Netzwerk Plurale Ökonomik

Netzwerk Plurale Ökonomik Das Netzwerk Plurale Ökonomik setzt sich für mehr Pluralismus und gegen den neoklassischen Dogmatismus in den Wirtschaftswissenschaften ein.

Ein Blick in die tägliche Presse zeigt: Ob Hunger, Umweltzerstörung, Klimawandel, Finanzmarktkrise, soziale Ungleichheit oder Arbeitslosigkeit – die (ökonomischen) Probleme unserer Zeit sind vielfältig und komplex. Die Antworten der akademischen VWL, privaten Forschungsinstituten und der Presse sind hingegen meist eindimensional. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass die dahinter liegenden theoret

ischen Konzepte meist ein und derselben Denkschule entspringen, weshalb ihre Modelle einseitig und ihre Perspektive eingeschränkt bleiben. Genau hier liegt das Problem:


Junge NachwuchsökonomInnen bekommen in Ihrer Ausbildung meist nur dieses eine Denkmuster – die neoklassische Modellökonomik – vermittelt, und auch danach sind DoktorandenInnen, Postdocs und ProfessorenInnen der VWL einem hohen Konformitätsdruck ausgesetzt. Die Lösung realer gesellschaftlicher Probleme rückt dabei im Schein mathematischer Objektivität und eines überhöhten Dogmatismus in den Hintergrund. Dies ist nicht nur das interne Problem einer akademischen Disziplin, sondern wirkt sich über Expertisen und wirtschaftspolitische Empfehlungen von ÖkonomInnen an die Politik auf die ganze Gesellschaft aus, betrifft also alle Menschen. Unser Ziel ist es, der Vielfalt ökonomischer Theorien Raum zu geben, die Lösung realer Probleme in den Vordergrund zu stellen sowie Selbstkritik, Reflexion und Offenheit in der VWL zu fördern. Dabei gehen wir bewusst über einen VWL-internen Diskurs hinaus und richten unsrer Anliegen gezielt an Zivilgesellschaft, Politik und mediale Öffentlichkeit. Im Herbst 2013 beginnen wir mit einer Kampagne für die Einführung heterodoxer Lehre an verschiedenen Universitäten. Da der Druck aber vor Ort aufgebaut werden muss, freuen wir uns über Studierendengruppen und Einzelpersonen, die Lust haben, gemeinsam mit uns die VWL zu verändern. KONTAKT: [email protected]

Hinweis: Auf dieser Seite vertretene Positionen sind nicht notwendigerweise die des gesamten Netzwerks.

14/06/2026
Das Netzwerk schreibt zwei neue Stellen aus ‼️📩👉 Leitung des Arbeitsbereichs Community, Bildung und Curriculum Change (h...
02/06/2026

Das Netzwerk schreibt zwei neue Stellen aus ‼️📩

👉 Leitung des Arbeitsbereichs Community, Bildung und Curriculum Change (https://www.plurale-oekonomik.de/leitung-des-arbeitsbereichs-community-bildung-und-curriculum-change/)

👉 Mitarbeiter*in Wissenschaftskommunikation (https://www.plurale-oekonomik.de/mitarbeiterin-wissenschaftskommunikation/)

📆Bewerbungsfrist jeweils 21.6.

Das Netzwerk Plurale Ökonomik e.V. sucht (idealerweise schon) zum 01.08.2026 eine engagierte Persönlichkeit für die Arbeitsbereichsverantwortung (ABV) im Arbeitsbereich Community, Bildung und Curriculum Change in Teilzeit (100 Monatsstunden). Kontakt: [email protected] […]

Ihr wollt gemeinsam mit anderen Pluralen Ökonom*innen über eure Forschung diskutieren? Dann reicht etwas ein zum nun erö...
02/06/2026

Ihr wollt gemeinsam mit anderen Pluralen Ökonom*innen über eure Forschung diskutieren? Dann reicht etwas ein zum nun eröffneten Call for Papers beim Pluralumn* Workshop!

August 26 & 27, 2026 Online The Pluralumn* group of the German Network for Pluralism in Economics calls for papers and presentations for its 7th Scientific Workshop. The workshop is […]

Zurück in den Neoliberalismus der 0er Jahre: Die "Wirtschafsweisen" heizen im   mit radikalen Reformideen bei Rente und ...
27/05/2026

Zurück in den Neoliberalismus der 0er Jahre: Die "Wirtschafsweisen" heizen im mit radikalen Reformideen bei Rente und Pflege die toxische Kürzungsdebatte an und stärken damit die AfD. Das ist das Gegenteil von antifaschistischer Wirtschaftspolitik.

Die Mehrheit der Wirtschaftsweisen unterbreitet im Frühjahrsgutachten radikale Vorschläge für Renten- und Pflegeversicherung. Umverteilung von unten nach oben und soziale Härten wären die Folge.

Das was Maurice sagt 👉️
22/05/2026

Das was Maurice sagt 👉️

Der Wirtschaftswissenschaftler Maurice Höfgen sieht in den Plänen zur Kürzung von Sozialausgaben ein falsches Signal. Er warnte davor, den Sozialstaat kaputt zu sparen. Er sei auch gut für die Unternehmen.

Die Annahme der Hayek Medaille durch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm ist ein Armutszeugnis für die Wirtschaftswissen...
22/05/2026

Die Annahme der Hayek Medaille durch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm ist ein Armutszeugnis für die Wirtschaftswissenschaft - lest hier unsere gesamte Stellungnahme 👇

Pressemitteilung des Netzwerk Plurale Ökonomik Hayek-Medaille für Veronika Grimm: “Ein Armutszeugnis für die ökonomische Debattenkultur” Münster/Berlin, 22. Mai 2026 – Das Netzwerk Plurale Ökonomik kritisiert die Annahme der Hayek-Medaille durch […]

ENDLICH: Unsere Summer Academy ist für Anmeldungen offen! 40 Plätze, 24 Workshops, 7 Tage, 1 PLUSA - Jetzt anmelden!
19/05/2026

ENDLICH: Unsere Summer Academy ist für Anmeldungen offen! 40 Plätze, 24 Workshops, 7 Tage, 1 PLUSA - Jetzt anmelden!

DE EN 06. – 12. September 2026 in Zeitz (bei Leipzig) PLUSA 2026 Whose Economy, Whose Future? Purpose, Power, and Pluralist Alternatives Whose Economy, Whose Future? Purpose, Power, and Pluralist Alternatives Jetzt bewerben […]

Wie die Mainstream-Ökonomie unsere Zukunft verspielt:  vom Netzwerk Plurale Ökonomik spricht im Podcast über die fatale ...
14/05/2026

Wie die Mainstream-Ökonomie unsere Zukunft verspielt: vom Netzwerk Plurale Ökonomik spricht im Podcast über die fatale Wirkung der volkswirtschaftlichen Monokultur an Schulen, Unis, Medien & Politik

Die ökonomische Debatte in Deutschland ist wenig plural. Es dominieren neoklassische Erklärungsmuster im Stil der schwäbischen Hausfrau, die mit der Volkswirtschaft gleichgesetzt wird.Dana Moriße arbeitet beim Netzwerk Plurale Ökonomik. Sie spricht über die fatale Wirkung der volkswirtschaftli...

Wir präsentieren 🥁 - Mainstream-Ökonom*innen im Dienst der Kettensägen-Politik:
13/05/2026

Wir präsentieren 🥁 - Mainstream-Ökonom*innen im Dienst der Kettensägen-Politik:

Mit Blick auf den Reformstillstand: Eine Vielzahl von Ökonomen forderte in den letzten Wochen öffentlich einen großen Wurf in der deutschen Reformpolitik. Unabhängig voneinander riefen die Wirtschaftswissenschaftler die Regierung zu mutigen Veränderungen auf. Wir haben die wichtigsten Stimmten ...

Es ist Zeit für unorthodoxe Wirtschaftspolitik - zum Beispiel mit   und  . Doch die Mainstream-Ökonomik hat dazu nichts ...
12/05/2026

Es ist Zeit für unorthodoxe Wirtschaftspolitik - zum Beispiel mit und . Doch die Mainstream-Ökonomik hat dazu nichts zu sagen

Kriegsbedingte Engpässe bescheren Öl- und Gaskonzernen riesige Übergewinne. Diese zu besteuern kann jedoch nur der erste Schritt sein.

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