Feuerwehr Herdecke

Feuerwehr Herdecke Offizielle Seite der Feuerwehr Herdecke Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke wurde im Jahr 1876 gegründet und ist eine Selbsthilfeinrichtung der Gemeinde.

Gut 120 ehrenamtliche Frauen und Männer haben sich heute in der Einsatzabteilung zusammengeschlossen um in der Stadt Herdecke die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr rund um die Uhr sicherzustellen. "Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr!"
Dafür stehen wir seit über 140 Jahren!

Dachstuhlbrand nach Gewitter in der Ender Mark – Feuerwehr verhindert größere Brandausbreitung(ca) - Die Freiwillige Feu...
21/06/2026

Dachstuhlbrand nach Gewitter in der Ender Mark – Feuerwehr verhindert größere Brandausbreitung

(ca) - Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke wurde am Freitagabend um 21:36 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Straße „Ender Mark“ alarmiert. Neben der Wasserrettung der zweite Großeinsatz am Abend.

Aufmerksame Nachbarn hatten Flammen und eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Dachstuhls neben einer Photovoltaikanlage bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Zuvor war über dem Stadtgebiet ein kräftiges Gewitter mit mehreren Blitzeinschlägen hinweggezogen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der engen und steilen Straße bestätigte sich die Meldung. Aus dem Dachfirst drang dichter Rauch, unter den Dachpfannen waren bereits offene Flammen sichtbar. Die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage erschwerte die Brandbekämpfung erheblich, da nicht alle Bereiche des Daches unmittelbar erreicht werden konnten.

Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurde umgehend ein C-Rohr im Außenangriff eingesetzt. Parallel ging ein weiterer Trupp unter Atemschutz mit einem zweiten C-Rohr in den Innenangriff vor. Die Bewohner des Hauses befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Urlaub. Nachbarn konnten der Feuerwehr einen Zweitschlüssel übergeben, sodass ein gewaltsames Öffnen des Gebäudes nicht erforderlich war.

Über die Drehleiter wurden anschließend Dachpfannen entfernt, um gezielt mit einem C-Rohr an die Brandstelle zu gelangen und das Feuer von außen bekämpfen zu können. Nachdem sich der Dachstuhl im Innenbereich zunehmend mit Rauch füllte, öffneten die Einsatzkräfte zusätzlich einen Teil der Gipskartonverkleidung im Dachgeschoss, um versteckte Glutnester aufzuspüren und gezielt mit geringen Wassermengen abzulöschen.

Die intensiven Maßnahmen zeigten schnell Wirkung. Bereits nach kurzer Zeit konnte der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“ melden. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Feuerwehr wurde eine Ausbreitung des Brandes auf den übrigen Dachstuhl verhindert.

Für die Feuerwehr Herdecke wurde Gesamtalarm ausgelöst. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Feuerwehr Witten, Löscheinheit Schnee und Löschzug der Berufsfeuerwehr Witten, den Löschzug Alt -Wetter der Feuerwehr Wetter (Ruhr) sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Witten. Mithilfe der Drohne wurden Wärmebilder des Daches erstellt, sodass die Einsatzleitung versteckte Glutnester und den Schadensumfang gezielt beurteilen konnte.

Zur Unterstützung und Beratung der Einsatzleitung war zudem der Einsatzführungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises vor Ort. Der Gerätewagen Atemschutz der Kreisfeuerwehrzentrale stellte den Austausch der eingesetzten Atemschutzgeräte sicher. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde eine Einsatzstellenhygiene durchgeführt, bei der kontaminierte Schutzkleidung gewechselt und Dekontaminationsmaßnahmen vorgenommen wurden.

Die Feuerwehr schaltete kurz nach Eintreffen die Photovoltaikanlage sowie den vorhandenen Batteriespeicher über die vorhandenen Not-Trenneinrichtungen ab. Zusätzlich erschien der Energieversorger an der Einsatzstelle und schaltete das Gebäude vollständig stromlos.

Im Anschluss wurde eine Brandwache der Feuerwehr eingerichtet, um ein Wiederaufflammen auszuschließen. Der Einsatz endete gegen 00:28 Uhr. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, mit der während des gesamten Einsatzes eine sehr gute Zusammenarbeit bestand. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt. Personen kamen bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden.

Zur Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit war außerdem der Pressesprecher der Feuerwehr Wetter (Ruhr) an der Einsatzstelle und unterstützte die Herdecker Kollegen entsprechend des bestehenden Konzeptes.

Der Einsatzleiter zog nach Abschluss des Einsatzes eine positive Bilanz. „Durch das schnelle, intensive und vor allem gezielte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Brandes auf den übrigen Dachstuhl verhindert werden. Das Schadensausmaß blieb dadurch vergleichsweise gering. Auch der Wasserschaden konnte durch den gezielten Löschmitteleinsatz auf ein Minimum begrenzt werden. Der Rauchschaden im Gebäude fiel nach erster Einschätzung lediglich marginal aus, sodass das Wohnhaus aus Sicht der Feuerwehr weiterhin bewohnbar ist. Das koordinierte Vorgehen aller beteiligten Einheiten trug maßgeblich dazu bei, größeren Sachschaden am Gebäude zu verhindern“.

Bildquellen: Andre Kalthoff, Florian Fernandez, Ali Aslan.

Mehrere Personen in der Ruhr sollten um Hilfe rufen - Großeinsatz am Harkortsee(ca/fw) Die Feuerwehr wurde am Freitagabe...
20/06/2026

Mehrere Personen in der Ruhr sollten um Hilfe rufen - Großeinsatz am Harkortsee

(ca/fw) Die Feuerwehr wurde am Freitagabend um 19:59 Uhr zu mehreren Hilfesuchenden Personen im Ruhrlauf am Harkortsee alarmiert. Die Erstmeldung hieß, dass die Einsatzstelle sich hinter dem Quartier Ruhraue befindet.

Beim Eintreffen wurde die Feuerwehr vorbildlich eingewiesen. Ein Herdecker Bürger hatte auch bereits seine Drohne in der Luft, um den Einsatzleiter explizit einzuweisen. Die Einsatzstelle befand sich auf Höhe des Viaduktes. Dort wurde ein Stand-up-Paddler vorgefunden. Dieser hatte sich bereits eigenständig aus dem Wasser begeben und war nicht in Not.

Jedoch wurden am Viadukt fünf Schuhe festgestellt und es waren zunächst keine Personen sichtbar. Die Zeugen berichteten außerdem, dass zuvor mehrere Personen um Hilfe geschrien haben und auch zuvor ins Wasser gesprungen waren von einer Anhöhe des Viaduktes.

Die Wetterlage war extrem schlecht für diesen Einsatz. Über der Einsatzstelle stand ein Gewitter und die ersten Blitze gefährdeten die Einsatzkräfte. Der Einsatzleiter ließ mit einem Boot der DLRG und der Feuerwehr eine Erstsuche starten, dann nahm er relativ schnell die Boote wieder vom Wasser, da eine sehr hohe Eigengefahr aufgrund der Gewitterlage bestand.

Es konnten dann auf Höhe des Kanuclubs weitere Stand-up-Paddler am Ufer in Schwimmkleidung angetroffen werden. Die hatten sich aufgrund der akuten Wetterlage selbst zum Ufer gebracht und in Sicherheit gebracht. Sie gaben an, nicht um Hilfe geschrien zu haben.

Auch das Herdecker Ordnungsamt sowie die Polizei unterstützen die Maßnahmen neben der Feuerwehr und der DLRG. Überörtliche Kräfte der Feuerwehr Witten waren mit der Kreisdrohne standardmäßig auf Anfahrt. Notarzt und Rettungswagen standen in Bereitstellung sowie weitere Wasserretter und Boote. Ein Tanklöschfahrzeug mit Strömungsrettern stand ebenfalls bereit.

"Abschließend handelt es sich um einen Alarm in guter Absicht, jedoch war die Situation für die Feuerwehr aufgrund der Gewitterlage sehr schwer einzuschätzen und man musste genau abwägen, welche Maßnahmen nun erforderlich sind, um sich nicht selber in Gefahr zu bringen", so der Einsatzleiter abschließend.

Fotos: © Florian Fernandez / News 4 Video-Line TV

Lange und intensive Ölspur – Polizei unterstützt bei aggressiver Person(ca) - Die Freiwillige Feuerwehr wurde am Mittwoc...
18/06/2026

Lange und intensive Ölspur – Polizei unterstützt bei aggressiver Person

(ca) - Die Freiwillige Feuerwehr wurde am Mittwochabend während des laufenden Übungsdienstes um 21:10 Uhr zu einer ausgedehnten Ölspur alarmiert. Diese erstreckte sich von der Hagener Straße bis in die Herdecker Innenstadt. Offenbar kam das Fahrzeug aus Richtung Hagen.

Bereits bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte eine massive Verunreinigung der Fahrbahn fest, die eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr darstellte. Auch auf der Umgehungsstraße (b 54) wurden intensive Ölanhaftungen festgestellt. Zur weiteren Erkundung wurden zwei Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt.

Im Bereich der Neuen Bachstraße konnte schließlich das mutmaßlich verursachende Fahrzeug, ein Hyundai, festgestellt werden. Aus dem Fahrzeug, an dem keine Kennzeichen erkennbar waren, liefen erhebliche Mengen an Betriebsmitteln aus.

Der 46- jährige Fahrzeugführer aus Hagen verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften sofort äußerst aggressiv und unkooperativ. Aufgrund der bedrohlichen, unübersichtlichen und angespannten Situation forderte die Feuerwehr die Polizei zur Unterstützung an. Während des Einsatzes zeigte sich die Person weiterhin äußerst aggressiv und schlug unter anderem auf ihr eigenes Fahrzeug ein. Offenbar kamen auch weitere Familienangehörige im Einsatzverlauf hinzu.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie zur Unterstützung der bereits eingesetzten Feuerwehrangehörigen wurden zwei weitere Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle entsandt. Im weiteren Verlauf trafen mehrere Fahrzeuge der Polizei ein und übernahmen die Sicherung der Einsatzkräfte.

Gegenüber den Einsatzkräften der Feuerwehr kam es jedoch zu keinen tätlichen Angriffen. Die Gesamtsituation wurde von den Einsatzkräften als sehr angespannt und schwer einschätzbar bewertet.

Die Ölspur, die sich über mehrere Straßen im Stadtgebiet von Herdecke erstreckte, wurde durch ein Fachunternehmen beseitigt. Es wurden diverse Warnschilder aufgestellt. Auch am Donnerstag mussten einige Stellen nochmals gereinigt werden.

Zur medizinischen Beurteilung wurde zudem der Rettungsdienst hinzugezogen. Nach der Sichtung wurde die Person zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Herdecke transportiert.

Für die Einsatzkräfte war dies leider kein alltäglicher Einsatz.

150 Jahre Feuerwehr Herdecke – Blaulichttag am BleichsteinIn diesem Jahr feiert die Feuerwehr Herdecke ihr 150-jähriges ...
14/06/2026

150 Jahre Feuerwehr Herdecke – Blaulichttag am Bleichstein

In diesem Jahr feiert die Feuerwehr Herdecke ihr 150-jähriges Bestehen.

Nach dem gelungenen Auftakt im Rahmen der Herdecker Maiwoche setzen wir unsere Jubiläumsveranstaltungen am 27. Juni mit einem besonderen Highlight fort.

Von 11 bis 17 Uhr laden wir herzlich zum Blaulichttag am Bleichstein ein.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Einblick in die Arbeit Ihrer Feuerwehr.

Wir präsentieren unsere Einsatzfahrzeuge mit moderner Technik und geben Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über unsere Aufgaben und unsere Ausrüstung zu informieren.

An unserem Infostand stehen wir gerne für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Mit einer Modenschau präsentieren wir die unterschiedliche Einsatzkleidung der Feuerwehr – vom Brandeinsatz bis hin zu technischen Hilfeleistungen.

Als Highlight wird auch unser Nachwuchs vertreten sein: Die Kinder- und Jugendfeuerwehr zeigt ihre Arbeit und gibt Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten, sich schon früh in der Feuerwehr zu engagieren.

Für Action sorgt unsere eindrucksvolle Vorführung einer Fett- und Spraydosenexplosion – hier wird es heiß und laut.

Am angrenzenden Harkortsee präsentiert sich zudem die Fachgruppe Wasserrettung.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

Darüber hinaus erwarten unsere kleinen Gäste eine große Rutsche sowie Fußball-Dart.

Kommen Sie vorbei, machen Sie Fotos, stellen Sie Ihre Fragen und lernen Sie Ihre Feuerwehr hautnah kennen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Bitte nutzen Sie die Parkmöglichkeiten am Schulzentrum.

Brandmeldeanlage im Gemeinschaftskrankenhaus ausgelöst – Kein Schadensereignis(ca) - Die Feuerwehr Herdecke wurde am Don...
12/06/2026

Brandmeldeanlage im Gemeinschaftskrankenhaus ausgelöst – Kein Schadensereignis

(ca) - Die Feuerwehr Herdecke wurde am Donnerstag um 9:53 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Gemeinschaftskrankenhaus alarmiert.

Die Einsatzkräfte waren besonders schnell vor Ort, da zum Alarmzeitpunkt im Gebäude bereits eine Brandverhütungsschau unter Beteiligung von drei Feuerwehrangehörigen stattfand. Parallel rückte der Löschzug von der Feuer- und Rettungswache aus.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass die Brandmeldeanlage versehentlich durch einen Wasserkocher ausgelöst worden war. Ein Brand oder sonstiges Schadensereignis lag nicht vor.

Nach Abschluss der Erkundungsmaßnahmen konnte der Einsatz ohne weitere Maßnahmen beendet werden.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Wittbräucker Straße – Fünf Verletzte bei Unfall mit drei Fahrzeugen(ca) / gw) - Die Feue...
10/06/2026

Schwerer Verkehrsunfall auf der Wittbräucker Straße – Fünf Verletzte bei Unfall mit drei Fahrzeugen

(ca) / gw) - Die Feuerwehr Herdecke wurde am Dienstagabend um 19:40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Wittbräucker Straße alarmiert. Auf Höhe des Wittbräucker Waldwegs / Weg am Eckenkamp waren aus bislang ungeklärter Ursache drei Pkw in einen Verkehrsunfall verwickelt. Die Einsatzstelle erstreckte sich über eine außergewöhnliche Länge von rund 300 Metern – vom Bereich Weg am Eckenkamp bis zum Parkplatz an der B 54.

Bereits vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte hatte ein zufällig vorbeikommender freiwilliger Feuerwehrangehöriger, der zugleich als Notarzt tätig ist, die Unfallstelle erkundet und erste medizinische Maßnahmen eingeleitet. Er übergab dem Einsatzleiter ein wichtiges Lagebild, wodurch die weiteren Maßnahmen gezielt eingeleitet werden konnten. Die ersten Kräfte trafen bereits nach 5 Minuten an der Einsatzstelle ein.

Insgesamt waren fünf Personen verletzt. Aufgrund der Ausdehnung der Einsatzstelle wurde diese in drei Einsatzabschnitte gegliedert. Zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge übernahmen jeweils die Sicherung und Betreuung der beteiligten Fahrzeuge sowie das Abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe. Auch der Brandschutz wurde jeweils sichergestellt. Glücklicherweise war keine Person in den Fahrzeugen eingeklemmt, sodass keine technische Rettung erforderlich wurde. Ein weiteres Fahrzeug kümmerte sich um die Sicherung der Einsatzstelle. Eine Drohne der Feuerwehr wurde auch zur Erkundung nach weiteren möglichen hilflosen Personen eingesetzt. Die unmittelbare Umgebung der Einsatzstelle wurde abgesucht.

Parallel richtete die Feuerwehr einen Einsatzabschnitt „Medizinische Rettung“ ein, der bis zum Eintreffen des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst des EN-Kreises durch eine ausgebildete Führungskraft der Feuerwehr geführt wurde. Auch die effektive Raumordnung der Rettungsmittel wurde in „Schrägparkposition“ vorgenommen. An einem nahegelegenen Parkplatz wurde eine zentrale Patientenablage eingerichtet, an der die Sichtung, Erstversorgung und Koordination der Verletzten sowie die Fahrzeugaufstellung des Rettungsdienstes erfolgte. Auch der Leitende Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises war vor Ort. Die Sichtung war schnell abgeschlossen und die Erstversorgung der Patienten war sichergestellt. Somit musste nicht auf das Stichwort „Massenanfall von verletzten Personen (MANV)“ erhöht werden.

Nach der medizinischen Erstversorgung wurden die fünf leicht verletzten Personen im Alter zwischen 21 und 66 Jahren zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser nach Witten transportiert.

Durch den Unfall entstand zudem erheblicher Sachschaden. Ein Verteilerkasten eines Telekommunikationsunternehmens sowie eine Mauer wurden u.a. schwer beschädigt. Aus einem der Unfallfahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls sogar zwei Räder herausgerissen, die auf dem Parkplatz sowie neben der Fahrbahn aufgefunden wurden.

Für die Feuerwehr Herdecke wurde Gesamtalarm ausgelöst. Insgesamt waren zwei Löschzüge im Einsatz. Der Einsatz konnte nach rund zwei Stunden beendet werden. Insgesamt waren vier Rettungswagen aus Herdecke, Wetter und Witten, ein Notarzt aus Herdecke, der leitende Notarzt sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst inklusive Führungsassistent vor Ort. Für die Betreuung der anwesenden Medienvertreter war der stellv. Pressesprecher aktiv vor Ort. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung wurde auch die Feuerwehr Wetter (Ruhr) -Löschzug Alt-Wetter zur Unterstützung alarmiert. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief vorbildlich und professionell. Im weiteren Einsatzverlauf stellten Kräfte der Feuerwehr Wetter gemeinsam mit einem Fahrzeug der Feuerwehr Herdecke den Grundschutz für das Herdecker Stadtgebiet sicher.

„Angesichts des erheblichen Schadensbildes und der weitläufigen Unfallstelle kann man von großem Glück sprechen, dass alle Beteiligten lediglich leichte Verletzungen erlitten haben“, so der Einsatzleiter abschließend.

Die Einsatzstelle wurde abschließend der Polizei übergeben. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden auch aufgrund der Intensität nach der Unfallaufnahme der Polizei durch ein Spezialunternehmen beseitigt.

Unterstützung bei Großbrand in Wetter - Feuerwehr Herdecke am Feiertag stark gefordert – Feuerwehr Herdecke zweimal in W...
05/06/2026

Unterstützung bei Großbrand in Wetter - Feuerwehr Herdecke am Feiertag stark gefordert – Feuerwehr Herdecke zweimal in Wetter im Einsatz.

(ca) / Die Feuerwehr Herdecke war am gestrigen Feiertag Fronleichnam über viele Stunden hinweg stark gefordert. Bereits um 10:16 Uhr wurde die Feuerwehr zur überörtlichen Unterstützung nach Wetter (Ruhr) alarmiert. Dort war es zu einem Großbrand in einem Industriebetrieb gekommen.

Ein Löschzug (ELW, HLF, TLF) machte sich umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Gleichzeitig wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet Herdecke an der Feuerwache sichergestellt – eine Entscheidung, die sich im weiteren Tagesverlauf auszahlen sollte. Ein Lagedienstführer koordinierte die Maßnahmen in der Einsatzzentrale.

Neben dem Einsatz in Wetter (Ruhr) mussten im Stadtgebiet mehrere kleinere Einsätze abgearbeitet werden. Hierzu gehörten unter anderem eine Ölspur sowie die Beseitigung eines umgestürzten Baumes sowie die Kontrolle eines Gerüstes im Herdecker Bach.

Um 12:30 Uhr erfolgte bereits die nächste Alarmierung zur Unterstützung nach Wetter. In Wetter-Grundschöttel, unweit der ersten Einsatzstelle, war eine Produktionshalle am Altenhofer Weg stark verraucht. Ein weiterer Löschzug der Feuerwehr Herdecke rückte daraufhin zur Einsatzstelle über die Autobahn 1 hin aus. Weitere Informationen zu diesem Einsatz sind den Veröffentlichungen der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zu entnehmen.

Währenddessen waren die Kräfte des ersten Löschzuges weiterhin bei dem Großbrand des Industriebetriebes am Ochsenkamp im Einsatz. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und mussten anschließend vor Ort dekontaminiert werden. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Herdecke übernahm die Führung des Bereitstellungsraumes. Darüber hinaus unterstützte der Pressesprecher der Feuerwehr Herdecke die Einsatzleitung bei der Presse – und Öffentlichkeitsarbeit.

Erst gegen 18:00 Uhr konnte der Einsatz für die Herdecker Kräfte beendet werden. Danach standen noch Aufrüstungs- und Reinigungsarbeiten an, die sich heute fortsetzten.

Insgesamt waren 52 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke den gesamten Feiertag über für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Herdecke und Wetter im Einsatz.

Besonders positiv zeigte sich erneut die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren über Stadtgrenzen hinweg. Die enge Vernetzung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte sowie die in den vergangenen Jahren entwickelten Einsatz- und Führungskonzepte haben sich bei dieser größeren Schadenslage erneut bewährt.

„Wenn Hilfe gebraucht wird, endet Verantwortung nicht an Stadtgrenzen – die Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis stehen zusammen.“ 🚒💪

Bildquelle: Pressestelle KfV, Alex Talash und Florian Fernandez.

Feuerwehr Herdecke am Wochenende mehrfach im Einsatz – Sieben weitere Einsätze am Samstag und Sonntag(ca) -  Für die Feu...
31/05/2026

Feuerwehr Herdecke am Wochenende mehrfach im Einsatz – Sieben weitere Einsätze am Samstag und Sonntag

(ca) - Für die Feuerwehr Herdecke verlief das Wochenende nach dem anstrengenden Unwettereinsatz am Freitag weiter arbeitsreich. Neben technischen Hilfeleistungen standen auch mehrere Tierrettungen sowie Unterstützungen für den Rettungsdienst auf dem Einsatzplan.

Bereits am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr um 7:11 Uhr zur Mühlenstraße alarmiert. Dort befand sich eine Entenfamilie in einer Notlage. Die Tiere konnten durch die Einsatzkräfte eingefangen und anschließend wieder sicher in die Freiheit entlassen werden.

Um 9:54 Uhr wurde die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei zu einer hilflosen Person hinter einer Wohnungstür im Ortsteil Kirchende angefordert. Nach dem Öffnen der Wohnung musste die Person leider verstorben aufgefunden werden.
Am späten Nachmittag erfolgte um 17:41 Uhr eine besondere Tierrettung auf Anforderung des Ordnungsamtes. Durch den Aufbau eines Gerüstes an einem Firmengebäude konnten Mauersegler, eine besonders geschützte Vogelart, ihre Brut- und Nistplätze nicht mehr erreichen. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt verschoben die Einsatzkräfte das auf Traufhöhe angebrachte Schutznetz des Gerüstes, sodass die Tiere wieder Zugang zu ihren Nestern erhielten. Das Ordnungsamt wird gemeinsam mit dem Eigentümer sowie dem NABU eine dauerhafte Lösung erarbeiten.

Insbesondere war die Feuerwehr am Sonntagmorgen gefordert: Hier setzte sich die Einsatzserie fort. Um 7:49 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße „Am Berge“ alarmiert. Hier sollte Wasser aus einer Deckenlampe laufen. Aufgrund einer verstopften Regenwasserleitung auf einem Balkon drang Wasser in eine Kellerwohnung ein. Die Einsatzkräfte unterstützten bei den erforderlichen Maßnahmen.

Nur kurze Zeit später, um 8:19 Uhr, rückte die Feuerwehr zur Attenbergstraße aus. Dort war ein Kanalgully verstopft, sodass sich Wasser auf der Fahrbahn sammelte. Der Ablauf wurde gereinigt und das Wasser konnte wieder ordnungsgemäß abfließen.

Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst um 8:42 Uhr bei einer Tragehilfe in der Straße Am Semberg. Die Einsatzkräfte halfen dabei, einen Patienten aus einer Wohnung zum bereitstehenden Rettungswagen zu transportieren.

Im Bereich des Herdecker Baches wurde um 9:06 Uhr anschließend eine Ölspur festgestellt. Die Verunreinigung wurde mit Bioversal behandelt und neutralisiert. Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte Ölwarnschilder auf, um Verkehrsteilnehmer auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen.

Grundausbildung gestartet und Wertschätzung der Bürgermeisterin

Neben den Einsätzen lief am Samstag auch die Ausbildung der diesjährigen Grundausbildung weiter. Diese wird gemeinsam von den Feuerwehren Herdecke, Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm durchgeführt. Der Ausbildungstag fand in Herdecke statt. Auf dem Stundenplan stand das Thema Einsatzrecht. Dabei wurden die angehenden Feuerwehrangehörigen unter anderem in den rechtlichen Grundlagen des Feuerwehrdienstes, den Befugnissen im Einsatz sowie den Rechten und Pflichten der Einsatzkräfte geschult.

Bürgermeisterin Iris Stalzer erschien am Samstagmorgen persönlich bei der Herdecker Feuerwache und dankte den Einsatzkräften für den unermüdlichen Einsatz am Freitag. Sie wurde vom Einsatzführungsdienst Hans-Jörg Möller, der Freitag Einsatzleiter war, und vom stellv. Leiter der Feuerwehr umfassend über das Einsatzgeschehen informiert. Die Feuerwehr freute sich über diese Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit.

150 Jahre Feuerwehr Herdecke – Ein Jahr voller Highlights(fw)Die Feuerwehr Herdecke feiert in diesem Jahr ihr 150-jährig...
30/05/2026

150 Jahre Feuerwehr Herdecke – Ein Jahr voller Highlights

(fw)Die Feuerwehr Herdecke feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Den ersten Auftakt konnten wir bereits im Rahmen der Herdecker Maiwoche rund um unseren Gründungstag am 18.05.1876 gestalten.

Mit einer abwechslungsreichen Präsentation – von der Modenschau „Fettexplosion“ bis hin zur Vorstellung unserer Kinder- und Jugendarbeit – haben wir vielen Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in unsere Arbeit gegeben.

Besonders freuen wir uns im Rückblick auf den Samstag vor zwei Wochen:
Wir sind stolz darauf, mit so vielen interessierten Menschen ins Gespräch gekommen zu sein, Fragen beantworten zu dürfen und einen Teil unserer Technik präsentieren zu können. Vielen Dank für das große Interesse und die zahlreichen positiven Begegnungen.

Der große Jubiläums-Auftakt steht jedoch noch bevor:

Save the Date
Samstag, 27.06.2026 11:00 – 17:00 Uhr Bleichstein Herdecke

Sichert euch diesen Termin, denn hier zeigen wir deutlich mehr:
Übungen, unter anderem Wasserrettung und Fettexplosion, moderne Fahrzeugtechnik, Hüpfburg für Kinder, Infostände rund um die Feuerwehr, Verpflegung und vieles mehr

Kommt vorbei und erlebt Feuerwehr hautnah. Wir freuen uns auf euren Besuch.

12 Einsätze durch Gewitterzelle(fw)Die Feuerwehr Herdecke wurde am gestrigen Abend durch eine Gewitterzelle getroffen un...
30/05/2026

12 Einsätze durch Gewitterzelle

(fw)Die Feuerwehr Herdecke wurde am gestrigen Abend durch eine Gewitterzelle getroffen und musste in der Folge insgesamt zwölf Einsätze im Stadtgebiet abarbeiten.

Der erste Notruf ging um 19:59 Uhr ein, der letzte Einsatz konnte gegen 22:11 Uhr verzeichnet werden.

Für die Dauer der Unwetterlage wurde die Feuerwache durchgehend besetzt, um ein schnelles Eingreifen sicherzustellen.

Parallel wurde ein Lagedienst eingerichtet, die Einsatzstellen wurden zwischenzeitlich zentral aus der Einsatzzentrale in Herdecke koordiniert.

Ein Schwerpunkt der Einsätze lag im Bereich des Gemeinschaftskrankenhauses, wo es zu einem Wassereinbruch kam. Außerdem mussten Einsatzkräfte am Bergweg tätig werden, wo Telefonmasten sowie Teile der Straßenbeleuchtung durch das Unwetter umgestürzt und ausgefallen waren.

Im weiteren Verlauf des Abends beschäftigten vor allem umgestürzte Bäume sowie überflutete Straßen die Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet.

Der Lagedienstführer stand während der gesamten Einsatzdauer im engen Austausch mit dem Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz und Kreisbrandmeister des Ennepe-Ruhr-Kreises. Zudem wurden die Bürgermeisterin sowie die Rufbereitschaft des Ordnungsamtes über die Lage informiert.

Insgesamt hielten sich die Schäden und das Einsatzaufkommen trotz der Wetterlage in einem noch überschaubaren Rahmen.

Der diensthabende Einsatzführungsdienst bedankte sich im Anschluss ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Einsatzverlauf.

Bürgermeisterin Iris Stalzer war heute Morgen an der Feuerwache und bedankte sich persönlich bei dem Einsatzführungsdienst und dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr für den gestrigen Einsatz.

Adresse

Herdecker Bach 4
Herdecke
58313

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