25/02/2026
"Meine Kindheit und Jugend waren für mich ein einziges Martyrium. [...] Über viele Jahre litt ich unter schweren Depressionen, was dazu führte, dass ich meinen Alltag oft kaum bewältigen konnte."
"Über lange Zeit unterdrückte ich meine Zweifel und versuchte, „das Spiel mitzuspielen“, obwohl sich mein Leben in der Organisation für mich wie systematischer seelischer Missbrauch anfühlte. Ich fühlte mich weder bei den Zeugen Jehovas noch außerhalb der Gemeinschaft sicher oder geborgen. Meine Zeit dort war geprägt von Angst, Scham- und Schuldgefühlen, Selbsthass, Isolation, Einsamkeit und Verzweiflung."
****************************************
Heute stellen wir euch Lucas vor.
An einem - wie er beschreibt - entscheidenden Wendepunkt in seinem Leben, stand er zum ersten mal für sich ein und entschied sich für das Leben.
Lieber Lucas, herzlich willkommen in der Freiheit.
Wir wünschen dir alles Gute auf deinem Weg der Heilung.
****************************************
Wie geht es euch beim Lesen von Lucas' Weg?
Erkennt ihr euch an manchen Stellen wieder?
Lasst uns gerne in den Kommentaren an euren Gedanken teilhaben.
****************************************
👉 Du magst uns auch deine Geschichte erzählen?
Melde dich gerne bei uns.
📬 aktion (at) jz.help
Wir freuen uns auf deine Mail!
Lucas 1. Wie bist du zu den Zeugen Jehovas gekommen? Ich wurde in die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas hineingeboren. Meine Schwester und ich waren Zeugen Jehovas in vierter Generation und stammen aus einer sogenannten Mischehe: Meine Mutter war und ist Zeugin Jehovas, mein Vater war nie getauftes Mi...