Ein beschaulicher und idyllischer Erzgebirgsort zwischen
Zschopautal (518m) und Hundsrücken (713m)
zwischen
Singerstein (696m) und Arztknochen (633m). Auf dieser Seite werden neben einigen Fotoimpressionen aus unserem Dorf und Umgebung, auch Veranstaltungshinweise und die ein oder andere Dorfneuigkeit erscheinen. Geschichtliches:
Der knapp 750 Einwohner zählende Ort Her
mannsdorf liegt in mitten des Erzgebirgskreises, nur 10 Kilometer von der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz entfernt. Seit 1999 ist das Dorf keine eigenständige Gemeinde mehr, sondern bildet, ebenso wie Schwarzbach, einen Ortsteil der Stadt Elterlein. Bauern aus Franken und Thüringen sollten den Erzgebirgskamm besiedeln und den Miriquidi urbar machen. Der Locator (Landverteiler) hieß Hermann und nannte die angelegte Siedlung nach sich. Jedoch ist die erste urkundliche Erwähnung nur auf das Jahr 1495 zurückzuführen. Zum Hauptbroterwerb diente viele Jahrzehnte die Landwirtschaft, doch auch am aufkommenden Berggeschrey im Erzgebirge war der Ort beteiligt. Neben einigen Stollen die betrieben wurden, war auch die Variante des Zinnseifens an den Bächen um das Dorf begehrt. Nachweislich schlugen auch Hermannsdorfer Bauern in ihren Wäldern das Buchenholz, welches für Sicherung und Ausbau der Stollen im Annaberger Revier gebraucht wurde. Hermannsdorf ist zusammen mit dem benachbarten Dörfel Pfarrdorf, und bekam bereits vor 1500 eine kleine Kirche an heutiger Stelle. Diese wurde im Jahr 1842 durch Umbauten erweitert und verschönert und bekam eine Orgel eingebaut. Mit aufkommender Industrialisierung in Deutschland vergrößerte sich die Einwohnerzahl stark. Neben kleineren Handwerksbetrieben blieb das Hauptaugenmerk auf der Landwirtschaft bestehen, sodass Hermannsdorf bis in die Gegenwart eines der wenigen erzgebirgischen Waldhufendörfer ist, welches den bäuerlichen Charakter im Siedlungsbild wahren konnte. Die ruhige Lage, eingebettet in ein Seitental der Zschopau und die Nähe zur Natur schätzen die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Familien des Ortes sehr. Michaeliskirche; im klassizistischen Stil umgebaut, mit einziger noch erhaltener "Poller-Orgel". dazugehörige Knabenschule
- Fachwerkhäuser (besonders im oberen Ortsteil)
- Naturschutzgebiet "Hermannsdorfer Wiesen" (eines der ältesten in Sachsen mit seltener Flora und Fauna)
sowie NSG "Moor an der Roten Pfütze" und NSG
"Lohenbachtal
- 5-jährig stattfindendes Feuerwehr- und Dorffest
- Ortspyramide mit Darstellung erzgebirgischer Szenen zur Advents- und Weihnachtszeit