05/05/2026
Gestern war einer der Tage, die man lange nicht vergisst.
Wir waren als 1. Preisträger des Bayerischen Integrationspreises 2026 im Bayerischen Landtag in München. Eine Crew aus Ingolstadt — Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, das INfreestyle-Team und ein paar Eltern, die mitgekommen sind.
Was ich nicht vergessen werde:
Wie unsere Kids am Rednerpult standen, an dem sonst die Abgeordneten Bayerns sprechen. Wie sie im Plenarsaal saßen, als wäre es selbstverständlich. Wie sie auf der Bühne Songs performt haben, die in geliehenen Räumen entstanden sind — vor Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Innenminister Joachim Herrmann und Integrationsbeauftragtem Karl Straub. Wie sie aus dem Aufzug stiegen, mit Blumen und Pokal in der Hand, und einfach nur gestrahlt haben.
Genau das ist für mich Integration: Wenn Jugendliche aus Ingolstadt — egal woher ihre Familien kommen — merken, diese Bühne ist auch für uns. Nicht als Ausnahme. Sondern als Selbstverständlichkeit.
Wir machen das seit 11 Jahren. Über 300 Jugendliche pro Jahr. Kostenlos. Offen für alle. Aus geliehenen Räumen heraus, mit Equipment, das jede Woche zwischengelagert wird, weil wir keinen eigenen Ort haben.
Gestern hat Bayern gesehen, was hier in Ingolstadt entsteht. Und ich nehme diesen Moment mit als Bestätigung — aber auch als Auftrag.
Diese Arbeit braucht mehr als Anerkennung.
Sie braucht einen Ort. Einen, der bleibt.
🧡 Danke an die Jury, an Ilse Aigner, Joachim Herrmann, Karl Straub und das gesamte Team des Bayerischen Integrationsrates.
🧡 Danke an die IN-direkt Ingolstadt — für das offene Ohr, den fairen Blick auf unsere Arbeit und dafür, dass ihr nicht nur den Preis, sondern auch die Realität dahinter sichtbar gemacht habt.
🧡 Und vor allem: Danke an euch. An die Jugendlichen, die jeden Tag auftauchen. An das Team, das alles möglich macht. An die Eltern, die euren Kids vertrauen. An die Partner, die seit Jahren an unserer Seite stehen.
Wir kommen mit dem Pokal nach Hause — und mit klarem Kopf für das, was als Nächstes kommt.