FAU Jena

FAU Jena Freie Arbeiter*innen Union, wir sind eine
basisdemokratische Gewerkschaft und führen mit Dir gemeinsam Arbeitskämpfe!

Heute!!!! Von unseren Freund*innen der Stadtteilgewerkschaft LOS  (Lobeda Solidarisch)ab 16:00 Uhr in der Emil-Wölk-Stra...
30/05/2026

Heute!!!! Von unseren Freund*innen der Stadtteilgewerkschaft LOS (Lobeda Solidarisch)
ab 16:00 Uhr in der Emil-Wölk-Straße 5, Emils Ecke: Spiele, Musik und Kuchen
ab 20 Uhr Party, Beats und Tanzen

Diesen Samstag, 23. Mai, findet 15 bis 17 Uhr im FAU-Lokal unsere nächste Organizing-Schulung für neue (und alte) Mitgli...
19/05/2026

Diesen Samstag, 23. Mai, findet 15 bis 17 Uhr im FAU-Lokal unsere nächste Organizing-Schulung für neue (und alte) Mitglieder statt. Das Thema: Eskalationsstrategien. D.h., wie man einen Arbeitskampf plant und welche Mittel uns dabei zur Verfügung stehen. Das sind sehr hilfreiche Kenntnisse, für eigene Konflikte oder wenn man in der Gewerkschaft aktiv sein möchte.

Bitte meldet euch schnellstmöglich bei uns an, wenn ihr teilnehmen möchtet.

Heute ist wieder Mittwoch und das bedeutet Arbeitskampfversammlung. Um 18:00 Uhr geht es los mit einem gemeinsamen Abend...
13/05/2026

Heute ist wieder Mittwoch und das bedeutet Arbeitskampfversammlung. Um 18:00 Uhr geht es los mit einem gemeinsamen Abendessen. Ab 19:00 reden wir über unsere aktuellen Arbeitskämpfe und unsere Probleme bei unserer Erwerbsarbeit.

Kommt gerne vorbei, wenn ihr Mitglieder seid.

Im Stasiknast gestorben:  Der 45. Todestag von Matthias DomaschkDer Arbeiter Matthias Domaschk war teil der linken DDR-O...
12/05/2026

Im Stasiknast gestorben: Der 45. Todestag von Matthias Domaschk

Der Arbeiter Matthias Domaschk war teil der linken DDR-Opposition. Am 12. April 1981 kam er nach einem 13-Stunden-Verhör in einer Zelle im Stasi-Knast von Gera zu Tode. Wir erinnern.

Matthias Domaschk war in der Jenaer Oppositionsszene der 1970er Jahre aktiv. Er initiierte Lesekreise und eine Untergrundbibliothek, unterstützte Gefangene, traf Dissident*innen der Charta 77 und von Solidarność in der Tschechoslowakei und Polen und diskutierte über die Revolution in Ost und West. [...]

Zum diesjährigen Todestag von Matthias führten wir am 11. April eine Gesprächsrunde durch. Die Veranstaltung fand in der Jungen Gemeinde statt, ein damals wie heute widerständiger Ort, wo auch Matthias aktiv gewesen war. [...]

Unser Genosse aus Göttingen sprach [bei einem Besuch von Mathias' Grab] ein paar Worte. Er habe über eine der Fragen aus der gestrigen Veranstaltung nachgedacht, nämlich was man nach diesen Todesfällen hätte besser machen können. Wenn er sich anschaue, wie Matthias im Stasi-Knast und wie Conny in einer Hetzjagd durch die Polizei ums Leben gekommen sind, komme er zum Schluss, dass man es heute und in Zukunft vor allen Dingen verhindern müsse, dass repressive Staatsapparate [...] sich so weit verselbstständigen [...] dass sie Menschen auf diese Art drangsalieren und letzten Endes töten können. [...]

Die Samstagabend-Veranstaltung und der Gang zum Grab am Sonntag wurden von einer Filmemacherin begleitet. Ihr Team arbeitet an einer Doku über Matthias Domaschk, die im Herbst 2026 im Fernsehen erscheinen soll.

Der nächste Todestag von Matthias ist der 12. April 2027 . Wir würden uns freuen, wenn ihr euch den Termin im Kalender vormerkt.

Renates Worte zum 45. Todestag von Matz:

"Wer wir waren? Junge Menschen in Jena, aus allen Gesellschaftsschichten. Wir wollten selbstbestimmt leben und wir wollten unser Land mitgestalten, damit es freier, gerechter und friedlicher würde...."

Den ganzen Beitrag von Konstantin Todorow und die lesenswerten Worte von Renate in voller Länge findet ihr hier:
https://direkteaktion.org/2026/04/im-stasiknast-gestorben-der-45-todestag-von-matthias-domaschk/

✊ Wusstest du, dass der Tag der Arbeit eine blutige Vorgeschichte hat? ✊📅 Was am 4. Mai auf dem Haymarket geschahNachdem...
04/05/2026

✊ Wusstest du, dass der Tag der Arbeit eine blutige Vorgeschichte hat? ✊

📅 Was am 4. Mai auf dem Haymarket geschah

Nachdem am 1. Mai 1886 in Chicago und an anderen Orten ca. 80 000 Menschen für den Achtstundentag streiken, kommt es am 03. Mai vor der Fabrik zur Eskalation zwischen Streikenden und Streikbrecher*innen. Die Polizei schreitet ein und tötet dabei sechs Arbeiter und verletzt weitere.

▪ Am Abend des 4. Mai 1886 versammeln sich 2000 Menschen auf dem "Haymarket", um friedlich gegen diese Polizeigewalt zu protestieren.
▪Es sind Anarchisten die diesen Protest organisieren und am Abend zu den Protestierenden sprechen.
▪Als die Polizei die Versammlung stürmt, explodiert zeitgleich eine Bombe – die Polizei schießt wahllos in die Menge und es werden Polizisten sowie Demonstrierende getötet. Bis heute ist unklar, wer die Bombe gelegt hat.
▪Es folgen eine Repressionswelle, Hetzkampagnen und Schauprozesse gegen organisierte Arbeiter*innen, bei der letztendlich 7 aktive Anarchist*innen ohne einen einzigen Beweis für die Tat zum Tode verurteilt werden.

▪Um die „Märtyrer vom Haymarket“ zu ehren, ruft die Arbeiterbewegung den 1. Mai zum weltweiten Kampftag aus.

🌍 Was hat das alles mit uns zu tun?

Der heute oft selbstverständliche 8-Stunden-Tag wurde uns nicht von unseren Arbeitgeber*innen gegeben. Er wurde von unzähligen Arbeiter*innen erkämpft, zum Teil um den Preis ihres Lebens.
Während der 1. Mai für viele heute ein Tag für Familienausflüge ist, arbeiten andere in prekären Verhältnissen, zum Teil illegalisiert und ohne soziale Absicherung.
Die Ereignisse von damals erinnern uns daran, dass soziale Gerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen nicht geschenkt, sondern durch Solidarität erreicht werden.

Der 1. Mai ist mehr als nur ein freier Tag – er ist ein Symbol für den ungebrochenen Kampf um Würde in der Arbeitswelt, der auch an jedem anderen Tag im Jahr stattfindet. 🏴

📣📣Erinnerung📢📢Anarch@-Syndikalismus und (Anti-)Politik Vortrag und Diskussion, heute: 04.05. 19:00 Uhr im Gewerkschaftsl...
04/05/2026

📣📣Erinnerung📢📢

Anarch@-Syndikalismus und (Anti-)Politik
Vortrag und Diskussion, heute: 04.05. 19:00 Uhr im Gewerkschaftslokal.
Wie lässt sich eine Gesellschaft selbst verwalten – ohne den Umweg über den Staat?

Der Anarcho-Syndikalismus entstand historisch aus einer grundlegenden Kritik an der etablierten Politik. Auch heute können autonome Basisgewerkschaften als Versuch verstanden werden, den Sozialismus vor einer staatlichen Lenkung zu schützen. Das Ziel ist die Selbstverwaltung aller Betriebe, was gleichzeitig als Strategie für eine selbstverwaltete Gesellschaft dient. Dabei wird der ökonomische Bereich als wichtiges Handlungsfeld positioniert, das der staatlich geprägten Politik bewusst entgegengesetzt wird.

Allerdings birgt eine alleinige Konzentration auf die Wirtschaft auch Risiken. Politische Konflikte beeinflussen schließlich auch die Arbeit in autonomen Gewerkschaften. Im Anarcho-Syndikalismus gab es dazu schon immer verschiedene Lösungsansätze.

Wir möchten mit euch darüber diskutieren: Welche Rolle spielt das Konzept der (Anti-)Politik in diesem Kontext? Als Grundlage für unser Gespräch dienen Texte von Émile Pouget, Christiaan Cornelissen und Rudolf Rocker. Kommt gerne dazu und tauscht euch mit uns aus!

Nicht vergessen: Morgen ist nicht nur ein freier Freitag – es ist der 01. Mai, Kampftag der Arbeiter*innen!!!Dein Job od...
30/04/2026

Nicht vergessen: Morgen ist nicht nur ein freier Freitag – es ist der 01. Mai, Kampftag der Arbeiter*innen!!!

Dein Job oder dein Berufsweg breitet dir Sorgen? Heraus zum 01. Mai!

Dein Job ist eigentlich entspannt und du hast keine Probleme? Warum ist es wichtig, morgen trotzdem auf die Straße zu gehen?

Während Konzerne riesige Gewinne einfahren, steigen für uns die Mieten, die Lebensmittel- und Energiepreise. Durch die hohen Spritpreise geht vor allem für Berufspendler*in ein größerer Teil ihres Lohnes allein für eine Sache drauf: Zur Arbeit zu gelangen. Prekäre Beschäftigung, Leiharbeit und Befristungen betreffen uns nicht alle gleich. Diskriminierung ist in der Arbeitswelt, wie überall sonst nicht die Ausnahme sondern die Regel. Frauen*, Sorgearbeit Leistende und migrantisierte Menschen oder Personen ohne Berufsausbildung sind besonders häufig von schlechten Arbeitsbedingungen betroffen, was sich in einer viel zu niedrigen Rente fortschreibt. Unsere Zeit, unsere Arbeitskraft und unser Leben werden den Profiten einiger Weniger untergeordnet.

Als freie Arbeiter*innen Union sagen wir: Damit finden wir uns nicht ab. Heraus zum 01. Mai!

Der 01. Mai gehört uns – den Lohnabhängigen, den Erwerbslosen, den Care-Arbeiter*innen, den Auszubildenden und den Studierenden, als Arbeiter*innen von morgen, allen, die den Laden am Laufen halten.

Unsere Antwort auf ihre Krise ist Solidarität. Unsere Antwort auf ihre Ausbeutung ist Organisierung.

Komm mit uns auf die Straße. Sei laut, sei sichtbar, sei Teil einer organisierten gewerkschaftlichen Bewegung.

Heraus zum 1. Mai!

Anarch@-Syndikalismus und (Anti-)Politik Vortrag und Diskussion 🗨ℹ🕖 am 04.05.2026 um 19:00 Uhr 📍im Gewerkschaftslokal in...
28/04/2026

Anarch@-Syndikalismus und (Anti-)Politik

Vortrag und Diskussion 🗨ℹ

🕖 am 04.05.2026 um 19:00 Uhr
📍im Gewerkschaftslokal in der Bachstraße

Wie lässt sich eine Gesellschaft selbst verwalten – ohne den Umweg über den Staat?

Der Anarcho-Syndikalismus entstand historisch aus einer grundlegenden Kritik an der etablierten Politik. Auch heute können autonome Basisgewerkschaften als Versuch verstanden werden, den Sozialismus vor einer staatlichen Lenkung zu schützen. Das Ziel ist die Selbstverwaltung aller Betriebe, was gleichzeitig als Strategie für eine selbstverwaltete Gesellschaft dient. Dabei wird der ökonomische Bereich als wichtiges Handlungsfeld positioniert, das der staatlich geprägten Politik bewusst entgegengesetzt wird.

Allerdings birgt eine alleinige Konzentration auf die Wirtschaft auch Risiken. Politische Konflikte beeinflussen schließlich auch die Arbeit in autonomen Gewerkschaften. Im Anarcho-Syndikalismus gab es dazu schon immer verschiedene Lösungsansätze.

Wir möchten mit euch darüber diskutieren: Welche Rolle spielt das Konzept der (Anti-)Politik in diesem Kontext? Als Grundlage für unser Gespräch dienen Texte von Émile Pouget, Christiaan Cornelissen und Rudolf Rocker. Kommt gerne dazu und tauscht euch mit uns aus!

Die Überlegungen für den Vortrag wurden hier ausgearbeitet:
https://direkteaktion.org/2022/09/anarch-syndikalismus-und-anti-politik-teil-1/

Tag der Arbeit 2026Unter dem Motto „Keine Profite mit unserer Arbeit“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße, denn Arbe...
28/04/2026

Tag der Arbeit 2026
Unter dem Motto „Keine Profite mit unserer Arbeit“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße, denn Arbeitsplätze stehen unter Druck und die soziale Sicherheit wird systematisch infrage gestellt.

Wir weigern uns, länger zu arbeiten und mehr zu leisten, während wir mit immer weniger auskommen müssen. Wir fordern ein gutes Leben für Alle!

Verantwortung statt Ausreden
Die Beschäftigten sind eher nicht für Krisen verantwortlich. Deshalb sollten die Auswirkungen der Krise die Verursachenden tragen.

Schutz der Arbeitszeit
Der Angriff auf den 8-Stunden-Tag ist ein Angriff auf unsere Gesundheit. Wir lehnen eine „Flexibilisierung“ ab, die uns die Planbarkeit und Zeit für unser Leben raubt.

Ein Sozialstaat für Alle und ein Leben in Würde
Wir fordern eine starke Rente und eine Gesundheitsversorgung, die unabhängig vom Geldbeutel funktioniert.

Kommt alle zum 1. Mai!
Lasst uns gemeinsam für unsere Rechte und eine gerechte Gesellschaft ohne jede Form der Ausbeutung kämpfen.

Keine Profite mit unserer Arbeit!

Hier ist der Aufruf des DGB: https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/

🏴 Im Februar vor 105 Jahren starb Pjotr Kropotkin 🏴Am 13. Februar 1921 fand in Moskau mit der Beerdigung von Pjotr Kropo...
17/02/2026

🏴 Im Februar vor 105 Jahren starb Pjotr Kropotkin 🏴

Am 13. Februar 1921 fand in Moskau mit der Beerdigung von Pjotr Kropotkin die letzte von den Bolschewiki geduldete Großdemonstration von Anarchist*innen in Sowjetrussland statt. Zehntausende Menschen nahmen an dem Schweigemarsch teil, der historisch das Ende einer Phase öffentlicher anarchistischer Wirksamkeit in der Sowjetunion und die Verschärfung der gewaltsamen Unterdrückung durch den autoritären Kommunismus markierte.
Kropotkin gilt als einer der einflussreichsten Theoretiker des anarchistischen Kommunismus. Sein Werk zeichnet sich durch den Versuch aus, anarchistische Prinzipien naturwissenschaftlich und soziologisch zu begründen.

Er vertrat die Ansicht, dass der gesellschaftliche Wohlstand das Ergebnis der Arbeit früherer und heutiger Generationen ist und somit rechtmäßig allen gemeinsam gehört. Anstelle einer Bezahlung nach individueller Leistung setzte er das Prinzip „Alles für alle“. Die Produktion und Verteilung von Gütern sollte sich ausschließlich an den tatsächlichen menschlichen Bedürfnissen orientieren, unabhängig vom spezifischen Beitrag des Einzelnen.💪

Kropotkin blieb zeitlebens ein Kritiker staatlicher Zentralisierung. In seinen letzten Jahren verurteilte er scharf die autoritäre bolschewistische Regierung, insbesondere willkürliche Inhaftierungen, Morde und die Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Er betonte die Notwendigkeit freier Vereinbarungen und dezentraler, autonomer Einheiten. 🖤❤️

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