Heimatdienst Illertal e.V.

Heimatdienst Illertal e.V. Der Heimatdienst Illertal e.V. war 1948 die Grundlage, um das Schwäbische Bauernhofmuseum zu gründen. Heute wird das Museum als Zweckverband betrieben.

Ein interessanter Artikel
17/08/2026

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Das Kloster bei Seibranz ist einzige des Schweigeordens in Deutschland. Ein Interview mit dem neuen Prior Pater Moses Maria Thiel.

Kräuterboschenbinden und heute die Segnung im Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren , vielen Dank an unsere Allgäuer ...
15/08/2026

Kräuterboschenbinden und heute die Segnung im Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren , vielen Dank an unsere Allgäuer Wildkräuterfrau Gitti Gögelein , bei ihr haben wir alle viel über die Kräuter und die Jahrhunderte alte Tradition erfahren. Danke auch ans Museum, an Doris und Uli für die Unterstützung. Und an alle Gläubigen, die sich heute mit ihren Kräuterboschen zur Segnung im Museum eingefunden haben.

Der Heimatdienst investiert Seit Jahren fehlen dem Heimatdienst geeignete Räume, um Unterlagen und Sachgut zu lagern ode...
02/08/2026

Der Heimatdienst investiert
Seit Jahren fehlen dem Heimatdienst geeignete Räume, um Unterlagen und Sachgut zu lagern oder zu reparieren. Allein die Requisiten rund ums Festspiel benötigen Platz, Kutschen für den Leonhardi-Ritt müssen jedes Jahr neu hergerichtet werden. Und so reifte immer mehr der Entschluss, ein Lager und Werkstatt zu bauen. Diese Überlegungen wurden erstmals in der Mitgliederversammlung vom 21.03.2025 vorgestellt und beschlossen. Dem Heimatdienst ist wichtig zu betonen: Das Gebäude ist kein Vereinsheim, sondern Werkstatt mit Lager. Im Zehentstadel, welcher nun seitens des Zweckverbandes endlich restauriert wird, werden wieder wie zuvor Kutschen und Schlitten zu sehen sein. Die provisorische Festspiel-Werkstatt und Kleider-Lager werden ins neue Gebäude verlegt.
Der Neubau schreitet schnell voran: Ein ganz großes Dankeschön an unsere freiwilligen Helfer! Sie sind teils schon morgens um sieben Uhr an ihrem freien Samstag im Dienst.
Der Heimatdienst baut ausschließlich mit heimischen Unternehmen. Diese unterstützen mit mehr als fairen Preisen, bester Beratung und Zuverlässigkeit.
Mit der Werkstatt und Lager entsteht ein Stück Zukunft, aber auch ein Stück Bewahren alten Kulturgutes. Denn längts nicht alles kann das Museum deponieren.
Wer sein Wissen und seine handwerklichen Fähigkeiten einbringen möchte, ist herzlich willkommen! Gemeinsam Neues zu schaffen, schafft eine starke Gemeinschaft.
P.S. Die Bautruppe freut sich auch über Spenden in Form von Brotzeit, Getränken, Kuchen …

Die Buchpräsentation „Wir wollen nicht klagen. Sölden und Söldner in Bayerisch-Schwaben" von Ida Vollmar fand am 24.06.2...
29/06/2026

Die Buchpräsentation „Wir wollen nicht klagen. Sölden und Söldner in Bayerisch-Schwaben" von Ida Vollmar fand am 24.06.26 an einem besonderen Ort statt: hier wurde eine Vision umgesetzt: 1948 wurde der Verein gegründet, mit dem Ziel, ein Museum für das Illertal zu gründen. 1955 wurde die Idee der Museumsgründer Hermann Zeller und Jakob Fickler umgesetzt:
Sie richteten in der Sölde, die seit 1696 in Illerbeuren an dieser Stelle verankert ist, ein Museum ein. Der Grundstein für das heutige Freilichtmuseum war gelegt. Zunächst waren nur wenige Räume zugänglich, die Sölde war letztlich bis 1962 bewohnt.
Die Sölde offenbart in ihrem Namen, dass sie letztlich über eine zu kleine Landwirtschaft verfügt um davon leben könnte. Man übte einen weiteren Beruf aus. Doch die Söldner, wie man die Sölden-Bewohner nannte, lebten nicht alle am Existenzminimum. Manche übten ihr Handwerk so gut aus, dass sie besser als mancher Landwirt lebten.

Die St-Ulrich-Sölde wurde seinerzeit von Hermann Zeller und Jakob Fickler im Stile eines Heimatmuseums eingerichtet, so berichtet Dr. Otto Kettemann, erster wissenschaftlicher Leiter des Museums.
Eine Führung durch die Sölde zeigt exemplarisch das Leben in früheren Zeiten. Anhand der ganz besonderer Sammlungsstücke, wie sie Zeller in der Sölde aus der Zeit um 1750 bis 1920 arrangierte, kann man wunderbar die Geschichte des Hauses und der dörflichen Bevölkerung erzählen: Warum der Hennenkorb in der Stube zu finden ist, was es mit der verzierten Messingschüssel für den Aderlass und den Utensilien des Baders auf sich hat, die Primizhaube, der Stiefelknecht, das Wechselbild….

Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern befanden einen Widerspruch zwischen Sölde und dem Gebäudetyp: Als Sölde sei es doch ein stattlicher Hof. Und das stimmt ja auch irgendwie: Die Sölde steht nicht mehr so da, wie sie 1696 gebaut wurde. Wie jedes Haus, wie jeder Hof, erfuhr sie Anpassungen an die neue Lebenswelten und Herausforderungen der Zeit. So gehörte sie einst zum Kloster Mönchsroth, wurde dann von der Herrschaft von Kronburg gekauft, bis 1788 wurde zudem eine Bäckerei betrieben, danach eine Wagnerei.

Besonders prägend war hier die Familie Einsiedler, die nahezu 100 Jahre – von 1812 bis 1900, über Generationen hinweg in der Sölde lebte und arbeitete. Sie betrieben die Wagnerei – ein Beruf, der für das Dorfleben unerlässlich war, stellten sie doch Räder, Wagen und andere Gegenstände her, wie sie nicht nur in der Landwirtschaft gebraucht wurden.
Die St.-Ulrich-Sölde zeigt, wie eng Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften miteinander verbunden waren. Werkstatt, Stall, Tenne und Wohnräume, alles liegt dicht beieinander; das zeigt auch, wie das Familienleben als wirtschaftliche Einheit organisiert war.

Wer mehr wissen will, dem sei die neue Publikation „Wir wollen nicht klagen. Sölden und Söldner in Bayerisch-Schwaben“ empfohlen. Sie macht sichtbar, wer hier lebte, welche Herausforderungen diese Menschen bewältigen mussten und wer die Söldner, wie die Familie Einsiedler in der St.-Ulrich-Sölde, waren. Die St.-Ulrich-Sölde ist nicht nur Kulisse dieser Buchvorstellung, sondern selbst Teil der erzählten Geschichte.

Gebäudegruppierungen bilden Dorf nach
Die Museumsgründer, allen voran Hermann Zeller, haben im alten Museumsdorf Räume geschaffen, wie man sie in alten Dörfern vorfand: Es entstanden Gebäudegruppierungen, die kleine Plätze oder die dörfliche Infrastruktur wiedergeben. So wie hier – am Dorfplatz mit mächtigen Linden, die heute Schatten spendet. Wir befinden uns hier im alten Museumsdorf, das seinerseits schon wieder Museumsgeschichte erzählt. Und die auch so erhalten bleiben sollte.

Und noch eine schöne Geschichte aus unserer Heimat! Spannend: Was die beiden Pianisten Stephan Weh & Marcel Dorn von Pia...
26/06/2026

Und noch eine schöne Geschichte aus unserer Heimat! Spannend: Was die beiden Pianisten Stephan Weh & Marcel Dorn von Pianotainement bewegt, auf weltweite Konzertreisen zu gehen und warum die Iller so erholsam ist. Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren, Kronburg und andere werden auch besucht.

Die Iller offenbart ihr wahres Wesen dem, der sie auf dem SUP-Board erkundet. Wir paddelten fernab von Lärm und Hektik auf dem jadegrün schimmernden Fluss

Monika Zeller hat für die Heimatakademie des Heimatbund Allgäu durchs Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren geführt. ...
13/06/2026

Monika Zeller hat für die Heimatakademie des Heimatbund Allgäu durchs Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren geführt. Thema war historische Gartenvielfalt, bereichert mit kleinen Köstlichkeiten

Das Haus wurde 1823 in Woringen als Austragshaus erbaut und kam 1977 nach Illerbeuren – aufgebaut durch Benno Krell, Her...
31/05/2026

Das Haus wurde 1823 in Woringen als Austragshaus erbaut und kam 1977 nach Illerbeuren – aufgebaut durch Benno Krell, Hermann Zeller und 5 Helfern.
Das Haus hat mich fasziniert, weil es so klein und überschaubar ist, weil ich mir vorstellte, wie es wohl war, im Alter im eigenen Tiny-Haus zu wohnen, welches drei Außenwände und daher hohen Heizbedarf hat. Wie es wohl war, im Alter mit offenem Feuer zu kochen und zu heizen. Wer hat das Holz gemacht und wie kamen die von harter Arbeit gezeichneten betagten Menschen die steile Stiege hinauf?Fasziniert hat mich stets das Foto der letzten Bewohnerin Maria sowie der multifunktionale Kinderwagen.
Die Bewohner betrieben noch bis ins Alter eine Hucklerei; so bezeichnete man Kleinhändler, die mit ihrem Korb huckepack übers Land zogen oder im kleinen Laden verkauften.
Diese dörfliche Struktur kleiner Läden wollte man zeigen. Krell und Zeller fügten damals den Anbau um 3,60 m hinzu. Ziel war es d “Handel auf dem Land“ zu vermitteln. Das Ensemble Hucklerei / Laden sowie das Backhaus sollte auch die ländliche Versorgungsinfrastruktur zeigen bzw. zeigt es ja bis heute.
Und so kennen den Anbau auch noch viele Besucher und Besucherinnen – als kleinen Krämerladen mit heimischen Produkten wie Seife oder Bürsten: Doch die Zeiten wandeln sich. Das zeigt das Schwäbisches Freilichtmuseum Illerbeuren nun plakativ. Anstelle des eingerichteten Wohraumes, in dem man die Zeit und Atmoshpäre auf sich wirken lassen konnte, wird nun erklärt. Die Nutzungsänderung spiegelt die heutige Dorfsituation wider.
Die meisten Dorfläden sind verschwunden, eine Versorgungsinfrastruktur in Dörfern muss man mancherorts suchen. Wie schön, dass Illerbeuren noch über Bäcker, Wirtshäuser oder die Raiba verfügt.
Das Museumsteam widmet heute den ehemaligen Laden einer neuen Ausstellung: Wie will ich wohnen, wie schaut wohl meine Zukunft aus? Der Raum ist zugleich zu einer Ruheoase für Familien geworden.

Hopfen & Hefe: das Museum hat ein geselliges und informatives Wochenende organisiert. Hier trifft man sich, hat ein paar...
10/05/2026

Hopfen & Hefe: das Museum hat ein geselliges und informatives Wochenende organisiert. Hier trifft man sich, hat ein paar Stunden Muße, um mit Handwerkern wie Bäcker und Brauer, Goldschmiedin und Töpfer, Sattlerin und Schnapsbrenner oder dem Senn ins Gespräch zu kommen und mit Freunden einzukehren. Die Freude ist groß, wenn man nach 30 Jahren wieder erkannt wird. In dem Fall Ottmar Baiz, der heute mit seiner mobilen Brauerei über offenem Feuer im Museum war.

Wir wünschen euch frohe Ostern - diesmal aus Osternacht in der Wallfahrtskirche Maria Steinbach.
04/04/2026

Wir wünschen euch frohe Ostern - diesmal aus Osternacht in der Wallfahrtskirche Maria Steinbach.

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Museumstraße 8
Illerbeuren
87758

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