Imkerverein Holzheim e.V.

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Arbeiten im JanuarStandkontrollenVorbereitungen für die neue SaisonSaison-PlanungDer Januar ist ein klassischer Wintermo...
03/02/2026

Arbeiten im Januar

Standkontrollen
Vorbereitungen für die neue Saison
Saison-Planung

Der Januar ist ein klassischer Wintermonat und es herrschen normalerweise niedrige Temperaturen. Problematisch sind nur längere Wärmeeinbrüche. Dies verleitet die Völker frühzeitig größere Brutflächen anzulegen. Gibt es dann wieder einen Kälteeinbruch, kann der Anschluss an das Futter abreisen – die Völker verhungern trotzt ausreichender Vorräte.

Fluglöcher sollten ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden und ggf. von erhöhtem Totenfall befreit werden.

Der Januar eignet sich sehr gut für die Vorbereitungen der kommenden Saison. Mittelwände können in die gereinigten und getrockneten Rähmchen eingelötet werden. Vorbereitungen der Begattungskästchen, Zuchtnäpfchen, Ablegerbeuten usw. können erledigt werden.

Zudem wird mit der Planung der neuen Saison begonnen und evtl. Materialbestellungen getätigt.

Arbeiten im DezemberStandkontrollenWinterbehandlung bei BrutfreiheitHonigvermarktungRähmchen reinigenDas Brutgeschäft ko...
02/02/2026

Arbeiten im Dezember

Standkontrollen
Winterbehandlung bei Brutfreiheit
Honigvermarktung
Rähmchen reinigen

Das Brutgeschäft kommt in der Regel im Dezember völlig zum Erliegen und die Bienen ziehen sich zu einer dichten Traube zusammen. Die Völker werden nochmals mit der Winterbehandlung gegen Varroa behandelt.

Der Stand wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Vor allem nach stürmischen Tagen ist dies nötig. Abdeckungen könnten davongeflogen oder Bäume umgestürzt sein. Solche Störungen sollten umgehend beseitigt werden.

Die Honigvermarkung ist im Übrigen genauso zeitaufwendig, aber auch spannend und interessant, wie die Völkerführung selbst. Bei der Honigvermarktung sind einige rechtliche Vorgaben zu beachten wie z. B. Lebensmittelhygieneverordnung, Loskennzeichnung-Verordnung, Eichgesetz usw.

Die Rähmchenreinigung steht ebenfalls in diesen kalten Tagen an. Dazu werden die ausgeschmolzenen Rähmchen in heißer Natronlauge gekocht, um restliches Wachs und Schmutz zu lösen. Danach gespült und getrocknet. Alternativ können auch umgebaute Geschirrspülmaschinen oder Hochdruckreiniger genutzt werden, um die Arbeit zu erleichtern.

Arbeiten im November:StandkontrollenVarroakontrollenWachsarbeiten Im Herbst beginnt für uns Imker die Zeit das Jahr zu r...
01/02/2026

Arbeiten im November:

Standkontrollen
Varroakontrollen
Wachsarbeiten
 
Im Herbst beginnt für uns Imker die Zeit das Jahr zu resümieren, sich zu treffen und weiterzubilden. Hierfür eignet sich sehr gut die Eurobee (internationale Imkermesse in Friedrichshafen am Bodensee).

Am Bienenstand beschränken sich die Hauptarbeiten auf letzte Aufräumarbeiten. Falls noch nicht geschehen, sollte der Mäuseschutz angebracht werden. Der Gitterboden wird geöffnet, dadurch hören die Bienen etwas früher mit dem Brutgeschäft auf und sie sitzen ruhiger.

Drei Wochen nach dem ersten kräftigen Kälteeinbruch (à bei uns meistens Mitte/Ende November) wird die Winterbehandlung (Mitte/Ende Dezember) durchgeführt.

Wachs wird gereinigt. Hierzu wird es verflüssigt, durch ein Reinigungsvlies gelassen und langsam abgekühlt. Hierdurch sinken die restlichen Schutzpartikel im Wachs nach unten. Sobald das Wachs komplett ausgekühlt ist, kann die Schmutzschicht abgekratzt werden. Das saubere Wachs kann nun zu Kerzen oder Mittelwänden verarbeitet werden.

Unser Jahresprogramm für 2026 ist online.
25/01/2026

Unser Jahresprogramm für 2026 ist online.

Arbeiten im Oktober:VarroabekämpfungMäuseschutz anbringenGerätschaften reinigenAltwaben ausschmelzenAm Bienenstand kehrt...
04/11/2025

Arbeiten im Oktober:

Varroabekämpfung
Mäuseschutz anbringen
Gerätschaften reinigen
Altwaben ausschmelzen

Am Bienenstand kehrt langsam Ruhe ein. Völkerdurchsichten erfolgen nur noch bei auffälligen Völkern.
Evtl. müssen noch Völker vereinigt oder aufgelöst werden.

Mittels der Varroaschublade wird der natürliche Milbenfall erfasst und im Auge behalten.

Wenn sich die Völker zu einer Traube zusammenziehen, ist das Flugloch nicht mehr ausreichend gegen Eindringlinge geschützt. Gefährlich können Mäuse oder Spitzmäuse werden. Diese zerstören Waben und Vorräte, ebenfalls stören sie die Überwinterung durch ständige Unruhe im Bienenvolk.
Aus diesem Grund sollte das Flugloch so beschaffen sein, dass Mäusen der Zutritt verwehrt wird. Dies geschieht entweder durch Mäusegitter oder durch Fluglochkeile mit einer Durchgangshöhe von 6-7mm.
Der Bienenstand selbst wird ebenfalls winterfest gemacht. Deckel bzw. Abdeckungen sollten sturmsicher befestigt sein. Äste die an den Stand oder Beuten schlagen könnten sollten entfernt werden, da dies ebenfalls für Unruhe sorgen würde.

Im Oktober sind die Hauptarbeiten die Reinigung und Instandhaltung der imkerlichen Gerätschaften. Zargen und Aufsätze die abgenommen wurden, werden gereinigt und abgeflammt. Beschädigte Beutenteile müssen repariert werden.

Altwaben können mittels Dampfwachsschmelzer eingeschmolzen werden. Unter Einwirkung von heißem Wasserdampf werden die Waben erhitzt, das Wachs verflüssigt sich und wird in einem Wachseimer aufgefangen.

Arbeiten im September:Abschluss des EinfütternsVarroabehandlungVölker vereinigenWabenhygieneBis ca. Mitte des Monats sol...
03/11/2025

Arbeiten im September:

Abschluss des Einfütterns
Varroabehandlung
Völker vereinigen
Wabenhygiene

Bis ca. Mitte des Monats sollte das Winterfutter in den Völkern sein. Am Ende der Einfütterung sollte das Gewicht der Völker überprüft werden. Am einfachsten geht das Wiegen mit einer Federzugwaage. Man muss jedoch das Leergewicht seiner Beuten kennen. Dazu kommt noch ca. 1 bis 2 kg Bienen und ca. 2 bis 3 kg Pollen. Der Rest entspricht in etwa dem eingelagerten Winterfutter.
Es kann danach immer mal wieder das bereits verbrauchte Futter in kleinen Mengen aufgefüttert werden, wenn die Tage jedoch relativ kalt (ca. 10 bis 14°C) sind kann es gut vorkommen das die Bienen das Futter nicht mehr abnehmen.
Die Futtergeschirre werden nach Beendigung des Einfütterns abgenommen und sofort gründlich gereinigt.

Fehlt in einem Volk die Königin, können Völker im September einfacher vereinigt werden. Durch das Fehlen von Drohnen werden fremde Königinnen leichter akzeptiert. Die Vereinigung zweier Völker über Zeitungspapier ist ein bewährtes Verfahren. Dazu legt man zwischen die zu vereinigenden Völker ein Blatt Zeitungspapier und sticht in dieses mit dem Stockmeisel ein paar kleine Löcher. Die Bienen fressen sich durch das Zeitungspapier und die Vereinigung geht langsam und ruhig vonstatten.
Bei schwachen Völkern mit Königin sollte man die Königin selbst entnehmen, da es sonst bei den vereinten Völkern zum Duell zwischen den Königinnen kommt.
Selbstverständlich dürfen nur gesunde Völker vereinigt werden.

 Auch im September darf die Varroabehandlung nicht vernachlässigt werden. Bietet der Herbst noch viele Flugtage, so ist immer mit einen erhöhten Milbeneintrag zu rechnen.

 

Arbeiten im August:Varroa behandelnEinfütterung fortsetzenWeiselrichtigkeit prüfenRäuberei vermeidenMit dem August begin...
05/09/2025

Arbeiten im August:

Varroa behandeln
Einfütterung fortsetzen
Weiselrichtigkeit prüfen
Räuberei vermeiden

Mit dem August beginnt das neue Bienenjahr. Jetzt starten die Völker mit der Aufzucht der Winterbienen. Diese langlebigen Bienen ermöglichen die Überwinterung des Bienenvolkes und übernehmen im Frühjahr die erste Brutpflege. Nachdem in der Natur keine Nahrung mehr zu finden ist, sind die Bienen ständig auf der Suche. Die Gefahr zur Räuberei ist in dieser Zeit besonders groß.
Sinnvoll ist hier zur Verbesserung der Verteidigung, recht früh die Fluglöcher einzuengen.

Vorbeugend zur Räuberei:
Kein Futter verschütten oder offenstehen lassen
Generell erst abends füttern
Keine Waben den Bienen zugänglich machen

 Im August wird die Einfütterung weiter fortgesetzt. Dies kann entweder öfter in kleinen Futtermengen oder weniger oft in größeren Futtermengen erfolgen.

Der Varroabefall wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. Dies geschieht meist durch die Kontrolle des Gemülls auf dem Bodenschieber. Ist der Befall zu groß, sollte hier eine weitere Behandlung durchgeführt werden, ansonsten kann dies die Winterbienen stark schädigen und zum Ausfall der Völker führen.

Ebenfalls sollte im August ein Auge auf die Weiselrichtigkeit gelegt werden. Sind Stifte, Larven und verdeckelte Brut vorhanden ist auch eine Königin im Volk. Sind jedoch keine Stifte mehr vorhanden, stattdessen aber Nachschaffungszellen angelegt, kann es sein das die Königin fehlt.
Fehlt diese tatsächlich, kann hier eine Königin eingeweiselt werden, falls man eine Ersatzkönigin hat. Für den Fall das man keine Königin hat, kann dieses Volk mit einem anderen vereinigt werden. Voraussetzung hierzu, es wurden alle Nachschaffungszellen gebrochen und es befindet sich keine offene Brut mehr im „königinnenlosen“ Volk. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann dieser Brutraum über Zeitungspapier auf ein weiselrichtiges Volk aufgesetzt werden.

Arbeiten im Juli:AbschleudernWabenhygieneEinfütterungVarroabekämpfungIm Juli werden die letzten Trachten (wie Sommer- un...
28/07/2025

Arbeiten im Juli:

Abschleudern
Wabenhygiene
Einfütterung
Varroabekämpfung

Im Juli werden die letzten Trachten (wie Sommer- und Waldtracht) abgeschleudert. Hier sind auch wieder die Bienenfluchten sehr hilfreich. Nach dem Abschleudern werden die honigfeuchten Waben zum ausschlecken nochmals aufgesetzt. Sind diese Trocken können Sie zum Lagern abgenommen werden. 

Danach wird sofort mit dem Einfüttern begonnen. Zum Einfüttern gibt es verschiedene Futtermittel, wie flüssige Futtermittel oder Futterteige. Ebenfalls kann auch Zuckerwasser verwendet werden, hier hat sich das Verhältnis 3 Teile Zucker und 2 Teile Wasser bewährt. Zum Anrühren sollte das Wasser erwärmt sein. Der Zucker löst sich dann besser auf. Das gegebene Zuckerwasser sollte von den Völkern innerhalb einiger Tage abgenommen sein. Es besteht sonst die Gefahr des Verderbes. Bei fertigem Futtersirup besteht diese Gefahr nicht.
Beim Füttern sollten immer alle Völker am Stand Futter erhalten, ebenfalls sollte nichts verschüttet oder nachlässig gearbeitet werden. Da dies zu einer massiven Räuberei führen kann.

Ebenfalls ist nach dem Abschleudern die Varroabehandlung sehr wichtig. Eine Diagnose erfolgt über den natürlichen Totenfall der Varroamilbe mittels Varroaschieber. So werden einzelne Völker mit kritischen Varroabefall erkannt und können gerettet werden. Sehr effektiv ist ein Zusammenspiel von Bannwabentaschen und Varroamitteln. Wird mit Bannwabentaschen gearbeitet, erleichtert es ebenfalls die Entnahme der dunklen Brutwaben. Diese können dann gegen neue Mittelwände ausgetauscht werden.


Arbeiten im Juni:SchwarmkontrollenHonigernteZuchtAblegerbildungAm 21. Juni (Tag der Sommersonnenwende) endet bereits das...
15/06/2025

Arbeiten im Juni:

Schwarmkontrollen
Honigernte
Zucht
Ablegerbildung

Am 21. Juni (Tag der Sommersonnenwende) endet bereits das Bienenjahr. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Volk in der absteigenden Entwicklungsphase, während es sich vorher in einer Aufwärtsentwicklung befand. Es stimmt sich nun langsam aufs Überwintern ein.

Die Schwarmgefahr ist oft noch nicht vorüber und daher ist eine regelmäßige Kontrolle weiterhin sinnvoll.

Die Frühtracht ist abgeschlossen und ausgeschleudert, wenn noch nicht geschehen wird diese jetzt noch ausgeschleudert, bevor die Sommertracht bzw. die Waldtracht beginnt.

Ableger bilden klappt auch in der Regel jetzt noch recht gut, jedoch sollten diese nun stärker gebildet werden.

Für die Königinnenzucht wird zunächst ein Sammelbrutableger erstellt. Beim Umlarven werden 3 Tage alte Bienenlarven vorsichtig mit einem Umlarvlöffel entnommen und in künstliche Weiselnäpfchen umgesetzt. Der Zuchtrahmen wird mit den umgelarvten Weiselnäpfchen in den Sammelbrutableger eingehängt. Das Pflegevolk füttert die Larven und verschließt diese Zellen. Begattungskästchen werden vorbereitet und die geschlüpften Königinnen zugesetzt. Nun folgt das Verbringen der Begattungskästchen auf die Belegstelle, wo die Königinnen sich mit Drohnen paaren. Die jungen, begatteten Königinnen können nun in die Zielvölker eingeweiselt oder neue Völker gebildet werden.

Weltbienentag – ein großer Tag für ein so kleines TierKlein, unauffällig und doch so wichtig.Zum Weltbienentag erinnern ...
20/05/2025

Weltbienentag – ein großer Tag für ein so kleines Tier
Klein, unauffällig und doch so wichtig.

Zum Weltbienentag erinnern wir uns an die großartige Leistung der Bienen, denn ohne sie wäre unser Speiseplan mit Sicherheit leerer. Denn die allermeisten Blütenpflanzen, darunter viele Obst- und Gemüsesorten, sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen.

Neben der Honigbiene existieren weltweit etwa 30.000 Wildbienenarten und auch sie tragen zur Bestäubung bei.

Doch Bienen brauchen Schutz, denn durch den Klimawandel und durch Einsatz von Pestiziden sind sie massiv bedroht. Jeder kann einen kleinen Beitrag zum Schutz dieser kleinen Wesen leisten, sei es durch Verzicht von chemischen Pestiziden im eigenen Garten oder durch Aufstellen von Insektenhotels. Ebenfalls ist es für die Bienen ideal, wenn sie von Frühjahr bis Herbst bienenfreundliche Bepflanzungen vorfinden, sei es ein kleiner Blühstreifen im Garten oder eine kleine Bepflanzung auf dem Balkon.

Arbeiten im Mai:SchwarmkontrollenZucht, AblegerDrohnenbrut ausschneidenHonig schleudernFrühtrachthonige cremig rührenSch...
12/05/2025

Arbeiten im Mai:

Schwarmkontrollen
Zucht, Ableger
Drohnenbrut ausschneiden
Honig schleudern
Frühtrachthonige cremig rühren

Schwarmkontrollen müssen ab jetzt regelmäßig durchgeführt werden. Dies geschieht entweder durch die Kippkontrolle oder durch ziehen der einzelnen Waben. Aufgrund des Endwicklungszyklus einer Königin sollte die Kontrolle spätestens alle 8 Tage erfolgen. Bei längeren Abständen droht das Volk zu schwärmen. Bei diesen Kontrollen werden sämtliche Weiselzellen gebrochen, bleibt nur eine Schwarmzelle unentdeckt, geht ein Schwarm ab.

Sobald Drohnen in den Völkern vorhanden sind, kann mit der Zucht gestartet werden. Ein „Zuchtvolk“ liefert die Larven zum Umlaven. Hierbei sollte auf Sanftmut, wenig Schwarmstimmung, guter Wabensitz und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten geachtet werden.

Einfache Ableger können gebildet werden, indem man eine Wabe mit einer schlupfreifen Weiselzelle in eine Ablegereinheit hängt. Zusätzlich sollte diese Einheit eine Futter- und eine Pollenwabe enthalten.

Um die Varroalast so früh wie möglich etwas zu reduzieren, kann die verdeckelte Drohnenbrut ausgeschnitten und der leere Drohnenrahmen wieder in das Volk gehängt werden.

Im Mai wird in der Regel der erste Honig geschleudert. Hierzu können Bienenfluchten eine große Arbeitserleichterung sein. Diese werden ca. 24 Stunden vor dem Schleudern aufgesetzt, somit kann der Honigraum nahezu bienenfrei abgenommen werden. Die Waben werden entdeckelt und in die Schleuder gesetzt. Nach dem Schleudern können die leeren Honigräume wieder auf die Völker aufgesetzt werden.

Nach der Frühtrachternte wird der Honig, ein paar Tage hintereinander, jeweils für ein paar Minuten cremig gerührt.

Arbeiten im April:Erweitern (weiterer Brutraum, Honigraum)Weiselrichtigkeit prüfenBienenkrankheiten im Blick behaltenDro...
20/04/2025

Arbeiten im April:

Erweitern (weiterer Brutraum, Honigraum)
Weiselrichtigkeit prüfen
Bienenkrankheiten im Blick behalten
Drohnenrahmen einhängen

Meist unbemerkt findet im Bienenvolk der Ersatz der Winterbienen durch Sommerbienen statt, auch Durchlenzung genannt. Es erwacht der Bau- und Vermehrungstrieb. Die Königin beginnt Drohnenzellen zu bestiften.

Bei der ersten richtigen Revision werden nicht nur Futtervorrat und Volksstärke geprüft, sondern auch die Weiselrichtigkeit und das Brutbild genauer begutachtet. Brutkrankheiten können im Frühjahr leichter entdeckt werden, da der Umfang der Brutwaben noch überschaubar ist. Veränderte, eingefallene, verfärbte und löchrige Zelldeckel sind immer verdächtig, hier sollte die Ursache gefunden werden.

Da im April der Bautrieb erwacht, können die Völker mit Mittelwänden erweitert werden. Ein leeres Rähmchen wird als Drohnenrahmen neben das Brutnest gehängt. Ist die Drohnenbrut überwiegend verdeckelt, kann diese zur Varroareduzierung ausgeschnitten und das leere Rähmchen wieder ins Volk gehängt werden.

Gegen mitte/ende April setzt in den meisten Regionen die erste Tracht ein. In der Regel wird hier mit Absperrgitter gearbeitet, Futterwaben entnommen und der Honigraum aufgesetzt.

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Holzheim
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