Bürgerinitiative Idstein "Meine Altstadt"

Bürgerinitiative Idstein "Meine Altstadt" Die BI wurde am 31.01.2012 gegründet und besteht weiter, um die Entwicklung der Idsteiner Altstadt http://www.bi-idstein.de/schwerpunkte-2/

18/05/2018

Leserbrief zu „Keine freie Fahrt mehr von Kreisel zu Kreisel?“, IZ vom 16.5.2018
Mutig und Weitsichtig
Der Parlaments-Antrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN auf Prüfung von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen/Sperrung des Verkehrs zwischen dem Fresenius- und dem VR-Kreisel ist nicht nur sinnvoll, sondern auch eine dankenswerterweise mutige und weitsichtige Initiative.
Es sei daran erinnert, dass die nunmehr in Ausschüssen und Parlament andiskutierte Überlegung ihren Ursprung in einem Konzept der Arbeitsgruppe Verkehr der BI Idstein „Meine Altstadt“ zur Verbesserung des Verkehrsgeschehens in der Kernstadt hat. Dieses wurde vor über einem Jahr 18 Mandatsträgern aller Fraktionen vorgestellt und fand bei diesen große Beachtung.
Von der Frage ausgehend, wie sich der Verkehr in der Innenstadt kurz- bis mittelfristig entwickeln soll und in welcher Stadt – verkehrstechnisch betrachtet – die“ Idsteiner“ künftig leben wollen, zeigt das Konzept auf, wie eine Neugestaltung des innerörtlichen Straßenraumes und der Verkehrsführung künftig aussehen könnte. Hierbei stellt die vorgenannte Vollsperrung für den Durchgangsverkehr einen - von zahlreich gemachten und realisierbaren Vorschlägen/Einzelmaßnahmen – wichtigen Aspekt dar. Grundsätzlich gilt es einerseits einen Spagat zwischen guter Erreichbarkeit des Zentrums für den „Zielverkehr“ hinzubekommen und andererseits den „Querungs-/Durchgangsverkehr“ aus diesem herauszuhalten, um den Stadtkern attraktiver machen zu können.
Zu wünschen ist, dass die politischen Entscheidungsträger unserer Stadt dieses so wichtige Thema nunmehr mutig, kraftvoll, zeitnah (andere Städte machen es vor) und „ parteiübergreifend“ angehen. Zu Letzterem hat die SPD-Fraktion erfreulicherweise den Anfang gemacht. Auf ihr Drängen hin, hat die Stadt zugesichert, dass die BI-Vorschläge zur „positiven Beeinflussung der Verkehrsstrukturen in der Innenstadt“ bei der Erstellung des beauftragten Verkehrskonzeptes berücksichtigt werden.
Clauss Tiemeyer für die AG Verkehr
in der BI Idstein „Meine Altstadt“

18/05/2018

Fragen für die Bürgerversammlung am 29.5.
Von der BI Idstein „Meine Altstadt“
1. Wie weit sind die Verhandlungen mit VITOS zur Bebauung der Direktorenwiese gediehen? In der Ritzbach liegen 30 000m2 VITOS Eigentum, auf dem VITOS auch am liebsten gebaut hätte (vgl. IZ), aber die Stadt hat dort keine alternative Baugenehmigung erteilt bzw. in Aussicht gestellt. Warum nicht?
2. Warum wurde vor einigen Jahren in Idstein die Baumsatzung abgeschafft, obwohl sie in anderen Städten erfolgreich gelebt wird. Wollte man den Bauträgern damit das Leben leichter machen? Jetzt könnte uns die damalige Entscheidung auf die Füße fallen und die nahezu ältesten gesunden Kastanien auf der Direktorenwiese (älter als 85 Jahre) gefällt werden. Wie sieht es mit einer Wiedereinführung aus?
3. Unsere Altstadt ist erhaltens- und schützenswert. Mit welchen Massnahmen will die Stadt verhindern, dass dies mit jedem Bauprojekt scheibchenweise ausgehöhlt wird? Gibt es ein Konzept? Falls ja, wie sehen die Eckpunkte aus?
4. In Idstein hört man von nahezu allen Politikern immer das schändliche Wort "Bauverdichtung". Man muss den Menschen aber auch Platz zum atmen lassen. Ein Albtraum und Gegenbeispiel ist das Nassauviertel, dort kann man sich von Balkon zu Balkon die Hand reichen. Gibt es eine Gegenplanung für einen Grüngürtel o. ä.. Wie sieht diese Planung aus?
5.Wie ist der Planungsstand der Bauprojekte Escherstraße 2-4 und Wiesbadener Straße/Rodergasse?
6.Nun zur Wösbachaue: die Bürger waren aufgefordert, sich zu beteiligen. Die Gruppe um Frau Dr. Anderegg und Frau Östreich haben das wörtlich genommen und mit viel Einsatz einen Bürgergarten geschaffen. Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn mal besuchen. Beschämend ist jedoch, dass der Bürgergarten e.V. sein eingesetztes Wasser zur Pflege selbst zahlen muß. Unsere Forderung: Übernahme der Wasserkosten durch die Stadt (werden max. 150m3, es fallen keine Abwässer an). Ferner ein gesicherter Jungpflanzen- und Samenbeitrag von z.B €200. Ist eine Kostenbeteiligung geplant? Falls nein, warum nicht?
7. Auch eine gelungene Gestaltung der Wörsbachaue bedarf der Pflege. Mittel in welcher Höhe sind in den kommenden Haushalten für den Erhaltungsaufwand vorgesehen resp. notwendig?
8. Haben Verwaltung und Magistrat eigene Ideen in den Auftrag für ein Stadtentwicklungskonzept eingebracht oder überlassen sie alles dem ortsfremden Auftragnehmer?
9. Wie ist der Verhandlungsstand in der unendlichen Geschichte Tournesolbad?
Gert-Dieter Wolle Idstein, den 18.05.2018
Sprecher der BI Idstein „Meine Altstadt“

Zeitungsartikel zum Bauprojekt Escher Str/Marktplatz
08/05/2017

Zeitungsartikel zum Bauprojekt Escher Str/Marktplatz

04/05/2017

Am 5.5.2017 um 17:00 uhr findet ein Demo Marsch bezüglich des Bauprojekt Escherstr/Marktplatz statt.
Startpunkt oberes Parkdeck Hexenturm

Kommunikationsstand der BI am 15.04.2017
21/04/2017

Kommunikationsstand der BI am 15.04.2017

21/04/2017

Kommunikationsstand der BI am 15.04.2017

Wie immer haben wir unseren Kommunikationsstand in der Löhergasse aufgebaut; nur diesmal war Ostersamstag und da hat die CDU gleich nebenan ihre Ostereier verteilt. Die BI hat sich ganz auf das Bücherprojekt Escher Strasse/Marktplatz 6 konzentriert und mit dem Slogan "keine faulen Eier ins Osternest!" die Passanten angesprochen. Nicht jeder bei der CDU fand das lustig. Aber wir haben sehr deutlich darauf hingewiesen, dass CDU und SPD die einzigen sind, die dieses Projekt in der vorgestellten Form wollen und zusammen die notwendige Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung besitzen.

Wir haben unsere VORHER/NACHHER-Bilder gezeigt und konnten eine ganze Reihe von intensiven Gesprächen führen. Die Ablehnungsrate des Projekts lag bei fast 100%. So eindeutig waren die Meinungsäusserungen in der Vergangenheit nicht. Es zeigte sich eine zunehmende Verdrossenheit und ein Frust auf die beiden grossen Parteien, die so gar kein Gefühl für das schützenswerte Altstadtbild zu besitzen scheinen und die scheibchenweise (projektweise) unsere Altstadtatmosphäre vor die Hunde gehen lassen. Den engagierten Standbesuchern haben wir geraten, eine entsprechende Mail an CDU und SPD zu schicken, um den Frust zu artikulieren und Druck aufzubauen. Denn die endgültige Entscheidung fällt erst im Mai.

Schaut mal auch auf unsere Homepage: www.bi-idstein.deJetzt mit Quiz und "das Beste in Idstein"!
23/03/2017

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22/03/2017

Nachtrag zum Thema Bauvorhaben Escher Str/Marktplatz von Gert Dieter Wolle

Wissenslücken werden ohne Not in Kauf genommen oder die seltsame Tagung des BPA

Die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses (BPA) am 13. März war schon etwas ganz Besonderes. Es ging im Wesentlichen um das Bauprojekt "Marktplatz 6/Escher Strasse" der Firma Bücher, das vorher bereits im Ortsbeirat diskutiert und mit deutlicher Mehrheit abgelehnt worden war. Der BPA ignorierte dieses Votum und wollte auf Basis kurzfristig überarbeiteter Unterlagen das Projekt mit den Stimmen von CDU und SPD durchwinken.

Hier läuft nicht nur eine Sache grundsätzlich schief - zum Nachteil der Demokratie, der Idsteiner Altstadt und seiner Bürger:

- unangemessene Eile bei der Entscheidungsfindung Nach 2-jähriger Debatte dieses Projektes sollte die Satzungsänderung, deren Unterlagen wohl erst kurz vor Sitzungsbeginn verändert worden waren, ohne Chance die Unterlagen komplett durchzulesen schnell beschlossen werden.

- Ignorierung von Voten vorgelagerter Gremien und von Fachmeinungen Die Gründe für die Ablehnung durch den Ortsbeirat wurde nicht diskutiert.
Ebenso lehnte eine Mehrheit (wieder CDU und SPD) das Rederecht für eine Expertin ab (ist laut Hessischer Gemeindeordnung zulässig und wird u. a. im Wiesbadener Stadtparlament im Sinne echter Bürgerbeteiligung erfolgreich praktiziert).

- Angst vor echter Transparenz
Der Architekt stellte das Projekt vor und zeigte anschauliche Bilder/Zeichnungen, auf denen die neuen Häuser kaum zu sehen waren.
Allerdings wurden wichtige Blickwinkel z.B. von der Escher Strasse Richtung Schloss ausgelassen, andere Zeichnungen wirkten geschönt.
Wer keine Angst vor Transparenz hat, würde ein verbindliches Modell anfertigen oder eine 3D-Simulation erstellen, anhand derer die Höhen und die Effekte auf allen Sichtachsen objektiv nachzuempfinden sind. Damit wären auch Überraschungen a la HOCH 7 ausgeschlossen - und das sollten wir doch alle wollen. Bücher hat für das Projekt Wiesbadener Strasse übrigens ein Modell erstellen lassen.

- wie halten wir es mit den Bäumen?
Bäume stören nur die Sicht der neuen Eigentümer. Also muss der Altbaumbestand weg, um die Kaufpreise der Wohnungen zu rechtfertigen.
Allerdings soll auch der Blick aus der Altstadt direkt auf die neuen Flachdachbauten verhindert werden. Nur beides gleichzeitig geht nicht.
Dieser Widerspruch konnte vom Architekten noch nicht aufgeklärt werden.

- Sinn eines Satzungsbeschlusses ausgehebelt Eigentlich wurde gar nicht über einen Bauantrag beraten, sondern über eine Satzungsänderung, sinngemäss die Bauleitplanung für diese Flächen. Diese formuliert allgemeine Vorgaben zur Bebauung (wie Höhen, Formen, Gestaltungselemente ...) oder bezieht sich als vorhabenbezogene Satzung auf eine konkrete Planung. Im BPA wurde allerdings über eine "allgemeine Satzungsänderung" mit einer fertigen Planung (vorgestellt vom Architekten) beraten. Und darin z.B. Flachdächer vorgeschrieben - welch ein Unsinn hinter den Giebeln der Altstadt!

Soweit die kleine Auswahl kritischer Aspekte in dieser schon zwei Jahre währenden "unendlichen Geschichte". Aber gerade weil es schon so lange dauert, muss jetzt keine Entscheidung in einer "Nacht- und Nebelaktion"
durchgeboxt werden. Viele finden die vorgelegten Entwürfe gut - nur nicht an dieser Stelle. Viele haben kein Problem mit einer Bebauung dieser Flächen - nur bitte altstadtgerecht. Mit diesen Ansätzen sollte doch ein Kompromiss möglich sein - wenn auch CDU und SPD bereit sind, offen und ehrlich zu diskutieren.

Die Vertagung der Entscheidung gibt es etwas Luft. Lassen sie uns die Zeit bis zum nächsten Abstimmungstermin nutzen und bei den Politikern noch einmal für eine vernünftige Lösung mit Augenmass werben. Und Bürgermeister Herfurth sieht das wohl genauso: "Die Nutzung der Gelände an der „Escher Straße“ oder der alten Taubenberghalle muss behutsam nach dem Grundsatz einer moderaten Stadtentwicklung entwickelt werden; neue Bauten müssen sich der Umgebung anpassen...
Auch bei der Ausweisung neuer Baugebiete in der Kernstadt muss in Zukunft Wert darauf gelegt werden, dass sich die Gebäude ihrer Umgebung anpassen.
Eine überdimensioniert hohe Bebauung, die das Stadtbild schädigt, wird es mit mir nicht mehr geben." (Zitat von der Homepage www.christian-herfurth.de/inhalte/1026048/unsere-kernstadt/index.html).

Gert-Dieter Wolle
BI Idstein "Meine Altstadt"

Von Gänsberg bis Taubenberg über Nassau- und Taunusviertel bis hin zur Idsteiner Altstadt: Die Menschen in Idstein bilden eine Gemeinschaft....

Quiz: Wo findet ihr folgenden Bildausschnitt?Schreibt uns und gewinnt einen kleinen Preis
20/03/2017

Quiz: Wo findet ihr folgenden Bildausschnitt?
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Bauvorhaben Marktplatz/Escher Str
20/03/2017

Bauvorhaben Marktplatz/Escher Str

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