Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V.

Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg e.V. ist der Dachverband für die Feuerwehren im Kreis Heinsberg.

Vorangehen, Endscheidungen treffen und Verantwortung tragenLehrgangsleiter Brandoberinspektor Jochen Küppers und sein St...
28/03/2026

Vorangehen, Endscheidungen treffen und Verantwortung tragen
Lehrgangsleiter Brandoberinspektor Jochen Küppers und sein Stellvertreter Stadtbrandinspektor Jörg Brand sowie das gesamte Ausbilderteam hatten wieder einmal einen anspruchsvollen Ausbildungsplan für den Truppführerlehrgang angesetzt.
In über 40 Stunden, an mehreren Samstagen und jeweils 2 Abenden in der Woche, haben sich die angehenden ehrenamtlichen Führungskräfte auf Ihre bevorstehenden Aufgaben und neuen Verantwortungen vorbereitet.
29 Teilnehmer haben die Prüfung zum Truppführer bestanden und somit die Qualifikation zum Führen und Leiten eines selbstständigen Trupps in der Feuerwehr erworben
In der Abschlussveranstaltung am Freitag den 27. März im großen Sitzungssaal des Kreishauses wurden ihnen die Zeugnisurkunden durch den stellvertretenden Landrat Herrn Erwin Dahlmanns überreicht.
Kreisbrandmeister Klaus Bodden eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich von den erbrachten Leistungen beeindruckt: „Ihr habt gelernt, geübt, geschwitzt und geflucht aber vor allem gezeigt, dass Ihr als Gruppe funktioniert. Ihr wart wissbegierig, engagiert, aufmerksam und habt eigene Ideen eingebracht. Genau das macht gute Truppführer und Truppführerinnen aus!“

Der stellvertretende Landrat bedankte sich auch im Namen des gesamten Kreises bei allen Ausbildern und Lehrgangsteilnehmern für die erbrachten Leistungen und Ergebnisse.: „Ich danke allen für Ihren Einsatz und ihre Hingabe. Der Dienst in der Feuerwehr und damit der Dienst am Nächsten kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden.“

In Anwesenheit der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises, den Gästen aus der Kreisverwaltung, den Bürgermeistern und Repräsentanten der Städte und Gemeinden des Kreises wurden Guido Settels von der Feuerwehr Hückelhoven, Marvin Franken von der Feuerwehr Erkelenz, Robin Jansen von der Feuerwehr Gangelt und Sandra Jansen von der Feuerwehr Heinsberg besonders geehrt. Alle 4 haben die Prüfung als Beste bestanden. Ihnen wurde für Ihre hervorragenden Leistungen in der Abschlussprüfung ein Bildband des Kreises Heinsberg und eine Mehrweg-Trinkflasche durch den stellv. Landrat überreicht. Zusätzlich bekamen sie ein einjähriges Abonnement der Feuerwehrzeitung „FEUERWEHReinsatz:nrw“ durch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes e.V., Klaus Bodden überreicht.

Die Lehrgangsteilnehmer:
Torsten Schick (LE Erkelenz), Thomas Borgans (LE Borschemich/Keyenberg/Kuckum), Nico Föste (LE Venrath), Marvin Franken und Sven Honold (LE Lövenich), Lars Jansen und Maximilian Krieger (LE Stahe-Niederbusch), Robin Jansen und Pascal Tobien (LE Birgden), Markus Krohn (LE Geilenkirchen), Yannick Plum (LE Teveren), Fabian Steegers und Dirk Jansen (LE Prummern), Philipp Poschen und Sandra Jansen (LE Kirchhoven), Benedikt Jansen (LE Aphoven/Laffeld/Scheifendahl), Alexander Bobinski (LE Dremmen), Marc Wilms (LE Porselen), Dennis Grates (LE Hückelhoven), Guido Settels (LE Verwaltung Hückelhoven), Dennis Crakau (LE Obspringen), Lea Hartmann und Jimmi Aben (LE Effeld), Richard Hemmelrath (LE Wegberg), Sascha Wermeier (LE Rath-Anhoven), Alexander Jan Bigalke (LE Moorshoven), Linus Kamps (LE Arsbeck), Felix Heldens (LE Klinkum), Fabian Mitterer (LE Merbeck).

Hilfe ohne Grenzen: Erfolgreiche Großübung "EMREX" in Gangelt - 700 Retter aus drei Nationen trainieren ErnstfallEin sim...
22/03/2026

Hilfe ohne Grenzen: Erfolgreiche Großübung "EMREX" in Gangelt - 700 Retter aus drei Nationen trainieren Ernstfall

Ein simulierter Massenunfall auf der Kreisstraße 13 bei Gangelt bildete am heutigen Samstag die Kulisse für eine der größten grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübungen der letzten Jahre im Kreis Heinsberg. Unter dem Namen "EMREX" probten rund 630 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien sowie 65 Verletztendarsteller erfolgreich die Zusammenarbeit bei einer komplexen Schadenslage. Das Szenario war äußerst fordernd: Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ortsumgehung Gangelt (K13) mit einer Vielzahl von Verletzten (MANV - Massenanfall von Verletzten). Ziel der Übung war es, die Rettungsketten innerhalb des EMRIC-Verbundes (Euregio Maas-Rhein Incident and Crisis Management) unter realen Bedingungen zu testen und zu festigen. Dabei stand nicht nur die medizinische Versorgung im Fokus, sondern vor allem die Kommunikation und Koordination zwischen den verschiedenen nationalen Systemen. Grenzüberschreitende Synergie im EMRIC-Verbund Dass Hilfe keine Grenzen kennt, bewiesen die Einheiten der Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Heinsberg, der Städteregion Aachen sowie den Provinzen Limburg (NL), Limburg (B) und Lüttich (B). Erstmalig kam dabei im Kreis Heinsberg auch die digitale Einsatzunterstützung "rescueTABLET" flächendeckend zum Einsatz, um ein organisationsübergreifendes Echtzeit-Lagebild zwischen den Einsatzkräften vor Ort und der Leitstelle zu gewährleisten. Auch das "Eumed Hospital"-Konzept, bei dem freie Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern der gesamten Euregio abgefragt werden, wurde erfolgreich in die Übungsabläufe integriert. Landrat Stephan Pusch lobt das Zusammenspiel der Kräfte Landrat Stephan Pusch, der die Übung vor Ort persönlich verfolgte und um 8.22 Uhr die Alarmierung über die Leitstelle des Kreises Heinsberg auslöste, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Professionalität und Schlagkraft der beteiligten Einheiten. In seinem Resümee dankte er allen Beteiligten für die monatelange Vorbereitung und die reibungslose Umsetzung: "Was wir heute hier in Gangelt erlebt haben, ist gelebtes Europa und ein starkes Signal für die Sicherheit der Menschen in unserer Grenzregion. Ich danke jedem Einzelnen, der an dieser logistischen Meisterleistung mitgewirkt hat." Der besondere Dank des Landrates galt dabei den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften, die das Rückgrat des Katastrophenschutzes im Kreis Heinsberg bilden. "Dass Ehrenamtler und Hauptamtler hier so Hand in Hand und auf Augenhöhe mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, ist außergewöhnlich und keine Selbstverständlichkeit. Dieser Einsatz verdient höchste Anerkennung", sagte Landrat Stephan Pusch. Übungsleiter und bei den mehr als einjährigen Vorbereitungsarbeiten federführend war Günter Paulzen von der Feuerwehr Gangelt, dienstältester Wehrleiter im Kreis Heinsberg. "Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Anwohnerinnen und Anwohner hier in Gangelt, Vinteln, Hastenrath und Breberen. Wir wissen, dass eine Vollsperrung der K13 Unannehmlichkeiten mit sich bringt", sagte Guido Willems, Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, "aber die Unterstützung und das Verständnis, das wir hier erfahren, zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihren Rettern steht." Andreas Dovern, Vorsitzender der EMRIC-Lenkungsgruppe überzeugte sich während der Übung persönlich von der reibungslosen Zusammenarbeit der niederländischen, belgischen und deutschen Einsatzkräfte: "Wir haben heute in Gangelt erlebt, wie hervorragend EMRIC im Sinne des europäischen Gedankens funktioniert. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Beteiligten, denn dieses nahtlose Zusammenspiel über Grenzen hinweg rettet im Ernstfall wertvolle Zeit und damit Leben. Diese Übung zeigt einmal mehr, dass wir in der Euregio in vorbildlicher Weise beim Katastrophenschutz gemeinsam an einem Strang ziehen." Hintergrund und Ausblick Die Übung "EMREX" verdeutlichte, dass die unterschiedlichen Gesetze und Systeme der drei Länder durch regelmäßiges Training und enge Abstimmung im EMRIC-Verbund erfolgreich synchronisiert werden können. Während die Einsatzkräfte den fiktiven Massenunfall abarbeiteten, wurde der reguläre Brandschutz und die Notfallversorgung in der Region zu jedem Zeitpunkt durch die örtlichen Einheiten sichergestellt. Auch das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) war eingebunden, um die Belastungen eines solchen Einsatzes realitätsnah abzubilden. Die Ergebnisse der Übung werden nun in den kommenden Wochen detailliert ausgewertet, um die grenzüberschreitenden Protokolle für den Ernstfall weiter zu verfeinern und verbessern. Über EMRIC EMRIC ist ein einzigartiger Zusammenschluss von öffentlichen Diensten, die für Brandbekämpfung, Rettungswesen und Katastrophenschutz in der Euregio Maas-Rhein zuständig sind. Partner sind unter anderem der Kreis Heinsberg, die Städteregion Aachen, die Provinz Limburg (NL), die Provinz Limburg (B) und die Provinz Lüttich (B).

Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg warnt vor besorgniserregender EntwicklungZunahme von Gewalt gegen Einsatzkräfte und ...
28/12/2025

Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg warnt vor besorgniserregender Entwicklung

Zunahme von Gewalt gegen Einsatzkräfte und Einbrüchen in Gerätehäusern

Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg sehen sich zunehmend mit Vorfällen konfrontiert, die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder erheblich belasten. Neben einer steigenden Zahl von Übergriffen auf Einsatzkräfte häufen sich auch Einbrüche in Gerätehäusern. Die Feuerwehren verurteilen diese Entwicklungen aufs Schärfste und appellieren an die Bevölkerung, das Ehrenamt zu schützen und zu unterstützen.
Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt zu
Immer häufiger berichten Feuerwehrangehörige von verbalen Anfeindungen, Behinderungen an Einsatzstellen oder sogar körperlichen Angriffen. Diese Vorfälle ereignen sich oft in Situationen, in denen die Einsatzkräfte Menschenleben retten oder Gefahren abwehren.
„Unsere Einsatzkräfte leisten ihren Dienst freiwillig und unentgeltlich. Dass sie dabei zunehmend bedroht oder angegriffen werden, ist absolut inakzeptabel,“ erklärt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg Klaus Bodden. „Jeder Angriff auf Einsatzkräfte ist ein Angriff auf die Sicherheit unserer gesamten Gesellschaft.“
Die Feuerwehren weisen darauf hin, dass solche Übergriffe nicht nur die Arbeit erschweren, sondern auch die Motivation der Ehrenamtlichen beeinträchtigen. Viele Feuerwehrleute investieren einen erheblichen Teil ihrer Freizeit in Ausbildung, Übungen und Einsätze – und erwarten zu Recht Respekt und Unterstützung.

Einbrüche in Gerätehäuser verursachen hohe Schäden
Parallel dazu verzeichnet die Feuerwehr eine wachsende Zahl von Einbrüchen in Gerätehäusern. Allein in den letzten 3 Tagen zwei Stück. Dabei werden nicht nur Werkzeuge und technische Geräte entwendet, sondern oft auch erhebliche Sachschäden verursacht. Diese Vorfälle gefährden im Ernstfall die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.
„Wenn lebenswichtige Ausrüstung gestohlen oder beschädigt wird, kann das im Einsatzfall dramatische Folgen haben,“ betont Klaus Bodden. „Die Täter nehmen billigend in Kauf, dass Menschenleben gefährdet werden. Sie entwenden u.a. wichtige digitale Handsprechfunkgeräte zur Kommunikation an der Einsatzstelle. Diese werden unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Diebstahls gesperrt und sind somit für die Täter unnütz.“.
Die Feuerwehr arbeitet eng mit der Polizei zusammen, um die Vorfälle aufzuklären und die Sicherheit der Gerätehäuser weiter zu erhöhen.

Appell an die Bevölkerung
Die Feuerwehr ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen im Umfeld von Gerätehäusern oder Einsatzstellen umgehend zu melden. Ebenso wichtig sei es, Einsatzkräfte nicht zu behindern und ihnen mit Respekt zu begegnen.
„Unsere Ehrenamtlichen stehen rund um die Uhr bereit, um anderen zu helfen. Sie verdienen Anerkennung, keine Angriffe,“ so der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg.

2. Lehrgang „Technische Hilfeleistung“ abgeschlossenVon 30.08. bis 27.09. führte der Kreis Heinsberg den Lehrgang „Techn...
01/10/2025

2. Lehrgang „Technische Hilfeleistung“ abgeschlossen

Von 30.08. bis 27.09. führte der Kreis Heinsberg den Lehrgang „Technische Hilfeleistung“ für Feuerwehrangehörige des Kreises durch.
In theoretischer und praktischer Ausbildung wurden die Lehrgangsteilnehmer auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Gangelt weitergebildet.
Wichtige Bestandteile des Lehrgangs waren die rechtlichen und physikalischen Grundlagen, das Bewegen und Heben von Lasten sowie das Sichern bei Hoch- und Tiefbauunfällen.
Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den schonenden, präzise einsetzbaren, funkenfreien und lärmarmen Rettungstechniken, welche wichtige Grundlagen sind, um eine „Patientengerechte Rettung“ durchzuführen.
Am 27. September konnten dann die Teilnehmer in einer Abschlussprüfung unter den wachsamen Augen des Lehrgangsleiters und stellv. Kreisbrandmeisters Günter Paulzen das Erlernte unter Beweis stellen.
Eine eingeklemmte Person mit Roller unter einem Radlader oder den Fahrer eines auf der Seite liegenden verunfallten Fahrzeuges zu retten waren Szenarien der Prüfungen. Hierbei galt es mit besonderer Sorgfalt vorzugehen um die eingeklemmten Personen so schonend wie möglich zu befreien.
19 Teilnehmer nahmen in ihrer Freizeit mit viel Engagement und Teamgeist an dem Lehrgang teil und alle haben die Abschlussprüfung mit Erfolg bestanden.

Traditionelles Treffen der Ehrenabteilungen des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V.Zum 49. Mal trafen sich die Ehrena...
01/10/2025

Traditionelles Treffen der Ehrenabteilungen des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V.

Zum 49. Mal trafen sich die Ehrenabteilungen des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. am Freitag den 26. September im Rahmen der Kameradschaftspflege im Forum der Stadt Wegberg.
Viel Erlebtes, Anekdoten und Geschichten gab es zu erzählen und alte Erinnerungen wurden wieder aufgefrischt. Allem voran, ist jedoch das Wiedersehen der Kameraden aus den Feuerwehren im Kreisgebiet das bedeutendste an diesem Abend.
Nach der musikalischen Eröffnung durch den Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg begrüßte der Verbandsvorsitzende, Kreisbrandmeister Klaus Bodden, die ca. 250 Mitglieder aus den Ehrenabteilungen sowie die zahlreichen Gäste.
Unter den Gästen befanden sich der gastgebende Bürgermeister Christian Pape sowie Bürgermeister, Repräsentanten der Kreisverwaltung und Vertreter der Städte und Gemeinden des Kreises Heinsberg.
Ein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg, für die Planung, Unterstützung und die Ausrichtung der Veranstaltung.

Weiterhin informierte der Vorsitzende die Gäste über Aktivitäten, Neuerungen und Aktuelles. Hierbei fanden u.a. die Delegiertenversammlung des Verbandes, die groß angelegte Waldbrandübung, die Planung eines Übungszentrums sowie die Überarbeitung des Gesetzes für Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz besondere Erwähnung

Auch der Bürgermeister der Stadt Wegberg, Christan Pape begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei allen Beteiligten. Pape betonte besonders die Wichtigkeit der Gemeinschaft und den Rückblick auf das Geleistete. „Ihr habt die Basis für das Feuerwehrwesen gesetzt. Ihr seid Vorbilder und Ratgeber!“ betonte er und drückte seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement aus.
Allen Anwesenden wünschte Pape einen schönen Abend und viel Spaß.

Durch das weitere Programm des geselligen Abends führte Sonja Opwis.
Das Tanz-Mariechen Lena und die Tanzgruppe der Karnevalsgesellschaft Kückhoven, die Tanzgruppe „Große Garde“ der Karnevalsgesellschaft Klinkum, und der Musikkünstler HaPe Jonen sorgten mit ihren Darbietungen für ein tolles unterhaltsames Programm und verliehen der Veranstaltung weitere Höhepunkte.
Wie bereits im letzten Jahr war Hans Voßenkaul von der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg, Löscheinheit Dremmen mit 91 Jahren ältester Teilnehmer der Veranstaltung.

Beschlossen wurde das 49. Treffen mit dem traditionellen Feuerwehrlied, angestimmt durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Claus Vaehsen und der stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartin Ilka Karduck.

Feuerwehren aus dem Kreis Heinsberg unterstützen nach Starkregen Nach dem Starkregenereignis in der Nacht von 08. auf 09...
14/09/2025

Feuerwehren aus dem Kreis Heinsberg unterstützen nach Starkregen
Nach dem Starkregenereignis in der Nacht von 08. auf 09. September 2025 kam es im Kreis Heinsberg zu mehreren überschaubaren Einsätzen.
Am Dienstagnachmittag, gegen 14:15 Uhr, erreichte die Kreisleitstelle des Kreises Heinsberg ein Hilfeersuchen der Feuerwehr Mönchengladbach. Hintergrund war ein stark aufgeweichter Deich entlang der Niers in unmittelbarer Nähe zur Trabrennbahn Mönchengladbach, der dringend mit Sandsäcken verstärkt werden musste.
Zur Unterstützung wurden jeweils ein Katastrophenschutz-Löschfahrzeug (LF 20 KatS) der Feuerwehren Erkelenz, Gangelt, Geilenkirchen, Übach-Palenberg, Wassenberg und Wegberg sowie ein Einsatzleitwagen des Kreises Heinsberg mit der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) alarmiert. Die Koordination und Führung des erweiterten überörtlichen Löschzuges übernahm Kreisbrandmeister Klaus Bodden.
56 Einsatzkräfte aus dem Kreis Heinsberg
Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte aus dem Kreis Heinsberg im Einsatz. Nach dem Sammeln an der neuen Feuerwache Wegberg setzte sich der Konvoi mit acht Fahrzeugen in Richtung Bereitstellungsraum „Borussia Park“ in Bewegung. Von dort aus wurden die Kräfte durch ein Lotsenfahrzeug der Feuerwehr Mönchengladbach in das Einsatzgebiet geführt.
Vor Ort wurden Sandsäcke händisch gefüllt, verschlossen und auf Paletten verpackt. Anschließend erfolgte die Verladung mithilfe eines Teleskopladers des Technischen Hilfswerks (THW) auf Gerätewagen, die die Sandsäcke zum Deich transportierten.
Der Einsatz konnte durch das koordinierte Vorgehen und das hohe Engagement der eingesetzten Kräfte aus dem Kreis Heinsberg und mit einem großen Dankeschön von der Feuerwehr Mönchengladbach gegen 18:00 Uhr erfolgreich beendet werden.

45. KreisfeuerwehrverbandstagAm 23. August 2025 fand der Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. unter Vo...
28/08/2025

45. Kreisfeuerwehrverbandstag

Am 23. August 2025 fand der Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg e.V. unter Vorsitz von Kreisbrandmeister (KBM) Klaus Bodden in Heinsberg-Dremmen statt.
Eröffnet durch den Spielmannszug des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg lag ein umfangreiches Programm mit vielen Tagesordnungspunkten vor der Delegiertenversammlung aller Feuerwehren der 10 Städte und Gemeinden des Kreises.
Nach den Begrüßungsreden des Verbandsvorsitzenden Klaus Bodden, dem Bürgermeister der Stadt Heinsberg, Kai Louis und dem Dezernenten der Kreisverwaltung Reinhold Lind folgte der Jahresbericht des Vorsitzenden.
Bodden begann seinen Bericht mit den Worten: „Dieser Bericht ist nicht nur eine Zusammenfassung von Zahlen und Fakten, er ist ein Spiegel unserer gemeinsamen Arbeit, unseres Zusammenhalts und unserer Verantwortung gegenüber den Menschen in unserem Kreis.“
Der Kreisfeuerwehrverband Heinsberg hatte zum 31.12.2024 einen Mitgliederstand von 3829 Feuerwehrangehörigen, welche sich in 2403 Aktive, 758 Mitglieder der Ehrenabteilung, 525 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren, 103 Feuerwehrangehörige in den Unterstützungsabteilungen und 40 hauptamtliche Kräfte aufteilen.
„Diese beeindruckenden Zahlen verdeutlichen die enorme Bedeutung des Ehrenamtes für die Sicherheit in unserem Kreis;“ merkte Bodden an.
Insgesamt wurden die 85 Löscheinheiten des Kreises 4304 mal alarmiert, ein deutlicher Anstieg von 618 Einsätzen im Vergleich zum letzten Bericht 2022.
560 Brandeinsätze, davon waren 10 Großbrände. 61 Menschen wurden gerettet! Leider war bei den Brandeinsätzen auch der Verlust von 4 Menschenleben zu beklagen.
2140 Technische Hilfeleistungen, 560 irrtümlich/böswillige Alarmierungen, 24 First Responder Einsätze, 286 Verkehrsunfälle oder -störungen und eine Vielzahl von sonstigen Einsätzen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen 246 Personen gerettet.
„Diese Aufzählung zeigt deutlich, welcher hohen Einsatzbereitschaft, aber auch welcher hohen Belastung die Feuerwehren im Kreis unterliegen.“
In seinen weiteren Ausführungen erörterte der Kreisbrandmeister die Aus- und Weiterbildungen, die zahlreichen Lehrgänge und Seminare, die in den unterschiedlichsten Fachbereichen durchgeführt wurden. Hierbei betonte er besonders die bewährte Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden als tragende Säule.
Mit den regelmäßigen Veranstaltungen des Verbandes setzte Bodden seinen Bericht fort. Erwähnung fanden hier besonders der sehr gut besuchte jährliche Seniorentag und der Leistungsnachweis der Feuerwehren.
„Gut besuchte Veranstaltungen und hohe Teilnehmerzahlen spiegeln das große Interesse und die hohe Wertschätzung gegenüber diesen Formaten eindrucksvoll wieder.“
Auch an das 50jährige Jubiläum des Verbandes erinnerte der Vorsitzende.
Anlässlich des 50jährigen Bestehens, fand am 16. September 2023 in Breberen eine Jubiläumsveranstaltung mit anschließendem „Großen Zapfenstreich“ statt. Nahezu 200 Angehörige der Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet und unter Mitwirkung der Musikzüge aus Breberen wurde dieses besondere Ereignis eindrucksvoll dargeboten.
Im Berichtsjahr 2024 haben zwei Themen die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg in besonderem Maße geprägt.
Zum einen, der bemerkenswerte Beitrag zur öffentlichen Sicherheit während der Fußball-Europameisterschaft. Insgesamt 157 Einsatzkräfte aus 13 Lösch- und Einsatzeinheiten mit 22 Fahrzeugen waren über einen Zeitraum von 40 Stunden in den Bereitstellungsräumen Leverkusen und Frechen einsatzbereit, um im Falle eines Anschlagsszenarios unmittelbar reagieren zu können. Diese beeindruckende Leistung entspricht 6.280 Bereitschaftsstunden, die vollständig ehrenamtlich erbracht wurden.
Zum anderen, das neue Gerätehaus für die Kreiseinheiten ABC-Zug Teileinheit Hückelhoven und der Informations- und Kommunikations (IuK) – Einheit.
Mit diesem modernen Gebäude konnte nun eine den Anforderungen entsprechende und zukunftsfähige Unterkunft realisiert werden.

Bodden dankte allen Behörden, Verwaltungen, der Polizei, dem Rettungsdienst, den örtlichen Fachdiensten des THW, allen Hilfsorganisationen und den Medien für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung zur Bewältigung der Aufgaben.
In seinem Schlusswort sagte er: „Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg leben von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht. Sie leben Verantwortung, Zusammenhalt und den Willen, für andere da zu sein – Tag und Nacht, freiwillig und mit Herzblut. Bleibt gesund, bleibt engagiert – und kommt immer sicher zurück“
Als nächstes stand die Satzungsänderung auf dem Programm. Hierzu erläuterte der stellv. KBM Claus Vaehsen: „Wir haben die Notwendigkeit erkannt die Satzung komplett zu überarbeiten und sie sowohl durch redaktionelle Änderungen als auch durch inhaltliche Änderungen der aktuellen Zeit anzupassen.“
Wesentlichster Punkt der neuen Satzung ist die Wahl des Vorsitzenden und seiner Stellvertreter durch die Verbandsmitglieder.
Nachdem die neue Satzung mit allen Änderungen durch die Delegiertenversammlung einstimmig angenommen wurde, musste der gesamte Vorstand des Verbandes neu gewählt werden.
Hierbei wurden die meisten amtierenden Funktionsträger wiedergewählt.
Klaus Bodden ist weiterhin Vorsitzender, Günter Paulzen und Claus Vaehsen bleiben stellv. Vorsitzende des Verbandes. Auch Jochen Graab als Schatzmeister und Alexander Schmitz als stellv. Schatzmeister wurden in ihren Funktionen bestätigt. Weiterhin wurden Guido Finken als stv. Geschäftsführer und Jochen Küppers als Beisitzer wiedergewählt. Nachdem Frank Bocken und Marco Sötzen als Beisitzer den Vorstand verlassen haben musste hier eine Nachbesetzung gewählt werden. Mit Jörg Brand und Sascha Reuters fanden sich die neuen Mitglieder in den Funktionen als Beisitzer.
Auch der Kreisjugendfeuerwehrwartes musste neu bestellt werden. Nachdem Willi Welfens nach 10jähriger erfolgreicher Tätigkeit dieses Amt in jüngere Hände geben möchte, wurde er aus dieser Funktion entbunden und Steffen Morjan als neuer Kreisjugendfeuerwehrwart bestellt. Das Amt des Stellvertreters wird nun durch Marc Kouchen besetzt.
Gleichzeitig musste die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr Kreis Heinsberg inhaltlich und auch redaktionell überarbeitet werden und wurde in enger Abstimmung mit dem Verband der Feuerwehren in NRW angepasst und durch den Kreisverbandstag bestätigt.
Gleichzeitig wurde Ralph Timmermans für seine seit 23 Jahren intensive Jugendarbeit und sein besonnenes Auftreten sowie sein kameradschaftliches Verhalten mit der silbernen Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW ausgezeichnet.
Weitere Auszeichnungen wurden Dezernent Reinhold Lind vom Dezernat IV mit der goldenen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes und Frank Bohnen für langjährige Mitgliedschaft in der ABC-Zug Einheit des Kreises zuteil.
Eine besondere Ehrung erhielt der Leiter der Feuerwehr Wassenberg, Holger Röthling. Er wurde für seine besonderen Verdienste mit dem „Deutschen Ehrenkreuz in Gold“ des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet.
Nachdem alle Tagesordnungspunkte des Delegiertentages abgearbeitet waren dankte der Kreisbrandmeister den Leitern der Feuerwehren, allen Führungskräften, den Gremien des Verbandes, den Leitstellenbediensteten, den hauptamtlichen Kräften sowie allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit zum Wohle der Bürger des Kreises Heinsberg und schloss die Versammlung.

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