23/07/2026
Die Aidshilfe ist von den aktuellen Kürzungen im Haushalt betroffen.
Außerdem sind sie noch immer auf der Suche nach neuen Räumen, die wahrscheinlich teurer sein werden als die aktuellen.
Wir drücken der Aidshilfe Heidelberg die Daumen, daß sie bezahlbare neue Räume finden.
Die Lage ist ernst!
Es ist kein Geheimnis, dass die kommunale Haushaltslage aktuell sehr angespannt ist.
Was heißt das für uns? Unsere Verträge mit der Stadt Heidelberg wurden, wie die der anderen sozialen Träger, gekündigt. Über die weiteren Förderungen werden im Finanzausschuss und in der Gemeinderatssitzung entschieden.
Unseren ersten Vertrag schloss die Stadt 1998 mit uns. Dieser Vertrag regelte die Zuschüsse, die wir für unsere Arbeit erhielten. Er ermöglichte es uns, für Heidelberger*innen mit HIV und ihre Familien da zu sein. Außerdem konnten wir unser vielfältiges Beratungs- und Testangebot zur sexuellen Gesundheit für alle Menschen sowie unsere Bildungsangebote für junge Menschen, Erwachsene und Fachkräfte kontinuierlich und bedarfsgerecht ausbauen.
Und der Vertrag brachte noch etwas, was von unschätzbarem Wert ist: Planungssicherheit. Dank dieser war es möglich, Stellen von Fachkräften zu besetzen, die auch langfristig eingesetzt werden konnten. Nur so können Angebote geschaffen werden, die wirklich nachhaltig sind.
Wir haben bereits in der Vergangenheit schwere Entscheidungen treffen müssen. Manche sind sichtbar: Unser Checkpoint und einige Bildungsangebote wie die Schulworkshops sind nicht mehr kostenlos. Manche sind verdeckter: Wir haben Stellen nur teilweise nachbesetzt, so viele Kosten wie möglich reduziert und mehr Zeit in die Akquise von Spenden und Projektmitteln gesteckt.
All dies waren unvermeidbare Schritte, um zukunftsfähig zu bleiben. Dennoch reicht dies nicht: Die Stadt ist unsere größte Geldgeberin. Wir brauchen auch weiterhin diese Zuschüsse. Der Großteil unserer Angebote findet im Stadtgebiet statt und kommen direkt Heidelberger*innen zugute. Unsere Angebote werden genutzt, die Bedarfe sind da und können schon jetzt nicht voll bedient werden.
Bereits ein Erhalt der Mittel ist eine Kürzung, da Personal- und Sachkosten kontinuierlich steigen. Außerdem müssen wir aufgrund einer Eigenbedarfskündigung unsere Räumlichkeiten verlassen, was mit einem massiven Anstieg der Mietkosten einhergehen wird. Eine Kürzung der Stadt wird uns vor ernsthafte existentielle Schwierigkeiten stellen.
Was brauchen wir? Wir brauchen Planungssicherheit fü