Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung

Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung Wir setzen uns für die Elektrifizierung und eine bessere Bahnanbindung in Franken und Sachsen ein.

Die Geschäftsstelle Bahnelektrifizierung in der Logistik Agentur Oberfranken e.V. setzt sich für eine bessere Bahnanbindung der Region Südwestsachsen und Nordostbayern ein. Sie unterstützt und bündelt die Bemühungen der bestehenden regionalen Netzwerke für eine Elektrifizierung wichtiger Schienenverkehrswege in Franken und Sachsen. Die Geschäftsstelle wird finanziert von den Städten Chemnitz, Zwic

kau, Plauen, Hof, Marktredwitz, Bayreuth und Nürnberg sowie den Landkreisen Vogtlandkreis, Hof, Tirschenreuth, Wunsiedel, Bayreuth, Kulmbach und Nürnberger Land.

Das Bundesverkehrsministerium hat den Auftrag des Haushaltsausschusses vom November 2025 noch immer nicht umgesetzt 🫣⏰
01/05/2026

Das Bundesverkehrsministerium hat den Auftrag des Haushaltsausschusses vom November 2025 noch immer nicht umgesetzt 🫣⏰

317 likes, 35 comments. "Brücken, Tunnel, Elektrifizierung - auf der Franken-Sachen-Magistrale kommen viele Baustellen | BR24"

27/02/2026

Tschechien 🇨🇿 wartet immernoch darauf, dass Deutschland sein Versprechen aus dem Jahr 1995 zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale einlöst 🚊

Wichtiges Signal von ganz oben. Noch nie hat sich die politische Spitze so klar hinter die Franken-Sachsen-Magistrale ge...
27/02/2026

Wichtiges Signal von ganz oben. Noch nie hat sich die politische Spitze so klar hinter die Franken-Sachsen-Magistrale gestellt 🚆👍
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Matthias Bernreiter, Minister Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wird noch deutlicher: „Ich erwarte einen Planungsauftrag um Ostern rum.“ 🫶🏼

Herzlichen Glückwunsch! 🎊 Wir wünschen viel Erfolg auf dem Weg zu einer modernen Schieneninfrastruktur 🚉👍
20/01/2026

Herzlichen Glückwunsch! 🎊 Wir wünschen viel Erfolg auf dem Weg zu einer modernen Schieneninfrastruktur 🚉👍

Wichtige Sitzung in Plauen: Oberbürgermeister drängen auf gleichzeitige Brückenerneuerung und Elektrifizierung  🚊🚆🚉Die P...
19/01/2026

Wichtige Sitzung in Plauen:

Oberbürgermeister drängen auf gleichzeitige Brückenerneuerung und Elektrifizierung
🚊🚆🚉

Die Planungen zum Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale müssen jetzt synchronisiert und zügig vom Bund beauftragt werden, damit ab 2029 gebaut werden kann.
Die baldige Wiederaufnahme der Planungen zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale stand im Fokus des Treffens der Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes in Plauen. Über den aktuellen Stand des Projekts hat Martin Walden berichtet, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen.
Die Signale werden auf Grün gestellt, nach Jahren des Stillstands soll das Projekt fortgeführt werden. Bund, Bahn und der Freistaat Bayern sind sich einig, die Stre-ckensperrung zum Ersatz der 18 maroden Bahnbrücken im Pegnitztal zu nutzen, um den Streckenabschnitt Nürnberg – Schnabelwaid zu elektrifizieren. Die Baumaßnahmen sollen endlich Ende des Jahrzehnts beginnen.
Damit würde der drängende Wunsch der Städte, Gemeinden und Landkreise berücksichtigt, in den langen Sperrzeiten nicht nur die zahlreichen Brücken zu sanieren und zu erneuern. „Wir können eine weitaus höhere Akzeptanz für den dauerhaften Schienenersatzverkehr erreichen, wenn nicht nur Versäumtes nachgeholt wird, sondern spürbare Verbesserungen des Bahnbetriebs angegangen werden. Dies wird durch die längst überfällige Elektrifizierung im Pegnitztal erreicht,“ so der Bayreuther Ober-bürgermeister Thomas Ebersberger, der wegen der hohen Reisendenzahlen von und nach Bayreuth besonders betroffen ist. Durch die Bündelung von Brückenerneuerung und Elektrifizierung wird nicht nur Zeit gewonnen, sondern viel Geld gespart.

Die derzeitige Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale im Pegnitztal ist wegen akuter Schäden an den Widerlagern der baufälligen Brücken erforderlich. Sie wirkt sich auch auf die sächsischen Fahrgäste aus. „Die Reise auf der Sachsen-Franken-Magistrale hat bereits 2013 durch das Umsteigen in Hof von den neuen elektrischen Triebwagen auf die Dieseltriebwagen an Qualität verloren. Durch die seit dem 19. September 2025 andauernde Streckensperrung sind weitere Einschränkungen auf bayerischer Seite wie Schienenersatzverkehr und deutlich längere Fahrzeiten hinzu-gekommen, und das noch bis zum nächsten Sommer“, kritisiert der Gastgeber der Sitzung, Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner. „Wir erwarten daher die Strate-gie der DB InfraGO und des Bundesverkehrsministeriums, durch die Bündelung der künftigen Baumaßnahmen die Sperrzeiten zu minimieren, sowie die zügige Umset-zung“, so die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt.
Die Bündelung und der ambitionierte Zeitplan für den Ausbau sind jedoch nur einzu-halten, wenn die Planungen rasch fortgesetzt werden. „Es steht die Beauftragung der DB InfraGO durch das Bundesverkehrsministerium aus, die wir bald erwarten“, gibt sich der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel optimistisch.

Nach den Worten von Oberbürgermeisterin Eva Döhla aus Hof hat die Elektrifizie-rung der Franken-Sachsen-Magistrale europäische Bedeutung: „Mit dem Ausbau wird eine immer noch klaffende Fahrdrahtlücke zwischen Ost und West geschlossen. Gleich vier leistungsfähige Bahnstrecken in Sachsen und Böhmen warten darauf, elektrisch an den süddeutschen Bahnknoten Nürnberg angeschlossen zu werden“. Dabei ist die Verknüpfung mit der Neubaustrecke Dresden – Prag sowie die Elektrifizierung von Görlitz nach Dresden enorm wichtig, wie der Referatsleiter Schienenverkehr des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung, Heinz-Georg Donner, den Oberbürgermeistern veranschaulichte.
Die Teilnehmer der Sitzung sind sich darin einig, dass die internationale Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale in den letzten Jahren wegen der industriellen Erneuerung von Mittel- und Osteuropa und der geopolitischen Entwicklung stark zuge-nommen hat. Deshalb kommt es nun auf ein gelingendes Zusammenspiel aller Beteiligten an, dass der Ausbau binnen weniger Jahre in Angriff genommen werden kann. Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz wird das Planen und Bauen zusammen mit den Landkreisen und Kommunen vor Ort nach Kräften unterstützen.

19/01/2026

Die Planungen zum Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale müssen jetzt synchronisiert und zügig vom Bund beauftragt werden, damit ab 2029 gebaut werden kann.
🚉🚊👍

Die baldige Wiederaufnahme der Planungen zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale stand im Fokus des Treffens der Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes in Plauen. Über den aktuellen Stand des Projekts hat Martin Walden berichtet, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen.
Die Signale werden auf Grün gestellt, nach Jahren des Stillstands soll das Projekt fortgeführt werden. Bund, Bahn und der Freistaat Bayern sind sich einig, die Stre-ckensperrung zum Ersatz der 18 maroden Bahnbrücken im Pegnitztal zu nutzen, um den Streckenabschnitt Nürnberg – Schnabelwaid zu elektrifizieren. Die Baumaßnah-men sollen endlich Ende des Jahrzehnts beginnen.
Damit würde der drängende Wunsch der Städte, Gemeinden und Landkreise berücksichtigt, in den langen Sperrzeiten nicht nur die zahlreichen Brücken zu sanieren und zu erneuern. „Wir können eine weitaus höhere Akzeptanz für den dauerhaften Schie-nenersatzverkehr erreichen, wenn nicht nur Versäumtes nachgeholt wird, sondern spürbare Verbesserungen des Bahnbetriebs angegangen werden. Dies wird durch die längst überfällige Elektrifizierung im Pegnitztal erreicht,“ so der Bayreuther Ober-bürgermeister Thomas Ebersberger, der wegen der hohen Reisendenzahlen von und nach Bayreuth besonders betroffen ist. Durch die Bündelung von Brückenerneuerung und Elektrifizierung wird nicht nur Zeit gewonnen, sondern viel Geld gespart.

Die derzeitige Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale im Pegnitztal ist wegen akuter Schäden an den Widerlagern der baufälligen Brücken erforderlich. Sie wirkt sich auch auf die sächsischen Fahrgäste aus. „Die Reise auf der Sachsen-Franken-Magistrale hat bereits 2013 durch das Umsteigen in Hof von den neuen elektrischen Triebwagen auf die Dieseltriebwagen an Qualität verloren. Durch die seit dem 19. September 2025 andauernde Streckensperrung sind weitere Einschränkungen auf bayerischer Seite wie Schienenersatzverkehr und deutlich längere Fahrzeiten hinzu-gekommen, und das noch bis zum nächsten Sommer“, kritisiert der Gastgeber der Sitzung, Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner. „Wir erwarten daher die Strate-gie der DB InfraGO und des Bundesverkehrsministeriums, durch die Bündelung der künftigen Baumaßnahmen die Sperrzeiten zu minimieren, sowie die zügige Umsetzung“, so die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt.

Die Bündelung und der ambitionierte Zeitplan für den Ausbau sind jedoch nur einzu-halten, wenn die Planungen rasch fortgesetzt werden. „Es steht die Beauftragung der DB InfraGO durch das Bundesverkehrsministerium aus, die wir bald erwarten“, gibt sich der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel optimistisch.

Nach den Worten von Oberbürgermeisterin Eva Döhla aus Hof hat die Elektrifizie-rung der Franken-Sachsen-Magistrale europäische Bedeutung: „Mit dem Ausbau wird eine immer noch klaffende Fahrdrahtlücke zwischen Ost und West geschlossen. Gleich vier leistungsfähige Bahnstrecken in Sachsen und Böhmen warten darauf, elektrisch an den süddeutschen Bahnknoten Nürnberg angeschlossen zu werden“. Dabei ist die Verknüpfung mit der Neubaustrecke Dresden – Prag sowie die Elektrifi-zierung von Görlitz nach Dresden enorm wichtig, wie der Referatsleiter Schienenverkehr des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung, Heinz-Georg Donner, den Oberbürgermeistern veranschaulichte.
Die Teilnehmer der Sitzung sind sich darin einig, dass die internationale Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale in den letzten Jahren wegen der industriellen Erneuerung von Mittel- und Osteuropa und der geopolitischen Entwicklung stark zuge-nommen hat. Deshalb kommt es nun auf ein gelingendes Zusammenspiel aller Beteiligten an, dass der Ausbau binnen weniger Jahre in Angriff genommen werden kann. Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz wird das Planen und Bauen zusammen mit den Landkreisen und Kommunen vor Ort nach Kräften unterstützen.

19/01/2026

Oberbürgermeister drängen auf gleichzeitige Brückenerneuerung und Elektrifizierung
Die Planungen zum Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale müssen jetzt syn-chronisiert und zügig vom Bund beauftragt werden, damit ab 2029 gebaut wer-den kann.
Die baldige Wiederaufnahme der Planungen zur Elektrifizierung der Franken-Sach-sen-Magistrale stand im Fokus des Treffens der Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes in Plauen. Über den aktuellen Stand des Projekts hat Mar-tin Walden berichtet, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen.
Die Signale werden auf Grün gestellt, nach Jahren des Stillstands soll das Projekt fortgeführt werden. Bund, Bahn und der Freistaat Bayern sind sich einig, die Stre-ckensperrung zum Ersatz der 18 maroden Bahnbrücken im Pegnitztal zu nutzen, um den Streckenabschnitt Nürnberg – Schnabelwaid zu elektrifizieren. Die Baumaßnah-men sollen endlich Ende des Jahrzehnts beginnen.
Damit würde der drängende Wunsch der Städte, Gemeinden und Landkreise berück-sichtigt, in den langen Sperrzeiten nicht nur die zahlreichen Brücken zu sanieren und zu erneuern. „Wir können eine weitaus höhere Akzeptanz für den dauerhaften Schie-nenersatzverkehr erreichen, wenn nicht nur Versäumtes nachgeholt wird, sondern spürbare Verbesserungen des Bahnbetriebs angegangen werden. Dies wird durch die längst überfällige Elektrifizierung im Pegnitztal erreicht,“ so der Bayreuther Ober-bürgermeister Thomas Ebersberger, der wegen der hohen Reisendenzahlen von und nach Bayreuth besonders betroffen ist. Durch die Bündelung von Brückenerneuerung und Elektrifizierung wird nicht nur Zeit gewonnen, sondern viel Geld gespart.
Die derzeitige Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale im Pegnitztal ist wegen akuter Schäden an den Widerlagern der baufälligen Brücken erforderlich. Sie wirkt sich auch auf die sächsischen Fahrgäste aus. „Die Reise auf der Sachsen-Franken-Magistrale hat bereits 2013 durch das Umsteigen in Hof von den neuen elektrischen Triebwagen auf die Dieseltriebwagen an Qualität verloren. Durch die seit dem 19. September 2025 andauernde Streckensperrung sind weitere Einschränkungen auf bayerischer Seite wie Schienenersatzverkehr und deutlich längere Fahrzeiten hinzu-gekommen, und das noch bis zum nächsten Sommer“, kritisiert der Gastgeber der Sitzung, Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner. „Wir erwarten daher die Strate-gie der DB InfraGO und des Bundesverkehrsministeriums, durch die Bündelung der künftigen Baumaßnahmen die Sperrzeiten zu minimieren, sowie die zügige Umset-zung“, so die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt.
Die Bündelung und der ambitionierte Zeitplan für den Ausbau sind jedoch nur einzu-halten, wenn die Planungen rasch fortgesetzt werden. „Es steht die Beauftragung der DB InfraGO durch das Bundesverkehrsministerium aus, die wir bald erwarten“, gibt sich der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel optimistisch.

Nach den Worten von Oberbürgermeisterin Eva Döhla aus Hof hat die Elektrifizie-rung der Franken-Sachsen-Magistrale europäische Bedeutung: „Mit dem Ausbau wird eine immer noch klaffende Fahrdrahtlücke zwischen Ost und West geschlossen. Gleich vier leistungsfähige Bahnstrecken in Sachsen und Böhmen warten darauf, elektrisch an den süddeutschen Bahnknoten Nürnberg angeschlossen zu werden“. Dabei ist die Verknüpfung mit der Neubaustrecke Dresden – Prag sowie die Elektrifi-zierung von Görlitz nach Dresden enorm wichtig, wie der Referatsleiter Schienenver-kehr des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung, Heinz-Georg Donner, den Oberbürgermeistern veranschaulichte.
Die Teilnehmer der Sitzung sind sich darin einig, dass die internationale Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale in den letzten Jahren wegen der industriellen Er-neuerung von Mittel- und Osteuropa und der geopolitischen Entwicklung stark zuge-nommen hat. Deshalb kommt es nun auf ein gelingendes Zusammenspiel aller Betei-ligten an, dass der Ausbau binnen weniger Jahre in Angriff genommen werden kann. Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz wird das Planen und Bauen zusammen mit den Landkreisen und Kommunen vor Ort nach Kräften unterstützen.

Oberbürgermeister drängen auf gleichzeitige Brückenerneuerung und Elektrifizierung  🚉🚈🚆🚊💨Die Planungen zum Ausbau der Fr...
19/01/2026

Oberbürgermeister drängen auf gleichzeitige Brückenerneuerung und Elektrifizierung 🚉🚈🚆🚊💨
Die Planungen zum Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale müssen jetzt synchronisiert und zügig vom Bund beauftragt werden, damit ab 2029 gebaut werden kann.

Die baldige Wiederaufnahme der Planungen zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale stand im Fokus des Treffens der Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes in Plauen. Über den aktuellen Stand des Projekts hat Martin Walden berichtet, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen.

Die Signale werden auf Grün gestellt, nach Jahren des Stillstands soll das Projekt fortgeführt werden. Bund, Bahn und der Freistaat Bayern sind sich einig, die Stre-ckensperrung zum Ersatz der 18 maroden Bahnbrücken im Pegnitztal zu nutzen, um den Streckenabschnitt Nürnberg – Schnabelwaid zu elektrifizieren. Die Baumaßnahmen sollen endlich Ende des Jahrzehnts beginnen.
Damit würde der drängende Wunsch der Städte, Gemeinden und Landkreise berück-sichtigt, in den langen Sperrzeiten nicht nur die zahlreichen Brücken zu sanieren und zu erneuern. „Wir können eine weitaus höhere Akzeptanz für den dauerhaften Schienenersatzverkehr erreichen, wenn nicht nur Versäumtes nachgeholt wird, sondern spürbare Verbesserungen des Bahnbetriebs angegangen werden. Dies wird durch die längst überfällige Elektrifizierung im Pegnitztal erreicht,“ so der Bayreuther Ober-bürgermeister Thomas Ebersberger, der wegen der hohen Reisendenzahlen von und nach Bayreuth besonders betroffen ist. Durch die Bündelung von Brückenerneuerung und Elektrifizierung wird nicht nur Zeit gewonnen, sondern viel Geld gespart.

Die derzeitige Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale im Pegnitztal ist wegen akuter Schäden an den Widerlagern der baufälligen Brücken erforderlich. Sie wirkt sich auch auf die sächsischen Fahrgäste aus. „Die Reise auf der Sachsen-Franken-Magistrale hat bereits 2013 durch das Umsteigen in Hof von den neuen elektrischen Triebwagen auf die Dieseltriebwagen an Qualität verloren. Durch die seit dem 19. September 2025 andauernde Streckensperrung sind weitere Einschränkungen auf bayerischer Seite wie Schienenersatzverkehr und deutlich längere Fahrzeiten hinzugekommen, und das noch bis zum nächsten Sommer“, kritisiert der Gastgeber der Sitzung, Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner. „Wir erwarten daher die Strategie der DB InfraGO und des Bundesverkehrsministeriums, durch die Bündelung der künftigen Baumaßnahmen die Sperrzeiten zu minimieren, sowie die zügige Umsetzung“, so die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt.
Die Bündelung und der ambitionierte Zeitplan für den Ausbau sind jedoch nur einzuhalten, wenn die Planungen rasch fortgesetzt werden. „Es steht die Beauftragung der DB InfraGO durch das Bundesverkehrsministerium aus, die wir bald erwarten“, gibt sich der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel optimistisch.

Nach den Worten von Oberbürgermeisterin Eva Döhla aus Hof hat die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale europäische Bedeutung: „Mit dem Ausbau wird eine immer noch klaffende Fahrdrahtlücke zwischen Ost und West geschlossen. Gleich vier leistungsfähige Bahnstrecken in Sachsen und Böhmen warten darauf, elektrisch an den süddeutschen Bahnknoten Nürnberg angeschlossen zu werden“. Dabei ist die Verknüpfung mit der Neubaustrecke Dresden – Prag sowie die Elektrifizierung von Görlitz nach Dresden enorm wichtig, wie der Referatsleiter Schienenver-kehr des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung, Heinz-Georg Donner, den Oberbürgermeistern veranschaulichte.
Die Teilnehmer der Sitzung sind sich darin einig, dass die internationale Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale in den letzten Jahren wegen der industriellen Erneuerung von Mittel- und Osteuropa und der geopolitischen Entwicklung stark zugenommen hat. Deshalb kommt es nun auf ein gelingendes Zusammenspiel aller Beteiligten an, dass der Ausbau binnen weniger Jahre in Angriff genommen werden kann. Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz wird das Planen und Bauen zusammen mit den Landkreisen und Kommunen vor Ort nach Kräften unterstützen.
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Gute Nachricht 🤩 Ein wichtiger Schritt im Projekt Elektrifizierung Schnabelwaid – Bayreuth ist geschafft 🚉🚊👍Die erste Le...
15/01/2026

Gute Nachricht 🤩
Ein wichtiger Schritt im Projekt Elektrifizierung Schnabelwaid – Bayreuth ist geschafft 🚉🚊👍

Die erste Leistungsphase, die sogenannte Grundlagenermittlung, wurde erfolgreich abgeschlossen. Das teilt die Deutsche Bahn mit. In der Grundlagenermittlung geht es darum, die Zielsetzung des Projekts klar zu definieren, die relevanten Randbedingungen festzulegen und eine erste Bestandsaufnahme vorzunehmen. Insgesamt gibt die Grundlagenermittlung die Richtung für alle weiteren Planungsschritte vor.

Die Kapazitätsuntersuchung sowie die Abstimmung mit den Kommunen und Behörden haben wichtige Ergebnisse für den Betrieb geliefert. So zeigt sich zum Beispiel, dass im Bahnhof Bayreuth Umbaumaßnahmen sinnvoll sind: Geplant ist der Einbau einer zusätzlichen Weiche. Dadurch können Zügen aus Richtung Neuenmarkt-Wirsberg bzw. Warmensteinach effizienter in den Bahnhof einfahren. Diese Maßnahme trägt dazu bei, den Betriebsablauf zu verbessern und die Leistungsfähigkeit des Knotens Bayreuth zu erhöhen.

Unter anderem konnte auch bei der bislang diskutierten Zweigleisigkeit die Fragestellung weiter eingegrenzt werden. Damit liegt nun eine präzisere Ausgangslage für die nächste Planungsphase vor: Lediglich ein vier Kilometer langer Abschnitt zwischen Neuenreuth und Bayreuth soll zweigleisig ausgebaut werden. So sind möglichst wenig Eingriffe und Baumaßnahmen notwendig, um dennoch möglichst effizient fahren zu können. Züge müssen dann nicht mehr im Bahnhof Neuenreuth auf entgegenkommende Züge warten, sondern können den Abschnitt gleichzeitig befahren. „Das ist eine weitere gute Nachricht für Bayreuth, denn es gab bei der Grundlagenermittlung auch kürzere Planungsvarianten“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.

Und wie geht es jetzt weiter?
Mit dem Abschluss der Grundlagenermittlung kann das Projekt nun in die zweite Leistungsphase, die Vorplanung, übergehen. Der nächste Schritt ist die EU-weite Ausschreibung dieser Planungsleistungen. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Vorplanung im Sommer 2026 beauftragt werden kann. Mit der Vorplanung beginnt die inhaltliche Ausarbeitung des Vorhabens. Es werden verschiedene Umsetzungsvarianten entwickelt und verglichen. Am Ende steht eine Vorzugsvariante, die anhand unterschiedlicher Kriterien ausgewählt wird - darunter Wirtschaftlichkeit, Eingriffe in Natur und Umwelt sowie die Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs während der Bauzeit.
Parallel dazu werden Untersuchungen des Baugrunds ausgeschrieben, um auch in dieser Hinsicht eine verlässliche Planungsgrundlage zu schaffen.

Bereits letzte Woche wurde bei der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die Umstellung auf Akkuzüge publik, dass nicht nur Bayreuth – Schnabelwaid elektrifiziert werden soll, sondern auch Bayreuth – Kirchenlaibach und Bayreuth – Trebgast. „Die Infrastrukturpläne der Bahn für die Zulaufstrecken von Bayreuth entsprechen damit unseren Wünschen und Forderungen, damit das Bahnfahren bequemer und verlässlicher wird“, zeigt sich Oberbürgermeister Thomas Ebersberger optimistisch.

Nun steht noch der Planungsbeginn für den ersten Abschnitt der Franken-Sachsen-Magistrale von Nürnberg bis Schnabelwaid aus, der vom Bundesverkehrsministerium für das Frühjahr angekündigt wurde. „Damit werden sich gleich mehrere Knoten lösen, nachdem wir mehrere Jahre Stillstand beim Bahnausbau erdulden mussten“, so der Oberbürgermeister, „das ist ermutigender Start ins neue Jahr“.

Wir sagen: Danke DBInfraGo 👍

Stadt Bayreuth IHK für Oberfranken Bayreuth Bayreuth.de Bayreuth Tourismus Deutsche Bahn Deutsches Dampflokomotiv Museum

Foto: DBInfraGo

08/01/2026

“Hier in der Region gibt es Rückhalt für die Elektrifizierung.”
- Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn zum Planungsauftrag des Akkunetzes Nordbayern 🚆🔋

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Moritz-Steinhäußer Weg 2
Hof

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