelle Beratung oder durch den Kampf für strukturelle Veränderungen.

Doch schon früh wurde klar: allein reicht nicht. Solange das Menschen mit Behinderung , werden wir uns immer wieder in denselben Kämpfen verlieren.

Deshalb haben wir seit 2008 unsere Strategie auf zwei Säulen gestellt:

✅ Beratung – weil jeder Mensch mit Behinderung das Recht auf individuelle hat, solange das System sie nicht von selbst bietet.

✅ Politik & Öffentlichkeitsarbeit – weil wir das System verändern müssen, damit zukünftige Generationen nicht mehr um jedes Recht kämpfen müssen.

🎯 Wo wir heute stehen: Erfolg durch Konsequenz

Unsere Strategie funktioniert, weil wir konsequent bleiben. Hier ein paar Beispiele, wie wir unsere begrenzten Ressourcen gezielt einsetzen und damit erfolgreich sind:

▶️ Politische Gespräche auf höchster Ebene: Erst diese Woche waren wir im Austausch mit Bärbel Bas (Bundesministerin für Arbeit und Soziales) zum Thema Nachteilsausgleichsgesetz und Mobilität.

Unser Ziel: Ein schlankeres, gerechteres Sozialsystem, in dem alle ihren Platz finden, ohne bürokratische Hürden oder Ausgrenzung.

▶️ Sichtbarkeit schaffen: Durch unsere Social-Media-Arbeit und öffentliche Auftritte zeigen wir: Behindertenpolitik geht uns alle an. Jeder Post, jedes Interview, jeder Protesttag ist ein Puzzleteil, um Druck aufzubauen, für ein System, das Menschlichkeit vor Bürokratie stellt.

▶️ Gemeinschaft stärken: Ob Mitgliederversammlungen, Jubiläen oder Proteste, wir schaffen Räume, in denen Betroffene gemeinsam laut werden.

Und ja: Das kostet Geld. Eure Mitgliedsbeiträge fließen direkt in:

🔹 Beratung & Unterstützung für Mitglieder in akuten Notlagen.
🔹 Politische Lobbyarbeit, damit unsere Forderungen Gehör finden.
🔹 Öffentlichkeitsarbeit, denn nur wer sichtbar ist, kann etwas bewegen.
🔹 Vernetzung mit anderen Verbänden, um Kräfte zu bündeln.

🌍 Wofür wir das tun: Eine Vision für die Zukunft

Wir wollen nicht nur helfen, wir wollen verändern. Denn:

👉 Einzelkämpfer:innen können das System nicht allein knacken.
👉 Beratung ist wichtig, aber sie nur die .
👉 Politische Arbeit ist der , um die Ursachen zu bekämpfen:

Das Nachteilsausgleichsgesetz würde für alle Menschen mit Behinderung den Unterschied machen, weniger Kampf, mehr Teilhabe, mehr Würde.

Und ausserdem durch die Verschlankung der Prozesse und Zuständigkeiten noch Kosten sparen.

💪 Eine Win-Win-Situation für die Gesellschaft und den Staat!

👉 Was ihr tun könnt:

🔹 : Ob bei Protesten, in Arbeitsgruppen oder im Social-Media-Team – jede Stimme zählt!

🔹 : Erklärt Freunden, Familie und Politiker:innen, warum das überfällig ist.

🔹 : Wir wollen transparent sein. Wenn ihr wissen wollt, wie genau eure Beiträge eingesetzt werden. Fragt uns!

Gemeinsam können wir das Sozialsystem nicht nur schlanker, sondern vor allem menschlicher machen. Für uns und für die Generationen nach uns.

Am vergangenen Samstag (25.04.2026) fand die 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘀𝗮𝗺𝗺𝗹𝘂𝗻𝗴 des MMB in angenehmer und zugleich professioneller At...
27/04/2026

Am vergangenen Samstag (25.04.2026) fand die 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘀𝗮𝗺𝗺𝗹𝘂𝗻𝗴 des MMB in angenehmer und zugleich professioneller Atmosphäre statt. Veranstaltungsort war das Manfred Sauer Stiftungshotel, das mit seiner barrierefreien Ausstattung und seinem inklusiven Konzept einen besonders passenden Rahmen für die Veranstaltung bot. Zahlreiche Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen, aktuelle Entwicklungen zu besprechen und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

🍻Neben den formalen Programmpunkten blieb auch genügend Raum für persönliche Gespräche und Vernetzung, was von vielen Anwesenden als besonders wertvoll hervorgehoben wurde. Insgesamt zeichnete sich die Mitgliederversammlung durch eine konstruktive Stimmung, engagierte Beiträge und einen offenen Dialog aus.

👉 Es wurden beschlossen, zwei Punkte in der Satzung zu ändern.

1️⃣ Zum einen wurde in § 5 Mitgliedschaft und Mitarbeit der Punkt 5.1.1 hinzugefügt, der die Ehrenmitgliedschaft hinzufügt.

2️⃣ Zum anderen wurde in § 7 Der Vorstand Amtsdauer & Beschlussfassung des Vorstandes im 9. Absatz die Definition des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden geändert in 1. Vorsitzender und 2. Vorsitzender.

🗳️Außerdem fanden 𝗩𝗼𝗿𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝘀𝘄𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 statt. Auf Wunsch der anwesenden Mitglieder wurde die Wahl als geheime Wahl durchgeführt. Der neue Vorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

1. Vorsitzender 𝗛𝗲𝗶𝗻𝗿𝗶𝗰𝗵 𝗕𝘂𝘀𝗰𝗵𝗺𝗮𝗻𝗻
2. Vorsitzender 𝗗𝗮𝗻𝗶𝗲𝗹 𝗦𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲𝘇
Schatzmeisterin 𝗘𝗹𝗲𝗻𝗮 𝗠𝗮𝗺𝗺𝗮𝗱𝗼𝘃
stellvertretender Schatzmeister 𝗛𝗲𝗹𝗺𝘂𝘁 𝗥𝗲𝗯𝗺𝗮𝗻𝗻
Schriftführer 𝗥𝗼𝗯𝗲𝗿𝘁 𝗦𝗰𝗵𝗻𝗲𝗶𝗱𝗲𝗿
stellv. Schriftführer 𝗦𝗮𝘀𝗸𝗶𝗮 𝗠𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀

🎉Wir gratulieren allen gewählten Mitgliedern zur erfolgreichen Wiederwahl. 👏

🗨️ Mitgliederversammlung des Vereins Mobil mit Behinderung e.V. – Heute in Lobbach (BaWü)Heute, am 25.04.2026, findet un...
25/04/2026

🗨️ Mitgliederversammlung des Vereins Mobil mit Behinderung e.V. – Heute in Lobbach (BaWü)

Heute, am 25.04.2026, findet unsere in der Manfred-Sauer-Stiftung in statt (𝘩𝘵𝘵𝘱𝘴://𝘸𝘸𝘸.𝘮𝘢𝘯𝘧𝘳𝘦𝘥-𝘴𝘢𝘶𝘦𝘳.𝘤𝘰𝘮/𝘴𝘵𝘪𝘧𝘵𝘦𝘳/𝘶𝘦𝘣𝘦𝘳-𝘥𝘪𝘦-𝘴𝘵𝘪𝘧𝘵𝘶𝘯𝘨), bei strahlendem Frühlingswetter und mit zahlreichen Teilnehmenden vor Ort sowie online. Auch wenn unsere digitalen Mitglieder nicht abstimmen dürfen, ist ihre Präsenz und ihr Interesse ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft.

💪 Ein starkes Jahr 2025
Wir blicken auf ein Jahr zurück, in dem wir wichtige Veranstaltungen besucht und uns für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingesetzt haben. Jeder Beitrag, jede Stimme und jedes Engagement zählt, um Barrieren abzubauen und Inklusion zu leben.

🍀 Was uns erwartet
Besonders freuen wir uns auf unser 25-jähriges im 2026. Dass es den MMB noch gibt, ist dem zu schulden, dass wir unserem Ziel zwar näher gekommen sind, aber ein Stück Weg noch vor uns liegt.

Das ist der Fokus unserer ehrenamtlichen Arbeit, denn unser hat einen gravierenden Fehler in der Handhabung und Abgrenzung der Zuständigkeiten und Kostenbeteiligung. Es führt zu Verwirrung und Ungerechtigkeiten. Das Nachteilsausgleichsgesetz soll und schaffen. Es geht immer um den Ausgleich einer wie auch immer gearteten Einschränkung. Es gilt, die Einschränkung auszugleichen!

🫶 Ein herzlicher Dank
An alle, die heute dabei sind, ob vor Ort oder online. Euer Engagement macht den MMB zu einer , die sich für , und strukturelle Veränderungen einsetzt.

Auch wenn wir unser Ziel erreichen sollten, ist die jährliche Mitgliederversammlung auch immer ein Raum, sich wiederzusehen, interessante Gespräche zu führen und Pläne für das kommende Jahr zu machen. Das gemütliche Beisammensein am Abend ist immer ein Highlight.

Wir, als , als , als mit den verschiedensten Herausforderungen, haben seit nun mehr 25 Jahren ein gemeinsames Ziel: Bedingungslose mit bedarfsgerechter und , der die Forderungen unseres erfüllt:

• "Niemand darf aufgrund seiner Behinderung benachteiligt werden."
• "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

❤️ Gemeinsam gestalten wir die Zukunft, inklusiv, mutig und voller Hoffnung.

Kaum ein Mensch in Deutschland, der mit einer Behinderung lebt, wurde so geboren. Tatsächlich haben nur 3,3% der behinde...
19/04/2026

Kaum ein Mensch in Deutschland, der mit einer Behinderung lebt, wurde so geboren. Tatsächlich haben nur 3,3% der behinderten Menschen eine angeborene Behinderung. Alle anderen (immerhin 96,7%) haben diese im Laufe ihres Lebens erworben, wie Mediziner gerne sagen, als ob die Betroffenen eine Wahl gehabt hätten.

Den Rollstuhl und den Rollator gibt es nicht erst seit gestern und auch Menschen mit einer Hör- und Sehbehinderung waren immer schon Teil der Gesellschaft. Zeit genug, um aktiv gegen Barrieren des Alltags anzugehen.

Dennoch kämpfen alle behinderte Menschen in ihrem Alltag mit vermeidbaren Barrieren. Das gilt nicht nur für physische Barrieren, sondern auch für die Gesetzgebung, denn uralte deutsche Gesetze halten schon lange nicht mehr mit dem Fortschritt mit.

Es wird Zeit, dass die Politik erkennt, dass sie die letzten Jahre verpennt hat, um unsere Gesellschaft auf den aktuellen Stand der Technik zu heben.

Offizielles Statement von Heinrich Buschmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins  Mobil mit Behinderung zum Europäischen ...
15/04/2026

Offizielles Statement von Heinrich Buschmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins Mobil mit Behinderung

zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – 5. Mai 2026

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„Barrierefreiheit ist kein Privileg, sie ist eine Frage der Solidarität und Menschlichkeit.“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn wir heute über die Rechte von Menschen mit Behinderung sprechen, dann geht es nicht um „wir wollen“, „wir brauchen“ oder „es muss sich ändern“.

Es geht um eine einfache, aber unangenehme Wahrheit: 96,7 % aller Menschen mit Behinderung haben ihre Einschränkung im Laufe des Lebens erworben. Keiner von uns wünscht sich das. Keiner entscheidet sich freiwillig dafür. Doch das Schicksal trifft uns, plötzlich, unvorbereitet, ohne Rücksicht.

▶️ Die Realität: Barrieren statt Teilhabe

Es ist nicht die Behinderung selbst, die uns das Leben schwer macht. Es sind die Behörden, die uneinsichtigen Systeme der Krankenkassen, Sozialämter, Krankenhäuser und Kliniken. Es ist die fehlende Barrierefreiheit, die uns tagtäglich aussperrt.

Vor 17 Jahren hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unterzeichnet, ein Versprechen, das bis heute nicht eingelöst wurde. Ein Stück Papier, das unterschrieben wurde, ohne zu bedenken, was es bedeutet: Eine Gesellschaft, die alle mitnimmt.

❓️ Doch was ist passiert? Nichts.

Die Regierung hat zugeschaut, wie Menschen mit Behinderung weiter gegen Mauern aus Bürokratie, Ignoranz und mangelnder Infrastruktur kämpfen. Das ist nicht nur ein Versagen gegenüber den Betroffenen.

‼️ Es ist ein Versagen gegenüber uns allen.

Die Frage an Sie: Was, wenn es Sie trifft?

Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgen auf und können nicht mehr laufen. Ihr Eigenheim hat Treppen, Ihr Mietshaus keinen Aufzug. Vor der Tür steht ein Auto, das Sie nicht mehr nutzen können. Was dann?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie oder Ihre Angehörigen eines Tages zu den 96,7 % gehören, ist hoch. Doch die Politik handelt, als wäre das ein Problem weniger. Dabei betrifft es uns alle.

Wir kämpfen nicht nur für uns. Wir kämpfen für Sie. Für Ihre Kinder, Ihre Eltern, Ihre Freunde. Damit sie, wenn das Schicksal zuschlägt, nicht auf dieselben Hindernisse stoßen wie wir heute.

☝️ Unser Appell: Solidarität jetzt!

Am 5. Mai 2026 finden in ganz Deutschland Demonstrationen statt. Begleiten Sie uns.

Zeigen Sie, dass Sie verstehen: Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

Denken Sie nach: Was wäre, wenn es Ihre Tochter, Ihren Sohn, Ihre Eltern träfe?

Handeln Sie: Unterstützen Sie unsere Forderungen nach echter Inklusion.

Seien Sie laut: Kommen Sie zum Protesttag für eine Gesellschaft, die Menschlichkeit über Bürokratie stellt.

📅 5. Mai 2026 | 15:30 Uhr | Brandenburger Tor (Berlin)

📢 16:30 Uhr | Kundgebung am Roten Rathaus



Mehr Infos: https://www.protesttag-behinderte.de

🚩 Barrierefreiheit ist kein Entgegenkommen. Sie ist ein Recht.Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Reform des Behi...
15/02/2026

🚩 Barrierefreiheit ist kein Entgegenkommen. Sie ist ein Recht.

Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes angeht.

Gleichzeitig möchten wir daran erinnern:

Barrierefreiheit ist keine Frage des guten Willens. Sie ist eine Frage des 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐬.

📖 Art. 3 Abs. 3 Satz 2 Grundgesetz
„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Wenn ein Restaurant nur über eine Stufe erreichbar ist, entsteht faktische Benachteiligung. Nicht aus böser Absicht, sondern durch fehlende strukturelle Vorgaben.

📖 UN-Behindertenrechtskonvention, Art. 9
Deutschland ist verpflichtet, gleichberechtigten Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen – 𝐚𝐮𝐬𝐝𝐫𝐮𝐞𝐜𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦 𝐩𝐫𝐢𝐯𝐚𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡 – sicherzustellen.

📖 UN-BRK, Art. 5
Angemessene Vorkehrungen gegen Diskriminierung sind verbindlich umzusetzen.

𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐩𝐟𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐬. 𝐒𝐞𝐢𝐭 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧.
Mobile Rampen können eine Übergangslösung sein.
👉 Aber echte Teilhabe bedeutet: selbstständig eintreten können. Ohne bitten. Ohne warten. Ohne Abhängigkeit.

Barrierefreiheit nützt nicht nur Menschen mit Behinderung.

Sie nützt Familien mit Kinderwagen, älteren Menschen, temporär Verletzten – also unserer gesamten Gesellschaft.

Wir wünschen uns deshalb eine Reform, die den Mut hat, 𝐆𝐫𝐮𝐧𝐝𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐤𝐨𝐧𝐬𝐞𝐪𝐮𝐞𝐧𝐭 𝐮𝐦𝐳𝐮𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧:
• Mit klaren Standards,
• verbindlichen Fristen und
• flankierenden Förderprogrammen.

☝️ Inklusion ist kein Kostenfaktor.

💡 Sie ist ein Maßstab für die Qualität unserer Demokratie.

Mit großem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Weggefährten Holger Hase. Er war über viele Jahre hinwe...
24/01/2026

Mit großem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Weggefährten Holger Hase. Er war über viele Jahre hinweg ein Fels in der Brandung und setzte sich mit ruhiger, besonnener Art unermüdlich für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Durch sein Wirken hat er wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Gesellschaft Menschen mit Behinderung mit mehr Verständnis und Respekt begegnet. Sein Engagement und sein Menschsein werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.

Euer MMB Vorstand

Adresse

Orchideenstraße 9
Jockgrim
76751

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 13:00
14:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 13:00
14:00 - 17:00
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14:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 13:00

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