22/02/2026
In einem guten und intensiven Testspiel behielt der HFC am Ende knapp mit 4:3 (1:1) die Oberhand gegen Stahl Riesa. Der Gast erwies sich als der erwartet starke Prüfstein, der den Gastgebern über die vollen 90 Minuten alles abverlangte.
Tore: Müller, Janek Christian 0:1 (15′); Seibt, Alexander 1:1 (22′); Seibt, Alexander 2:1 (50′); Müller, Janek Christian 2:2 (65′); Leonhardt, Dennis 2:3 (72′); Liebe, Silvio 3:3 (86′); Bespalov, Mykyta 4:3 (90’+1)
Strukturiert von Beginn an
Von der ersten Minute an zeigte der HFC eine konzentrierte Leistung, benötigte aber die Anfangsviertelstunde, um richtig ins Spiel zu finden. Die Struktur stimmte sowohl mit als auch ohne Ball, wodurch die Grünen das Spiel über volle 90 Minuten offen halten konnten. Riesas kurzzeitige Führung vor der Pause resultierte aus einer Unstimmigkeit in der HFC-Defensive. Die Gastgeber wussten aber zu antworten, sodass es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen ging.
Tore wie aus dem Lehrbuch
Besonders sehenswert waren an diesem Tag die herausgespielten Treffer nach der Pause. Während Alex Seibt zum 1:1 eiskalt vom Elfmeterpunkt noch vor dem Wechsel traf, netzte er auch aus dem Spiel heraus ein.
Vor allem das zweite Tor durch Alex Seibt – vorbereitet vom stark aufspielenden Marius Schäfer – war ein Musterbeispiel für einen perfekt vorgetragenen Angriff.
Auch der entscheidende Siegtreffer resultierte aus einer feinen Kombination in Vorarbeit von Pepe Szepanski, die Bespalov per Kopf veredelte. Zuvor hatte bereits Liebe seine Lufthoheit nach Hoßmangs Freistoß aus dem linken Halbraum bewiesen und ebenfalls per Kopf eingenetzt.
Schwächephase weggesteckt
In der Mitte der zweiten Halbzeit hing der HFC kurz in den Seilen. Riesa nutzte diese schwächere Phase eiskalt aus, um zwischenzeitlich in Führung zu gehen. Doch die Mannschaft bewies Charakter: Trotz des Rückstandes fand Hoyerswerda über die spielerische Linie zurück in die Partie und drehte das Spiel in der Schlussphase zu seinen Gunsten.
Fazit: Ein extrem wertvoller Test gegen einen sehr guten Gegner. Dass der HFC nach zweimaligem Rückstand sich immer zurückgekämpfte, spricht für die Moral und die physische Verfassung des Teams.
In einem guten und intensiven Testspiel behielt der HFC am Ende knapp mit 4:3 (1:1) die Oberhand gegen Stahl Riesa. Der Gast erwies sich als der erwartet starke