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Wir sind ist eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger, die nicht mehr länger bereit sind, die massive Einschränkung ihrer Lebensqualität, Erholungswert und Wertverlust von Immobilien durch Fluglärm widerstandslos hinzunehmen.
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Die Anti-Fluglärm-Interessen-Gemeinschaft (AFLIG) e.V. ist eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger, Tourismus- und Immobilienunternehmen, die in diversen Ortschaften rund um den Sonderlandeplatz Bremgarten im Gewerbepark Breisgau leben bzw. tätig sind und nicht mehr länger bereit sind, die massive Einschränkung ihrer Lebensqualität, Erholungswert und Wertverlust von Immobilien durch Fluglärm widerstandslos hinzunehmen.
Das Recht auf Sonn- und Feiertagsruhe muss einen wesentlich höheren Stellenwert haben als das Recht auf Sport- und Spaßfliegerei!
Es geht nicht darum, die Fliegerei zu verbieten oder den Sonderlandeplatz Bremgarten zu schließen, sondern die ruhesensiblen Zeiten an Sonn- und Feiertagen sowie die Mittags- und Feierabendzeit von Fluglärm frei zu halten.
Wir fordern eine deutliche Verringerung der Fluglärmbelastung, verursacht durch den Sonderlandeplatz-Bremgarten/Eschbach.
Überarbeitung und an der Realität ausgerichteter § 1 der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung mit der alle propellergetriebene Luftfahrzeuge zu erfassen sind und zur Einhaltung der zeitlichen Vorgaben mit Starts- und Landungen bis zu 9.000 kg höchstzulässiger Startmasse in der Zeit von Montag bis Freitag vor 7.00 Uhr, zwischen 13.00 und 15.00 Uhr Ortszeit und nach Sonnenuntergang sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen vor 9.00 Uhr und nach 13.00 Uhr Ortszeit untersagt sind (Ultraleichtflieger dürfen nicht einer Sonderbehandlung unterliegen).
Umsetzungen der Umgebungslärmrichtlinien der Europäischen Union, nach der Starts und Landungen nicht nach Sonnenuntergang, sondern bereits ab 18.00 Uhr einzustellen sind.
Es sind Lärmgutachten für die Weiterführung des Sonderlandeplatzes-Bremgarten vorzulegen, die die Realität widerspiegeln (nicht auf vermuteten Hochrechnungen und einer Verteilung auf das ganze Jahr beruhen) und damit die Flugbewegungen, die zu 70–80 % an Wochenenden stattfinden, berücksichtigt.
Die Ahndung und Verfolgung von Flugvergehen muss effektiver und strenger werden. Es kann nicht sein, dass das Regierungspräsidium so gut wie keine Möglichkeiten hat Flugsünder dingfest zu machen. Bei ständig wachsendem Flugaufkommen, bei dem das zuständige Regierungspräsidium nicht in der Lage ist Vergehen wirkungsvoll zu ahnden wird eine Umkehrung der Beweispflicht an den Piloten zum Schutz der Bürger dringend nötig. Jedes Luftfahrzeug bekommt nur noch eine Zulassung, wenn es über einen „Tracker“ (Flugschreiber) verfügt bzw. gleichwertige technische Ausstattung nachweisen kann.
AKW-Fessenheim und der Sonderlandeplatz-Bremgarten stellen ein erhebliches Zusatzrisiko dar. Starts und Landungen bei schlechter Sicht (ohne Instrumente, also Sichtflug) die eine Flughöhe von 1200 Fuß unterschreiten sind zu untersagen. Nur noch Flugzeuge mit einer höchstzulässigen Startmasse von 9.000 kg sind für den Sonderlandeplatz-Bremgarten zuzulassen. Ab sofort nur noch Starts und Landungen für Luftfahrzeuge mit „Tracker“.
Hinwirken auf freiwillige jedoch wirkungsvolle Maßnahmen Seitens des Platzbetreibers EDGT sowie der Piloten durch die ProFlug e.V.
Die Einhaltung der Regelung des Luftverkehrs für den Sonderlandeplatz-Bremgarten der Deutschen Flugsicherung, insbesondere der Überflug von den genannten Orten, den Piloten vom Betreiber EDGT ganz klar kommuniziert wird (incl. Website).
Kontrollierte Start und Landungen durch Bedarfsmeldepunkte über freiem Gelände.
1. Vorsitzende: Dorothea Hauß
2. Vorsitzende: Karolina Jegge
Stellvertretender Vorsitzender: Wolfgang Ahlschwerde