NABU Hundsangen

NABU Hundsangen Naturschutz bleibt Handarbeit.

Stammtisch NABU Hundsangen ·Liebe NaturfreundeInnen,wir laden Euch ganz herzlich zu unserem einmal im Quartal stattfinde...
08/06/2026

Stammtisch NABU Hundsangen
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Liebe NaturfreundeInnen,
wir laden Euch ganz herzlich zu unserem einmal im Quartal stattfindenden neuen NABU Hundsangen – Stammtisch ein.
Wir wollen allen NABU-Aktiven und Naturfreunden eine Gelegenheit bieten, sich in entspannter Atmosphäre über Naturschutzthemen auszutauschen, sich über unsere Aktivitäten und Projekte zu informieren oder uns einfach kennenzulernen.
Der NABU-Stammtisch ist offen für alle, denen unsere Natur und Umwelt am Herzen liegen und die sich für deren Erhalt einsetzen möchten.
Wann: Freitag, 19.06.2026, 19:00 Uhr
Freitag, 25.09.2026, 19:00 Uhr
Freitag, 18.12.2026, 19:00 Uhr
Save the date!
Wo: Scheunencafé, Feldstraße 1, 65589 Hadamar-Faulbach
Wer: Alle an der Natur Interessierten…, egal ob Mitglied oder Nichtmitglied, ganz gleich ob Jung oder Alt
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Euch!
Die Termine werden auch auf unserer Homepage, in der Tagespresse, im Mitteilungsblatt und per Mail bekanntgegeben.

Bildnachweis: wurde mit KI erstellt

Wegränder und Feldraine – kostbare Lebensräume in ausgeräumten FeldlandschaftenNABU Hundsangen appelliert an Gemeinden, ...
16/05/2026

Wegränder und Feldraine – kostbare Lebensräume in ausgeräumten Feldlandschaften

NABU Hundsangen appelliert an Gemeinden, Landwirte und Straßenmeistereien:

Wegränder und Feldraine nicht von März bis September Mähen
In den letzten Jahren wurde immer wieder über das Insektensterben und den Rückgang der Feld- und Wiesenvögel berichtet. So hat sich die Zahl brütender Kiebitze in Deutschland seit den 1990 Jahren auf ein Viertel reduziert; die Anzahl der Rebhühner ist seit den 1970 sogar auf einen Bruchteil des ursprünglichen Bestandes geschrumpft. Zudem zeigte eine Studie im Jahr 2017, dass in den letzten 27 Jahren die Biomasse der Fluginsekten in Schutzgebieten Nordwestdeutschlands um über 75% zurückgegangen ist.
Besorgniserregende Entwicklungen auch in Hundsangen und anderen Westerwald-Gemeinden:
Das letzte Kiebitzpaar zwischen Hundsangen, Malmeneich und Obererbach brütete 1990; heute ist die Art im Westerwald ausgestorben. Auch das Rebhuhn verschwand bereits vor Jahren aus vielen Gemeinden. Die Rauchschwalbe verließ vor über 15 Jahren den Ortskern (früher ca. 30 Paare, heute nur noch Einzelbruten auf Aussiedlerhöfen). Der Gartenrotschwanzbestand erlosch in Hundsangen bereits in den 1990 Jahren; in der gesamten Verbandsgemeinde Wallmerod existiert nur noch ein einziges Paar. Auch die Bestände der Goldammer nehmen im Westerwald weiter dramatisch ab. 2024 folgte der nächste Verlust: In Hundsangen und Obererbach konnten keine Feldsperlingsbruten mehr nachgewiesen werden. Ihm fehlen Brachen, Hecken, Obstwiesen und ungemähte Wegränder – Lebensräume, die zusehends verschwinden.
Wir werden Sie alle schmerzlich vermissen!
Aus diesem Grund werden Wegränder und Feldraine immer wichtiger, zumal vielerorts Hecken, Baumreihen, Streuobstwiese, blütenreiche Mähwiesen und Brachflächen verschwunden sind. Werden diese Ränder erst spät gemäht – also zwischen Oktober und Februar –, bieten sie Wildblumen, Insekten, Vö**ln und dem Niederwild wie dem Feldhasen einen lebensnotwendigen Rückzugsraum. Besonders günstig wirkt es sich aus, wenn die Flächen erst im folgenden Frühjahr gepflegt werden, da viele Insekten in den abgestorbenen Pflanzenstängeln überwintern.
Zudem dienen stehen gelassene Ränder der Vernetzung blütenreicher Flächen. Gerade nach der Ernte bietet diese Reststruktur Deckung in der sonst „ausgeräumten“ Landschaft. Ein wichtiger technischer Aspekt: Die Flächen sollten gemäht statt gemulcht werden. Beim Mulchen werden Insekten und Kleintiere förmlich zerkleinert; zudem wird umherliegender Müll in Mikroplastik zerlegt, das nicht mehr entsorgt werden kann.
Neben dem Naturschutz sparen Gemeinden, Straßenmeistereien und Landwirte durch den reduzierten Pflegeaufwand finanzielle Mittel und schonen das Klima. In unserer Region haben sich bereits einige Ortschaften dazu entschieden, die Wegränder zwischen März und September unberührt zu lassen.
Die Natur wird es Ihnen danken!
Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere Akteure diesen positiven Beispielen folgen. Gemeinsam können wir es schaffen, eine gestärkte Natur mit hoher Biodiversität zu erhalten.

www.nabu-hundsangen.de

Bildnachweise und Vorschläge Bildunterschriften:
Blütenreiche Wegränder in der Feldflur - wichtige Lebensräume nicht nur für Insekten. – Foto | Peter Fasel

Stunde der Gartenvögelvom 8. bis 10. Mai 2026 eine beliebige Stunde lang Vögel zählen!Mainz/Berlin – Weißt du, wie viel ...
06/05/2026

Stunde der Gartenvögel

vom 8. bis 10. Mai 2026 eine beliebige Stunde lang Vögel zählen!

Mainz/Berlin – Weißt du, wie viel Vöglein fliegen: NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) wollen es herausfinden. Darum laden sie am Wochenende wieder zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Alle können mitmachen – egal, wie groß oder klein das Naturwissen ist. Die Ergebnisse der Zählung liefern Aufschluss über die Entwicklung häufiger Arten in unseren Siedlungen. In diesem Jahr findet bereits die 22. „Stunde der Gartenvögel“ statt. Im vergangenen Jahr waren rund 58.000 Menschen deutschlandweit dabei und hatten über 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Aus Rheinland-Pfalz nahmen 2025 über 3.000 Personen an der Aktion teil und meldeten über 57.000 Vögel.

Ein besonderer Blick gilt in diesem Jahr bundesweit den Finken. „Auch uns wurden in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Monaten regional tote Finken an Futterstellen gemeldet“, so Klara Harres, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. „Hier könnte es sein, dass sich wieder Trichomonaden ausbreiten, die besonders für Finken tödlich sein können.“ Den NABU interessiere daher, ob weniger Finken gemeldet werden.

Die Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz betont, dass Sauberkeit am Futterhaus wichtig sei, damit sich die Parasiten nicht so stark ausbreiten können. Harres: „Am besten Futtesäulen nutzen, hier können die Vögel nicht durchs Futter laufen und es so verschmutzen. Wir empfehlen das Füttern bis zum nächsten Winter einzustellen – die Tiere finden jetzt genug in der Natur.“ Besser sei es, seinen Garten vogelfreundlich zu gestalten, mit Wildobsthecken, heimischen Stauden, einer Wildblumenwiese, Kräuterbeet, Teich und Totholzstapel. „In einem naturnahen Garten finden Vögel immer genug zu fressen und geschützte Brutplätze“, so Harres.

Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Platz im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet oder gehört werden konnte. Welche Stunde im Laufe des Wochenendes vom 8. bis 10. Mai gewählt wird, ist egal. Die Beobachtungen können online unter www.stundedergartenvoegel.de oder mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App gemeldet werden, erhältlich unter www.NABU.de/Vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai. Teilnehmende können außerdem attraktive Preise gewinnen

Wer sich vorm Zählen über unsere Gartenvogelarten schlau machen will, findet viele Infos unter www.stundedergartenvoegel.de ,
darunter Porträts der 40 häufigsten Gartenvögel, Vergleiche der am häufigsten verwechselten Vogelarten, einen Vogeltrainer sowie den Vogel-Podcast des NABU „Reingezwitschert“. Auf der Seite sind ab dem ersten Zähltag auch Zwischenstände und erste Ergebnisse abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Für Kinder bietet die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ vom 4. bis 8. Mai an.

Weitere Infos unter www.NAJU.de/SdG.

Mehr Infos: www.stundedergartenvoegel.de

Bildinfo: Stunde der Gartenvögel. – Grafik | NABU/C. Moning/H. Eckert/NABU-naturgucker

NABU Hundsangen wirbt um Gastfreundschaft für Schwalben – bitte Fenster von Ställen, Schuppen und Garagen öffnen!Schwalb...
24/04/2026

NABU Hundsangen wirbt um Gastfreundschaft für Schwalben
– bitte Fenster von Ställen, Schuppen und Garagen öffnen!

Schwalben gehören zu den ersten Langstreckenziehern, die aus ihren über 4.000 Kilometer entfernten Überwinterungsgebieten südlich der Sahara zurückkehren. Bis zu einem halben Jahr verbringen sie dann bei uns im Brutgebiet. Hier sind sie auf die Gastfreundschaft des Menschen angewiesen, denn sonst können sich die abnehmenden Bestände nicht stabilisieren, so der NABU Hundsangen.

„Schwalben gelten als Glücksbringer und sind bei Menschen als Vorboten des Sommers generell sehr beliebt. Doch leider nehmen ihre Bestände kontinuierlich ab“, so Marcel Weidenfeller vom NABU-Hundsangen. „Die Intensivierung der Landwirtschaft und das Verschwinden der bäuerlichen Landbewirtschaftung mit Viehställen, Schlammpfützen und Misthaufen und der damit einhergehende Rückgang an Fluginsekten, die Hauptnahrung der Schwalben, sowie die Versiegelung der Landschaft machen den Vö**ln sehr zu schaffen“.

Auch finden die Schwalben immer weniger Nistplätze. Mehlschwalben
bauen ihre Nester an Häusern, jedoch verhindern moderne Fassadenputze, dass der feuchte Lehm, den die Tiere als Baumaterial verwenden, an der Fassade haften bleibt. Zudem fehlt es in der versiegelten Landschaft an Lehm, den die Vögel als Baumaterial nutzen können. Abhilfe schaffen kann man etwa mit Nisthilfen oder durch das Anlegen von Schlammpfützen, so der NABU Hundsangen. „Unter dem Nest kann ein sogenanntes Kotbrett angebracht werden, um eine Fassadenbeschmutzung auf einfache Weise zu verhindern. Letztlich sind die Vögel in besonderem Maße von unserer Toleranz abhängig“, erklärt Weidenfeller. Gerade für die Rauchschwalben haben sich die Lebensbedingungen drastisch verschlechtert, da sie ihre Nestern vor allem in Kuh- Schweine-und Pferdeställen bauen, diese aber zunehmend nicht mehr vorhanden, bzw. verschlossen werden. Der NABU Hundsangen ruft deshalb dazu auf, mit Ankunft der Rauchschwalben Fenster von Ställen, Schuppen und Garagen zu öffnen.

Bildinfo: Rauchschwalbe auf Stacheldraht. - Foto | Ingo Ludwichowski

NABU Hundsangen lädt ein
19/04/2026

NABU Hundsangen lädt ein

Ohne Torf durch die Gartensaison – Natur- und Klimaschutz leicht gemachtMit Beginn der Gartensaison 2026 steigt auch wie...
29/03/2026

Ohne Torf durch die Gartensaison –
Natur- und Klimaschutz leicht gemacht

Mit Beginn der Gartensaison 2026 steigt auch wieder der Bedarf nach Blumenerde. Was viele Hobbygärtner jedoch nicht wissen: In Blumenerden befinden sich oft große Mengen an Torf. Torfabbau ist einer der Gründe dafür, dass in Deutschland mittlerweile 95 % aller Moore zerstört sind – darauf weist die NABU-Gruppe Hundsangen des Naturschutzbund (NABU) hin.
Mittlerweile werden große Mengen an Torf aus den baltischen Staaten importiert, wo der Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten rasant voran schreitet. Beim Torfabbau werden außerdem riesige Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen.
Der NABU empfiehlt daher die Verwendung torffreier Blumenerde oder selbst hergestellten Garten-Kompost. So kann jeder auf einfache Art und Weise etwas für den Natur- und Klimaschutz tun. Torffreie Blumenerde besteht aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern. Natürliche Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für die optimale Pflanzenversorgung. Aufpassen sollten Verbraucher bei der Aufschrift „Bioerde“, auch hier kann noch ein sehr großer Anteil Torf enthalten sein.

Bildnachweise: © Sebastian Hennigs/NABU

NABU Hundsangen: Blick in die NaturNistkastenreinigung - jetzt aktiv werdenEs wird mild, ideal für den Frühjahrsputz!Mer...
22/02/2026

NABU Hundsangen: Blick in die Natur
Nistkastenreinigung - jetzt aktiv werden
Es wird mild, ideal für den Frühjahrsputz!

Merken Sie es? Die Sonne geht schon sichtbar später unter, einige Frühblüher strecken ihre Köpfchen bereits empor und die ersten Kraniche kommen aus den wärmeren Gefilden zu uns zurück. In den kommenden Wochen wird es vielerorts schon frühlingshaft mild. Denn auch wenn es noch mal kalt wird, bieten Nistkästen Vö**ln und anderen Tieren wie Siebenschläfern oder sogar Fledermäusen einen warmen und geschützten Rückzugsort.
Das zeitige Frühjahr mit milden Temperaturen ist also ein idealer Zeitpunkt um Nistkästen zu säubern und neu aufzuhängen.

Im Februar oder spätestens März, bevor die Vögel mit dem Nestbau beginnen, sollten die Kästen gereinigt und die alten Nester entfernt werden. Anschließend können dann in den sauberen Nistkästen höhlenbrütende Vogelarten, wie beispielsweise verschiedene Meisenarten, Kleiber, Sperlinge, Trauerschnäpper und Co zur Brutzeit in ihren neu errichteten Nestern brüten und ihre Jungen großziehen.

Übrigens:
Wenn Sie noch keinen Nistkasten haben, können Sie diesen auch über den NABU Hundsangen beziehen (www.nabu-hundsangen.de)!

Bildnachweis:
Blaumeisenbrut - Altvogel entfernt Kotsäckchen der Jungen aus dem Nest. –
Foto | Marcel Weidenfeller

Kurs ObstbaumschnittFotos: Marcel Weidenfeller, Nabu Hundsangen
21/01/2026

Kurs Obstbaumschnitt
Fotos: Marcel Weidenfeller, Nabu Hundsangen

Adresse

Kirchstraße 11
Hundsangen
56414

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