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Zu unseren Aufgaben gehören die Erfassung, Bestandsaufnahme und Kartierung der Herpetofauna, aber auch die Veröffentlichung und Vermittlung der Erkenntnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge und Seminare. Zu den Aufgaben gehören daher die Erfassung und Bestandsaufnahme und die Kartierung der Herpetofauna, aber auch die Veröffentlichung und Vermittlung der Erkenntnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge und Seminare.
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Ziele des Arbeitskreises sind es Verbreitung und Arealdynamik, Bestand und Bestandsentwicklung sowie Gefährdung der Amphibien und Reptilien des Landes Nordrhein-Westfalen zu ermitteln und diese Kenntnisse für den Naturschutz und Wissenschaft aufzubereiten. Zu den Aufgaben gehören daher die Erfassung und Bestandsaufnahme und die Kartierung der Herpetofauna, aber auch die Veröffentlichung und Vermittlung der Erkenntnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge und Seminare.
Organisation
Der Arbeitskreis ist eine Projektgruppe der Akademie für ökologische Landesforschung e. V. (ehemals ABÖL = Arbeitsgemeinschaft biologisch-ökologische Landeserforschung e. V., Münster).
Die Akademie ist Mitglied der LNU (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.), einem der vier anerkannten Naturschutzverbände des Landes. Da wir als Arbeitskreis aber keine Vereinsmitgliedschaft haben, verstehen wir uns als vereinsübergreifende Organisation und arbeiten prinzipiell mit allen anerkannten Naturschutzverbänden (BUND, NABU, LNU u. a.) und deren Untergliederungen zusammen.
Der Arbeitskreis versteht sich als offene und unbürokratische Gruppe. Eine Vereinsstruktur wurde bewusst nicht gewählt. Eine Mitgliedschaft im üblichen Sinn ist bei uns nicht vorgesehen. Mitglied ist jeder, der zu dem gemeinsamen Projekt beiträgt, in welcher Form und in welchem Umfang auch immer. Mitglied wird z. B. automatisch jeder, der regelmäßig an der Kartierung und Bestandsaufnahme der Amphibien und Reptilien durch den Arbeitskreis mitarbeitet und/oder an unseren Tagungen teilnimmt.
Entstehung und wichtige Daten (historischer Abriss des Arbeitskreises in Stichworten):
Vorphase
Anfang der 60er Jahre Beginn systematischer Kartierungen in Westfalen durch Dr. Reiner Feldmann
Mitte der 60er Jahre bis Ende der 70er Jahre Aufbau eines kleinen Kernteams zur Bearbeitung verschiedener Fragestellungen (insbesondere systematische Molchzählungen), zahlreiche Publikationen vor allem durch R. Feldmann seit 1964
1971: R. Feldmann veröffentlicht eine wegweisende Lokalfauna des Altkreises Iserlohn
1976: Veröffentlichung einer ersten Roten Liste der gefährdeten Amphibien- und Reptilien für den Landesteil Westfalen
Im nördlichen Rheinland in den 70er Jahren erste systematische Erfassungen (Literaturauswertungen, Mitteilungen von Gewährsleuten und eigene Erhebungen) durch Dieter Glandt
Phase I
Januar 1978 erstes Treffen herpetofaunistisch Interessierter aus Westfalen auf Einladung von R. Feldmann im Gymnasium Menden: Gründung des westfälischen Arbeitskreises (ABÖL) und Beginn des ersten Projektes zur Erstellung eines Verbreitungsatlasses in Westfalen. Etwas später im nördlichen Rheinland Gründung eines BNU Arbeitskreises durch A. Geiger, ebenfalls mit der Zielsetzung einen Verbreitungsatlas zu erstellen
1979: Erste landesweite Rote Liste von R. Feldmann & D. Glandt
1981: Erscheinen der Herpetofauna von Westfalen (Feldmann, Hrsg.), die im gesamten deutschsprachigem Raum Ansporn für weitere Kartierungen und Projekte wurde
1983: Erscheinen des vorläufigen Atlasses des nördlichen Rheinlandes (Geiger & Niekisch, Hrsg.)
Phase II
jährliche Treffen und viele lokale und regionale Aktivitäten
1987: erstes gemeinsames Treffen der beiden nordrhein-westfälischen Arbeitskreise in der Jugendherberge Hagen mit einem Rekordbesuch von weit über 200 Personen
Phase III
1993: Endgültiger Zusammenschluss der beiden Arbeitskreise unter dem Dach der ABÖL: offizieller Beginn des Projektes Herpetofauna NRW beim Jahrestreffen in der Stadthalle Hagen
1993: erste Kartierungsanleitung wird veröffentlicht. [565 KB]
seit 1993: Kartierung zur Herpetofauna von NRW; finanzielle Unterstützung durch die Landesanstalt für Ökologie, Landschaftsentwicklung und Forsten (LÖBF) durch Werkverträge zur Dateneingabe und -verwaltung sowie administrative Hilfen
1994 erster Arbeitsatlas (Kronshage et al.); jährliche Erstellung von Verbreitungskarten
1998 zweiter Arbeitsatlas (Schlüpmann & Geiger)
1999 Rote Liste in der 3. Fassung (Schlüpmann & Geiger) [855 KB]