Feuerwehr Hitzacker

Feuerwehr Hitzacker Die Freiwillige Feuerwehr Hitzacker (Elbe) ist eine Schwerpunktwehr in der Samtgemeinde Elbtalaue.

03/06/2026

+++Einsatz 29/2026 (02.06.) - Unterstützung Rettungsdienst+++
Wir unterstützten den Rettungsdienst bei einem internistischen Notfall an einer Schule in Hitzacker.

31/05/2026

+++Einsatz 28/2026 (30. Mai) - Einsatz auf der Elbe +++
Drei Einsatzkräfte nach Bootsunfall gerettet
Neu Darchau. Am Sonnabendvormittag kam es auf der Elbe bei Neu Darchau zu einem größeren
Rettungseinsatz mehrerer Feuerwehren und Rettungskräfte. Anlass war ein Bootsunfall während
einer Übung der Feuerwehr Neuhaus.
Nach ersten Informationen waren drei Mitglieder der Feuerwehr Neuhaus mit einem
Feuerwehrboot auf der Elbe unterwegs, als das Wasserfahrzeug während der Übung kenterte. Die
drei Einsatzkräfte stürzten dabei ins Wasser. Aufgrund der gemeldeten Notlage wurden die
Feuerwehren Neu Darchau-Schutschur und Hitzacker zur Menschenrettung auf die Elbe alarmiert.
Dank der getragenen Schwimmwesten konnten die verunglückten Feuerwehrangehörigen schnell
lokalisiert und aus dem Wasser gerettet werden. Eine Person wurde vorsorglich zur weiteren
medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Über die Schwere möglicher
Verletzungen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Neben den Feuerwehren Neu Darchau-Schutschur und Hitzacker waren nach Angaben von
Ortsbrandmeister Holger Karstens zahlreiche weitere Einsatzkräfte vor Ort. Aus dem Landkreis
Lüneburg unterstützten die Feuerwehren Walmsburg, Bleckede und Barskamp den Einsatz. Auf
dem Wasser kamen die Feuerwehrboote aus Neu Darchau-Schutschur, Walmsburg und Bleckede
zum Einsatz. Darüber hinaus standen weitere Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei bereit.
Durch das schnelle und koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Einsatzkräfte konnte die
Rettungsaktion zügig und erfolgreich abgeschlossen werden. Für die betroffenen
Feuerwehrangehörigen ging der Vorfall trotz der zunächst gefährlichen Lage glimpflich aus.

Text: Florian Schulz (Pressesprecher Feuerwehr Elbtalaue)

31/05/2026

+++Einsatz 27/2026 (24. Mai) - Alarmierung der Führungsstaffel +++ Am frühen Nachmittag des Pfingstsonntags (24.05.2026) kam die Alarmierung bei der Führungsstaffel zu einem Einsatz mit dem Stichwort „B3 – Wohnhaus in Vollbrand“ in Prisser.
Die Führungsstaffel unterstützte die Einsatzleitung vor Ort bei der Koordination und Dokumentation des Einsatzgeschehens. Während des laufenden Einsatzes wurden die Führungs- und Kommunikationsaufgaben übernommen, um die Einsatzleitung zu entlasten und einen geordneten Einsatzablauf sicherzustellen.

31/05/2026

+++ Einsatz 26/2026 (23.Mai) - Leichte Rauchentwicklung +++ Am 23.05.2026 wurde gegen 14:53 Uhr eine leichte Rauchentwicklung in einer Wohnung im Erdgeschoss gemeldet. Die betroffene Wohnung wurde umfassend erkundet. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Ereignisses beim Essen. Als Ursache der Rauchentwicklung wurde verbranntes Toastbrot in einem Toaster festgestellt. Zur Kontrolle und zum Ausschluss weiterer Gefahren wurde zusätzlich eine Wärmebildkamera eingesetzt. Dabei konnten keine Auffälligkeiten oder Anzeichen einer Brandentwicklung festgestellt werden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

18/05/2026
Beim gemeinsamen Übungsdienst  mit dem Deutschen Roten Kreuz trafen wir uns am vergangenen Montag in Hitzacker. Die Kame...
04/05/2026

Beim gemeinsamen Übungsdienst mit dem Deutschen Roten Kreuz trafen wir uns am vergangenen Montag in Hitzacker. Die Kameradinnen und Kameraden rund um Manuela und Michael Roost rückten mit mehreren Fahrzeugen des DRK an. Thema des Dienstes waren Erste Hilfe sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden die Teilnehmenden in Gruppen aufgeteilt und durchliefen verschiedene Stationen.
Station 1: Wiederbelebung und Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit
An dieser Station ging es um die richtige Einschätzung der Lage und das anschließende Handeln. Zunächst musste festgestellt werden, ob eine Wiederbelebung (Reanimation) erforderlich ist oder ob die verunfallte Person „nur“ bewusstlos ist.
Dazu wird wie folgt vorgegangen:
1. Bewusstsein prüfen:
Die Person wird laut angesprochen („Hallo, können Sie mich hören?“) und vorsichtig an den Schultern gerüttelt. Reagiert sie nicht, gilt sie als bewusstlos.
2. Atmung kontrollieren:
Der Kopf wird vorsichtig überstreckt (Kopf in den Nacken legen, Kinn anheben), um die Atemwege freizumachen. Dann wird maximal 10 Sekunden lang geprüft: Sehen (hebt sich der Brustkorb?), Hören (Atemgeräusche?), Fühlen (Atemluft an der Wange?).
3. Entscheidung treffen:
o Normale Atmung vorhanden:
Die Person ist bewusstlos, aber nicht reanimationspflichtig. In diesem Fall wird sie in die stabile Seitenlage gebracht, um die Atemwege freizuhalten und ein Ersticken (z. B. durch Erbrochenes) zu verhindern. Anschließend wird regelmäßig die Atmung kontrolliert und der Notruf abgesetzt.
o Keine oder keine normale Atmung:
Es liegt ein Atemstillstand bzw. Kreislaufstillstand vor → Reanimation notwendig.
4. Reanimation durchführen:
o 30 Herzdruckmassagen (kräftig und schnell, etwa 100–120 pro Minute, mittig auf den Brustkorb drücken)
o 2 Beatmungen
o Im Wechsel fortfahren (30:2), bis Hilfe eintrifft
Zusätzlich wurde an der Station das Einsetzen eines Guedel-Tubus geübt, um die Atemwege bei bewusstlosen Personen freizuhalten.

Station 2: Wundversorgung und Blutstillung
An der zweiten Station lag der Schwerpunkt auf der Versorgung von Verletzungen sowie dem Stillen von Blutungen. Geübt wurden der einfache Verband, der Druckverband sowie der Einsatz eines Tourniquets.
1. Einfacher Verband:
Dieser wird bei kleineren Verletzungen eingesetzt, um die Wunde zu schützen und zu versorgen. Zunächst wird – wenn möglich – eine sterile Wundauflage auf die Verletzung gelegt. Anschließend wird diese mit einer Mullbinde fixiert. Wichtig ist dabei, sauber zu arbeiten und die Wunde möglichst keimfrei abzudecken.
2. Druckverband:
Der Druckverband kommt bei stärkeren Blutungen zum Einsatz. Ziel ist es, die Blutung schnell und effektiv zu stoppen.
Vorgehen:
o Wundauflage auf die Blutung legen
o Einen Druckkörper (z. B. Verbandpäckchen) direkt auf die Wunde platzieren
o Mit einer Binde fest umwickeln, sodass ausreichend Druck entsteht
Dabei ist darauf zu achten, dass der Verband fest genug sitzt, um die Blutung zu stillen, aber die Durchblutung nicht vollständig abgeschnitten wird (Durchblutung kontrollieren!).
3. Tourniquet:
Ein Tourniquet wird bei sehr starken, lebensbedrohlichen Blutungen an Armen oder Beinen eingesetzt, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
Anwendung:
o Oberhalb der Verletzung (herznah) anlegen
o Fest zuziehen, bis die Blutung gestoppt ist
o Zeitpunkt der Anlage dokumentieren
Der Einsatz eines Tourniquets ist eine drastische Maßnahme und wird nur angewendet, wenn es unbedingt notwendig ist, da die Blutzufuhr vollständig unterbrochen wird.

Station 3: Patiententransport mit dem Viertragewagen
An der dritten Station wurde der sichere Transport von verletzten oder erkrankten Personen mit einem Viertragewagen geübt. Ziel war es, den Patienten möglichst schonend und gleichzeitig effizient zu bewegen.
Zunächst wurde das richtige Aufnehmen des Patienten auf die Trage trainiert. Dabei ist besonders wichtig, dass alle Helferinnen und Helfer ihre Bewegungen koordinieren und klare Kommandos geben. In der Regel übernimmt eine Person die Leitung und gibt die Anweisungen („Anheben“, „Absetzen“ etc.), damit alle gleichzeitig handeln.
Wichtige Punkte beim Patiententransport:
• Ruhiges und abgestimmtes Arbeiten:
Unkoordinierte Bewegungen können zu zusätzlichen Verletzungen führen oder bestehende verschlimmern.
• Richtige Trageweise:
Die Trage wird von vier Personen getragen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und den Patienten möglichst stabil zu lagern.
• Patientenbeobachtung:
Während des Transports wird ständig auf den Zustand des Patienten geachtet (Bewusstsein, Atmung, Schmerzen).
• Gelände beachten:
Hindernisse, unebenes Gelände oder enge Wege erfordern besondere Vorsicht und klare Kommunikation im Team.
• Schonender Transport:
Erschütterungen sollten möglichst vermieden werden, insbesondere bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen.
Durch die Übung konnten alle Teilnehmenden den sicheren Umgang mit der Trage sowie die Zusammenarbeit im Team praktisch festigen.

Am 17.April 2026 führte die Feuerwehr Volkfien einen gemeinsamen Übungsdienst mit Kameraden/innen aus Hitzacker durch. Z...
04/05/2026

Am 17.April 2026 führte die Feuerwehr Volkfien einen gemeinsamen Übungsdienst mit Kameraden/innen aus Hitzacker durch. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit zu stärken sowie den sicheren Umgang mit der Drehleiter in Verbindung mit Atemschutzgeräteträgern/innen praxisnah zu trainieren. Im Mittelpunkt stand insbesondere das Thema Vertrauen innerhalb des Trupps sowie das sichere und koordinierte Vorgehen bei Überstiegen von der Drehleiter in ein Gebäude. Ebenso wurde großer Wert auf die korrekte Handhabung und Bedienung verschiedener Armaturen gelegt, die im Einzelfall unter erschwerten Bedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Die angenommene Einsatzlage stellte die Einsatzkräfte vor eine realistische Herausforderung:
Ein Brand war im Untergeschoss eines Wohnhauses ausgebrochen, wodurch das Gebäude über den regulären Zugang/ Ausgang nicht mehr möglich war. Dichter Rauch und die Ausbreitung des Feuers machten ein Rausgehen über den Hauseingang unmöglich. Somit blieb nur der Weg über eine Drehleiter, die am Balkon des Gebäudes in Stellung gebracht wurde. Die eingesetzten Atemschutzgeräteträger/innen arbeiten sich zum Balkon vor und führten von dort aus, den kontrollierten und sicheren Überstieg in den Korb durch. Dieses anspruchsvolle Vorgehen erforderte höchste Konzentration, gegenseitiges Vertrauen und präzise Absprache zwischen den Trupps- und wurde von allen Beteiligten souverän gemeistert. Im weiteren Verlauf der Übung galt es, eine vermisste Person im Obergeschoß zu lokalisieren und zu retten. Auch diese Aufgabe konnte erfolgreich bewältigt werden: die Person wurde zügig gefunden und mittels Drehleiter nach draußen gebracht werden. Parallel zur Menschen Rettung wurden die Löscharbeiten eingeleitet. Auch hier kam die Drehleiter unterstützend zum Einsatz um von außen gezielt gegen den Brand im Untergeschoß vorzugehen. Durch das koordinierte Vorgehen konnte das Feuer effektiv bekämpft und ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude erfolgreich verhindert werden. An der Übung nahmen knapp 20 Kameraden/innen aus Volkfien und Hitzacker teil. Die Feuerwehr Hitzacker stellte dabei mit der Drehleiter (DLK 18/12) ein zentrales Einsatzmittel zur Verfügung. Zusätzlich brachten Sie auch Ihr Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) mit, dass die Wasserversorgung sicherstellte. Die gesamte Übung wurde von Ortsbrandmeister Michael Nieschulze organisiert und geleitet. Durch die realitätsnahe Darstellung der Einsatzlage sowie die klare Struktur der Übung konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Offene Fragen wurden direkt im Anschluss besprochen und geklärt, sodass die Teilnehmenden wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsätze mitnehmen konnten.

03/05/2026

+++Einsatz 25/2026 (02.Mai) - Qualmende Zapfsäule +++Am 02.05.2026 gegen 00:47 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer qualmenden Zapfsäule an einer Tankstelle alarmiert.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle konnte durch die Kräfte keine Feststellung gemacht werden. Es waren weder Rauch noch Feuer erkennbar.

Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, mit dem Hinweis, den zuständigen Service der Tankstelle zu verständigen, um die betroffene Zapfsäule vorsorglich außer Betrieb zu nehmen.

Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden.

03/05/2026

+++Einsatz 24/2026 (24. April) - Einsatz Führungsstaffel +++ Am 24.04.2026 um 10:53 Uhr wurde die Führungsstaffel zu einem bestätigten Feuer in einem Tanklager in Dannenberg alarmiert.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage jedoch als weniger kritisch dar. Ursache für die Auslösung der Brandmeldeanlage (BMA) war eine größere Staubwolke.

Nach eingehender Kontrolle wurde die BMA durch die eingesetzten Kräfte aus Dannenberg zurückgestellt. Weitere Maßnahmen durch die Führungsstaffel waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz zeitnah beendet und die Rückfahrt angetreten werden konnte.

Adresse

Grüner Weg 6
Hitzacker
29456

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