22/04/2026
GHBRescue2026:
Große Regionalbereichsübung fordert Einsatzkräfte in drei Einsatzabschnitten
Hybrides Bedrohungsszenario stellt den Regionalstellenbereich Heilbronn vor komplexe Aufgaben zwischen Rettung, Infrastruktur und Versorgung
Beschädigte Gebäude, ausgefallene Kommunikationswege, unterbrochene Verkehrsachsen und Probleme bei der Wasserversorgung:
Mit der Übung GHBRescue2026 trainierte der Regionalstellenbereich Heilbronn mit bis zu 120 Einsatzkräften den Einsatz unter realitätsnahen Bedingungen in einer großflächigen und dynamischen Schadenlage.
Zahlreiche Fachgruppen arbeiten eng zusammen:
An der Übung beteiligt waren drei Zugtrupps, fünf Bergungsgruppen, zwei Fachgruppen Notversorgung und Notinstandsetzung, die Fachgruppe Kommunikation, die Fachgruppe Logistik-Materialwirtschaft, die Fachgruppen Räumen Typ A, B und C, die Fachgruppe Schwere Bergung sowie der Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme
Ortsverbände aus zwei Regionalbereich im Einsatz
An der Übung beteiligten sich zahlreiche Ortsverbände aus dem Regionalbereich Heilbronn: Weinsberg, Heilbronn, Widdern, Wertheim, Pfedelbach, Künzelsau, Crailsheim und Schwäbisch Hall.
Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls unterstützte zusätzlich der Ortsverband Leonberg aus dem Regionalbereich Stuttgart und übernahm Aufgaben innerhalb der Übungsstruktur. Diese überregionale Zusammenarbeit zeigte die Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Kräfte auch über Regionalbereiche hinweg.
Begleitet wurde die Übung außerdem von Gästen aus Bundeswehr, Polizei, THW, Feuerwehr und Zoll. Für die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Organisationen bot GHBRescue2026 die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild von den Fähigkeiten, Einsatzmöglichkeiten und dem Zusammenspiel der THW-Einheiten in einer komplexen Schadenslage zu machen.
Text/Bilder: Pascal Schukraft, Patrick Pangratz
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