Martin-Buber-Haus Heppenheim

Martin-Buber-Haus Heppenheim Das Martin-Buber-Haus in Heppenheim ist der Hauptsitz des Internationalen Rates der Christen und Juden (ICCJ e.V.).

Im Andenken an Martin Buber wird hier durch Vorträge und ein Bildungsprogramm der jüdisch-christliche Dialog lebendig gehalten.

"Dialog ist kein Luxus. Dia logos ist Altgriechisch und bedeutet durch das Wort, durch Gespräch, durch Vernunft, durch B...
11/06/2026

"Dialog ist kein Luxus. Dia logos ist Altgriechisch und bedeutet durch das Wort, durch Gespräch, durch Vernunft, durch Begegnung etc. Das ist die einzige Art, wie ein gemeinsames Leben in einer pluralen und freien Gesellschaft möglich ist. Dialog ist in diesem Sinne die einzige Alternative zur Gewalt." 👏👏👏

Juden- und Christentum haben Europa massgebend geprägt – und doch ist ihr Verhältnis zueinander bis heute spannungsreich. Professor Christian M. Rutishauser SJ erklärt, was Studierende im neuen BA/MA Jüdisch-Christliche Beziehungen erwartet und warum dieser Studiengang gerade jetzt wichtig ist...

Viele Menschen kommen am Martin-Buber-Haus Heppenheim vorbei – beim Open House hatten sie nun die Gelegenheit, auch eine...
01/06/2026

Viele Menschen kommen am Martin-Buber-Haus Heppenheim vorbei – beim Open House hatten sie nun die Gelegenheit, auch einen Blick hinter unsere Türen zu werfen!

Rund 50 Gäste folgten unserer Einladung am Samstag und informierten sich über unsere Arbeit. Besonders gefreut hat uns, dass die Ausstellung zu Martin Buber und seiner Familie sowie die Themen unserer Stellwände zahlreiche Gespräche angestoßen haben – ganz im Sinne von Bubers Philosophie des Dialogs.

Ob über „Ich und Du“, Bubers Bibelübersetzung mit Franz Rosenzweig oder aktuelle gesellschaftliche Fragen: Das Open House wurde zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gegenseitigen Zuhörens.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher für ihr Interesse, ihre Fragen, ihre Anregungen und die vielen guten Gespräche. Wir freuen uns schon auf die nächsten Begegnungen im Martin-Buber-Haus!

29/05/2026

Save the Date!

A warm welcome to the first Annual "Bertha-Pappenheim-Lecture on Gender and Judaism" at Goethe University Frankfurt!

2 June, 2026, 18:00-20:00, Campus Westend, Casino Building, Room 1.801

Prof. Elizabeth Loentz (University of Illinois, Chicago) will present on „Affect and Emotion in Bertha Pappenheim’s Activism“

In a 1932 prayer German-Jewish feminist leader and social activist Bertha Pappenheim, implored God to sustain her rage in the face of injustice: “Grollender Zorn erfüllt mich! Ich will ihn behalten, er soll in mir brennen – solange das besteht, was ihn zu recht erregt.” Friends and opponents alike observed the strong emotions that compelled her activism but judged them differently. What Martin Buber admired as “passion and demanding severity borne of love,” others diagnosed as “man-hating” and “fanatical, almost pathological hate.” In dialogue with recent work on the role of affect and emotion in social movements (Penslar on the Zionist Movement and Gould on AIDS activism, among others), I trace the affective rhetoric in Pappenheim’s speeches and writing about two intertwined causes—women’s role in Jewish life and the campaign against the trafficking of women––to argue that anger, outrage, and moral indignation were not incidental to her activism but constitutive of it. These emotions, alongside others such as compassion, hope, and solidarity worked to mobilize others, create an activist community, and sustain their work over decades. I pay particular attention to the gendered double-bind that reframed Pappenheim’s justified rage as pathology, and to what it cost Jewish women to suppress the very emotions that injustice warranted.

Elizabeth Loentz is Associate Professor of Germanic Studies and Associate Director of the School of Literatures, Cultural Studies, and Linguistics at the University of Illinois at Chicago. She is the author of Let Me Continue to Speak the Truth: Bertha Pappenheim as Author and Activist (Hebrew Union College Press) and is currently completing a monograph with the working title: “Mame-loshn in the Fatherland: The Meaning of Yiddish in Germany from the First World War through the Postwar Occupation.” Broader research and teaching interests include German-Jewish literature and culture from the late 19th to the 21st century, the German-Jewish women’s movement, Yiddish in Germany, translation theory, and Holocaust literature. Prior to her doctoral studies, she taught German at the Haus Chevalier Clearing-House for unaccompanied refugee minors in Hallbergmoos, Germany.

The Pappenheim Lecture is co-organized by several institutions:

- Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart, Goethe-Universität Frankfurt
- Cornelia Goethe Center for Gender Studies, Goethe-Universität Frankfurt
- Leo Baeck Institute, Jerusalem
- Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts (WAG)
- Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien, Universität Potsdam

Der Seelisberg-Preis des International Council of Christians and Jews - ICCJ wird 2026 an Rabbiner Dr. David Meyer verli...
22/05/2026

Der Seelisberg-Preis des International Council of Christians and Jews - ICCJ wird 2026 an Rabbiner Dr. David Meyer verliehen!

Am Sonntag, dem 12. Juli, wird Rabbiner Dr. David Meyer im Rahmen der Eröffnungsfeier der internationalen ICCJ-Konferenz in Hannover den renommierten Seelisberg-Preis 2026 entgegennehmen.

Der Preis, der seit 2022 jährlich vom Internationalen Rat der Christen und Juden und dem Zentrum für Interkulturelle Theologie der Universität Salzburg verliehen wird, erinnert an das wegweisende Treffen von 1947 im Schweizer Dorf Seelisberg, das weithin als Beginn des Wandels in den jüdisch-christlichen Beziehungen in den vergangenen sieben Jahrzehnten anerkannt ist.

Der diesjährige Preisträger wurde 1967 in Paris geboren, studierte angewandte Mathematik und Sozialwissenschaften in Frankreich, bevor er seine Rabbinerausbildung in London abschloss und an der Katholischen Universität Leuven in Religionswissenschaft promovierte. Seit 2010 ist er Professor am Kardinal-Bea-Zentrum für Judaistik an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo sich seine Arbeit auf den jüdisch-christlichen Dialog, die rabbinische Literatur und die Frage der theologischen Übersetzbarkeit zwischen religiösen Traditionen konzentriert. Sein wissenschaftliches Werk erstreckt sich über mehrere Sprachen und umfasst Arbeiten zur Schriftinterpretation und religiöser Gewalt, zur midraschischen Hermeneutik und zur talmudischen Ethik, was ihn zu einer wahrhaft globalen Stimme im Bereich des interreligiösen Dialogs macht.

Wir gratulieren 🥳

Seelisberg Prize 2026 Awarded to Rabbi Dr. David Meyer

On Sunday, July 12, during the opening ceremony of the ICCJ international conference in Hanover, Rabbi Dr. David Meyer will receive the prestigious Seelisberg Prize 2026. The prize, awarded annually since 2022 by the International Council of Christians and Jews and the Center for Intercultural Theology at the University of Salzburg, commemorates the landmark 1947 gathering in the Swiss village of Seelisberg, which is widely recognized as inaugurating the transformation in Jewish-Christian relations over the past seven decades. This year's laureate was born in 1967 in Paris, studied applied mathematics and social sciences in France before completing his rabbinical training in London and earning a PhD in Religious Studies from the Catholic University of Leuven. Since 2010, he has been a professor at the Cardinal Bea Centre for Judaic Studies at the Pontifical Gregorian University in Rome, where his work focuses on Jewish-Christian dialogue, rabbinic literature, and the question of theological translatability between religious traditions. His scholarly output spans multiple languages and includes works on scriptural interpretation and religious violence, midrashic hermeneutics, and Talmudic ethics, making him a truly global voice in the field of interreligious dialogue.

For more see https://www.iccj.org/article/david-meyer-to-be-awarded-2026-seelisberg-prize.html

Wir waren diese Woche  zur Enthüllung der Gedenktafel für Katharina Katzenmeyer in Heppenheim eingeladen! 🥳Katharina Kat...
15/05/2026

Wir waren diese Woche zur Enthüllung der Gedenktafel für Katharina Katzenmeyer in Heppenheim eingeladen! 🥳

Katharina Katzenmeyer, die 1942 wegen ihres mutigen Widerstands gegen den Nationalsozialismus verhaftet wurde, hinterlässt ein beeindruckendes Vermächtnis. Ihre Erinnerungen an Schutzhaft, das KZ Ravensbrück und den „Todesmarsch“ sind im Buch Vom KZ ins Kloster dokumentiert. Nach ihrer Befreiung trat sie 1949 in den Benediktinerinnenorden von der Heiligen Lioba ein und erhielt den Ordensnamen Theodolinde.

Katharina Katzenmeyer stand in persönlichem Kontakt zu Martin Buber – umso mehr freuen wir uns, diese Verbindung im Rahmen dieser würdigen Veranstaltung lebendig zu halten. Ihr Mut und ihre Überzeugung erinnern uns daran, wie wichtig Zivilcourage ist. Denn für Katharina Katzenmeyer war es selbstverständlich, im Glauben aktiv Stellung zu beziehen – eine Haltung, die heute noch als Vorbild dient.

Bei der Enthüllung der Gedenktafel sprachen die Gemeindereferentin Claudia Flath, die Mutter Oberin des Klosters Heilig-Kreuz, Schwester Mercy, sowie Bürgermeister Rainer Burelbach - Ihr Bürgermeister und die Vorstizende der Bürgerstiftung Heppenheim Sybille van de Ree. Die Gedenktafel wurde durch das Programm 'Bürgerwunsch' der Stiftung möglich gemacht! 👏

08/05/2026

💬💪 Stark im Gespräch: Neue DEXT-Reihe startet! 💪💬

❓ Wie bilden wir uns heute eine fundierte Meinung? Und wie können wir respektvoll, aber klar Haltung zeigen? ▶️ Genau darum geht es bei der neuen DEXT-Reihe Südhessen!

Von Mai bis November erwarten Sie 4 kostenlose Online-Veranstaltungen rund um Meinungsfreiheit und Debattenkultur. 💻🗣️

👉 Themen im Überblick:
🗣️ Konstruktive Kommunikation & Gegenrede
⚖️ Antifeminismus und demokratiefeindliche Strategien
📰 Einfluss von Medien auf unsere Meinungsbildung
💻 Umgang mit Hass und Desinformation im Netz

Weitere Informationen und den Anmeldelink gibt es unter: https://www.kreis-bergstrasse.de/aktuelles-veroeffentlichungen/pressemitteilungen/pressemitteilungen-jahrgang-2026/114-dext-reihe-suedhessen-6-0/

Wir sind dabei 💪
08/05/2026

Wir sind dabei 💪

Interreligiöses Dialogforum des Kreis Bergstraße - Der Kreisausschuss / Der Landrat 🤝 Jetzt anmelden!
07/05/2026

Interreligiöses Dialogforum des Kreis Bergstraße - Der Kreisausschuss / Der Landrat 🤝 Jetzt anmelden!

🌍✨ Wenn Glaube bewegt: Beruf, Berufung & persönliche Lebenswege im Dialog ✨ 🌍

Wie prägt der Glaube unser Leben und unseren Berufsalltag? Welche Kraft kann er im Alltag schenken? 🤝 🙏

Beim Interreligiösen Dialogforum 2026 tauschen sich Menschen verschiedener Religionen und Berufe über persönliche Glaubenswege, gelebte Glaubenspraxis und die Bedeutung des Glaubens im Beruf aus. 🕊️💬

🌈❤️Machen auch Sie mit:

📅 Donnerstag, 21. Mai 2026
🕔 17:00 – 20:00 Uhr
📍 Raum Bergstraße (3019, 3. OG), Graben 15, 64646 Heppenheim

Das Besondere: Auf dem Podium begegnen sich Menschen unterschiedlicher Religionen und Berufswege — offen, persönlich und inspirierend. 🙌

👉 Anmeldung bis zum 15.05.2026 unter: https://www.kreis-bergstrasse.de/unser-buergerservice/auslaender-und-asyl/integration/interreligioeses-dialogforum-2026-beruf-berufung-bekenntnis/

Adresse

WerleStr. 2
Heppenheim An Der Bergstrasse
64646

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+4962526896810

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