18/04/2026
Im Rahmen einer Übung zum Thema Waldbrand wurde ein umfangreiches Einsatzszenario simuliert, bei dem insbesondere die Wasserversorgung, die Brandbekämpfung sowie die Zusammenarbeit mehrerer Einheiten im Fokus standen.
Zu Beginn der Übung wurde eine Wasserförderstrecke über eine Distanz von etwa 1200 Metern aufgebaut. Hierzu verlegten die eingesetzten Kräfte eine entsprechende Schlauchleitung, um eine zuverlässige Wasserversorgung im angenommenen Brandgebiet sicherzustellen. Die Herausforderung bestand dabei vor allem in der Länge der Strecke sowie in der Koordination der einzelnen Trupps beim zügigen und sicheren Verlegen der Schläuche.
Parallel dazu wurde ein Pendelverkehr mit einem Tanklöschfahrzeug eingerichtet. Dieser diente dazu, die Wasserversorgung zusätzlich zu unterstützen und mögliche Engpässe zu vermeiden. Das eingesetzten Fahrzeuge fuhr dabei im kontinuierlichen Wechsel zwischen Wasserentnahmestelle und Einsatzort, um eine konstante Bereitstellung von Löschwasser zu gewährleisten.
Die Löschgruppe Hemer konzentrierte sich im Übungsverlauf auf die direkte Brandbekämpfung. Hierbei kamen ein C-Rohr sowie zwei D-Rohre zum Einsatz, um das angenommene Feuer gezielt zu bekämpfen und eine Ausbreitung zu verhindern.
An der Übung beteiligt waren die Löschgruppen Hemer, Becke und Landhausen sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Hemer. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten verlief reibungslos und zeigte die Bedeutung einer guten Kommunikation sowie klarer Einsatzstrukturen. Durch das koordinierte Vorgehen konnte das Übungsszenario effizient abgearbeitet werden.
Insgesamt verlief die Waldbrandübung erfolgreich. Die gesetzten Übungsziele, insbesondere der Aufbau einer langen Wasserförderstrecke, die Organisation eines funktionierenden Pendelverkehrs sowie die gezielte Brandbekämpfung, konnten erreicht werden. Die Übung bot allen Beteiligten eine wertvolle Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu festigen und die Zusammenarbeit im Einsatz weiter zu stärken.