Vorsitzende
Catarina Rodrigues
Telefon: 0151 23 206307
2. Vorsitzender (Kassenwart)
Richard Jutz
Die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Rheinland-Pfalz e.V. (LAG RLP) versteht sich als Arbeitskreis, welcher den Austausch, der in den Arbeitsfeldern Streetwork und Mobile Jugendarbeit Tätigen, sowohl fördert, als auch die Einflussnahme auf strukturelle Gegebenheiten ermögli
cht und/oder ausweitet. Die LAG RLP ist parteipolitisch und religiös neutral. Inhaltlich folgt sie den fachlichen Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork und Mobile Jugendarbeit e.V. Streetwork und Mobile Jugendarbeit stellen - zum einen durch eigene charakteristische Merkmale und zum andern durch differenziertes methodisches Handeln – zwei eigenständige, aber sich ergänzende Arbeitsfelder im Rahmen der Sozialen Arbeit dar. Streetwork und Mobile Jugendarbeit verstehen das im Grundgesetz verankerte Recht auf ein menschenwürdiges Leben und das Sozialstaatsprinzip als Grundlage ihrer professionellen Haltung gegenüber den Adressat*innen. Dem schließt sich die parteiliche Interessenvertretung im Sinne der Lebensweltorientierung genauso an, wie das methodische Selbstverständnis und die inhaltliche Grundhaltung von Streetwork und mobiler Jugendarbeit bspw. Vertrauen, Niedrigschwelligkeit, Empowerment, Selbstbestimmung und die Anerkennung von Diversität. Dabei lässt sich Streetwork und Mobile Jugendarbeit nicht von ordnungspolitischen und kontrollfunktionalen Aufgaben instrumentalisieren. Mobile Jugendarbeit und Streetwork grenzen sich wahrnehmbar und eindeutig von solchen Aufträgen ab. Sie bringen sowohl die Perspektiven der Adressat*innen, als auch exkludierende Strukturen, unter Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen in Gremien ein. Beispielsweise Kriminalpräventive Räte oder runde Tische. Streetwork und Mobile Jugendarbeit richtet sich im Besonderen an Menschen, die benachteiligt, von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgegrenzt und/oder von Exklusion bedroht sind. Weiterhin stellt Mobile Jugendarbeit und Streetwork eine methodische Reaktion – „Aufsuchen statt Abwarten“ – auf Veränderungen im sozialräumlichen Kontext – insbesondere im ländlichen Raum dar. Ziel ist es, die soziale Inklusion zu fördern, die Lebensbedingungen zu verbessern und Stigmatisierungspraxen zu verringern oder gar zu verhindern.