Aquarienclub Braunschweig e.V.

Aquarienclub Braunschweig e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung der Zierfisch- und Wasserpflanzenzucht sowie die Verbreitung der Aquaristik. Wir sind ein gemeinnütziger Verein.

Was bietet Ihnen der Aquarienclub Braunschweig?
- Erfahrungsaustausch mit Züchtern und Haltern
- Teilnahme an Versammlungen (jeder 4. Donnerstag im Monat)
- Teilnahme an Vorträgen von Vereinsmitgliedern und anderen Referenten
- Teilnahme an Vereinsveranstaltungen wie z.B. Sommerfest
- Teilnahme als Anbieter auf unseren Zierfischbörsen
- Erwerb des Sachkundenachweises des VDA (Führerschein für

s Aquarium)
- Kostenlose Nutzung der umfangreichen Vereinsbibliothek
- Mitgliedschaft im VDA im Vereinsbeitrag enthalten
- Vierteljährlich erscheinendes Magazin VDA-aktuell
- In Mitgliedsbeitrag enthaltene Haftpflichtversicherung im Zusammenhang mit der Aquaristik (Fremdschäden)

Artemia. Oder: Wie ich versehentlich Herrscher eines salzigen Imperiums wurde.Es gibt Momente im Leben, da steht man im ...
14/06/2026

Artemia. Oder: Wie ich versehentlich Herrscher eines salzigen Imperiums wurde.
Es gibt Momente im Leben, da steht man im Baumarkt vor einem Mörtelkübel und denkt: "Heute gründe ich eine Zivilisation."
Normalerweise endet das mit einer Modelleisenbahn oder einer schlecht geplanten Kaninchenzucht.
Bei mir waren es Artemia.
Salinenkrebse.
Das klingt wie eine Steuerklasse für Hummer.
Tatsächlich handelt es sich um winzige Krebse, die aussehen, als hätte ein Wissenschaftler versucht, eine Garnele aus Büroklammern und Hoffnung zusammenzubauen.
Diese Viecher leben in Wasser, das so salzig ist, dass selbst die Nordsee daneben wirkt wie ein stilles Mineralwasser für sensible Orchideen.
Und genau deshalb faszinieren sie mich.
Die Natur hat sich irgendwann hingesetzt und gesagt:
"Weißt du was? Lass uns ein Tier erschaffen, das freiwillig dort lebt, wo jede andere Kreatur nach drei Minuten anfängt, Gott um Verzeihung zu bitten."
Artemia fanden die Idee offenbar gut.
Also kaufte ich einen Mörtelkübel.
Neunzig Liter.
Schwarz.
Sieht aus, als würde man darin entweder Beton anrühren oder einen Bond-Bösewicht verstecken.
Man füllt Wasser hinein.
Dann Salz.
Viel Salz.
Nicht "eine Prise".
Nicht "nach Geschmack".
Sondern Mengen, bei denen Nachbarn glauben, man wolle einen mittelgroßen Kabeljau einpökeln.
Hier geht es zum weiterlesen:https://www.aquarienclub.de/artemia-oder-wie-ich-versehentlich-herrscher-eines-salzigen-imperiums-wurde/

Aquarienfilterung – Warum das Wohnzimmer inzwischen aussieht wie die Brücke der EnterpriseFrüher war ein Aquarium ein Gl...
07/06/2026

Aquarienfilterung – Warum das Wohnzimmer inzwischen aussieht wie die Brücke der Enterprise
Früher war ein Aquarium ein Glaskasten mit Wasser drin. Fertig. Da schwammen ein paar Guppys herum, die Oma war zufrieden und der einzige technische Gegenstand war ein Heizstab, der aussah wie ein Tauchsieder aus einem sowjetischen Atom-U-Boot.
Heute?
Heute betritt man das Wohnzimmer und fragt sich, ob Captain Kirk gleich aus dem Badezimmer kommt und meldet: „Warp-Antrieb auf Stufe 9, die Neonsalmler sind bereit.“
Überall Schläuche.
Pumpen.
Controller.
LED-Anzeigen.
Apps.
WLAN.
Irgendwo piept etwas.
Man weiß nicht mehr, ob man ein Aquarium besitzt oder ob das Aquarium einen besitzt.
Und mittendrin sitzt der Aquarianer und erklärt mit glänzenden Augen: „Das ist nur die Rückförderpumpe.“
Nur.
Eine Rückförderpumpe.
Das klingt wie etwas, das normalerweise in einem Kernkraftwerk eingesetzt wird.
Dabei stellen viele Anfänger irgendwann dieselbe Frage:
„Was macht dieser verdammte Filter eigentlich den ganzen Tag?“
Eine berechtigte Frage.
Von außen betrachtet macht er exakt das Gleiche wie ein gelangweilter Beamter am Freitagnachmittag: Er sitzt da, brummt leise und bewegt sehr wenig.
Doch im Inneren herrscht Hochbetrieb.
HIer ghets zum weiterlesen:https://www.aquarienclub.de/aquarienfilterung-warum-das-wohnzimmer-inzwischen-aussieht-wie-die-bruecke-der-enterprise/

Hochzeit & fertig – Axel und Gabi haben geheiratet!Ja, unser Kolumnist Axel hat geheiratet.Genau der Axel. Der, der jede...
05/06/2026

Hochzeit & fertig – Axel und Gabi haben geheiratet!

Ja, unser Kolumnist Axel hat geheiratet.

Genau der Axel. Der, der jeden Sonntag seine Kolumne schreibt. Der, der es schafft, aus Aquaristik Geschichten zu machen. Der, der manchmal mit wenigen Sätzen mehr sagt als andere auf drei Seiten.

Ich kann mich noch an einen Sommertag vor ein paar Jahren erinnern. Axel, Gabi und ich saßen bei einem Kaffee zusammen. Irgendwann sagte ich zu ihm: „Axel, du hast das Zeug dazu, Kolumnen zu schreiben.“ Seine Antwort war ungefähr so motiviert wie ein Antennenwels beim 90-Prozent-Wasserwechsel:

„Hmmhm.“ Mehr nicht.

Dabei war eigentlich schon alles da. Der Humor. Die Beobachtungsgabe. Die Fähigkeit, die richtigen Worte zu finden.

Und Gabi? Die schaute damals nur kurz schräg zu ihm herüber. Mit diesem Blick, den nur Menschen beherrschen, die jemanden sehr gut kennen. Ein Blick, der sagte: „Ja, das kann er..“

Die Gabi hat jedenfalls einen Mann mit viel Humor, einem großen Herzen und einer beneidenswerten Fähigkeit gefunden, selbst alltägliche Dinge unterhaltsam zu erzählen.

Und auch Axel darf man zu seiner Wahl gratulieren. Gabi ist ein fröhlicher, herzlicher und liebenswerter Mensch, mit dem man gern Zeit verbringt.

Bleibt natürlich die große Frage: Wer hat eigentlich wen gefragt? Hat Axel um Gabis Hand angehalten? Oder hat Gabi den Axel gefragt? Ich weiß es nicht.

Meine persönliche Theorie ist allerdings: Der Antrag fiel an dem Tag, als Gabi sagte: „Eigentlich würde im Wohnzimmer auch noch ein größeres Aquarium passen.“

Spätestens da wusste Axel vermutlich: Die Frau ist die Richtige.

In diesem Sinne wünschen wir den beiden alles Gute für ihren gemeinsamen Weg, viele glückliche Jahre, beste Gesundheit und natürlich immer genügend Platz für das nächste Aquarium.

Herzlichen Glückwunsch!

03/06/2026
02/06/2026

Diskusfische mit Klaus Schmitz (Deutsche Cichliden-Gesellschaft)

Diskusfische sind für viele die Könige der Aquaristik – wunderschön, majestätisch und angeblich extrem schwierig zu halten. Doch stimmt das wirklich? Gemeinsam mit Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Deutschen Cichliden-Gesellschaft und langjährigem Diskusliebhaber, sprechen wir über die Faszination dieser besonderen Cichliden.

Klaus erzählt von seinen ersten Aquarien, außerdem geht es um typische Anfängerfehler, moderne Diskushaltung, Wildfänge vs. Nachzuchten und die Frage, ob Diskus wirklich so heikel sind, wie ihr Ruf behauptet.

Neben spannenden Einblicken in die Praxis sprechen wir auch über Tropheus, Vereinsarbeit in der DCG und darüber, wie sich die Aquaristik in Zukunft verändern könnte.

Eine Folge für alle, die Diskus lieben, verstehen wollen – oder bisher zu viel Respekt vor ihnen hatten.

auf Spotify: https://open.spotify.com/show/0Of2QPgfrnA2GFymIihTGH...
auf Amazon Music: music.amazon.de/podcasts/ad12ecb2-15b6-49e2-87e6-d8bbb5bae158/wasserwechsel..und weiteren Plattformen.

Sommer, Sonne und TeicheJa, jetzt ist es wieder soweit.Der Sommer klopft an die Tür. Nicht höflich. Der tritt die Tür ei...
31/05/2026

Sommer, Sonne und Teiche
Ja, jetzt ist es wieder soweit.
Der Sommer klopft an die Tür. Nicht höflich. Der tritt die Tür ein, setzt sich ungefragt aufs Sofa und sagt: „So. Wir sind jetzt draußen.“
Und plötzlich wollen alle einen Teich.
Das ist jedes Jahr dasselbe. Im Winter sitzt man noch mit einer Wolldecke auf dem Sofa und denkt über Heizkosten nach. Kaum zeigt das Thermometer mal zwei Tage hintereinander mehr als 20 Grad an, steht irgendeiner im Garten und sagt: „Hier könnte Wasser hin.“
Warum auch nicht?
Wasser beruhigt. Sagen Experten.
Mich beruhigt Wasser nur solange, bis ich die Rechnung für Teichfolie, Pumpe, Pflanzen, Kies, Steine, Randbefestigung, Filteranlage und das Spezialwerkzeug sehe, dessen Existenz ich bis dahin nicht einmal geahnt habe.
Aber gut.
Das Internet ist derzeit wieder voller Ideen. Jeder zweite Gartenblog präsentiert den „perfekten Naturteich“. Jeder dritte Influencer hat aus einem Mörtelkübel eine Wellnesslandschaft erschaffen, die aussieht wie ein exklusives Spa-Hotel für Wasserlinsen.
Da sitzt dann jemand auf einer Holzterrasse, trinkt Zitronenwasser und sagt: „Das hat nur ein Wochenende gedauert.“
Ja.
Und ich glaube auch, dass Waschbären ihre Steuererklärung selbst machen.
Die Wahrheit sieht anders aus.
Der durchschnittliche Teich beginnt nämlich nicht mit einer Schaufel.
Er beginnt mit drei Wochen Recherche, vier widersprüchlichen Ratgebern und dem Satz:
„Moment mal ... was ist eigentlich eine Flachwasserzone?“
Denn einfach ein Loch buddeln und Wasser reinlaufen lassen funktioniert ungefähr so gut wie ein Aquarium ohne Glas.
Da gibt es einiges zu beachten.
Wie tief soll der Teich werden?
Welche Pflanzen?
Wie viel Sonne?
Welche Tiere?
Hier gehts zum weiterlesen:https://www.aquarienclub.de/sommer-sonne-und-teiche/ 🐸

Die Rückkehr der Barsche — oder: Warum Erwachsene freiwillig mit Taschenlampen auf Aquarien starrenEs gibt Vereine.Und d...
24/05/2026

Die Rückkehr der Barsche — oder: Warum Erwachsene freiwillig mit Taschenlampen auf Aquarien starren
Es gibt Vereine.
Und dann gibt es Menschen, die freiwillig an einem Samstagmorgen in einem Gemeindesaal in Castrop-Rauxel sitzen und sich drei Stunden lang darüber unterhalten, warum der Apistogramma nijsseni beim Wasserwechsel „leicht beleidigt“ reagiert.
Das ist die Deutsche Cichliden-Gesellschaft.
Und ich meine das mit maximalem Respekt.
Deutsche Cichliden-Gesellschaft — kurz DCG — klingt erstmal wie eine Behörde, bei der man Formulare für seltene Barsche abstempeln lassen muss. So mit Zimmerpflanzen im Flur und einem Mann namens Dieter, der „nur bis halb zwölf“ da ist.
Aber nein.
Die DCG ist ein Paralleluniversum.
Ein Ort, an dem Leute nachts um zwei noch wachliegen und denken:
„Der pH-Wert war gestern irgendwie… arrogant.“
Da sitzen dann Menschen mit der Ernsthaftigkeit von Herzchirurgen vor Aquarien und sagen Sätze wie:
„Der Bock zeigt jetzt endlich Balzverhalten.“
Und du weißt nicht:
Geht’s um Fische oder um mittelalte Poetry-Slammer aus Wanne-Eickel.
Das Schöne ist:
Diese Leute sind komplett verloren. Aber auf die beste Art.
Normale Menschen gehen spazieren.
DCG-Leute fahren 600 Kilometer, um einen Fisch zu sehen, der aussieht wie ein leicht aggressiver USB-Stick mit Flossen.
Und dann stehen da zwanzig Erwachsene mit Taschenlampen vor einem Aquarium und murmeln ehrfürchtig:
„Guck mal… die Rückenflosse.“
Das ist wie Vogelkunde.
Nur mit mehr Heizstäben und weniger Tageslicht.
Die DCG macht ja nicht nur „Fische gucken“.
Nein. Die züchten. Forschen. Dokumentieren. Retten Arten. Schreiben Fachartikel mit Überschriften wie:
„Zur innerartlichen Aggression westafrikanischer Maulbrüter unter besonderer Berücksichtigung saisonaler Wasserparameter.“
Hier gehts zum weiterlesen:https://www.aquarienclub.de/die-rueckkehr-der-barsche-oder-warum-erwachsene-freiwillig-mit-taschenlampen-auf-aquarien-starren/

19/05/2026

Freiland-Aquaristik: Wenn dein Aquarium zurück in die Natur geht

Was passiert, wenn man sein Aquarium einfach nach draußen stellt? In dieser Folge wird aus einer scheinbar simplen Frage ein überraschend tiefes Thema: Freiland-Aquaristik.

Wir sprechen darüber, was es bedeutet, Aquarientiere und Pflanzen im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse zu halten – und warum das so viel mehr ist als „ein Aquarium draußen“. Statt kontrollierter Bedingungen erwarten dich Sonnenlicht, Regen, Insekten und echte Jahreszeiten.

Du erfährst:
* was Freiland-Aquaristik genau ist (und welche Begriffe es noch gibt)
* warum viele Aquarianer diesen Schritt wagen
* welche Behälter sich eignen – vom Eimer bis zum Teich
* welche Fische und Pflanzen draußen besonders gut funktionieren
* und welche Herausforderungen dich erwarten (Temperatur, Wetter, Kontrolle vs. Natur)

Außerdem teilen wir persönliche Erfahrungen, echte Learnings aus mehreren Jahren Praxis und genau diesen besonderen Moment am Morgen, wenn aus einem Aquarium plötzlich ein kleines Stück Natur wird.

Eine Folge über Kontrolle, Loslassen – und warum draußen oft die spannendere Aquaristik wartet.

auf Spotify: https://open.spotify.com/show/0Of2QPgfrnA2GFymIihTGH...
auf Amazon Music: music.amazon.de/podcasts/ad12ecb2-15b6-49e2-87e6-d8bbb5bae158/wasserwechsel..und weiteren Plattformen.

18/05/2026

Serie Panzerwelse – Part 5 – Zucht/ Vermehrung

Viele, die Panzerwelse halten, denken früher oder später über deren Zucht bzw. Vermehrung nach.
Der Anspruch an die Zucht unterscheidet sich, je nachdem, welche Panzerwelse man hält, erheblich. Um mit der Zucht der Panzerwelse zu beginnen und diese zu lernen, bieten sich vor allem Osteogaster aeneus oder Hoplisoma paleatum an. Diese Arten sind verhältnismäßig einfach zu züchten und verzeihen kleinere Fehler. Aber auch beispielsweise Hoplisoma sterbai lassen sich gut nachziehen.
Für eine gezielte Zucht der Panzerwelse sollten diese in einem Zuchtaquarium nach Art getrennt gehalten werden. Für kleinere Zuchtgruppen eignen sich oft Becken mit einer Größe von 60x30x30 cm. Möchte man jedoch größere Gruppen zur Zucht verwenden oder Tiere im Daueransatz halten, sind Becken mit Maßen von 80x40x40 cm vorteilhaft und ermöglichen eine artgerechtere Haltung.
Eine dünne Sand- oder Kiesschicht sowie ein paar kleine Verstecke reichen als Einrichtung völlig aus. Mehr braucht man in einem solchen Zuchtbecken nicht. Zur Fortpflanzung benötigen alle Panzerwelse weiches, leicht saures Wasser. Viel Arten sind jedoch schon deutlich angepasster und lassen sich bereits in mittelhartem Wasser ziehen.

Wichtig ist eine proteinreiche Fütterung, um die Weibchen zu konditionieren. Hierfür eignen sich Frostfutter und vor allem lebende Tubifex.
Wasserwechsel mit etwas kühlerem Wasser können das Laichen bei vielen Arten auslösen. Die Weibchen kleben die Eier dann an die Schreiben, feine Pflanzen oder in einen speziellen Laichmopp aus Wolle. Die Eier sollten aus dem Becken entfernt werden, da viel Arten ihre Eier oder später die Larven fressen würden.

Habt ihr schon Erfahrung mit der Zucht/Vermehrung von Panzerwelsen oder gibt es weitergehende Fragestellungen, die euch hierzu interessieren?

Adresse

Schierkenring 14
Hillerse
38543

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