01/08/2026
Am Donnerstag und Freitag beschäftigte ein großer Waldbrand die Feuerwehren des Landkreises Birkenfeld und darüber hinaus. Neben den Feuerwehren waren Kräfte aus der gesamten Blaulichtfamilie, Landwirte aus der Region sowie weitere Unterstützungskräfte im Einsatz. Am Ende erstreckte sich der Einsatz über eine Fläche von etwa 23 Hektar. Informationen zum Einsatz sind auf der Seite des Nationalparklandkreis Birkenfeld nachzulesen.
**Welche Erkenntnisse können wir bereits heute – nur einen Tag später – speziell für unsere Feuerwehr der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen mitnehmen?**
Wie bereits vor einigen Jahren prognostiziert, werden Vegetationsbrände auch in unserer Region künftig häufiger auftreten. Umso wichtiger ist es, frühzeitig in Ausbildung und die passende Ausrüstung zu investieren. Der Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich diese Entscheidungen bereits heute auszahlen.
Unsere Einheiten aus Herrstein und Herborn wurden am Donnerstag in den Einsatz gebracht. Dort kam erstmals das erst kürzlich beschaffte Modul **„Kreisregner“** im Bereich der Mülldeponie zum Einsatz. Damit wurde die angrenzende Vegetation bewässert, um einen Übergriff des Feuers auf die Deponie zu verhindern. Dieses Modul ist das erste seiner Art im Landkreis und hat sich bereits bei seinem ersten Einsatz hervorragend bewährt.
Darüber hinaus wurden mehrere Spotfeuer in unwegsamem Gelände mit Handwerkszeug und Löschwasser erfolgreich bekämpft.
In der Nacht unterstützten unsere Einheiten aus Rhaunen mit dem TLF 3000 sowie aus Sulzbach-Bollenbach mit dem UTV die weiteren Löschmaßnahmen. Die Einsatzkräfte arbeiteten die gesamte Nacht hindurch und erzielten weitere wichtige Erfolge. Dadurch konnten sich die nachrückenden Kräfte am Freitagvormittag gezielt auf die Suche nach Glutnestern in den einzelnen Einsatzabschnitten konzentrieren.
Hier waren unsere Einheiten aus Herrstein und Herborn – wie bereits am Vortag – gemeinsam mit den Kräften aus Idar-Oberstein im selben Einsatzabschnitt tätig. Unterstützt von Kräften von wurden Glutnester gezielt aufgespürt und abgelöscht. Auch das UTV bewährte sich dabei als schnelle, kleine und wendige Löscheinheit.
Neben den genannten Einheiten waren an beiden Tagen weitere Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr in der Technischen Einsatzleitung des Landkreises eingesetzt und unterstützten dort die Einsatzführung.
**Unser Fazit:** Dieser Einsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit aller Einsatz- und Unterstützungskräfte ist. Das professionelle und kameradschaftliche Miteinander war ein entscheidender Baustein für den Einsatzerfolg. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz.
Fotos: Feuerwehr