Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg

Bund Naturschutz Kreisgruppe Starnberg In unseren insgesamt 13 Ortsgruppen können auch Sie praktischen Naturschutz leisten, der zum Erhalt schützenswerter Lebensräume und Landschaften beiträgt.

Unser Fledermausnotruf, bei dem sich Ellen Hacker und Richard Gebendorfer seit Jahren engagieren, hat den 3. Platz beim ...
11/02/2026

Unser Fledermausnotruf, bei dem sich Ellen Hacker und Richard Gebendorfer seit Jahren engagieren, hat den 3. Platz beim Würmtaler Umweltpreis bekommen.

Wir gratulieren allen Preisträger:innen für euer großartiges Engagement!

Die Gautingerin erhält 3000 Euro für jahrzehntelanges Engagement. Drei Planegger Jugendliche landen mit ihrem Regenwasser-Kraftwerk auf Platz eins.

Online-Petition zum Thema Gewerbegebiet im Aubachtal06.02.2026Die Ortsgruppe Seefeld hat eine online-Petition zum Thema ...
06/02/2026

Online-Petition zum Thema Gewerbegebiet im Aubachtal

06.02.2026
Die Ortsgruppe Seefeld hat eine online-Petition zum Thema Gewerbegebiet im Aubachtal gestartet:

https://www.change.org/p/sch%C3%BCtzen-sie-das-aubachtal-vor-gewerbegebiets-bebauung?utm_medium=custom_url&utm_source=share_petition&recruited_by_id=7674bb10-034e-11f1-ad42-1b79bb45b63a

Wir wollen damit eine höhere Aufmerksamkeit auch außerhalb von Seefeld erzeugen, weil das Aubachtal durch die Verbindung zum Pilsensee und damit zum Ammersee eine überregionale Bedeutung hat. Auch die über 250 Jahre alte Eichenallee, ein FFH Gebiet, ist durch diese geplante massive Entwicklung betroffen, weil der Verkehr zunehmen wird.

Der BN verfolgt das Thema schon seit 2019, als die ersten Grundstücke von der Gemeinde erworben wurden. Nach dem die Planung für das Gewerbegebiet im Juni 2025 beschlossen wurde, im August 2025, hat der BN mit dem LBV zusammen einen Fragenkatalog an die Gemeinde Seefeld geschickt. Die Antworten waren sehr vage und nicht zufriedenstellend. Im Hintergrund liefen wahrscheinlich damals schon weitere Pläne: im Dezember 2025 hat die Gemeinde noch mehr Fläche dazugekauft. Es ist alles dokumentiert auf der BN-Internetseite.

Schützen Sie das Aubachtal vor Gewerbegebiets-Bebauung

Neues Kinderbuch: Die Ackertiere ziehen umAckerwildkräuter sind wichtige Nahrungsquellen für viele Insekten, Feldvögel u...
09/12/2025

Neues Kinderbuch: Die Ackertiere ziehen um

Ackerwildkräuter sind wichtige Nahrungsquellen für viele Insekten, Feldvögel und andere Tierarten in unseren Agrarlandschaften. Viele Äcker sind heute jedoch eintönig und Wildkräuter werden häufig nachhaltig bekämpft. Damit ist die Vielfalt an Lebensräumen und Nahrungsquellen für die Tiere, die hier leben, stark beeinträchtigt.


In einer reich bebilderten, spannenden Geschichte für Kinder ab dem Vorschulalter haben Christine Starostzik und Gabriele Baierl diese Problematik auf Anregung und mit Unterstützung der BN-Kreisgruppe Starnberg aufgegriffen. Sie möchten Kindern schon in jungen Jahren die Zusammenhänge in der Natur näherbringen. In diesem Buch zum Beispiel anhand des vielfältigen Lebens auf dem Acker.

Weil ihre Nahrung auf dem konventionell bewirtschafteten Feld immer knapper wird, beschließen die Ackertiere, sich zusammen einen neuen Lebensraum zu suchen. Auf dem Weg dorthin müssen sie allerdings einige Abenteuer bestehen. Doch die Mühe lohnt sich. Schließlich finden die Biene Api, die Hummel Bombi, der Schmetterling Optera, der Kiebitz Vanelli, die Feldlerche Alauda, der Feldhamster Crici, der Feldhase Lepi und die Goldlaufkäferdame Cara ein buntes Feld mit Nahrung und Unterschlupf für alle.

Erhältlich oder bestellbar im Buchhandel oder online sofort im epubli-Shop (www.epubli.com/shop) und bei Amazon sowie ab Ende November im BN-Shop https://service.bund-naturschutz.de und verschiedenen online-Buchhändlern.

04/12/2025
Leiht unsere Ki-Klima-Box für die Ferien aus  – ein Angebot für JugendlicheWir verleihen eine Aktionsbox “KI-Box Klima”....
04/12/2025

Leiht unsere Ki-Klima-Box für die Ferien aus – ein Angebot für Jugendliche
Wir verleihen eine Aktionsbox “KI-Box Klima”. Wir suchen aufgeweckte und digital affine junge Menschen ab etwa 13 Jahren, die sich diese Aktionsbox in den Ferien als eine kleine (Freundes-)Gruppe näher ansehen wollen. Wir verleihen die Box kostenlos und freuen uns, wenn wir danach Empfehlungen zur Nutzung oder tolle Werke präsentiert bekommen!
Die KI-Box Klima bietet jungen Menschen einen niedrigschwelligen und praxisorientierten Einstieg in die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz (KI) und Natürlicher Klimaschutz. Die Teilnehmenden erhalten eine gut bestückte Materialkiste. Ausgestattet mit Bausätzen, Spielen und aktivierenden Bildungsmaterialien bauen die Teilnehmenden Grundlagenwissen in beiden Themenfeldern auf und setzen eine der in der KI-Box Klima enthaltenen Aktionsideen um. Mehr unter: www.ki-box-klima.de
Interessierte schreiben gerne eine Mail an: [email protected]
Achtung! Es gibt nur eine Box zum Verleih!

Ein Tag für Ackerwildkräuter in WartaweilAm Freitag den 7.11.25 hat die Kreisgruppe Starnberg des BUND Naturschutz zum F...
11/11/2025

Ein Tag für Ackerwildkräuter in Wartaweil
Am Freitag den 7.11.25 hat die Kreisgruppe Starnberg des BUND Naturschutz zum Fachtag nach Wartaweil geladen. Vorausgegangen war eine zweijährige Erfassung von seltenen Ackerwildkräutern im Landkreis Starnberg. Die Kreisgruppe kümmert sich seit geraumer Zeit darum, dass diese bunten Begleiter der Äcker, die heute kaum mehr zu finden sind wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten und auf diese Weise gefördert werden können. Die Teilnehmer waren nicht nur aus dem Landkreis gekommen, sondern von weit her bis von Südtirol angereist.

Hohe Artenvielfalt im Landkreis
Der Agrarbiologe Dr. Stefan Meyer von der Universität Göttingen, der die Kartierung durchgeführt hat, konnte berichten, dass die wenigsten Äcker im Landkreis eine nennenswerte Artenvielfalt bei ihren Beikräutern aufweisen. 81 Äcker konnten genauer untersucht werden, dort kommen aber insgesamt 195 verschiedene Arten vor, von denen 27 in Bayern auf der Roten Liste stehen. Highlight war unter anderem der Wiederfund des Finkensame in Farchach nach 30 Jahren und der des Eiförmigen Tännelkrautes in Wörthsee, und der Erstnachweise von Sumpfquendel, Schlammling und Mauergipskraut in Ackerfehlstellen in Etterschlag.

Andechs als blütenreichste Gemeinde Bayerns
Die Äcker in Andechs beherbergen so viele bunt blühenden Wildkräuter, dass sie Andechs zur wohl blütenreichsten Gemeinde Bayerns machen, was Georg Scheitz, Bürgermeister der Gemeinde Andechs, der das Grußwort hielt, auch ein bisschen stolz macht. Als Ökopionier der ersten Stunde weiß er, dass „ein Landwirt ein Gefühl für seine Acker und die Pflanzen darauf braucht und nur so eine gedeihliche Ackerbewirtschaftung möglich ist“.

Fördermöglichkeiten vorgestellt
Der Schwerpunkt der Tagung drehte sich darum, was es für Möglichkeiten zur Förderung der Ackerflora gibt. Wichtig dabei sei vor allem die Bevölkerung, die die Vielfalt auf den Äckern einfordert.
Wie man Ackerbeikräuter am besten fördert und sogar ansäht und vermehrt, wurde von Heidi Lehmann von der Biobauern Naturschutz GmbH erläutert und von Florian Gäck, einem Landwirt aus Beilngreis sehr anschaulich dargestellt. „Ackerwildkräuter hört man schon von weitem, denn da summt es gewaltig. Das fällt jedem sofort auf.“

Flächeneigentümer „von der Ersatzbank holen“
Ein ganz wichtiger Bausteinstein zur möglichen Förderung wurde von Lioba Degenfelder vorgetragen, die sich mit Ihrem Projekt A.ckerwert um die Beratung von Flächeneigentümern kümmert, die sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusstwerden und das Gespräch mit ihren landwirtschaftlichen Pächtern suchen, um eine gute und nachhaltige Lösung bei der Bewirtschaftung zu finden. Das Potential solcher Flächen ist riesengroß, da in Bayern 51% der landwirtschaftlichen Flächen gepachtet sind.
Dr. Marion Rasp von der Bayerischen KulturLandStiftung stellte die Möglichkeiten dar, die sich mit Hilfe von Ausgleichsmaßnahmen bei Eingriffen umsetzten lassen. Dass man die Eingriffe auch auf Äckern ausgleichen kann ist noch nicht so bekannt. Oft hilft der Ackerwildkrautschutz gleichzeitig Bodenbrütern wie Feldlerche und Kiebitz.

Feldflorenreservat startet
Frau Rasp konnte auch über die ersten Schritte zu einem Feldflorenreservat berichten. Das bringt derzeit die Bayerische KulturLandStiftung in Kooperation mit der Regierung von Oberbayern auf Ackerflächen der Schutzgemeinschaft Ammersee e.V. in Andechs auf den Weg. Hier sollen die konkurrenzschwachen Arten durch eine besondere Bewirtschaftung gefördert werden. Es wird sehr spannend, was sich in den nächsten vier Jahren auf den Äckern, die bisher zum Teil konventionell bewirtschaftet werden, entwickeln wird.

Nicht nur die Verköstigung durch die schmackhaften Linsen und Brot vom Ackerwildkrautpatenschaftsprojekt der Familie Koböck aus Unterbrunn überzeugte die Teilnehmer. Durch den Austausch der positiven Beispiele waren alle sehr motiviert, sich weiter für die Förderung von Ackerwildkräutern einzusetzen. Es wurde vereinbart sich zu vernetzen, beispielsweise durch einen Runden Tisch auf lokaler Ebene.

Fotos: S. Meyer

gefördert durch
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus und Region Ammersee

BN-Ausstellung »Lebensraum naturnaher Garten« mit Beratung► Ausstellung zum naturnahen Garten im Walter-Hildmann-Haus (1...
11/11/2025

BN-Ausstellung »Lebensraum naturnaher Garten« mit Beratung

► Ausstellung zum naturnahen Garten im Walter-Hildmann-Haus
(18. bis 28. November 2025 zu den üblichen Öffnungszeiten,

► Beratung am 20.11.2025 von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr, Walter-Hildmann-Haus

► Dienstag 18.11.2025 um 19 Uhr, kleiner Saal, Walter-Hildmann-Haus :
Jubiläumsvortrag „Leben im naturnahen Garten“ von Michael J. Stiegler

► Ausstellung zum naturnahen Garten im Rathaus Gauting
vom 1. bis zum 5. Dezember 2025 zu den üblichen Öffnungszeiten

► Beratung am 2.12.2025 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Rathaus Gauting

Die Ausstellung „Der naturnahe Garten“ des BUND Naturschutz (BN) zeigt auf sechs Roll-Up-Plakaten mit vielen Fotos eindrucksvoll, wie nicht nur Schmetterlinge, Bienen und weitere Insekten, sondern auch Vögel und Igel von mehr Natur profitieren.

Gerade in Zeiten des dramatischen Artensterbens macht jedes Fleckchen Natur einen großen Unterschied und kann Wildbienen, Schmetterlingen & Co. neuen (Über!-)Lebensraum mit gutem Futterangebot schenken. Doch auch für uns Menschen sind solche blütenreichen Natur-Oasen ein Gewinn, denn sie bieten eine Augenweide und lassen uns Zusammenhänge verstehen.

Ganz gleich, ob man zuhause einen Garten oder einen Balkon hat, die Ausstellung zeigt viele leicht umsetzbare Anregungen. Lassen auch Sie sich von den Beispielen und den vielen Pflanzen- und Tierbildern dieser Ausstellung inspirieren!

Fellhorn-Ausbau zeigt Folgen des ModernisierungsgesetzesVor dem Ausbau der Seilbahn hätte es früher eine Umweltprüfung g...
11/11/2025

Fellhorn-Ausbau zeigt Folgen des Modernisierungsgesetzes
Vor dem Ausbau der Seilbahn hätte es früher eine Umweltprüfung gegeben. Durch neues Modernisierungsgesetz können Bauarbeiten zu Lasten der Natur sofort umgesetzt werden. Ziel des Gesetzes ist es, die kritische Öffentlichkeit auszuschließen.
Der BUND Naturschutz in Bayern sieht seine Kritik am 3. Modernisierungsgesetz durch aktuelle Entwicklungen am Skigebiet Fellhorn im Allgäu bestätigt. „Dort ist erstmalig nach Inkrafttreten des Modernisierungsgesetztes genau das eingetreten, was wir befürchtet haben“, erklärt der BN-Landesbeauftragte Martin Geilhufe. „Umfangreiche Eingriffe in die sensible Bergwelt können jetzt viel leichter ohne Umweltverträglichkeitsprüfung durchgezogen werden – zum Schaden der Natur und einem nachhaltigen, zukunftsgerichteten Tourismus.“
Durch das dritten Modernisierungsgesetz werde die Beteiligung der kritischen Öffentlichkeit bei solchen Vorhaben deutlich erschwert, so Geilhufe weiter: „Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist automatisch mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung verbunden. Umweltverbände wie der BUND Naturschutz können dabei Stellung nehmen und wichtige Impulse geben. Diese Möglichkeit wird nun systematisch beschränkt. Das ist eine gefährliche und zutiefst undemokratische Entwicklung. Abgesehen davon gehen wir davon aus, dass das Gesetz nicht mit EU-Recht vereinbar ist.“
Konkret geht es um die geplante Erweiterung der Scheidtobelbahn, deren Förderkapazität verdreifacht werden soll. Die Trasse führt durch ein Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, ein europäisches Vogelschutzgebiet, ein Landschaftsschutzgebiet und ein im Winter gesperrtes Wildschutzgebiet. Früher wäre für ein solches Vorhaben zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben gewesen. Erst auf Nachfrage des BN wurden die Unterlagen vom Landratsamt zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit dem Sessellift sind vier Pistenausbauten geplant, drei weitere sollen zusätzlich folgen.

Auch die Speicherkapazität für die Beschneiungsanlagen soll massiv erweitert werden: Das bisherige Speicherbecken im Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand umfasst 58 Mio. Liter. Ein zusätzlicher Neubau soll 170 Mio. Liter Wasser für Kunstschnee bereithalten – ein weiterer erheblicher Eingriff in das Ökosystem.
„Der ohnehin schon problematische Ausbau der Bahn zieht eine ganze Kette naturzerstörerischer Maßnahmen nach sich“, kritisiert Irmela Fischer, Vorstandsmitglied der BN-Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. „Der Umbau der ersten Piste läuft bereits. Praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit werden hier harte Fakten geschaffen. Ich habe mir die Baustelle angeschaut und mir blutet das Herz zu sehen, wie rücksichtslos mit unserer heimischen Natur umgegangen wird.“

Der BN befürchtet, dass die am Fellhorn begonnene Salamitaktik auch im übrigen bayerischen Alpenraum Schule machen wird. „Ohne Umweltprüfungen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit sollen so die letzten großen Projekte auf Kosten der Natur und zum Schaden der Allgemeinheit umgesetzt werden. Im Zeichen des Klimawandels und immer weniger Schnee im bayerischen Alpenraum eine höchst verstörende Vorstellung“, so Fischer abschließend.

Fotos: Pisten-Bauarbeiten am Fellhorn
Fotografin: Irmela Fischer, BN

Film mit Gesprächsangebot am kommenden Sonntag, 9.11.25, 10:30 im Kulturtheater  „Leben außer Kontrolle“ erzählt von gel...
04/11/2025

Film mit Gesprächsangebot am kommenden Sonntag, 9.11.25, 10:30 im Kulturtheater

„Leben außer Kontrolle“ erzählt von gelebter Verantwortung und von den Risiken der Gentechnik – für Landwirte wie für Verbraucher.
Als Bestandteil der Filmreihe „Bauern, Brot und Zukunft“ werden die Kinobesucher mitgenommen auf eine Reise zu Menschen, die Antworten auf die Frage suchen: Wie wollen wir in Zukunft leben, essen und wirtschaften?
Der Film zeigt, wie multinationale Konzerne wie Bayer/Monsanto ihre genmanipulierten Laborkreationen weltweit vermarkten. Dabei wird thematisiert, wie „Terminator-Samen“ traditionelle Arten verdrängen und Bauern weltweit die Kontrolle über ihre Pflanzen verlieren. Es wird eindrucksvoll die unkontrollierbare Gen-Verschmutzung der Natur gezeigt, beispielsweise durch genmanipulierte Rapssamen, die auf Bio-Felder wehen. Der Film befasst sich auch mit Vorfällen wie dem Entweichen von gentechnisch veränderten Lachsen und der kommerziellen Nutzung des Erbguts indigener Völker. „Leben außer Kontrolle“ stellt eine kleine Gruppe unabhängiger Wissenschaftler vor, die die Auswirkungen transgener Organismen auf die Umwelt und auf den Menschen, den Endverbraucher in der Gen-Food-Nahrungskette, untersuchen.
Im Anschluss an den Film lädt das Kino zu einer offenen Gesprächsrunde ein - diesmal kommt Dr. Christoph Then. Er ist der Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor der 2008 gegründeten Organisation Testbiotech e. V., eine unabhängige und gemeinnützige Institution für Folgenabschätzung im Bereich der Gentechnik. Ihre Arbeit basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und bewertet Informationen aus der Perspektive des Schutzes von Gesundheit, Umwelt und Natur.
https://kulturtheater-tutzing.de/09-11-leben-ausser-kontrolle-in-der-dokumentarfilm-reihe-bauern-brot-und-zukunft-matinee/

Wie die Streuobstwiesen-Förderung genau funktioniert kann man am Mittwoch, 5. November 2025, um 10 Uhr auf der Streuobst...
04/11/2025

Wie die Streuobstwiesen-Förderung genau funktioniert kann man am Mittwoch, 5. November 2025, um 10 Uhr auf der Streuobstwiese der Gemeinde Gauting aus erster Hand von Nicole Bottesch, der Streuobst-Expertin des BN, erfahren!
Man kann sich noch anmelden: [email protected] oder 08152 3990025.

Gemeinde Gauting und Kreisgruppe Starnberg

Earth Night Insekten sterben massenweise durch nächtliche Beleuchtung. Wenigstens eine dunkle Nacht im Jahr – dafür setz...
18/09/2025

Earth Night

Insekten sterben massenweise durch nächtliche Beleuchtung. Wenigstens eine dunkle Nacht im Jahr – dafür setzt sich die Initiative „Earth Night“ ein. Am 19. September ruft die Initiative dazu auf, ab 22 Uhr das Licht zu reduzieren oder abzuschalten.

Straßenlampen, Autoscheinwerfer, Leuchtreklame, Flutlichter auf Parkplätzen, Tankstellen und Sportanlagen, Strahler auf Baustellen, Gewerbeflächen und Baudenkmäler – für nachtaktive Insekten kann solche Beleuchtung zur Todesfalle werden, denn sie führt zum Zusammenbruch ihres Orientierungsvermögens. Um das große Insektensterben aufzuhalten, fordert der BUND Naturschutz in Bayern zusammen mit den „Paten der Nacht“, den Initiatoren dieser bundesweiten Aktion, ein Umdenken bei künstlichen Lichtquellen.

„Von den in Deutschland vorkommenden Insektenarten sind etwa 70 Prozent nachtaktiv. Viele davon sind bereits in ihrem Bestand gefährdet“, sagt der BN-Landesbeauftragte Martin Geilhufe. Für ihn steht fest: „Es ist höchste Zeit, die Beleuchtungsdauer zu verkürzen oder in bestimmten Fällen ganz auf nächtliche Beleuchtung zu verzichten. Wir fordern, alle unnötige Beleuchtung wo immer es geht dauerhaft abzuschalten. Dies leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz!“

Das Problem vieler nachtaktiver Insekten: Sie sehen noch bei sehr geringer Lichtstärke und werden von Licht angezogen. Haben sie eine künstliche Quelle entdeckt, umfliegen sie sie bis zur völligen Erschöpfung und fallen Fressfeinden zum Opfer. Bei Tagesanbruch räumen dann Vögel unter den noch immer an Hauswänden oder am Boden erstarrten Insekten auf. Oder die Insekten kollidieren mit der Lampe und werden angesengt. „Ganze Insektenpopulationen können so in der Stadt in kurzer Zeit zusammenbrechen. Das Massensterben der zum Licht gelockten Tiere kann nicht wettgemacht werden. Selbst scheinbar naturnahe Lebensräume in der Stadt verarmen so“, erklärt Geilhufe.

Adresse

Wartaweil 77
Herrsching Am Ammersee
82211

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
Dienstag 13:30 - 16:30
Donnerstag 13:30 - 16:30

Telefon

+81523990025

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