04/10/2026
+++ Einsatz 58/2026 (01.Oktober) - Verrauchtes Wohnhaus+++Am frühen Donnerstagabend kam es zu einem Einsatz aufgrund eines verrauchten Wohnhauses. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich vermutlich um einen Fettbrand.
Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Gebäude. Ein offenes Feuer konnte nicht festgestellt werden. Im Gebäude war jedoch eine deutliche Verrauchung festzustellen, zudem war der Geruch von verbranntem Fett wahrnehmbar.
Zur Entrauchung wurde ein akkubetriebener Lüfter eingesetzt. Anschließend wurden die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden.
Eine Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
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Definition: Fettbrand
Ein Fettbrand entsteht, wenn Speiseöl oder Speisefett so stark erhitzt wird, dass es sich entzündet. Dabei können sehr hohe Temperaturen entstehen.
Wichtig: Einen Fettbrand niemals mit Wasser löschen! Das Wasser verdampft schlagartig und kann das brennende Fett explosionsartig verteilen. Dadurch besteht erhebliche Verbrennungs- und Brandgefahr.
Ein kleiner Fettbrand kann – sofern gefahrlos möglich – durch Abdecken mit einem geeigneten Deckel oder einer geeigneten Löschdecke erstickt werden. Anschließend die Hitzequelle abschalten und das Gefäß nicht bewegen.