Jahrhundert hat die Pest große Teile der schwäbischen Alb befallen, wobei die Betroffenen schwarze Flecken auf der Haut aufwiesen. Da man zu dieser Zeit die Ursache, Herkunft oder Auswirkungen der Krankheit noch nicht kannte, dachte man diese Menschen hätten das Unheil über die Bewohner der schwäbischen Alb gebracht. Man fing somit an, die Betroffenen in den Wald zu verbannen. Die Verstoßenen lebt
en zurückgezogen und voller Scheu in Höhlen und Erdlöcher. Jahrelang lebten sie in der Wildnis, bauten sich Hütten und wohnten darin. Sie ernährten sich von Pflanzen und Beeren. Um ihren Bedarf an Fleisch zu stillen, gingen sie auf die Jagd. Die Tatsache, dass sie jahrelang verbannt waren, machte sich auch in ihrer Entwicklung bemerkbar. Von Generation zu Generation wurden sie immer animalischer und bestialischer. Sie kämpften jeden Tag neu ums Überleben. Die Waldbewohner wurden über Jahrzehnte hinweg nie mehr gesehen, doch wusste jeder von deren Existenz und fürchtete sich davor tief in den Wald zu gehen. Nach vielen Jahrhunderten der Verbannung machten sich der Walschrat ond sei Waldweib auf den Weg zurück in die Zivilisation um an der Fasnet eure Veranstaltung zu besuchen …
Vereins - Maske – und Häsbeschreibung
Wir sind noch ein kleiner Verein, der im März 2016 mit 12 Personen gegründet wurde. Inzwischen sind wir eine kleine Gruppe mit 27 aktiven Mitgliedern und möchten in der nächsten Fasnetssaison mit Spaß und Freunde an der Fasnet teilnehmen. Ein paar Worte zu unserem Aussehen. Wir gestalten unser Häs und unsere Maske selbst. Das setzt sich so um, dass wir eine Grundform von Maske und Häs haben, aber jedes Mitglied kann und darf sich selbst im nähen, schnitzen, ausbauen und designen seines Häs und der Maske ausleben. Dennoch hat unsere Gruppe ein Gemeinschaftsbild, und das macht uns einzigartig interessant. Für den Zuschauer bringen wir bei einem Umzug viel Abwechslung mit. Unser Verein besitzt zwei Masken. Zum einen haben wir den Waldschrat, der ein wenig gruselig und furchteinflössend ist. Zum anderen haben wir sei Waldweib, sie wirkt geheimnisvoll und urig. Beide Masken tragen Haare aus Ross-Schweifen und Fell. Das Häs gestaltet sich aus Fell oder Leder von einheimischen Tieren das in den Farben schwarz, braun, beige und weiß gehalten ist. Diverse Accessoires sind natürlich auch dabei. Das fängt an bei Lederpeitschen und geht über Ketten, Kuhschwänzen, Schellen bis hin zur langen Roßschweifpeitsche.