Die kleine Igelstube e.V.

Die kleine Igelstube e.V. • Igelhilfe seit 2017 in 25551 Hohenlockstedt
• Eingetragener, gemeinnütziger Verein seit 2024

Und noch zwei Stachler, die diese Woche in die Auswilderungsstelle von Martina umgezogen sind - Enzo 💙 und Harry 💙.Kaum ...
19/06/2026

Und noch zwei Stachler, die diese Woche in die Auswilderungsstelle von Martina umgezogen sind - Enzo 💙 und Harry 💙.

Kaum aus dem Urlaub zurück, machte sich Martina direkt auf den Weg, um die beiden abzuholen.

Die beiden Jungmänner sind sehr tiefenentspannt. Somit dürfen sie zusammen im selben Gebiet ausgewildert werden.

Jeder wird für sich ein Revier um Westerhorn aufbauen und es stetig vergrößern.

Alles Liebe und passt auf euch auf, Jungs 💚.

Auch Minnimie 🩷 ist am Montag dieser Woche wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt.Dort darf sie sich nun weiterhin richtig ...
19/06/2026

Auch Minnimie 🩷 ist am Montag dieser Woche wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt.

Dort darf sie sich nun weiterhin richtig sattfressen und noch ein wenig an Gewicht zulegen, bevor das Türchen zur Freiheit geöffnet wird.

Dominique und ihre beiden kleinen Kinder, Liara und Leano, haben sie abgeholt und konnten es kaum erwarten, sie wieder in den Garten zu setzen.

Nun wartet noch Nepomuk – ja, trotz des Namens ein Mädchen 🩷 –, die derzeit noch hier ist und anschließend ebenfalls dort in ihrem Heimatgarten ausgewildert wird.

Alles Liebe und viel Glück 🍀 da draußen, kleine Minnimie 💚!

Im Anhang findet ihr ein Video.

MINZE 🩷 und PETERSILIE 🩷 – Mutter und Tochter – sind heute in ihr Zuhause nach Hohenwestedt zurückgekehrt.Minze schien s...
14/06/2026

MINZE 🩷 und PETERSILIE 🩷 – Mutter und Tochter – sind heute in ihr Zuhause nach Hohenwestedt zurückgekehrt.

Minze schien sehr, sehr spät letztes Jahr Mutter geworden zu sein und war mit zwei ihrer Kleinen am Futternapf. So wurden sie gesichert.

Die Finder, ein älteres Ehepaar, freuten sich nun riesig, ihre Gartenigel wieder bei sich zu haben.

Drei weitere Stachler warten derzeit noch auf ihre Auswilderung im heimischen Garten. Sie waren allesamt zu unterschiedlichen Zeiten an den dortigen Futterstellen gesichert worden und hatten auch jeweils mit unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen - dennoch waren sie erstaunlich gut genährt.

Minze 🩷 darf nun mit ihrer Petersilie 🩷 wieder raus. Und auch ihr Sohn Thymian 💙 darf, sobald es möglich ist, ebenfalls ausziehen.

Aufnahme Nr. 53/26JETTE 🩷 wurde vor zwei Tagen in die Igelstube gebracht. Bereits mehrere Tage zuvor war sie im Garten d...
13/06/2026

Aufnahme Nr. 53/26

JETTE 🩷 wurde vor zwei Tagen in die Igelstube gebracht. Bereits mehrere Tage zuvor war sie im Garten der Finderin sowie bei deren Nachbarin unterwegs gewesen. Dabei fiel auf, dass sie Verletzungen an einer Vorderpfote und an der Schulter hatte. Schließlich konnte sie gesichert und in unsere Obhut gebracht werden.

Bei der Untersuchung zeigte sich ein riesiger Abszess an ihrer rechten Schulter. Dieser reichte tief unter das Stachelkleid und war so prall gefüllt, dass er kurz davorstand zu platzen.

Gemeinsam mit unserer Tierärztin eröffneten wir diesen massiven Abszess. So konnten wir ihr Erleichterung verschaffen und die Wunde gründlich spülen.

Allein durch die Entleerung des Abszesses verlor sie 50 Gramm Gewicht: Vor dem Eingriff wog sie 820 Gramm, danach nur noch 770 Gramm.

Wenn wir das in Relation zu unserem menschlichen Körper stellen, wäre das bei einem Menschen mit 70kg Körpergewicht ein Abszess mit knapp 4,3kg Masse. Unvorstellbar!

Im Anschluss war JETTE sehr erschöpft. Dank der notwendigen Medikamente ist sie nun gut versorgt, belastet ihr Vorderpfötchen jedoch weiterhin nicht. Bis sich dies bessert, wird noch einige Zeit vergehen.

Wäre der Abszess draußen in der Natur geplatzt, hätte dies Gold- und Schmeißfliegen angezogen – mit schwerwiegenden Folgen für JETTE.

Die Kotuntersuchung zeigte zudem einen starken Befall mit Darmhaarwürmern und Lungenwurmlarven.

Umso dankbarer sind wir nun natürlich, dass ihr Weg durch aufmerksame Menschen rechtzeitig in die Igelstube führte 💚.

Aufnahme 033/26ILSE 🩷 wurde vor einiger Zeit mit nur 380 Gramm mitten in der Itzehoer Altstadt gefunden.Sie saß dort hil...
03/06/2026

Aufnahme 033/26

ILSE 🩷 wurde vor einiger Zeit mit nur 380 Gramm mitten in der Itzehoer Altstadt gefunden.

Sie saß dort hilflos mitten auf dem nackten Bürgersteig.

Die Betreuerinnen und Betreuer der KiTa Mercato in Itzehoe waren gerade mit den Kindern unterwegs, als sie die kleine Maus entdeckten. Sie reagierten sofort und brachten ILSE in Sicherheit.

Die kleine Igel-Dame war tagaktiv, und ihre Stacheln waren mit trockenem Kies und Sand verklebt.

Einer der engagierten Betreuer rief daraufhin bei uns an und fragte, ob wir helfen könnten. Natürlich konnten wir das – und so wurde ILSE noch am selben Nachmittag zu uns gebracht.

Mittlerweile hat sich ILSE gut eingelebt - so gut, dass wir schon die Box wechseln mussten, da sie in der Vergangenheit augenscheinlich eine Ausbildung zur Ausbrecherkönigin erfolgreich absolviert hat. So zeigt sie uns jeden Tag ein bisschen mehr von ihrer Persönlichkeit.

Besonders verliebt ist sie in ihren Snuggle: Nach jeder Mahlzeit oder nach jedem frischen Snuggle-Austausch geht es direkt auf den warmen Kuschelplatz, wo erst einmal ausgiebig gechillt und entspannt wird. Dort lässt sie es sich, mit allen Vieren ausgestreckt, richtig gutgehen.

Manchmal ist es auch das sogenannte Fresskoma - das Gefühl von Müdigkeit, Trägheit und Antriebslosigkeit, das kurz nach einer üppigen, schmackhaften Mahlzeit auftritt.

ILSE ist nun auch schon entwurmt und muss nur noch ein paar mehr Gramm auf die Waage bringen, dann kann sie wieder raus in die Natur 💚🍀.

31/05/2026

Jetzt ist die Zeit der Auswilderungen – teilweise noch bis in den Juni hinein. Manche Igel sind erst Mitte Mai richtig aus dem Winterschlaf erwacht und wieder „aufgestanden“.

Je nachdem, in welcher Verfassung sie den Winterschlaf beendet haben, brauchen einige noch etwas Zeit. Manchmal haben beispielsweise Milben zugesetzt oder eine weitere Entwurmung ist notwendig.

FELIX 💙 wurde von unserer Anke liebevoll auf sein auswilderungsfähiges Gewicht gepäppelt. Gestern Abend war es dann so weit: Das Türchen in die Freiheit wurde für ihn geöffnet.

FELIX ist ein sehr selbstbewusster kleiner Jungigel. Mit der Zeit begann er, auf Ankes vertraute Stimme zu reagieren. Selbst wenn er tagsüber schlief, kam er zuletzt hoffnungsvoll aus seinem Häuschen, sobald er ihre Stimme hörte – in der Erwartung, dass es Futter gibt.

Draußen in der Natur wird sich das in kürzester Zeit wieder normalisieren.

Igel sind neben ihrer Art als Insektenfresser (Insektivoren) auch kleine Raubtiere (Carnivoren). Und als solche sind sie äußerst lern- und anpassungsfähig.

FELIX hat gelernt, dass Ankes Stimme etwas Gutes bedeutet – nämlich Futter. Und Futter bedeutet wiederum Überleben.

Nun hat FELIX viel Natur um sich herum und die besten Voraussetzungen, sich ein wunderbares Revier aufzubauen.

Alles Liebe für dich da draußen, kleiner Schatz. 💚🍀

30/05/2026

Auswilderung von Igel TONI 💙

Am Mittwoch war ein ganz besonderer Tag: Unser kleiner Igel TONI durfte am Abend in die Freiheit ziehen. Mit knapp 850 Gramm Körpergewicht, gesund, kräftig und voller Neugier hat er sich auf den Weg in sein eigenes Igelleben gemacht.

TONI ist ein junger Igel aus dem letzten Jahr. Als er zu uns kam, brauchte er Unterstützung und Fürsorge. In der vergangenen Zeit hat er sich wunderbar entwickelt, an Gewicht zugelegt und die Stärke aufgebaut, die er für ein Leben in der Natur braucht. Nun war der richtige Zeitpunkt gekommen, ihn dorthin zurückzubringen, wo er hingehört.

Eine Auswilderung ist immer ein Moment voller gemischter Gefühle. Einerseits überwiegt die Freude darüber, dass ein Tier wieder selbstständig leben kann. Andererseits schwingt auch die Sorge mit, denn draußen wartet eine Welt voller Herausforderungen. Von nun an muss TONI seine Nahrung selbst finden, sichere Unterschlüpfe entdecken und sich vor Gefahren schützen.

Und doch bleibt immer eine gewisse Verbindung zum Menschen bestehen.

Freilebende Igel sind heute auf unsere Rücksichtnahme angewiesen. Naturnahe Gärten, durchlässige Zäune, Wasserstellen in trockenen Zeiten und ein achtsamer Umgang mit Mährobotern können für sie den entscheidenden Unterschied machen.

Wir geben TONI seine Freiheit zurück – und hoffen gleichzeitig, dass die Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet, ihm die kleinen Chancen bieten, die er zum Überleben braucht.

Lieber TONI, wir wünschen dir ein langes, gesundes und spannendes Igelleben. Mögest du viele sichere Verstecke finden, genügend Nahrung entdecken und vielleicht schon bald selbst für die nächste Igelgeneration sorgen.

Mach’s gut, kleiner Freund 💚🍀.

❤️‍🔥 Es ist so wichtig!Das fünfte Jahr in Folge teile ich Lordis Schicksal! Jedes Jahr aufs Neue!Teilt Lordis schicksalh...
26/05/2026

❤️‍🔥 Es ist so wichtig!

Das fünfte Jahr in Folge teile ich Lordis Schicksal!

Jedes Jahr aufs Neue!

Teilt Lordis schicksalhafte Geschichte stellvertretend auch für so viele Vegiftungsopfer jedes Jahr!

Dann wird Lordis Schicksal weiterhin von der Igel-Sternchenwiese in vielen Gärten Leben retten!

🚨 Wir brauchen dringend eure Hilfe! 🚨Die Igelstube benötigt dringend Futterspenden!Unsere Vorräte an Nassfutter für unse...
15/05/2026

🚨 Wir brauchen dringend eure Hilfe! 🚨

Die Igelstube benötigt dringend Futterspenden!

Unsere Vorräte an Nassfutter für unsere Igel gehen zur Neige – in den nächsten Tagen werden die Regale leer sein. 💔

Jeden Tag verfüttern wir etwa 10 Dosen à 800 g Nassfutter beziehungsweise eine entsprechende Menge an Schälchen, damit unsere kleinen Schützlinge gut versorgt sind.

Besonders gerne verfüttern wir:

• Animonda Carny Kitten
• Animonda Carny Adult
• Animonda Vom Feinsten

Natürlich nehmen wir auch andere Marken in vergleichbarer Qualität dankbar an.

Wichtig ist nur:
✔ hoher Fleischanteil min. 60%
✔ Pastete
✔ getreidefrei
✔ ohne Soße
✔ ohne Gelee

Wir müssen unsere Regale dringend wieder auffüllen, damit wir die Versorgung der Igel auch in den kommenden Wochen sicherstellen können.

Jede einzelne Dose und jedes Schälchen hilft uns enorm weiter. 🦔❤️

Oder ihr schaut in unsere Wunschliste:
https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/B5S3HJCZ2EMY?ref_=wl_share

Falls ihr uns finanziell unter die Arme greifen möchtet mit dem Betreff „Futter“:

IBAN:
Die kleine Igelstube e.V.
DE62 2225 0020 0090 9224 02

Paypal:
[email protected]

Anschrift:
Die kleine Igelstube e.V.
Hermann-Löns-Straße 14
25551 Hohenlockstedt

ℹ️ Wir sind als gemeinnützig anerkannt und daher berechtigt, Spendenquittungen über 300€ auszustellen. Darunter reicht der vereinfachte Nachweis per Kontoauszug oder Einzahlungsbeleg.

Wir hoffen sehr auf eure Unterstützung und bedanken uns von Herzen bei allen, die helfen möchten! 💚🍀

Aufnahme 039/26PABLO 💙 kam Ende April in die Igelstube.Er wurde auf der Terrasse der Finder gesichert.Er litt unter eine...
15/05/2026

Aufnahme 039/26

PABLO 💙 kam Ende April in die Igelstube.

Er wurde auf der Terrasse der Finder gesichert.

Er litt unter einem Atemwegsinfekt, verklebten Augen, dicken Zecken, Flöhen und war stark abgemagert. Er schniefte, nieste, kratzte sich heftig und rollte sich vor lauter Bauchschmerzen immer wieder intervallartig ein.

Zusätzlich hatte er augenscheinlich ein Nest mit Zeckenlarven gestreift und war mit hunderten Nymphen übersät.

Aus seiner Nase blutete es – die Nasenschleimhaut war durch den Infekt bereits stark angegriffen.

Als ich gestern spät abends meinen letzten Rundgang durch das Igelzimmer machte, zeigte Pablo plötzlich keinerlei Reaktion mehr.

Schockmoment.

Kaum noch Atmung, kein Muskeltonus, die Augen leer ins Nichts gerichtet. Das Futter war unberührt. Er lag da wie ein Schluck Wasser in der Hand.

Intuition: Das kann es noch nicht gewesen sein. Da war noch etwas. Die Erinnerung an seinen Körper: Du lebst noch.

Fokus auf das Überleben dieses kleinen Wesens.

PABLO lag eine halbe Stunde im Handtuch auf meinem Schoß, umgeben von allem, was für den Notfall an Aufbaumittel nötig war. Zusätzlich bekam er Massagen, um Reize an sein Nervensystem weiterzugeben.

Diese halbe Stunde war unfassbar.

Stück für Stück wurde er wacher - kämpfte sich zurück. Erst bewegte sich die Nase, dann die Zunge. Ein Auge blinzelte mich an. Dann kam ein zartes Schmatzen. Ein Pfötchen zuckte, kurz darauf alle vier. Schließlich versuchte er, sich wieder einzurollen.

Zum Schluss biss er sogar sanft in die Spritze, mit der ich ihm das Immun-Tonicum an die Nase hielt wie eine Art „Riechsalz“.

Er war zurück.

Es fühlte sich an, als hätte sein Körper vergessen, wie Leben funktioniert.

Und genau so fühlt es sich in solchen Momenten an:

Die Welt um dich herum verstummt. Keine Hintergrundgeräusche mehr. Keine Ablenkung. Es gibt nur dich, deine Hände und dieses winzige, schwache Herz, das noch ganz leise schlägt.

PABLO stand an der Himmelstür. Er rollte sich als sterbender Igel nicht mehr ein, kühlte bereits aus. Er bekam meine Körperwärme, sanfte Massagen an Ohren, Pfötchen und Körper. Ihn langsam zurück ins Leben zu holen, war Millimeterarbeit – und erforderte unendliche Geduld.

Der Fokus brach erst in dem Moment, als er wieder tief einatmete, sich bewegte und die Nase zuckte.

Dann brechen oft die aufgestauten Emotionen durch. Die Hände beginnen zu zittern und am liebsten würden Tränen der Erleichterung fließen.

Demut.

Ein so kleines Wildtier vor dem Tod bewahrt zu haben, hinterlässt ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit der Natur. Du hast in das Schicksal eingegriffen und die Waagschale ein kleines Stück Richtung Leben verschoben.

Heute Morgen dann der nächste unglaubliche Moment:

PABLO hat selbst gefressen.

50 Gramm Nassfutter waren verschwunden. Der Napf war leer.

Er ist noch nicht über den Berg und wir wissen nicht, wohin die Reise geht. Aber sein Körper hat seine eigentliche Aufgabe für diesen Moment wieder aufgenommen: leben!

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Hohenlockstedt
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