26/12/2025
Gefeiert wurde der Heiligabend in diesem Jahr wieder im AWO Zentrum Jülich. „Klein aber fein“, beschrieb Mitorganisator Patrick Dohmen von der AWO die Feier. Ziel war es, der Einsamkeit entgegenzuwirken und einen Raum für Gemeinsamkeit, Begegnung und Gedankenaustausch zu schaffen. Die Räumlichkeiten waren weihnachtlich geschmückt, wobei der traditionelle Weihnachtsbaum einen Blickfang darstellte. Einer der ehrenamtlichen Helfer, Mo Khomassi, hatte zum ersten Mal in seinem Leben einen Weihnachtsbaum geschmückt. Im Anschluss an den weihnachtlichen Gesang bildete das gemeinsame Abendessen einen der Höhepunkte der Feier.
Im Verlauf des Abends wurde bewusst auf ein festes Programm verzichtet, sodass die Gäste die Zeit für individuelle Gespräche nutzen konnten. „Es tut so gut, gerade heute nicht alleine sein zu müssen und einfach nur mit Menschen am Tisch zu sitzen“, erklärte eine Frau aus Jülich. Man fühlte sich einfach willkommen. Der „Hol- und Bringservice“ der AWO ermöglichte es, dass auch weiter entfernte Besucher zu dieser Feier kommen konnten. Mit einem Ritual überraschte Britta Dohmen die Besucher. Ein so genannter Weihnachtsscheit oder Wunschklotz wurde mit den Wünschen der Besucher für das neue Jahr gespickt und in ein offenes Feuer geworfen. Ruhig und fast ehrfurchtsvoll standen alle Beteiligen draußen um das Feuer und schauten, wie die auf Papier geschriebenen Wünsche verglommen und gen Himmel stiegen. Das Holzscheit wird traditionell zu Weihnachten verbrannt und verkörpert Licht, Wärme, Schutz und Glück für das kommende Jahr.