19/06/2026
🚨 Warnungen bei Gefahrenlagen – so bist Du schnell informiert!
Wir möchten den gestrigen Einsatz der Feuerwehr und Rettungsdienste zum Anlass nehmen, nochmals auf die verschiedenen Wege hinzuweisen, wie die Bevölkerung bei Gefahren oder Katastrophen schnell und zuverlässig gewarnt wird. Typische Szenarien sind zum Beispiel: Fund von Weltkriegsbomben, drohendes Hochwasser, Gefahrstoffaustritte oder Rauchentwicklungen bei Bränden.
𝙐̈𝙗𝙚𝙧𝙨𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙒𝙖𝙧𝙣𝙨𝙩𝙪𝙛𝙚𝙣 (𝙅𝙚 𝙣𝙖𝙘𝙝 𝙂𝙚𝙛𝙖𝙝𝙧𝙚𝙣𝙡𝙖𝙜𝙚):
➡️ Warnstufe 3 (niedrige Gefahr): Es besteht eine geringe oder vorsorgliche Gefährdung. Ggf. erste Hinweise und Handlungsempfehlungen, z. B. Fenster und Türen schließen.
➡️ Warnstufe 2 (mittlere Gefahr): Es liegt eine konkrete Gefahrenlage vor. Es werden klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen, z. B. bestimmte Bereiche meiden, Schutzräume aufsuchen.
➡️ Warnstufe 1 (große Gefahr / akute Lebensgefahr): Es besteht eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben. Es erfolgen dringende Warnungen mit sofortigem Handlungsbedarf, ggf. auch Evakuierungen.
𝙐̈𝙗𝙚𝙧𝙨𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙒𝙖𝙧𝙣𝙢𝙞𝙩𝙩𝙚𝙡
📱 Warn-Apps: Wenn Du ein Smartphone nutzt, lade Dir unbedingt eine Warn-App wie NINA oder KATWARN herunter. Dort kannst Du Orte festlegen, für die Du im Ernstfall gewarnt werden willst. Warnungen kommen dann per Push-Mitteilung direkt aufs Handy – mit allen wichtigen Informationen auf einen Blick.
📱 Cell Broadcast: Für den Cell Broadcast wird keine eigene App benötigt. Behörden können damit alle Mobiltelefone innerhalb einer Funkzelle direkt erreichen. Wichtig: Cell Broadcast wird ausschließlich bei Warnstufe 1 (große Gefahr / Lebensgefahr) ausgelöst. Er dient dazu, die Bevölkerung in sehr kritischen Situationen schnell und flächendeckend zu warnen.
𝙒𝙚𝙞𝙩𝙚𝙧𝙚 𝙒𝙖𝙧𝙣𝙢𝙞𝙩𝙩𝙚𝙡 (𝙅𝙚 𝙣𝙖𝙘𝙝 𝙇𝙖𝙜𝙚 𝙯𝙪𝙨𝙖̈𝙩𝙯𝙡𝙞𝙘𝙝):
🛜 Social Media: Aktuelle Informationen z. B. hier auf dieser Seite, bei sowie über den städtischen WhatsApp-Kanal
📣 Sirenen: Auf- und abschwellender Heulton (1 Minute) als allgemeines Warnsignal
🚒 Lautsprecherdurchsagen: z. B. durch Feuerwehrfahrzeuge direkt vor Ort
📻 Radio: Auf Durchsagen achten