19/10/2025
Nachdem einige nach dem gestrigen „Omahund“ fragte und somit das Thema Abschied immer wieder aufkam hier nun mal allgemein.
Der Omahund- Amber starb bereits 2022 in meinen (Jasmin) Armen.
Abschiede sind für uns leider nicht selten, gerade weil wir oft ganz bewusst alte und schwer kranke Tiere aufnehmen.
Und jedes Mal ist es anders. Es tut immer weh und ist traurig aber die Trauer an sich ist so unterschiedlich wie das Tier selbst.
Amber fehlt an so vielen Stellen, sie war mir immer eine gute Hilfe bei all den verängstigten Pflegehunden, Ziehmama für Weisenkinder… fast mein halbes Leben war sie an meiner Seite und doch war es ok als ihr Weg mit 16,5 Jahren und endlosen Erkrankungen zu Ende ging.
Vestibularsyndrom, Sponylose, Patella Luxation, später dann Demenz, Tumore, ziemlich taub und fast blind…
Palliativpflege ist nicht schön, nicht leicht und die Kosten ignorieren wir da ohnehin. Aber wir tun es doch immer und immer wieder.
Wir können generell nur ermutigen die letzte,so intensive Zeit zu nutzen und den Abschied so zu verarbeiten wie jeder individuell möchte.
Wann dann der Punkt des Abschieds kommt ist genauso individuell. Und manchmal muss man auch gehen lassen können.
Eine liebe Freundin sagte mal „mit dem Hund den man sich holt übernimmt man auch die Verantwortung am Ende Entscheidungen zu treffen die man niemals treffen möchte“
Und auch zur dauerhaften Diskussion, selbst auf Facebook von Fremden, wie man sich danach zu benehmen hat sehen wir ganz klar:
Es gibt kein zu früh einen neuen Hund, oder eine Pflicht sich schnell einen zu holen. Weder Beerdigung noch Kremierung, noch sonst eine Entscheidung die damit zusammen hängt sagt etwas über die Art der Liebe aus, die man für sein Tier fühlte. Und niemand hat das Recht sich da einzumischen.